Sturm und Rapid reagieren auf Pyro-Strafen

Der SK Rapid und der SK Sturm Graz werden gegen die Urteile des Strafsenats Einspruch einlegen. Das gaben beiden Bundesliga-Klubs am Dienstag bekannt.

Die Hütteldorfer und die Grazer haben nach dem ausschweifenden Einsatz von Pyrotechnik ihrer Fans hohe Geldstrafen ausgefasst. Wie die Fußball-Bundesliga nach der Sitzung des Strafsenats am Dienstag bekannt gab, müssen die Grazer 100.000 Euro bezahlen, die Wiener 50.000 Euro. Bei Sturm wurde diesbezüglich der „erste schwerwiegende Vorfall“ notiert, bei Rapid bereits der zweite. Die Grünweißen erhielten deshalb einen bedingten Abzug von drei Zählern für die kommende Saison.

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Tebbich: „Aus unserer Sicht ein sehr hartes Urteil, bei…“

Sturm kündigte umgehend Einspruch gegen das Strafausmaß an. „Aus unserer Sicht ein sehr hartes Urteil, bei dem die von uns selbstauferlegten Sofortmaßnahmen, Sanktionen und proaktiven Schritte der zukünftigen Verbesserung nicht berücksichtigt wurden“, sagte der Geschäftsführer Wirtschaft, Thomas Tebbich. Der Club wolle seine Position noch einmal verdeutlichen und arbeite weiter daran, das Stadion als sicherer Platz des Sports zu wahren.

Auch der SK Rapid wird Einspruch gegen das Urteil einlegen. „Nach juristischer Rücksprache werden wir gegen die Entscheidung des Senats 1 Einspruch erheben, da das Strafausmaß mit einer empfindlichen Geldstrafe und einem möglichen Punkteabzug einen überaus harten Beschluss darstellt“, erklärte Rapids Geschäftsführer Steffen Hofmann.

(APA, Red.) / Bild: GEPA