KAPFENBERG,AUSTRIA,25.SEP.15 - BASKETBALL - ABL, Admiral Basketball League, ece bulls Kapfenberg vs Swans Gmunden. Image shows head coach Bernd Wimmer (Gmunden). Photo: GEPA pictures/ Michael Riedler

Swans-Coach Wimmer: “Die rote Laterne tut immer weh”

via Sky Sport Austria
  • Werner Sallomon: “Klosterneuburg war schon ganz oben und ganz unten”
  • Armin Göttlicher: “Der Sieg war eine große Moralinjektion”
  • Stefan Weissenböck: “Klosterneuburg war ganz klar das bessere Team in der zweiten Halbzeit”


Die Klosterneuburg Dukes gewinnen mit 81:75 gegen die Gmunden Swans. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

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…über das Spiel: „Wir waren heute die glücklicheren, es war ein schweres Spiel. Gmunden hat uns alles abverlangt, aber zum Glück haben wir gewonnen. In der ersten Halbzeit waren wir schwach, aber in der zweiten Halbzeit haben wir Kampfgeist gezeigt. Wir haben viel verlegt, auch ich, aber zum Glück haben wir am Ende gewonnen.“

…über seine Leistung: „Ich bin glücklich, dass es bergauf geht. Aber das wichtigste ist, dass wir gewonnen haben. Ich weiß, dass meine Leistungen noch kommen werden, deswegen mache ich mir da keine Sorgen.“

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…über das Spiel: „Der Schlüssel zum Erfolg war heute, dass wir unseren Plan durchgezogen haben. Wir wussten, dass es ein sehr schwieriges Spiel wird, weil beide Mannschaften am Ende der Tabelle stehen. Wir haben ein sehr starkes Team, aber jetzt heißt es aus dem Sieg etwas zu machen und vielleicht eine Serie zu starten.“

(Trainer ):

…über mögliche Neuverpflichtungen: „Wenn alle fit sind, dann reicht der Kader. Ich weiß nicht, ob wir uns noch einen Spieler leisten können, aber im Moment reicht der Kader. In der Meisterschaft wollen wir um die Playoffs mitkämpfen und den Alpe Adria Cup sehen wir als Vorbereitung für höhere internationale Ziele, auf die wir hinarbeiten wollen. Aber da ist noch viel Luft nach oben.“

…über das Spiel: „Das war sicherlich eine große Moralinjektion für den weiteren Verlauf der Meisterschaft, bei mir ist die Erleichterung groß. Es ist ganz wichtig, dass wir endlich ein knappes Spiel gewonnen haben, aber so knapp war es nicht. Wir waren in der zweiten Halbzeit die tonangebende Mannschaft, haben das Spiel relativ klar in unsere Bahnen gelenkt und verdient gewonnen. Wir haben dann den Rebound kontrolliert und ein bisschen besser verteidigt.“

(Obmann ):

…über den Kader: „Wir hatten vor heuer die jungen Spieler mehr zu forcieren. Es ist eine gemischte Truppe, wir haben Spieler mit viel Erfahrung, die den jungen doch einiges geben können. Das einzige Problem bei den älteren Spielern ist, dass sie körperlich öfter auch Probleme haben, da ist die Intensität meistens ein bisschen zu hoch. Es ist eine zähe Geschichte momentan, aber aus so einem Tal kommt man nur mit Geduld raus. Wir müssen schauen, dass wir die Mannschaft in Ruhe weiterarbeiten lassen und nicht von außen auch noch Druck machen. Klosterneuburg war eh schon überall, wir waren ganz oben und ganz unten. Wir nehmen zur Kenntnis, dass es heuer viele bessere Mannschaften als uns gibt und wenn die uns verdient schlagen, dann ist das auch in Ordnung.“

…über sein Ende als Nationalteamtrainer: „Ich bin nicht enttäuscht. Ich hatte einen Dreijahresvertrag, ich habe mein Ziel zur EM zu fahren nicht erreicht. Ich habe das Ziel schon ein bisschen differenzierter gesehen, weil ich der Meinung bin, dass die Mannschaft sich gut entwickelt hat in den drei Jahren. Aber man ist der Meinung, dass man jetzt einen anderen braucht, aber ich würde mir für die Mannschaft wirklich nichts mehr wünschen als das sie die Qualifikation nächstes Jahr schafft. Ich glaube, dass sie so weit ist und man nächstes Jahr eine sehr gute österreichische Nationalmannschaft sehen wird.“

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…über das Spiel: „Das Ding wollten wir heute irgendwie nicht. Wir haben in der ersten Hälfte ganz gut zusammengespielt, in der zweiten Halbzeit haben wir dann zu einfache Würfe zugelassen. Wir waren nicht nah genug dran und sie haben die entscheidenden Würfe gemacht. Leider sind wir da zu unerfahren und teilweise war es auch Unfähigkeit. So kommt das eine zum anderen, wir sind in der Defensive immer einen Schritt zu spät und dann sieht das so aus. Wir haben uns ganz gut verkauft, aber trotzdem hätten wir gewissen müssen. Aber Gratulation an Klosterneuburg.“

(Trainer ):

…über das Spiel: „Wir wollten aggressiv spielen, aber wir waren in der zweiten Halbzeit bei weitem nicht aggressiv. Die routiniertere Mannschaft war aggressiver und das darf uns nicht passieren. Dafür habe ich noch keine Erklärung, aber vielleicht ist es der physische Kontakt, dem manche eher ausweichen anstatt ihn zu suchen.“

…über die Tabellensituation: „Es ist noch ein sehr früher Zeitpunkt, aber es tut natürlich immer weh, wenn man die rote Laterne hat. Wir können aber daraus lernen, dass es kein Spiel geben kann, in dem wir nicht über 40 Minuten kämpfen. Wir haben noch nicht die Qualität Spiele basketballerisch zu entscheiden, also müssen wir kämpfen und wenn uns das nicht gelingt, dann passieren solche Spiele.“

(Sky Experte):

…über Gmunden: „Oft beginnt die Defensive mit der Offensive und da waren sie in der zweiten Halbzeit einfach nicht so gut wie in der ersten und niemand hat individuell dem Spiel seinen Stempel aufdrücken können. Das Team hat gute Spieler, aber es hat sich noch niemand herauskristallisiert, der der Leitwolf sein soll oder kann.“

…über das Spiel: „Klosterneuburg war ganz klar das bessere Team in der zweiten Halbzeit. Bis auf die letzte Phase hat Gmunden kaum ein Mittel gefunden um noch einmal den Rhythmus zu finden und das Spiel zu drehen.“

…über die Gmundner Rookies: „Wenn ein amerikanischer Rookie nach Europa kommt ist das erstmal ein Kulturschock, eine ganz andere Welt und eine ganz andere Basketballwelt. Die meisten kommen vom College, da ist alles anders. Sie müssen lernen woanders zu leben und wie in Europa gespielt wird, vor allem in Österreich gibt es Regelauslegungen, die anders sind. Sie müssen lernen wie es ist als Profi Leistung zu bringen, sie brauchen Zeit um sich anzupassen.“

…über Player of the Game Cooke: „Er war immer produktiv. Er kann alles sehr gut, vielleicht nichts wirklich überdurchschnittlich, aber das braucht er auch nicht. Er war der einzige Klosterneuburger, der über das ganze Spiel konstant war und auch als es schlecht lief immer wieder Sachen gebracht hat, die sein Team nicht so weit abfallen ließen. Seine Leistung war wirklich sehr beeindruckend, auch die Zahlen.“