Swete: „Bin ein Typ, der extrem schlecht verlieren kann“
Aufstiege, Klassenerhalt, Meistergruppe und Europacup-Qualifikation: Das Fußball-Märchen des TSV Hartberg umfasst einige Kapitel. Nun besteht die abermalige Chance für den TSV Hartberg in die Meistergruppe einzuziehen. Ein Protagonist, der mit den Hartbergern in den vergangenen Jahren alles erlebt hat, ist Tormann Rene Swete. Im Sky Interview spricht der Torhüter über den Erfolgslauf der Hartberger und seine persönliche Entwicklung.
Seit Jahren führt der Weg des TSV Hartberg stetig nur nach oben. „Das ist natürlich der Wahnsinn. [..] Das ist schöner, als man sich erträumen kann. Das zeigt diese Dinge, die Hartberg ausmachen. Diese sind Beständigkeit und Bodenständigkeit und der Zusammenhalt in der Mannschaft, der nicht nur dahergesagt ist“, erklärt Rene Swete.
Auch in dieser Saison lebt die Chance auf den Einzug in die Meistergruppe. Aus den jüngsten fünf Partien holte der TSV 13 Punkte. „Es gibt diesen Flow, den es eigentlich gar nicht gibt. Den leben wir zurzeit“, meint der Torhüter über den aktuellen Lauf.
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Swete: „Ich habe mir eine gewisse Gelassenheit angeeignet“
Doch nicht nur der TSV Hartberg hat eine steile Entwicklung hingenommen, auch Swetes persönliche Entwicklung ist erstaunlich. Auf sportlicher und persönlicher Ebene hat der Tormann einen Schritt nach vorne gemacht. Dass er sich von seinen eigenen Emotionen hinunterziehen lässt, ist Vergangenheit. „Es bringt dir nix, wenn du auf jede Entscheidung überemotional reagierst. Ich habe mir in letzter Zeit eine gewisse Gelassenheit angeeignet“, erklärt Swete.
Das Fußball-Märchen der Steirer könnte mit dem Einzug in die Meistergruppe um ein Kapitel reicher werden. Swete ist ein Siegertyp, wie er betont: „Mir geht es einfach darum zu gewinnen. Ich bin ein Typ, der extrem schlecht verlieren kann.“

