Tabakovic nach Gala gegen Pafos: „Als Stürmer geht es um Tore“
Haris Tabakovic war mit einem Hattrick der entscheidende Faktor für den Salzburger Aufstieg ins EL-Playoff.
Die Reaktionen zum Drittrunden-Rückspiel in der Europa-League-Qualifikation zwischen Pafos FC und Red Bull Salzburg (3:3).
Haris Tabakovic (Salzburg-Dreifachtorschütze/via Servus TV): „Klar, als Stürmer geht es um Tore. Aber wir wussten, dass es nicht einfach wird hier. Wir hatten keinen Zugriff und haben dann etwas umgestellt in der Pause, auch in Bezug auf das Pressing. Dann war es besser. Wir haben dann auch in den richtigen Momenten die Tore gemacht. Für die Mannschaft ist es ein Riesenpush. Der gesamte Verein hat ein Riesenziel, dass er sich für die Europa League qualifizieren möchte. Mit meiner Gestik ist es so, dass ich die Jungs pushen möchte. Das habe ich auch auf meinen früheren Stationen gemacht. Manchmal geht es aber auch darum, die Ruhe zu bewahren.“
Danny Röhl (Salzburg-Trainer): „Wir haben exakt so ein hartes, enges Spiel erwartet. Pafos hat gut gespielt, sie haben Druck gemacht. Es ist ein hartes Pflaster hier. Wir haben nach dem 0:1 ein bisschen die Kontrolle verloren in Ballbesitz. Wir waren im Pressing nicht eng genug beisammen. Wir sind in der ersten Hälfte viel hinterhergelaufen, das war nicht so der Plan. Wir haben etwas umgestellt zur Pause, unser Pressing angepasst. Die ersten 20 Minuten danach waren Powerplay von uns, daher war es auch verdient, dass es in unsere Richtung gelaufen ist. Natürlich ist es wichtig, dass wir einen Stürmer haben, der trifft. Ich will aber auch niemals vergessen, dass Koka (Karim Konate/Anm.) und Yorbe (Vertessen) genauso wichtig sind für uns. Wir brauchen alle drei, es sind drei ganz unterschiedliche Typen.“
Nikolas Veratschnig (Salzburg-Kapitän): „Es ist ein unglaublich gutes Gefühl. Wir sind einfach froh, weitergekommen zu sein. Wir haben gewusst, es wird so ekelhaft hier. Wir haben ein bisschen Probleme gehabt mit dem Klima, mit ihren Fans. Damit sind wir nicht klar gekommen. Die ersten fünf Minuten waren richtig gut, aber dann waren wir in der ersten Hälfte nicht mehr da. Da haben wir nicht mehr gut Fußball gespielt. Wir haben uns ein bisschen angepasst an ihren Spielstil, das war der Fehler. In der zweiten Hälfte haben wir es dann richtig gut gemacht.“
David Luiz (Pafos-Abwehrchef): „Es ist eine Freude, solche Spiele zu spielen. Aber natürlich ist es traurig, wenn du sie verlierst. Wir haben eine gute erste Hälfte gespielt, sind aber schlecht in die zweite gestartet. Wenn du das machst auf diesem Level, bekommst du die Rechnung präsentiert. Wir haben mit Herz gespielt, aber auf diesem Level kannst du nicht 10 bis 15 Minuten schlafen. Für mich war es ein glücklicher Elfmeter, den sie bekommen haben. Es ist ein Spiel, aus dem wir lernen können. Ich glaube, das Team hat eine gute Leistung gebracht.“