Tabellenführer Rapid empfängt „unbequemes“ Hartberg

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Mit dem Duell zwischen dem SK Rapid und dem TSV Hartberg in Wien wird am Freitag (ab 19:00 Uhr live bei Sky – streame mit WOW) die 9. Runde der ADMIRAL Bundesliga eröffnet.

Die grün-weiße Truppe von Coach Johannes Hoff Thorup ist als Tabellenführer und vor Heimpublikum klarer Favorit. Allerdings wissen die Steirer gut, wie man in Hütteldorf reüssiert. In der Vorsaison nahm der TSV aus den zwei Auswärtsspielen vier Punkte mit. Beide Teams wollen jedenfalls ihren aktuellen Erfolgslauf fortsetzen.

Rapid tritt derzeit mit breiter Brust auf. Der 2:0-Sieg am Sonntag bei Meister LASK war auch für Hoff Thorup keiner zum sofortigen Abhaken. „Es gibt einige Spiele in der Saison, die wahrscheinlich etwas mehr bedeuten. Das war meiner Meinung nach ein wohlverdienter Sieg, bei dem wir das Spiel von der ersten Minute an unter Kontrolle hatten. Es ist wichtig für eine Mannschaft und alle Beteiligten, dass wir uns gegenseitig manchmal zeigen, dass wir das auch an einem schwierigen Ort schaffen können“, erklärte der Däne.

Außenverteidiger Jannes Horn sprach von harter Arbeit, die dahinter stecke, und von einem guten Teamgeist. „Dieses Jahr treten wir extrem geschlossen auf. Wir haben eine klare Idee, jeder verfolgt diese Idee. Und wir merken auf dem Platz, dass das, was vom Trainerteam von uns verlangt wird, Sinn ergibt, wenn wir es umsetzen“, sagte der Deutsche. Die Folge: „Wir spielen guten Fußball, gewinnen Spiele, sind eine Mannschaft in der Kabine und außerhalb.“

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Rapid zuhause ungeschlagen

Im ersten Heimspiel seit vier Wochen will Rapid nun nachlegen. Die Kulisse sollte passen, bis Donnerstagvormittag waren 18.500 Tickets abgesetzt. Der eigene Anhang wurde zuletzt verwöhnt, in allen vier Meisterschaftsheimspielen in dieser Saison gab es Siege – bei einem Torverhältnis von 15:1. „Wir wollen weiter auf der Welle reiten, weiterhin das Momentum mitnehmen“, betonte Horn. Mit fünf Heimsiegen startete Rapid zuletzt in der Saison 1987/88.

Einen Selbstläufer erwartet man aber nicht, für Hoff Thorup hat sich Hartberg unter Coach Markus Schopp gut entwickelt. „Sie versuchen im Vergleich zur letzten Saison, etwas risikofreudiger zu spielen, vor allem im Aufbauspiel. Wir wollen das zu unserem Vorteil nutzen. Aber natürlich müssen wir uns auch bewusst sein: Wenn wir Räume zulassen, dann sind sie gut genug, um daraus Chancen zu kreieren.“

Gute Hartberg-Bilanz gegen Hoff Thorup

Hartberg hat sich jedoch bisher gegenüber Hoff Thorup und Rapid als hartnäckig erwiesen. Der 37-jährige Däne hat in drei Duellen mit den Oststeirern noch nicht gewonnen, zwei Remis und eine Niederlage lautet die diesbezügliche Bilanz. Schopp und Co. wollen diesen Trend beibehalten. Die Hoffnungen dazu sind nicht unberechtigt, der TSV ist seit fast zwei Monaten bzw. sechs Pflichtspielen unbesiegt. In den vergangenen fünf Meisterschaftsspielen gab es drei Siege und zwei Remis – Ergebnis ist Rang fünf. Zuletzt gab es einen wilden 4:3-Erfolg in Lustenau mit Triplepacker Marco Hoffmann als Matchwinner.

Während es im Spiel nach vorne gut flutscht, ist die Hartberger Abwehrarbeit derzeit ein wunder Punkt: In den acht Runden gab es satte 16 Gegentreffer (so viele wie Schlusslicht WAC) und noch keine Partie ohne Gegentor. Die Aufgabe in Wien bei der treffsichersten Offensive wird daher zum echten Belastungstest. „Auf uns wartet die spannendste Rapid-Mannschaft seit vielen Jahren“, erklärte Schopp. Man wolle aber Grünweiß „alles abverlangen und etwas mitnehmen. Und das können durchaus auch drei Punkte sein.“ Für den von Rapid ausgeliehenen Hartberg-Spieler Andrija Radulovic geht es indes erstmals in die Gästekabine des Allianz Stadions.

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