KLAGENFURT,AUSTRIA,31.JUL.22 - SOCCER - ADMIRAL Bundesliga, SK Austria Klagenfurt vs SK Rapid Wien. Image shows the rejoicing of players of Rapid. Photo: GEPA pictures/ Wolfgang Jannach

Tabellenführer Rapid will gegen Aufsteiger Lustenau Liga-Erfolgslauf halten

via Sky Sport Austria

Rapid geht erstmals seit fast zwei Jahren als Tabellenführer in ein Fußball-Bundesligaspiel. Das Selbstvertrauen der Wiener ist trotzdem vor dem Gastspiel von Aufsteiger Austria Lustenau am Sonntag (17.00 Uhr/live und exklusiv auf Sky – streame das Spiel mit dem Sky-X-Traumpass) im Allianz Stadion nicht das Größte. Das bittere 1:2 in der Conference-League-Quali am Donnerstag bei Neftci Baku hat Spuren hinterlassen, auch aufgrund der Reisestrapazen. Die gilt es abzuschütteln, um auch das siebente Bundesliga-Heimspiel gegen Lustenau zu gewinnen.

Die Hütteldorfer verzichteten auf eine zusätzliche Nacht in Aserbaidschan, kamen dadurch aber am Freitag erst frühmorgens in Wien an. Die Kicker sahen daher erst nach 06.00 Uhr ihr Betten. „Ich weiß, wie ich mich fühle, es waren unglaubliche Reisestrapazen“, berichtete Rapid-Trainer Ferdinand Feldhofer. Immerhin sei man von gröberen Verletzungen verschont geblieben, bei dem ein oder anderen Kicker gelte es aber noch Dinge bezüglich der Fitness abzuklären.

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Auch deshalb wird die Startelf am Sonntag anders aussehen als in Baku. Noch keine Rolle dabei werden die erst kürzlich ins Teamtraining zurückgekehrten Roman Kerschbaum, Yusuf Demir und Ferdy Druijf spielen. „Hätten wir jetzt nicht Baku gehabt, wüsste ich nicht, ob ich rotieren würde, um die Automatismen besser zu forcieren. So wird es ohne Rotation am Sonntag nicht gehen“, erläuterte der 42-Jährige. Das durchaus auch im Hinblick auf das Retourspiel gegen Baku am Donnerstag in Wien. „Dass ein K.o.-Spiel wichtiger ist, ist nichts Neues. Wir brauchen das Rückspiel nicht kleiner reden als es ist“, so Feldhofer.

Der dritte Sieg im dritten Ligaspiel würde jedenfalls für den Kopf als perfekte Vorbereitung dienen. „Baku hin oder her, wir wollen einen Dreier machen, damit wir dann einen absolut perfekten Ligastart haben“, gab der Steirer die Marschroute vor. Mit einem Selbstläufer rechnete er nicht. „Sie sind eine sehr mutige Mannschaft mit Ball, sehr beweglich, mit sehr guten Einzelspielern, die durchaus hohes Risiko nehmen“, warnte Feldhofer. Sein Optimismus ist trotzdem groß: „Wir sind Erster und haben auch gute Chancen, das am Sonntag noch zu sein.“

Aufgekommene Kritik an den mageren Auftritten bezeichnete er als „berechtigt“. „Es ist aber komplett normal, dass noch nicht alles perfekt läuft“, betonte Rapids Trainer. Entscheidend könnten vielleicht auch die Wechselspieler sein. Sowohl beim 1:0 gegen Ried als auch 1:0 in Klagenfurt avancierten mit Bernhard Zimmermann bzw. Guido Burgstaller „Joker“ zum Matchwinner.

Für Lustenau ist die Ausgangslage klar. „Gegen den Rekordmeister zu spielen, ist nie einfach. Die Rollen sind klar verteilt, wir können als Kleiner nur versuchen sie zu ärgern. Wir sind der Außenseiter, werden aber alles versuchen, uns so teuer wie möglich zu verkaufen“, erklärte Trainer Markus Mader. Er stellt seine Mannschaft auf druckvolle Hütteldorfer ein. „Wir erwarten einen Gegner, der uns früh stören wird und alles daran setzen wird, uns überhaupt nicht erst ins Spiel kommen zu lassen. Es braucht von unserer Seite Lösungen im Spielaufbau und eine gewisse Gelassenheit“, sagte Mader.

Dass Rapid durch die internationale Aufgabe maßgeblich beeinträchtigt sein könnte, glaubt der Lustenau-Coach nicht. „Sie haben einen sehr breiten Kader und können so die internationale Belastung abfedern. Rapid befindet sich im Rhythmus und die englische Woche hat keinen Vorteil für uns“, betonte Mader.

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(APA) / Bild: GEPA