Taboga lässt Comeback in Amateurliga mit seltsamer Begründung platzen

via Sky Sport Austria

Jahre nach dem Fußball-Manipulationsskandal war es still geworden um Dominique Taboga, nun hat der ehemalige Bundesliga-Profi mit einem auf seltsame Weise geplatzten Comeback wieder für Aufsehen gesorgt.

Vor Rund zwei Jahren stand Dominique Taboga im Zentrum der österreichischen Fußballberichterstattung. Zum damaligen Zeitpunkt in Diensten des SV Grödig, wurde der heute 33-Jährige wegen versuchter Spielmanipulation zu einer Haftstrafe verurteilt und mit einem lebenslangen Berufsverbot belegt. Laut einem Bericht der “Salzburger Nachrichten” wollte Taboga nun versuchen, seinen ehemaligen Beruf wieder auszuüben – wenngleich nicht auf beruflicher sondern auf Amateurebene beim USV Ebenau in der 2. Klasse in Salzburg.

Vorerst sei Taboga nur als Trainingsgast eingeplant gewesen, später hätte er die Kampfmannschaft als Trainer übernehmen sollen, wie Ebenau-Sektionsleiter Thomas Schlosser gegenüber den “SN” erklärt hat. Als die Pläne publik geworden sind, habe Taboga dem Verein kurzerhand abgesagt, da er keine Publicity hätte haben wollen. Ob diese “Publicity” ausgeblieben wäre, wenn es zu einem Engagement in Ebenau gekommen wäre, ist allerdings äußerst fraglich – vielmehr hat der plötzliche Rückzug nun eben jene Aufmerksamkeit bewirkt.

Voraussetzung für ein Engagement Tabogas in einem Fußballverein ist ohnehin der positive Ausgang eines Gerichtsverfahrens zu einer möglichen Aufhebung des Berufsverbotes. Im kommenden März oder April könnte es dazu kommen, wie Schlosser gegenüber den “SN” erklärt hat.  Ob Taboga demnächst auf einen Fußballplatz zurückkehrt, ist nach wie vor offen. Publicity wäre nach diesem kuriosen Fast-Comeback aber wohl wahrscheinlicher denn je.

 

 

Titelbild: GEPA