Tagger und Potapova um direktes Duell bei US Open
Ihre Startsiege haben Lilli Tagger und Anastasia Potapova im US-Open-Raster näher zusammengebracht, bei Zweitrundensiegen am Donnerstag würde es ein Tennis-Drittrundenduell von Österreichs zwei Topspielerinnen geben. Nach Papierform ist es bei der als Nummer 24 gesetzten Potapova wahrscheinlicher, sich gegen die französische Ranking-127. Leolia Jeanjean durchzusetzen. Es ist das erste Match der 31-Jährigen gegen die ÖTV-Nr. 1. Tagger ist gegen Amanda Anisimova Außenseiterin.
Die Weltranglisten-10. ist am Montag 25 Jahre alt geworden und hat nicht nur allgemein mehr Routine als die 18-jährige Tagger, sondern auch ein Plus an Major-Erfahrung. Die beiden haben ebenfalls noch nicht gegeneinander gespielt. Anisimova hält sich schon seit Jahren zumindest in den Top 40, Tagger würde diese Schwelle bei ihrem zweiten Major-Einzelmatchsieg auch schon fast nehmen. Ihr bisheriges Topranking von Nr. 45 dürfte sie aber schon mit dem Auftaktsieg gegen die Deutsche Tamara Korpatsch übertreffen.
Potapova erwartet gegen Jeanjean „hartes Match“
Potapova äußerte sich nach ihrem 6:6:2-Erfolg am Dienstag gegen die Lettin Darja Semenistaja „sehr glücklich“. Es sei nicht leicht gewesen, sich von der mit rechts spielenden, verletzt nicht angetretenen Tschechin Tereza Valentova auf die 23-jährige Linkshänderin umzustellen. Gegen die lediglich auf Postion 127 geführte Jeanjean erwartet die 25-jährige Potapova ein weiteres „hartes Match“.
Schwierig ist das Los von Jurij Rodionov. Nach seinem überzeugenden Dreisatzsieg gegen den französischen Aufschlagspezialisten Giovanni Mpetshi Perricard ist Gegenwehr gegen den Tschechen Jakub Mensik gefragt. Die Nummer 17 des Turniers hat in der vergangenen Woche mit Landsfrau Karolina Muchova in New York den Mixed-Titel, bei seinem Einzel-Abschneiden heuer sticht das Halbfinale bei den French Open heraus, in dem der 20-Jährige dem späteren deutschen Titelträger Alexander Zverev unterlegen ist.
