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Talk und Tore

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Talk und Tore: Alle Aussagen von Andreas Müller, Hannes Aigner und Heribert Weber

via Sky Sport Austria

Andreas Müller: “Keiner hat die Courage um aufzustehen und eine Grenze zu setzen” Andreas Müller: “Die Rapid-Ultras wollten mich weghaben” Hannes Aigner: “Damir Canadi hat uns sehr geprägt” Sky-Experte Heribert Weber: “Die Spieler von Altach machen momentan nur Dienst nach Vorschrift”

Wien, 23.04.2017. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag Ex-Rapid-Vorstand Sport Andreas Müller, Altach-Spieler Hannes Aigner und Sky-Experte Heribert Weber. Hier einige Aussagen des von Martin Konrad moderierten Live-Talks.

Die komplette Sendung im Video

Andreas Müller:

über sportliche Gründe für die Beurlaubung von Mike Büskens: Wir haben sehr oft darüber diskutiert, dass wir vor allem zu Beginn der Saison, viele Spiele hatten. Was man Büskens vielleicht vorwerfen kann und das hab ich ihm auch gesagt, dass wir alle Spiele mit den selben 12 oder 13 Spielern bestritten haben. So war vielleicht Müdigkeit im Team vorhanden und wir haben es nicht geschafft, mit 16 oder 17 Spielern zu rotieren.

über sensible Veränderungen in der Kampfmannschaft: Innerhalb der Hierarchie der Mannschaft hat sich einiges verändert. Steffen Hofmann war und ist natürlich die Überfigur bei Rapid. Er war zu Beginn der Saison verletzt. Stefan Schwab ist in seine Fußstapfen getreten, was eine riesige Bürde für ihn war. Der Umbruch innerhalb des Kaders, dass man eine neue Hierarchie mit Schösswendter, Schwab und Dibon findet, das hat die ganze Sache erschwert.

über den Abschied von Zoran Barisic und die Probleme bei der Neubestellung des Trainerpostens: Die Schwierigkeit für mich, einen neuen Trainer zu verpflichten, ging schon in die alte Saison hinein. Es war eine Unzufriedenheit da, was Barisic betrifft, nicht nur von meiner Seite sondern auch vom Präsidium. Es war ein hin und ein her. Such einen neuen Trainer, dann wieder nicht. Es ist auch etwas verloren gegangen. Ich nehme es auch auf meine Schultern, dass der nahe Draht zu Barisic in dem halben Jahr verloren gegangen ist. Es waren einige Dinge, die in der Kabine und im Umfeld vorgefallen sind, weswegen es auch zur Trennung gekommen ist. Am Ende gab es einen entscheidenden Punkt, wo sich auch Zoki fragen muss, warum ist es passiert? Dann war die Entscheidung da. Es war eine kurze Zeit, um einen neuen Trainer zu finden. Mein erster Vorschlag war nicht Mike Büskens sondern Franco Foda. Michael Krammer sagte, kommt nicht in Frage.

über Damir Canadi: Bei meiner Beurlaubung hat mich Michael Krammer gefragt, wieso ich im Sommer nicht über Damir Canadi nachgedacht hätte. Ich sagte, dass ich nicht von Canadi als Trainer für Rapid überzeugt bin, nicht weil er nicht erfolgreich gearbeitet hat, sondern weil die Mannschaft mit ihrer Spielphilosophie seit drei Jahren steht. Dementsprechend haben wir auch die Spieler ausgesucht. Vom Spielstil und der Anlage her passt Canadi nicht zu Rapid.

über die Causa Entrup: Als die Geschichte mit Max Entrup anfing, habe ich mich alleine gefühlt. Den Spieler habe ich geholt, 19 Jahre, mit einer Austria-Vergangenheit in der Fanszene, die vielleicht nicht jedem bei Rapid passt, mit einer unglaublichen Qualität im Abschluss. Sonst hätten wir ihn ja nicht geholt. Zuerst war es ein E-Mail an mich von einem Rapid-Ultra, dass es gar nicht geht, dass er spielt. Dann habe ich Partei ergriffen für den Jungen wie für meinen Sohn. Ich habe Peschek und Krammer die Frage gestellt, was würdet ihr machen, wenn das euer Sohn ist und beim Auslaufen schmeißt jemand einen Böller auf ihn? Das ist doch nicht normal. Da habe ich mich schützend vor den Jungen gestellt und gesagt, du bekommst unser vollstes Vertrauen. Da habe ich mich unbeliebt gemacht. Ich bin auch unbequem.

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hatte im Fall Entrup keine Unterstützung innerhalb des Vereines: Ich hatte keine Rückendenckung. Ich bin nicht derjenige, der wie Krammer und Peschek mit den Ultras im Bett liegt. Ich nicht. Das muss ich ganz deutlich sagen. Ich finde es fatal, bei all dem Support, der herausragend ist vom Block West, das habe ich selten gesehen, daraus einen Anspruch abzuleiten, in die Entscheidungen eines Vereines einzugreifen. Das ist kompletter Wahnsinn.

kann die Aussprache mit den Fans auf einem Parkplatz nicht nachvollziehen: Hans Krankl hat gesagt, er wäre nicht auf den Parkplatz gefahren. Ich auch nicht. Das ist ein No-Go für mich. Ich habe den Vorschlag an Andi Marek gemacht, ich setze mich mit ihnen hin und diskutiere das mit ihnen aus. Das wollten sie nicht. Vier Wochen später nach der Niederlage gegen die Austria hätte ich dann kommen sollen. Ich habe ganz klar gesagt, keiner bestimmt, mit wem ich wo rede. Das habe ich auch den Präsidium gesagt.

über die tatsächlichen Gründe seiner Beurlaubung: Ich finde es schade nach drei vertrausvollen Jahren der Zusammenarbeit. Ich habe Michael Krammer bei der Beurlaubung gefragt, was wirfst du mir vor? Wie war mein Job? War der okay? War der gut oder sehr gut? Da sagt er, Andi, dein Job war sehr gut. Und jetzt? Warum tust du mich raus? Ganz offen gesagt, der einzige Grund ist, dass die Rapid-Ultras mit mir nicht mehr klar gekommen sind. Die wollten mich weghaben.

über absurde Forderungen der Fans in der Causa Entrup: Von der Gruppierung der Rapid-Ultras wurde Druck auf Krammer und Peschek gemacht. Ich habe keine sportlichen Gründe genannt bekommen. Das einzige, das Michael Krammer zu mir gesagt hat war, ich war zu emotional. Ich war ganz klar emotional in der Causa Entrup, wo ich meinen Standpunkt klar dargestellt habe. Er hätte die Nummer wechseln sollen, weil er die 99 hat. Da habe ich gefragt, warum das denn? So ein Schwachsinn. Das wäre ein Affront wegen 1899. Das kommt bei mir nicht in Frage. Er durfte nicht mehr in die Kurve nach den Spielen. Ich sagte, wo sind wir? Wenn die Mannschaft gewinnt, gehen entweder achtzehn in die Kurve oder keiner. Es wurde gesagt, er darf nicht in die Kurve. Keiner hat den Junge gesehen, ich kam runter und habe ihn gesehen. Siebzehn haben in der Kurve gefeiert und der Junge stand im Kabinengang und hat die Tränen in den Augen. Da fühle ich mich nicht mehr wohl. Der Junge gehört zur Familie und den unterstütze ich. Das habe ich gemacht, aber das war nicht mehr gefragt.

über die generelle Problematik bei Rapid mit den Ultras: Das ist latent vorhanden seit vielen Jahren. Alle, mit denen ich gesprochen habe und den Klub kennen, wissen genau, dass es so immer abläuft. Das ist nichts neues. Ich sagte, wir müssen eine Lösung finden, diesen Einfluss langsam zurückzufahren. Das geht nicht mit Gewalt. Ich kannte sowas gar nicht. Mein Fehler war, dass ich gesagt habe, da gehen wir mit dem Kopf durch die Wand. Dieses Problem hat jedoch Rapid schon seit ewiger Zeit. Keiner hat die Courage um aufzustehen und zu sagen, wir müssen eine Grenze setzen.

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lobt Ex-Rapidler Guido Burgstaller: Ich hätte ihm das, ganz ehrlich, nicht zugetraut. Ich war beim Rückspiel gegen Ajax im Stadion, er ist Publikumsliebling. Er verkörpert, was die Leute auf Schalke sehen wollen, das malochen und rackern. Dann macht er noch sehr wichtige Tore. Es freut mich sehr für ihn. Er wird dort geliebt. Er hat dort schon den Ritterschlag.

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Hannes Aigner:

über seine Vertragsverlängerung: Ich habe den Vertrag Gott sei Dank noch um ein Jahr verlängern können. Ich bin im Kopf immer noch sehr jung. Nach einer Karriere geht einem Spieler die Kabine ab. Das macht einen Fußballer aus. Der Schmäh in der Kabine, den gibt es nur im Mannschaftssport, im Fußball.

über den schwachen Frühling in der Bundesliga: Wir tun uns im Frühjahr schwer. Mit der Winterkrone hat sich etwas verändert. Die Spieler werden begehrter und es kommen Vereine und interessieren sich. Vielleicht ist das doch ein Druck. Ich möchte keine Ausreden suchen. Wir waren in dieser Situation noch nicht. Wir suchen nach Gründen, aber noch habe wir sie nicht gefunden.

vergleicht Candi und Scherb nicht gerne: Damir Candi hat uns sehr geprägt und Art und Weise des Spiels war auch zum anschauen. Martin Scherb hat eine andere Zugangsweise und das ist auch okay. Jeder hat seine Eigenheiten. Wir müssen uns enger zusammenraufen und dann wird das auch funktionieren.

verteidigt seinen ehemaligen Trainer Damir Canadi: Das ist alles ein Blödsinn, was jetzt geschrieben wird. Wir haben mit Damir eine sehr gute Zeit gehabt. Aus meiner Sicht hatte ich persönlich ein sehr gutes Verhältnis und mit der Mannschaft hat es auch gut funktioniert.

Sky-Experte Heribert Weber:

über die derzeitige Form von Altach: Wer zieht nicht mit? Die Mannschaft funktioniert im Gesamten nicht. Ich bin der Meinung, dass es momentan nur Dienst nach Vorschrift ist. Mir fehlt die Spielfreude und das unbedingte Wollen.

Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 24. April, 6.45 Uhr
Dienstag, 25. April, 18.00 Uhr und 20.00 Uhr
Mittwoch, 26. April, 18.00 Uhr und 20.00 Uhr
Donnerstag, 27. April, 6.00 Uhr und 23.45 Uhr
Freitag, 28. April, 9.00 Uhr und 15.45 Uhr

 

Müller: “Krammer und Peschek liegen mit den Ultras im Bett”

via Sky Sport Austria

Ex-Rapid-Sportdirektor Andreas Müller hat bei “Talk & Tore” den Umgang der Rapid-Vereinsspitze mit der “Ultras”-Fangruppe scharf kritisiert. Der ehemalige Rapid Wien-Sportdirektor habe sich im Stich gelassen gefühlt – so zum Beispiel beim Umgang mit Maximilian Entrup.

Müller: “Ich bin nicht derjenige, der wie Krammer und Peschek mit den Ultras im Bett liegt”
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Auch äußerte sich der Deutsche zum Vorfall auf der Autobahn vor wenigen Wochen: “Ich bin nicht derjenige wie Krammer, Peschek, die mit den Ultras im Bett liegen. Ich nicht! Bei allem Support, der herausragend ist, was aus dem Block West kommt. Habe ich selten gesehen. Aber daraus einen Anspruch abzuleiten, ich habe einen Anspruch darauf, in die Entscheidungen bei einem Verein einzugreifen – das ist kompletter Wahnsinn.”

Der Ex-Rapid-Sportdirektor begründet damit auch seine Entlassung: “Ganz offen gesagt, der einzige Grund ist, dass die Rapid-Ultras mit mir nicht mehr klar gekommen sind. Die wollten mich weghaben.”

Müller: “Das Problem ist seit vielen Jahren vorhanden”
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Müller war von Januar 2014 bis November 2016 Sportdirektor bei den Grün-Weißen. Wir haben auf die turbulenten knapp drei Jahre zurückgeblickt.

brightcove.createExperiences(); Die ganze Sendung gibt es am Montag auf www.skysportaustria.at und Youtube zum Nachsehen!

 

“Talk & Tore” mit Andreas Müller und Hannes Aigner

via Sky Sport Austria

Am Sonntag live und exklusiv ab 18.45 Uhr auf Sky Sport Austria HD und mit dem neuen Streamingdienst Sky Ticket
Wien, 21. April 2017 – Den Abschluss des Bundesligawochenendes bei Sky bildet wieder “Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”. Im Anschluss an das 321. Wiener Derby SK Rapid – FK Austria (Sonntag, ab 16.00 Uhr, Sky Sport Austria HD und Sky Sport 4 HD) empfängt Moderator Martin Konrad um 18:45 Uhr folgende Talk-Gäste:

• Andreas Müller, ehemaliger Geschäftsführer Sport SK Rapid Wien
• Hannes Aigner, Spieler CASHPOINT SCR Altach
• Heribert Weber, Sky Experte

“Talk & Tore” startet um 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und ist auch mobil via Sky Go verfügbar. Fans, die noch keine Sky-Kunden sind, können den Talk sowie das Sportprogramm von Sky mit dem Streamingdienst Sky Ticket verfolgen.

Unter dem Hashtag #SkyTuT können sich die Zuseherinnen und Zuseher live in die Diskussion einklinken und auch schon ab sofort ihre Fragen an die Talk-Runde richten.

Glasner: “Jetzt ernten wir das, was wir seit eineinhalb Jahr säen”

via Sky Sport Austria

Thomas Letsch: “Liefering soll für mich nicht das Ende sein” David Wimleitner: “Ich stehe der Ligenreform kritisch gegenüber” Andreas Schicker: “Wir haben uns zurückgelehnt und dachten an ein gemütliches Frühjahr”


Wien, 16.04.2017. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag LASK-Trainer Oliver Glasner, Liefering-Coach Thomas Letsch, BW Linz-Vorstand Sport David Wimleitner und Wr. Neustadt-Spieler Andreas Schicker. Hier einige Aussagen des von Gerfried Pröll moderierten Live-Talks.

Die komplette Sendung im Video

 

Oliver Glasner:

über den erfolgreichen Saisonverlauf: Ich denke, dass wir letztes Jahr schon den Grundstein dafür gelegt, was wir heuer fortgeführt haben. Im Sommer haben wir sehr kleine Kaderkorrekturen vorgenommen. Jetzt ernten wir das, was wir seit eineinhalb Jahren säen.

möchte im Sommer im Falle des Aufstieges wenig verändern: Wir werden nicht diesen großen Umbruch haben, wie es jetzt in St. Pölten der Fall war. Wir haben alle Spieler unter Vertrag oder eine mögliche Option, die wir auch beim Großteil der Spieler ziehen werden, wenn sie hier bleiben wollen. Wir leben die Kontinuität und wollen uns nur punktuell verstärken. Über allem steht der tolle Teamgeist in der Truppe.

ist als Trainer entspannter geworden: Ich stehe noch am Beginn meiner Trainerkarriere. Das ist meine dritte Saison als Cheftrainer. Ich hoffe, dass ich mich genauso wie meine Spieler weiterentwickle. Es gibt einfach was, das man nicht kaufen kann, nämlich Erfahrung. Die musst du machen. Da reflektiere ich sehr genau, oft mit Jürgen Werner.

sieht auch gegen Rapid im Cup Chancen für seine Truppe: In einem Cup-Halbfinale ist in einem Spiel immer alles möglich. Auch im letzten Jahr sind wir zur Austria gefahren und haben gesagt, dass wir weiter kommen wollen. Wir haben ein super Spiel gemacht. Genauso werden wir auch in einer Woche ins Allianz-Stadion fahren und wollen dort weiterkommen. Ich habe heute in der Früh zur Mannschaft gesagt, dass wir super zehn Tage haben, die vor uns stehen. Wir können nicht nur den Aufstieg sondern mit einem Sieg gegen Liefering auch den Meistertitel fixieren und haben am Mittwoch drauf die Möglichkeit, ins Cupfinale einzuziehen. Die Mannschaft lässt auch nicht nach und das zeichnet sie aus.

warnt vor übertriebenen Erwartungen an den LASK: Ich möchte, dass wir die Kirche im Dorf lassen. Man soll nicht den dritten Schritt vor dem zweiten machen. Vor gut drei Jahren ist von den Freunden des LASK ein konkursreifer Regionalligist übernommen worden und sie werden es jetzt schaffen, diesen Verein in die höchste Spielklasse zu führen. Das ist der mindeste Zeitraum, den der Verein nicht nur in sportlicher Sicht gebraucht hat, sondern auch um Strukturen aufzubauen. Wir sind bei weitem in diesem Bereich noch nicht am Ziel angelangt. Es ist gut, dass wir bescheiden bleiben, wenn wir nächstes Jahr oben spielen und schauen, dass wir Fuß fassen in der Liga.

über die Ligenreform:

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Ich muss ein Kompliment aussprechen. Die zweite Spielklasse wäre in dieser Form nicht möglich, hätte sich Sky nicht vor 13 Jahren dazu entschlossen, eine derartige Medienpräsenz zu gewährleisten. Es ist vorher immer sehr stiefmütterlich behandelt worden. Jetzt hat man immer ein Live-Spiel und zusätzlich die Konferenz. Man sieht jedoch, dass es sehr schwer ist, wirtschaftlich zu überleben. Deswegen war es der richtige Schritt, hier an eine Reform zu denken.

Thomas Letsch:

über den persönlichen Meisterwunsch: Es wird beim FC Liefering sehr viel über Ausbildung gesprochen. Wir haben viele junge Spieler, wollen sie weiterentwickeln und nach oben bringen. Im Idealfall werden sie Stammspieler bei Red Bull Salzburg. Aber das eine schließt das andere nicht aus. Ich wollte von Anfang an auf diese Ausbildungsziele hinweisen, ganz klar, aber auf der anderen Seite wollen wir auch Mannschaftserfolg haben.

über sich, das Interesse von Altach und künftige Trainerstationen: Mich hat es gefreut, dass ein Bundesligist Interesse hat. Ich fühle mich jedoch sehr wohl und mit meiner jetzigen Aufgabe bin ich noch nicht am Ende. Was man nicht vergessen darf, ich bin auch noch als sportlicher Leiter tätig und das schon das fünfte Jahr. Ich werde diese Aufgabe am Ende der Saison abgeben, weil ich mich als Trainer sehe. Bernhard Seonbuchner wird die Aufgabe übernehmen. Er wird mich ablösen, weil es nicht mit meinen Aufgaben als Trainer vereinbar ist. Diese Entscheidung hat auch zur Folge, dass Liefering nicht das Ende sein soll.

zur Ligenreform: Ich befürchte, dass es einen Rückschritt geben wird, sowohl was das Sportliche belangt als auch in den Strukturen und der Organisation. Das wäre für die jungen Spieler schade. Denn sie sollten ein hohes Niveau haben und eine gute Plattform, so wie sich das jetzt präsentiert. Trotzdem war die Reform für den gesamten österreichischen Fußball notwendig, vor allem für die oberste Spielklasse.

über das bevorstehende Spiel in der Youth-League gegen Barcelona: Ich sehe die Chancen sehr groß. Das ist Werbung für ganz Österreich. Wir nehmen diesen Wettbewerb sehr ernst. Ich gehe davon aus, dass Xaver Schlager dabei ist. Es ist möglich, international für Furore zu sorgen. Unsere Jungs spielen durch die Bank im Erwachsenen-Fußball. Es hat sich gezeigt, dass es für die Spieler schwieriger ist, ein Duell gegen Wiener Neustadt, Blau Weiß Linz oder den LASK zu spielen als gegen Gleichaltrige, die fußballerisch höchstes Niveau haben. Ich traue den Jungs zu, dass sie den Pott holen.

David Wimleitner:

über notwendige Veränderungen im Winter: Wir haben in der Übertrittszeit sehr gut gearbeitet und den Kader vergrößert. Wir wollten auf Gesperrte und Verletzte reagieren können. Die Vorbereitung unter Klaus Schmidt war sensationell. Das macht sich jetzt bezahlt. Trotzdem kommen wir von da hinten nicht weg. Es bleibt knapp und es ist sehr, sehr spannend.

über Trainer Klaus Schmidt: Es war wichtig, dass man auf dieser Position jemanden bekommt, der das Optimum aus den Ressourcen holen kann und auch nicht in dieser Situation auf die Mannschaft draufhaut. Das Mannschaftsgefüge ist intakt und es war wichtig, dass man das nicht zerstört. Der Klaus ist gekommen und hat richtig geile Führungsqualitäten. Er hat ihnen wieder Selbstvertrauen eingehaucht und das sieht man auch.

über seine Rückkehr zum Verein und die Vorstands-Position: Die Phase, wo es beim Verein nicht gelaufen ist, hat mir richtig weh getan. Spieler haben mich damals angerufen. Da habe ich mir überlegt, was ich bewegen kann und wo ich eine Veränderung im Verein einleiten kann. Dann haben wir meine Funktion gefunden. Das hat bis jetzt ganz gut geklappt.

betrachtet die Ligenreform skeptsich: Sportlich betrachtet wird es leichter. Junge Spieler haben derzeit wenig Zeit, sich zu entwickeln. Sie müssen gleich funktionieren. Von dem her ist es in Ordnung. Ich habe Angst vor dem Aufweichen der infrastrukturellen Richtlinien, dass es wieder zu einer Dorfliga mit Amateurmannschaften verkommt. Ich bin zweigeteilt. Ich glaube auch, dass es eine Schnellschussreaktion war. Letztes Jahr hat man noch überlegt, ob man zwanzig Profivereine zusammen bekommt. Auf einmal ist die Ligenreform beschlossen worden, ohne dass jemand gewusst hat, was auf einen zukommt. Längerfristige Verträge zu vergeben, vor allem für Vereine mit kleinerem Budget und künftig weniger Fernsehgeld, das ist keine einfache Situation. Wenn ich sowas beschließe, dann muss das Ganze vorher stehen und jeder Bescheid wissen. Darum stehe ich der Reform eher kritisch gegenüber.

Andreas Schicker:

über den intensiven Abstiegskampf: Man braucht noch einige Punkte, weil es heuer kein Mittelfeld gibt. Ich glaube, dass man über 40 Punkte braucht, damit man über dem Strich ist. Wir hätten es uns schöner machen können, weil wir einen sehr guten Herbst gespielt haben. Wir haben uns ein wenig zurückgelehnt. Ich habe mich als Spieler selber dabei ertappt, habe gedacht, dass es ein gemütliches Frühjahr wird. Wir wollten uns spielerisch weiterentwickeln, haben aber verabsäumt, auf die notwendigen Tugenden zu achten, wie zweite Bälle und gewonnene Zweikämpfe. Dann kommst du in eine Negativspirale rein. Dann kannst du den Schalter nicht einfach umlegen. Aber jetzt sind uns die drei Punkte gelungen und wenn es so weiter geht, dann glaube ich auch, dass wir es packen werden.

über die wirtschaftliche Situation in Wiener Neustadt: Es wird alles dafür getan, dass wir die Lizenz wieder bekommen. Es ist nie selbstverständlich, dass man im Vorfeld schon sagen kann, dass man sie hat. Aber ich weiß, dass Katja Putzenlechner und Thomas Puchegger alles versuchen um Sponsoren zu finden. In Wiener Neustadt hat das in den letzten Jahren immer gut geklappt. Das ist ein super geführter Verein. Man bekommt das Geld immer pünktlich und jedes Vertragsdetail wird eingehalten.

über das Leben mit der Hand-Prothese: Es ist überhaupt kein Thema mehr. Die Bewegungsabläufe sind ganz normal. Ich denke in keinem Zweikampf mehr an die Hand. Es ist auch im Fußball der Alltag eingekehrt, es interessiert niemanden mehr und das ist das schönste. Letztens hat mich sogar ein Assistent angesprochen, ob ich einen Gips habe.

über die Ligenreform:

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Es ist schade um die Sky Go Erste-Liga, aber es ist trotzdem der richtige Schritt. Es ist grenzwertig, Profifußball zu spielen. Deswegen ist es der richtige Weg, dass man dann Amateure in der zweiten Liga hat. Besser so als weitere Konkurse.

Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Dienstag, 18. April, 11.30 Uhr und 13.45 Uhr

“Talk & Tore” mit Oliver Glasner, Thomas Letsch, Andreas Schicker und David Wimleitner

via Sky Sport Austria

Am Sonntag live und exklusiv schon ab 17.15 Uhr auf Sky Sport Austria HD und mit dem neuen Streamingdienst Sky Ticket

Wien, 14. April 2017 – Den Abschluss des Oster-Wochenendes in der tipico Bundesliga bei Sky bildet wieder “Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”. Im Anschluss an die Partie SV Mattersburg – FK Austria Wien  (Sonntag, ab 14.30 Uhr, Sky Sport Austria HD) empfängt Moderator Gerfried Pröll bereits um 17.15 Uhr folgende Talk-Gäste:

•    Oliver Glasner, Cheftrainer LASK Linz
•    Thomas Letsch, Cheftrainer FC Liefering
•    Andreas Schicker, SC Wiener Neustadt
•    David Wimleitner, Vorstand Sport FC Blau Weiß Linz

“Talk & Tore” startet um 17.15 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und ist auch mobil via Sky Go verfügbar. Fans, die noch keine Sky-Kunden sind, können den Talk sowie das Sportprogramm von Sky mit dem Streamingdienst Sky Ticket verfolgen.

Unter dem Hashtag #SkyTuT können sich die Zuseherinnen und Zuseher live in die Diskussion einklinken und auch schon ab sofort ihre Fragen an die Talk-Runde richten.

“Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”
Sonntag, 16. April 2017, 17.15 Uhr, Sky Sport Austria HD

Ab Montag, 18.00 Uhr, ist die komplette Sendung auf skysportaustria.at abrufbar.

Über den Streamingdienst Sky Ticket:
Sky Ticket ist der neue Einstieg über das Internet mit sofortigem Zugriff auf das beste Sky Programm und ohne lange Laufzeit. Jeder ohne klassisches Sky Abo kann mit dem neuen Streamingdienst verschiedene Tickets buchen und die Inhalte im Web, auf dem iPad, iPhone, auf ausgewählten Android-Smartphones und -Tablets, Windows 10 Mobile, der PlayStation 3 und 4, der Xbox One, Smart-TVs von Samsung und LG, Apple TV, Chromecast und der Sky TV Box ansehen. Das Entertainment Monatsticket bietet die größten Serienhits, eine umfassende Auswahl ganzer Serienstaffeln von der ersten bis zur letzten Episode, Kinderprogramme, Dokumentationen und Sportnachrichten. Mit dem Cinema Monatsticket sehen Kunden die neuesten Blockbuster in Erstausstrahlung kurz nach dem Kinostart und mehr als 20 TV-Premieren pro Monat. Sportfans haben die Wahl zwischen dem Supersport Tagesticket, Wochenticket und Monatsticket für das das gesamte Sportportfolio der Sender Sky Sport und Sky Sport Bundesliga. Mehr auf www.skyticket.at.

Peschek über Abstieg: “Das wäre der absolute Super-GAU”

via Sky Sport Austria

Christoph Peschek: “Wir haben lauter Endspiele, müssen alle Kräfte bündeln, weil die Situation sehr ernst ist” Franz Wohlfahrt über Formschwankungen: “Es ist eine Qualitätsfrage, mitunter auch eine Mentalitätsfrage” Daniel Toth: “Trainer Buric gibt jedem Spieler das Gefühl, dass er wichtig ist” Alexander Strecha: “Die Austria ist unberechenbar, auch für sich selbst”


Wien, 09.04.2017. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag Rapid-Geschäftsführer Wirtschaft Christoph Peschek, Austria-Sportdirektor Franz Wohlfahrt, Admira-Kapitän Daniel Toth und Kurier-Journalist Alexander Strecha. Hier einige Aussagen des von Thomas Trukesitz moderierten Live-Talks.

 

Hier gibt es die gesamte Sendung zum Nachsehen

 


Christoph Peschek:

über die Ablöse von Trainer Canadi nach der 0:3 Niederlage gegen Ried:

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Damir Canadi genießt nach wie vor sehr hohe Wertschätzung. Er hat sehr viele Ideen eingebracht, hat ein hohes Fußballfachwissen. Im Zuge seiner Bestellung kann ich mich an keinen Experten erinnern, der gesagt hat, er sei eine absolute Fehlentscheidung. Sie werden von uns kein schlechtes Wort hören. Solche Entscheidungen sind immer sehr hart. Schlussendlich müssen wir der Realität ins Auge blicken. Wir sind nur fünf Punkte vor dem Letzten und da gilt es Impulse zu setzen um den Abstand zu erhöhen. Denn das wäre der absolute Supergau.

über die Unmutsäußerungen der Fans nach Schlusspfiff: Ein Verein, der über 16.000 Mitglieder hat tut gut daran, sich mit seinen Fans und Mitgliedern auseinander zu setzen. Wir haben immer betont, dass der Dialog wichtig ist. Generell betonen wir, dass Prävention wichtiger ist als Repression. Wir haben auch vor dem Cupspiel in St. Pölten intensiven Kontakt gehabt. Ich kann die Emotion durchaus nachvollziehen. Aber, und das ist ein Appell an alle Mitglieder unserer Rapid-Familie, wir müssen wissen welche Stunde es geschlagen hat und alle Kräfte und Energien bündeln, damit wir da wieder wegkommen.

über mögliche wirtschaftliche Gründe, dass Martin Bernhard und Goran Djuricin vorläufig übernehmen:

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Es geht ausschließlich um sportliche Gründe. Fredy Bickel hat eine Entscheidung getroffen, ist nahe an der Mannschaft dran und hat ein gutes Gespür. Er hat es auch damit begründet, dass er nicht noch einen vierten, gänzlich externen Trainer, der vielleicht andere Impulse setzt, reinnehmen möchte, sondern Persönlichkeiten, die die Mannschaft schon kennen.

über das Heimspiel gegen den LASK im Cup-Halbfinale: Traumlos gibt es keines und wir müssen schauen, dass wir die Meisterschaft ordentlich bewältigen. Wir freuen uns auf das Halbfinale und das Heimspiel gegen den LASK. Aber niemand wir das Spiel im Klub unterschätzen.

über die verbleibenden acht Meisterschaftsspiele und dem Abstiegskampf: Wir müssen uns dem stellen. Die Vereine, die hinter uns liegen, kennen auch die Situation. Wir dürfen nicht nach oben oder an den Cupsieg denken. Wir haben lauter Endspiele, jedes Spiel ist ganz wichitg. Wir müssen alle Kräfte bündeln, weil die Situation sehr ernst ist. Das muss jedem bewusst sein und das darf man nicht unterschätzen.

über ungültige Spielerverträge bei einem Abstieg:
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Franz Wohlfahrt:

über die aktuelle Niederlagenserie der Austria: Vor ein paar Wochen haben wir in Ried 3:0 gewonnen und in Wirklichkeit war es eine Katastrophe. Vielleicht, und da nehme ich mich nicht aus, hätte ich damals schon sagen sollen, Jungs, passt auf, so wird es nicht weiter funktionieren. Danach folgte ein überlegenes Spiel gegen den WAC und ich konnte mich beruhigen. Bis zur zweiten Halbzeit in Salzburg. Und dann ist es sehr schwierig, in der Kürze aufzutreten und kritisch zu werden. Aber anscheinend ist es auch notwendig, auch kurze Phasen, in denen es nicht läuft, sofort zu besprechen. Das habe ich dann nach den beiden Admira-Spielen gemacht. Wir haben elf Tore bekommen und davon wären zehn eigentlich leicht verhinderbar gewesen, wenn sich die Mannschaft defensiv korrekt verhalten hätte. Da bin ich dann zur Mannschaft gegangen und wollte auch die Trainer unterstützen, denn doppelt hält besser.

über Gründe der nachlassenden Form: Wir müssen jedes Spiel 100 Prozent geben und dürfen nicht glauben, dass 85 Prozent reichen werden. Es ist so, warum auch immer. Wir haben 47 Punkte und vielleicht denkt sich der eine oder andere, dass wir eigentlich nur Dritter werden müssen.

verlangt künftig eine bessere Einstellung der Spieler:

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Das ist eine Qualitätsfrage, aber mitunter auch eine Mentalitätsfrage. Es ist mit nicht egal, ob wir 0:2 oder 0:5 verlieren. Das kann keinem egal sein. Ich brauche mich aber auch nicht wundern, wenn wir die besten Außenverteidiger in Österreich, Lainer und Ulmer, frei laufen lassen. Dann werden wir auch nicht gegen die Admira gewinnen, denn 80 Prozent reichen nicht.

spricht Schwächen im Team an und wird im Sommer Veränderungen vornehmen: Wir besprechen das und sind nicht immer einer Meinung. Ich wünsche mir einen Sieg im nächsten Spiel und wer spielt, entscheidet der Trainer. Meine Aufgabe ist es, zu unterstützen. Ich kann aber nur mit der Wahrheit unterstützen, ohne etwas zu beschönigen. Das ist nciht immer im einklang mit dem , was die anderen sehen. Aber ich habe schon gesehen, dass es ein paar Sachen gibt, die man vielleicht verändern muss, weil es offensichtlich ist, dass wir Probleme im Kopfballspiel haben.

möchte mit Kevin Friesenbichler und Lukas Rotpuller verlängern:

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Wir haben eine Kaufoption, die ist uns noch zu hoch und da können wir nachverhandeln. Das wollen wir auch machen, weil es Signale vom Trainer gibt, dass Kevin bleiben soll. Lukas Rotpuller haben wir ein Angebot gemacht. Er hat noch Zeit, darüber nachzudenken. Dann werden wir weitersprechen.

Daniel Toth:

über die Cupauslosung und den Halbfinalgegner Salzburg: Wir haben schlechte Erinnerungen an das letztjährige Finale. Trotzdem wissen wir, dass wir jeden schlagen können. Natürlich muss gegen Salzburg alles passen.

über Trainer Damir Buric: Er hat an dem erfolgreichen Frühjahr einen großen Anteil. Er führt mit den Spielern viele Einzelgespräche, lebt für den Fußball. Er arbeitet im taktischen Bereich sehr professionell. Die Trainings sind sehr intensiv und hart, das kommt uns zugute. Er hat einen guten Draht zur Mannschaft. Jeder Spieler hat das Gefühl, dass er sehr wichtig für ihn ist.

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schätzt auch Ex-Trainer Oliver Lederer: Ich hatte zu Oliver Lederer ein sehr professionelles Verhältnis. Wir hatten eine tolle Zeit, haben auch schwierige Situationen gemeistert. Ich habe von ihm auch sehr viel lernen können und wünsche ihm nur das Beste. Ich hoffe, dass er bald wieder auf der Trainerbank sitzt.

vergleicht die Arbeit der beiden Trainer: Bei Lederer waren wir mehr auf Ballbesitz aus und haben das Heil in der Offensive gesucht. Unter Trainer Buric ist es anders. Wir versuchen aus einer kompakten Defensive heraus schnell nach vorne zu spielen. Wir suchen unter ihm mehr den Weg in die Tiefe.

über seinen Ausschluss gegen Mattersburg: Das darf mir mit meiner Erfahrung nicht passieren. Ich habe dem Team dadurch sicher nicht weitergeholfen. Ich habe die Mannschaft geschwächt. Ich bin überzeugt davon, dass es gestern der Knackpunkt war. Wir hätten das Spiel sicher nicht verloren.

Alexander Strecha:

über die Vorstellung, Rapid könnte tatsächlich absteigen: Ich glaube nicht daran. Rapid hat noch genug Heimspiele und irgendwann sollten alle aufwachen. Denkunmöglich, nein, denn dafür ist man schon zu weit unten, aber ich persönlich glaube es nicht.

zieht über die Austria eine ernüchternde Zwischenbilanz: Die Austria ist ein wenig unberechenbar, aber nicht nur für die Gegner, sondern für sich selbst auch. Man hat ein Saisonziel geschafft, die Erreichung der Gruppenphase in der Europa-League. Man hat aber den Aufstieg leichtfertig vergeben, der am Silbertablett serviert war. Das war ein Kunststück da nicht weiterzukommen. Das Cupfinale hat die Admira verhindert. Ein weiteres Saisonziel von Thorsten Fink ist, vor Rapid zu bleiben. Das wird gelingen. Dafür bekommt man aber keinen Pokal. Und jetzt ist es wichtig, den Europacupplatz zu erreichen. Dafür muss mehr Leidenschaft her. In den letzten drei, vier Spielen hat man davon viel zu wenig gesehen.

über Spieler, die gegen einen Trainer spielen:

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Diese Vermutung kommt in diesen Situationen immer gerne. Wenn, dann im Unterbewusstsein. Ich glaube nicht, dass ein Rapid-Spieler sagt, wir können den Trainer loswerden, jetzt machen wir das. Das wäre eine Unterstellung. Man ist aber vielleicht in einer Spirale, wo man geistig keine Kraft mehr hat sich zu wehren. Dann rennt man in so eine Klatsche rein.

Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 10. April, 23.45 Uhr
Dienstag, 11. April, 8.45 Uhr
Mittwoch, 12. April, 16.15 Uhr
Donnerstag, 13. April, 4.15 Uhr

“Talk & Tore” mit Franz Wohlfahrt, Daniel Toth und Christoph Peschek

via Sky Sport Austria

Am Sonntag live und exklusiv ab 18.45 Uhr auf Sky Sport Austria HD und mit dem neuen Streamingdienst Sky Ticket

Wien, 9. April 2017 – Den Abschluss des Bundesliga-Wochenendes bei Sky bildet wieder “Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”. Im Anschluss an die Partie FC Red Bull Salzburg – SK Sturm Graz  (Sonntag, ab 16.00 Uhr, Sky Sport Austria HD, Sky Sport 1 HD) empfängt Moderator Thomas Trukesitz um 18.45 Uhr folgende Talk-Gäste:

•    Franz Wohlfahrt, Sportdirektor FK Austria Wien
•    Daniel Toth, Spieler FC Flyeralarm Admira
•    Alexander Strecha, Journalist Kurier
•    Christoph Peschek, Geschäftsführer SK Rapid Wien

“Talk & Tore” startet um 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und ist auch mobil via Sky Go verfügbar. Fans, die noch keine Sky-Kunden sind, können den Talk sowie das Sportprogramm von Sky mit dem Streamingdienst Sky Ticket verfolgen.

Unter dem Hashtag #SkyTuT können sich die Zuseherinnen und Zuseher live in die Diskussion einklinken und auch schon ab sofort ihre Fragen an die Talk-Runde richten.

“Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”
Sonntag, 9. April 2017, 18.45 Uhr, Sky Sport Austria HD

Ab Montag, 18.00 Uhr, ist die komplette Sendung auf skysportaustria.at abrufbar.

Bickel: “Wenn die Mannschaft den Faden nicht mehr findet, ist der Zeitpunkt gekommen”

via Sky Sport Austria

Fredy Bickel über Canadi-Rauswurf: “Ich gehe nicht davon aus, dass ich dieses Gefühl am Mittwoch haben werde” Heimo Pfeifenberger: “Christian Ilzer wird im Sommer nicht mehr an meiner Seite sein” Lassaad Chabbi: “Mit 70 möchte ich lieber ein super Mensch als ein super Trainer gewesen sein”


Wien, 02.04.2017. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag Rapid-Geschäftsführer Sport Fredy Bickel, WAC-Trainer Heimo Pfeifenberger und Ried-Coach Lassaad Chabbi.

 

 

Fredy Bickel:

über Damir Canadi´s öffentliche Äußerungen: Das wurde klar angesprochen. Ich denke, er weiß auch selber am besten, dass er vielleicht nicht immer die richtigen Worte gefunden hat. Aber auch das gehört zu diesen Emotionen dazu. Auch für ihn ist es neu, was in Wien abgeht. Es ist ein Unterschied zu Altach. In einer Saison wie dieser ist es für niemanden leicht. Der Erfolg stellt sich nicht ein, du bist jeden Tag der Öffentlichkeit ausgesetzt. Du musst in der Zeitung Dinge lesen, die keiner gerne liest. Dass dann zwischendurch bei dir auch die Emotionen ein wenig durchgehen, dafür bringe ich ein gewisses Verständnis auf.

über den Abstiegskampf:
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über hängende Köpfe nach dem Ausgleich gegen St. Pölten:

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Das gestrige Spiel hat gut aufgezeigt wie es um uns steht, wie es uns geht, wie wir nervlich beinander sind. Die ersten zehn Minuten konnten wir es nicht verstecken. Da war noch sehr viel Nervosität und Unsicherheit da. Die Mannschaft hat sich dann mit dem Führungstor gefangen und man hatte das Gefühl, dass es besser wird und die Sicherheit zurückkommt. Und dann kam das Gegentor für uns zum dümmsten Moment. Ich habe gesehen, wie die Spieler in die Kabine gelaufen sind. Das war kein schöner Anblick. Davon können wir uns im Moment nicht erholen.

über das notwendige Benutzen des Boxsackes:

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Es geht mir nahe. Du kommst neu und kennst viele Abläufe noch nicht. Du versuchst alles und es läuft nicht. Nach außen hin kannst du ja auch nicht öffentlich herumschlagen. Das hat auch mit dem Trainer zu tun. Wenn er mehr Emotionen hat, dann nimmst du deine zurück. Das bedeutet dann, dass du es in deinen vier Wänden machst, damit es nicht jeder mitbekommt. Wenn du fünf, sechs, sieben Mal nicht gewonnen hast, dann bist du froh, wenn du am Abend alleine bist.

glaubt an ein positives Ende der Saison unter Trainer Damir Canadi: Wenn ich nicht daran glauben würde, dann hätte ich sicher schon lange gehandelt. Wir hatten zwei Wochen Pause und haben sehr viel besprochen. Wenn man dann nicht das Gefühl hätte, dass wir es miteinander schaffen können, dann wäre sicher gehandelt worden.

über das theoretische Ende von Canadi als Rapid-Trainer:

Was auch niemand gerne hören will, schlussendlich ist es mehr die Mannschaft. Ich will jetzt gar nichts auf die Mannschaft abschieben. Das Präsidium und der Sportdirektor tragen die Verantwortung, wann und wo der letzte Punkt gemacht wird. Die Mannschaft meine ich insofern, und zwar nicht bewusst, denn die wollen auch immer gewinnen, als dass sie den Faden nicht mehr finden. Wenn er nicht mehr durchdringen kann und nichts mehr erreichen kann, dann ist der Zeitpunkt gekommen.

über die Folgen nach einem möglichen Cup-Aus gegen St. Pölten:

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Dann sind wir nicht mehr im Cup dabei. Es ist nicht resultatabhängig. Du musst das Gefühl haben, dass es nicht mehr weiter geht. Für den Moment habe ich das Gefühl nicht. Ich gehe auch nicht davon aus, dass ich das Gefühl am Mittwoch haben werde. Ich werde bis zum letzten Moment alles für den Trainer und die Mannschaft machen und hinter ihnen stehen. Wenn du sowas machen musst, dann hat immer der ganze Verein verloren.

über die nächsten Aufgaben:
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über den “Totomat” (Anzeigetafel):
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Heimo Pfeifenberger:

über den aktuellen Stand der Vertragsverhandlungen mit Präsident Dietmar Riegler:

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Es waren bis jetzt sehr schöne eineinhalb Jahre. Ich wohne ja auch unten. Ich sehe dadurch natürlich meine Freundin weniger, die in Salzburg lebt. Das ist der einzige Nachteil. Ansonsten ist es wunderschön. Ob es in die Verlängerung geht, werden die nächsten Wochen zeigen. Ich habe meine Vorstellungen bekannt gegeben, nicht finanzieller Natur.

über gewisse Forderungen für eine Vertragsverlängerung:

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Es warten sicher genügend Trainer auf den Job beim WAC. Ich lasse mich da trotzdem nicht treiben. Ich habe auch meine Vorstellungen. Für mich ist auch wichtig, dass ich etwas bewegen kann. Wenn ich beim WAC unterschreibe, dann muss ich in den nächsten zwei Jahren etwas bewegen können. Der Verein fordert auch, dass Spieler von der Akademie eingebaut werden und da müssen auch bestimmte Bedingungen gegeben sein. Wir haben jetzt schon begonnen, die Mannschaft zu verjüngen und das braucht es auch in der Zukunft.

über die Zukunft von Co-Trainer Christian Ilzer:

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Wir ergänzen uns sehr gut. Er spekuliert auch auf die Cheftrainerrolle, hat das auch schon in Hartberg gemacht. Bei ihm geht es auch um die UEFA-Pro-Lizenz und seine weiteren Ziele. So wie es aussieht, wird er im Sommer nicht mehr an meiner Seite sein.

Lassaad Chabbi:

über die bittere Niederlage in Mattersburg: Gestern war es ausgeglichen und in der zweiten Halbzeit waren wir besser. Da müssen wir das zweite Tor machen, dann wäre alles erledigt gewesen. Der Herrgott wollte nicht. Bis zur 84. Minute haben wir geführt. Die Mannschaft lebt und spielt auch gut Fußball. Wenn du unten bist, dann hast du wenig Glück. Ich sage immer, du musst das Glück erzwingen. Die Mannschaft hat Qualität.

über die aktuelle Situation in Rapid:
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über das Trainieren von Defensive und Offensive: Die Tore, die wir gestern bekommen haben, bekommst du einmal in zehn Jahren. Das sind hohe Bälle von der Mitte, verteidigen sie, haben den Ball und spielen ihn direkt zum Gegner. Ich bin nicht blauäugig, man kann nicht nur offensiv spielen. Wir versuchen auch im Training Stabilität in die Defensive zu bringen. Wir wollen hinten gut spielen und zu Null spielen. Wir sind aber nicht alleine am Platz und dürfen in Zukunft solche Fehler nicht mehr machen.

über die Wichtigkeit seiner Familie: Es gibt ein Leben nach dem Fußball. Wir sind Fußballtrainer aber man darf die menschliche Kompetenz nicht vergessen. Wenn ein Spieler frei hat, dann muss er auch bei seiner Familie sein. Das ist enorm wichtig. Irgendwann sind wir nicht mehr Trainer oder sportliche Leiter. Und wenn man sich dann wieder trifft, soll man sich in die Augen schauen können und sagen, freut mich, dass ich dich sehe. Mir ist lieber, wenn ich 70 Jahre alt bin, dass einer zu mir sagt, du warst ein super Mensch als du warst ein super Trainer.


über Sportdirektor Schiemer und eventuelles Einmischen in seine Arbeit:

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Schiemer ist fünfmal Meister und einmal Pokalsieger geworden. Er versteht sehr viel vom Fußball und ich sitze jeden Tag mit ihm zusammen und wir sprechen über Fußball. Dafür gibt es einen Sportdirektor. Er ist nicht nur da um Spieler zu holen sondern auch um über die Leistung der Mannschaft zu sprechen, wie wir unsere Spieler verbessern. Ich habe auch zu ihm gesagt, du kannst gerne neben mir auf der Bank sitzen. Mir ist egal, was die Öffentlichkeit sagt. Ich habe zweimal das Trainingslager von Bayern München miterlebt. Guardiola und Sammer haben jeden Tag miteinander gesprochen. Die Entscheidung trifft immer der Trainer. Die Aufstellung mache ich selber. Aber über die Leistung von Spielern und Neuverpflichtungen hat der Sportdirektor das Recht mitzuentscheiden.

Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 03. April, 23.45 Uhr
Dienstag, 04. April, 8.45 Uhr und 16.30 Uhr
Mittwoch, 05. April, 16.15 Uhr
Donnerstag, 06. April, 4.15 Uhr und 20.00 Uhr

Talk und Tore mit Fredy Bickel, Lassaad Chabbi und Heimo Pfeifenberger

via Sky Sport Austria

Am Sonntag live und exklusiv ab 18.45 Uhr auf Sky Sport Austria HD und mit dem neuen Streamingdienst Sky Ticket

Wien, 31. März 2017 – Den Abschluss des Bundesliga-Wochenendes bei Sky bildet wieder “Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”. Im Anschluss an die Partie SCR Altach – FC Red Bull Salzburg (Sonntag, ab 16.00 Uhr, Sky Sport Austria HD) empfängt Moderator Martin Konrad um 18.45 Uhr folgende Talk-Gäste:

•    Fredy Bickel, Geschäftsführer Sport SK Rapid Wien
•    Lassaad Chabbi, Trainer SV Ried
•    Heimo Pfeifenberger, Trainer Wolfsberger AC

“Talk & Tore” startet um 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und ist auch mobil via Sky Go verfügbar. Fans, die noch keine Sky-Kunden sind, können den Talk sowie das Sportprogramm von Sky mit dem Streamingdienst Sky Ticket verfolgen.

Unter dem Hashtag #SkyTuT können sich die Zuseherinnen und Zuseher live in die Diskussion einklinken und auch schon ab sofort ihre Fragen an die Talk-Runde richten.

“Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”
Sonntag, 02. April 2017, 18.45 Uhr, Sky Sport Austria HD

Ab Montag, 18.00 Uhr, ist die komplette Sendung auf skysportaustria.at abrufbar.

Maierhofer über das Verhältnis mit den Rapid-Fans: “Finde es einfach schade”

via Sky Sport Austria

Stefan Maierhofer: “Wir haben uns jetzt den Respekt erarbeitet” Markus Katzer: “Es wäre unglaublich schade, wenn es die Vienna nicht mehr gäbe” Alexander Huber: “In der derzeitigen Verfassung ist Rapid durchaus ein Abstiegskandidat” Peter Linden: “Rapid kann nicht Krise”


Wien, 19.03.2017. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag Mattersburg-Spieler Stefan Maierhofer, Vienna-Spieler Markus Katzer, Kurier-Journalist Alexander Huber und Journalist Peter Linden. Hier einige Aussagen des von Gerfried Pröll moderierten Live-Talks.

Die ganze Sendung im VIDEO:

Stefan Maierhofer:

über das bisher erfolgreiche Frühjahr der Mattersburger: Mit dem Trainerwechsel hat sich in Mattersburg einiges geändert. Gerald Baumgartner arbeitet sehr akribisch, geht sehr ins Detail. Wir als Mannschaft ziehen gut mit. Wir hatten in den letzten Wochen keine zwei Tage am Stück frei. Wir haben uns auch jetzt den Respekt erarbeitet, dass dann der Gegner zu Hause mit sechs gelernten Verteidigern auftritt. Weil sie wissen, dass Mattersburg einfach Qualitäten hat.

nimmt den Jochbeinbruch nicht so tragisch:

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Ich hätte am nächsten Tag um sieben Uhr in der Früh operiert werden sollen. Dadurch, dass es keine lebensbedrohliche Situation war, bin ich erst um elf Uhr operiert worden. Als ich munter wurde am Nachmittag, ist es mir gut gegangen. Ich war nicht angeschwollen, habe eigentlich noch gut ausgeschaut. Der Arzt hat mir dann noch gesagt, dass die Schwellung noch aufgehen wird. Ich bin froh, dass sie mich nicht im Gesicht aufgeschnitten haben, sondern alles durch das Kiefer gemacht haben. Wenn du andere Menschen im AKH siehst, die ganz andere Schicksale haben, dann vergisst man das wieder, dass man eine Operation gehabt hat und eine Platte im Gesicht hat. Man ist dann wieder demütig.

über sein Foul gegen Steffen Hofmann:
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über sein Verhältnis zu den Rapid-Fans:

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Ich finde es einfach schade, auch weil ich mit Markus Katzer gemeinsam so schöne Momente gehabt habe. Ja, ich habe RedBull-Vergangenheit, aber ich habe nach England oder meiner Zeit in Duisburg nie ein Angebot von Rapid gehabt. Ich habe das Angebot aus Salzburg bekommen und das muss man als Sportler und Mensch akzeptieren. Dort konnte ich um den Titel mitspielen, den wir auch in einer super Art und Weise geholt haben. Nach einem Jahr ist dort für mich auch das Licht ausgegangen.

über die Meistersaison mit Rapid Wien:
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über das legendäre 7:0 mit Rapid in Salzburg: Ich habe erst letzte Woche eine Statistik von den zehn tollsten Spielen gelesen, nachdem das 6:1 von Barcelona gegen Paris St. Germain war. Da war auch das 7:1 von Deutschland gegen Brasilien dabei, zum Beispiel. Und eben auch das 7:0 von uns in Salzburg. Es ist toll, dass man da selber dabei war.

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Markus Katzer:

denkt über keinen möglichen Abstieg von Rapid nach: Ich sehe es ähnlich wie Hans Krankl, für mich ist es undenkbar, dass Rapid absteigen könnte. Aktuell glaube ich nicht daran, auch wenn es rechnerisch möglich ist. Ich glaube, dass die Mannschaft gut genug ist. Natürlich geht es um andere Tugenden. Dem müssen sich die Spieler bewusst werden, damit man sich den Klubs entgegenstellen kann, denen das schon bewusst ist.

über viele herausgespielte Chancen im Rapid-Spiel: Man redet und spricht von guten Möglichkeiten. Ich denke, dass man in dem Spiel gegen Mattersburg wenige gute Möglichkeiten kreiert hat. Je mehr man kreiert um so höher ist die Chance, ein Tor zu machen.

hofft für den First Vienna Football Club: Der Klub ist sehr sympathisch, die Fanunterstützung ist enorm, ein eigenes Flair. Es wäre unglaublich schade, wenn es den Verein gar nicht mehr gäbe. Aber davon gehe ich nicht aus. Es gibt ein Insolvenzverfahren und dadurch muss der Verein in die Wiener Liga absteigen, aber dafür bleibt der Verein bestehen.

über seine persönliche Zukunft:

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Ich fühle mich körperlich wohl und spiele jetzt einmal die Saison mit der Vienna fertig. Dann entscheide ich im Sommer, ob ich weiter Fußball spiele.

Alexander Huber:

über das Szenario mit Rapid als Abstiegskandidat: Ich denke, es ist absolut möglich, dass Rapid da noch reinrutscht. Nach der Länderspielpause warten die Spiele in St. Pölten und in Ried. Beide sind wesentlich besser als im Herbst. In der derzeitigen Verfassung ist Rapid durchaus ein Kandidat um da noch reinzurutschen.

über Fehleinschätzungen der Rapid-Verantwortlichen: Im Frühjahr gab es das Heimspiel gegen Salzburg, das als letzte Chance ausgerufen wurde, um den Titel vielleicht doch noch mitzuspielen. Unglücklich ist es 1:1 ausgegangen. Dann hat es ein Gespräch gegeben mit Zoran Barisic, der gesagt hat, ich höre immer wir sind auf Augenhöhe mit Salzburg. Aber wenn ich die elf Spieler mit meinen elf vergleiche, dann muss man ganz ehrlich sagen, dass es keinen einzigen gibt, wo ich mir hundertprozentig sicher bin, dass wir den besseren haben. Das hat ihm aber im Klub keiner mehr geglaubt. Es gab die Meinung, die zwei Jahre im Happel-Stadion haben wir überwunden, jetzt kommt das neue Stadion, wir gehen einkaufen, es passt alles. Jetzt rufen wir den Titel als logische Folge aus. Das war für mich eine kapitale Fehleinschätzung.

über die kommenden Wochen der Wahrheit in Hütteldorf: Mittlerweile ist die Lage so ernst, dass man nicht mehr sagen kann, jetzt fahren wir nach St. Pölten und schauen uns das einmal an und beim zweiten Mal gewinnen wir dann. Eigentlich muss es nach der Länderspielpause in St. Pölten zwei Siege geben. Das ist meiner Meinung nach die letzte Chance in dieser Saison, dass es zu einer Wende kommen kann, dass es doch noch halbwegs versöhnlich zu Ende geht.

über die Spielphilosophie und Kaderzusammensetzung bei Rapid:
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über die Insolvenz der Vienna:
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Peter Linden:

über Fehler bei Rapid, die lange vor Damir Canadi entstanden sind:

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Mit diesem Kader muss man Zweiter in der Liga werden. Was da passiert, ist mir ein Rätsel. Seit dieses Stadion fertig war, ist dort alles falsch gelaufen was nur falsch laufen kann. Alle Entscheidungen seit Juni, wo Platz zwei nicht mehr genug war, wo man den Trainer zwei Tage vor Beginn eliminiert hat. Auch die zweite Trainerablöse ist für mich eine überstürzte Aktion gewesen. Damir Canadi hat Dinge übernommen, für die er nichts kann.

über den Umgang mit der Krise: Rapid kann nicht Krise. Bei Rapid ist, weil es einen Monat nicht gut gelaufen ist, die Panik ausgebrochen. Die Panik ist auch schon vor der Saison ausgebrochen, warum weiß ich bis heute nicht. Der Trainerwechsel war alternativlos. Es hat mir noch keiner erklären können, warum das alternativlos war.

schätzt die aktuelle Stimmung ein: Ich glaube, die ganze Stimmung um die Mannschaft herum ist nicht gut. Ich habe das Gefühl, den Spielern macht es keinen Spaß mehr. Alle sind nervös. Die Hektitk ist von der ersten Minute im Spiel drinnen.

über die Stärke des Salzburger “Nachwuchs”:
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Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 20. März, 23.45 Uhr
Dienstag, 21. März, 8.45 Uhr und 16.00 Uhr
Mittwoch, 22. März, 15.45 Uhr

“Talk & Tore” mit Stefan Maierhofer, Markus Katzer und Alexander Huber

via Sky Sport Austria

Am Sonntag live und exklusiv ab 18.45 Uhr auf Sky Sport Austria HD und mit dem neuen Streamingdienst Sky Ticket

Wien, 18. März 2017 – Den Abschluss des Bundesliga-Wochenendes bei Sky bildet wieder “Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”. Im Anschluss an die Partie FC Red Bull Salzburg – FK Austria Wien (Sonntag, ab 16.00 Uhr, Sky Sport Austria HD, Sky Sport 2 HD) empfängt Moderator Gerfried Pröll um 18.45 Uhr folgende Talk-Gäste:

•    Stefan Maierhofer, Spieler SV Mattersburg
•    Markus Katzer, Spieler First Vienna FC
•    Alexander Huber, Journalist Kurier

Thematisch stehen Rapid Wien, SV Mattersburg sowie der First Vienna FC im Mittelpunkt.

“Talk & Tore” startet um 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und ist auch mobil via Sky Go verfügbar. Fans, die noch keine Sky-Kunden sind, können den Talk sowie das Sportprogramm von Sky mit dem Streamingdienst Sky Ticket verfolgen.

Unter dem Hashtag #SkyTuT können sich die Zuseherinnen und Zuseher live in die Diskussion einklinken und auch schon ab sofort ihre Fragen an die Talk-Runde richten.

“Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”
Sonntag, 19. März 2017, 18.45 Uhr, Sky Sport Austria HD

Ab Montag, 18.00 Uhr, ist die komplette Sendung auf skysportaustria.at abrufbar.

Kraetschmer: “Wir werden als Veranstalter bestraft, wenn die Polizei Zurückhaltung übt”

via Sky Sport Austria

Markus Kraetschmer: “Wir werden als Veranstalter bestraft, wenn die Polizei Zurückhaltung übt” Christian Ebenbauer: “Die Frage ist, ob die Politik den Weg der Ausnahmegenehmigung bei Pyrotechnik weiter mitgehen will” Dr. Christian Flick: “Die Gefahr ist, dass viele optionierte Verträge unter Berücksichtigung des Falles Onisiwo ungültig sind” Gernot Zirngast: “Die Ligareform hat keinen sportlichen Hintergrund”


Wien, 12.03.2017. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag Austria-Vorstandsvorsitzender Markus Kraetschmer, Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer, Sportrechtsexperte Dr. Christian Flick und der Vorsitzende der Vereinigung der Fußballer, Gernot Zirngast. Hier einige Aussagen des von Thomas Trukesitz moderierten Live-Talks.

Die ganze Sendung im VIDEO

 

Markus Kraetschmer:

ist über die Entwicklung am Spielerberatersektor nicht wirklich glücklich: Grundsätzlich stimmt es, dass die Berater überhand genommen haben. Bis vor einigen Jahren hat es doch eine recht strenge Lizenzierung gegeben und es konnte nicht jeder Berater sein. Im Moment haben wir einen Zustand, wo jeder um die Ecke Berater sein könnte, überspitzt formuliert. Es ist im Nachwuchsbereich ein Wahnsinn, wenn dann Sechzehnjährige mit ihrem Papa und zwei Beratern vor dir sitzen und dir die Welt erklären wollen.

über die kommende Ligenreform: Ich freue mich sehr auf diese neue Meisterschaft, klingt jetzt durchaus kompliziert, wird aber extrem spannend. Die oberste Liga wird von Beginn weg spannend. Wer kommt in die Meistergruppe, wer in die Qualifikationsgruppe? Im Frühjahr werden die Punkte halbiert, keiner zieht davon. Es gibt in jeder Runde einen Schlager. Das bringt uns letztendlich viele Zuschauer in die Stadien.

über Probleme rund um das vergangene Wiener Derby:

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Das Entscheidende ist, dass wir in die Gespräche hineinbekommen, dass wir das aus den Stadien rausbekommen. Ich ärgere mich als Klub auch darüber und wir schauen uns das an und gehen den Instanzenweg, gehen in den Protest, weil wir uns fragen, was haben wir beim Derby als Veranstalter zu verantworten, was haben wir im Vorfeld gemacht? Aber wo sind wir davon abhängig, wie die Polizei reagiert? Es geht ja nicht nur um die Pyrotechnik, es hat auch einen Raufhandel gegeben. Nur haben wir gar keine Gewalt, auf die Polizei einzuwirken. Wir können einen Ordnerdienst postieren, den führt unser Klub. Aber wenn die Polizei sagt, wir üben Zurückhaltung und wenn dann was passiert, dann werden wir wieder dafür bestraft. das sind die Themen, mit denen wir uns als aktiver Klub auseinandersetzen müssen.

über Strafen wegen Pyrotechnik:
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über die Zusammenarbeit mit den Fans:
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Christian Ebenbauer:

ist gegen ein grundsätzliches Verbot von Pyrotechnik:

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Ich halte es nicht für zielführend, weil Österreich neben Finnland als einziges Land in Europa, und hier auch nur die Bundesliga, ansonsten ist Pyrotechnik verboten, die Möglichkeit der Ausnahmegenehmigung erlaubt. Ich bin der Meinung, dass die Ausnahmegenehmigung richtig und gut ist. Man hat letzte Woche bei Rapid erstmalig im Allianzstadion eine genehmigte Pyrotechnik gesehen. Wenn die Sicherheitsvorkehrungen gegeben sind, dann ist das der richtige Weg. Die Frage ist, ob die Politik diesen Weg weiter mitgehen will.

hat mit dem ÖFB den geeigneten Spieltermin für das Cupfinale nach der Ligenreform gefunden:

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Das wurde im besten Einvernehmen gelöst. Es wird das Play-off so stattfinden, dass der Cup vorher schon abgeschlossen ist. Das wird der Öfb zum rechten Zeitpunkt veröffentlichen.

über zukünftige Aufstiegsträume des FC Liefering: Dieses Restrisiko gibt es nicht, weil wir sowieso jedes Jahr den Aufstiegsverzicht bekommen. Auf der anderen Seite  geht es nach Paragraph acht der österreichischen Bundesligasatzungen um die Integrität des Bewerbes. Da müsste dann beurteilt werden, ob der beherrschende Einfluss von einem Konzern auf zwei Klubs gegeben ist.

über das Problem in den Regionalligen:
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Dr. Christian Flick:

über die Entscheidungsgremien der Bundesliga: Aus meiner Sicht sind die Strafen sehr streng. Sie sollen auch abschrecken, aber diese Nichterforschung eines Verschuldens ist ein juristisches Problem, auch international. Ich glaube, dass die Möglichkeiten innerhalb der Bundeliga besser gelagert wären, wenn darüber Instituionen entscheiden würden, die nicht innerhalb der Bundesliga entscheiden, sondern externe Kräfte, weil ich dort mehr Unabhängigkeit erwarte.

über die Auswirkungen des Falles Onisiwo:

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Der entscheidende Punkt ist, und das ist die entscheidung des obersten Gerichtshofes, wenn sich nicht gleichwertige Ansprüche gegenüberstehen, dann ist die Optionsziehung, wie im Fall Onisiwo, nichtig. Das heißt, die Vertragsverlängerung durch Optionsziehung ist ungültig. Der Vertrag endet durch Zeitablauf. Das war der Grund, warum Karim Onisiwo ablösefrei zu Mainz wechseln konnte. Gefährlich ist diese Story deswegen für die Vereine, weil der oberste Gerichtshof darüber befunden hat und damit wird ein Präjudiz geschaffen. Mattersburg hat nicht gesagt, nach dem Landesgericht Wien höre ich auf, sondern sie haben ihre Chance versucht zu nutzen und sind kläglich gescheitert. Jetzt entsteht das Gefahrenmoment daraus, dass heute viele optionierten Verträge unter Berücksichtigung des Falles Onisiwo ungültig sind. Damit ist auch die Planungssicherheit der Vereine gefährdet.

über die Ligenreform:

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Ich persönlich glaube, dass die Hauptursache für diese Reform ein rein wirtschaflicher Aspekt war, weil die zweite Leistungsstufe aus derzeitiger Sicht unfinanzierbar scheint.

über die vielen Spielerberater:
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Gernot Zirngast:

über Verträge mit Optionen:

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Es ist wirklich eine schwierige Situation. Auf der einen Seite verstehen wir die Vereine, weil es auch deshalb Spieler gibt, die in jungen Jahren einen Profivertrag bekommen, weil es eine Option gibt und er sich ein Jahr beweisen kann. Auf der anderen Seite soll es aber auch nicht ausarten, wie es bei dem einen oder anderen Verein vorkommt, dass man es zu einem Geschäftsmodell macht. Ich gebe dem Spieler einen Einjahresvertrag und dann gleich mit dreijähriger Option drauf, das kann ich frank und frei sagen, wird von uns nicht akzeptiert, wird auch nicht halten und sollte im Prinzip nicht mehr vorkommen.

über die Ligenreform: Die Reform hat keinen sportlichen Hintergrund. Wir haben bereits 2009 in 23 Thesen versucht darzulegen, woran es krankt. Und die erste These war, dass Österreich keinen Platz für zwanzig Profiklubs hat.

über ein neues Nationalstadion:
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Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 13. März, 16.30 Uhr

 

Talk und Tore mit Markus Kraetschmer, Christian Ebenbauer, Gernot Zirngast und Christian Flick

via Sky Sport Austria

Wien, 10. März 2017 – Den Abschluss des Bundesliga-Wochenendes bei Sky bildet wieder “Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”. Im Anschluss an die Partie SK Sturm Graz – SK Rapid Wien (Sonntag, ab 16.00 Uhr, Sky Sport Austria HD, Sky Sport 1 HD) empfängt Moderator Thomas Trukesitz um 18.45 Uhr folgende Talk-Gäste:

•    Markus Kraetschmer, Vorstand Finanzen Austria Wien
•    Christian Ebenbauer, Bundesliga-Vorstand
•    Gernot Zirngast, Vorsitzender Vereinigung der Fußballer
•    Christian Flick, Sportrechtsexperte

“Talk & Tore” startet um 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und ist auch mobil via Sky Go verfügbar. Fans, die noch keine Sky-Kunden sind, können den Talk sowie das Sportprogramm von Sky mit dem Streamingdienst Sky Ticket verfolgen.

Unter dem Hashtag #SkyTuT können sich die Zuseherinnen und Zuseher live in die Diskussion einklinken und auch schon ab sofort ihre Fragen an die Talk-Runde richten.

“Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”
Sonntag, 12. März 2017, 18.45 Uhr, Sky Sport Austria HD

Ab Montag, 18.00 Uhr, ist die komplette Sendung auf skysportaustria.at abrufbar.

Schiemer: “Von der Qualität her müssen wir in der Liga bleiben”

via Sky Sport Austria

Franky Schiemer: “Wir haben mit Lassad Chabbi die Wahrscheinlichkeit erhöht, den Klassenerhalt zu schaffen” Gerald Baumgartner: “Wir haben einen guten Kern aufgebaut, jeder Sieg gibt Selbstvertrauen” Jochen Fallmann: “James Bond hat auch immer schwierige Missionen zu erfüllen gehabt” Markus Krautberger: “Bei Ried frage ich mich, kann die Normalform für den Klassenerhalt reichen?”


Wien, 05.03.2017. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag Ried-Manager Franky Schiemer, Mattersburg-Trainer Gerald Baumgartner, St. Pölten-Coach Jochen Fallmann und Sky-Redakteur Markus Krautberger. Hier einige Aussagen des von Martin Konrad moderierten Live-Talks.

 

 

Franky Schiemer:

über seinen neuen Job als Manager von SV Ried:

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Ich habe nicht lange, aber sehr intensiv darüber nachdenken müssen. Der Job in Liefering hat mir getaugt, ich habe mir vorstellen können, auch längerfristig in die Trainerrolle zu schlüpfen. Ich habe das Angebot bekommen und eine schlaflose Nacht gehabt, wo ich mir den Kopf intensiv zerbrochen habe. Mich hat es einfach gejuckt. Ich wohne nun fünf Minuten weg vom Arbeitsplatz, meine Frau bekommt das zweite Kind. Ich bin sehr heimatverbunden. Mir liegt viel an Ried und am Innviertel.

über seine Zukunft als Trainer:

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Ich möchte es nicht ausschließen. Ich bin dreißig Jahre alt und da kann sich noch die eine oder andere Möglichkeit auftun. Ich habe allerdings schon bemerkt in den letzten drei Wochen, die sehr turbulent waren, dass mir das taugt.

über die Unruhe im Rieder Umfeld, die Vorstand Roland Daxl ganz Recht zu sein scheint:

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Zuerst kommt immer die sportliche Leistung, dann ist das Echo, was danach kommt. Wir brauchen Ruhe durch Leistung und Resultate. Jetzt gibt es zwölf Spiele, wo wir einfach punkten müssen, dann wird es wieder ruhiger werden. Das hat er wahrscheinlich ironisch formuliert. Ried ist momentan stark in den Medien, natürlich ist das nicht gewollt, dass negative Berichterstattung war. Wir müssen auf uns schauen und gute Leistungen bringen, dann geht es wieder in die andere Richtung.

über die Trainersuche und die Entscheidung für Lassad Chabbi: Für unsere Vorstellungen waren es nicht viele. Es ist nicht so einfach, dass man jemanden findet, der in der jetzigen Situation der Richtige ist und darüber hinaus eine sportliche Weiterentwicklung für die SV Ried bringt. Deswegen bin ich froh, dass wir so einen Toptrainer für uns verpflichten konnten.

vertraut der Mannschaft im Abstiegskampf:

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Ich sage, von der Qualität her müssen wir in der Liga bleiben. Das behaupte ich jetzt einmal. Ich bin nicht verantwortlich für den Kader, das hat mein Vorgänger noch gemacht.

über die rasche Ablöse von Ex-Trainer Christian Benbennek: Es war meine Meinung, dass wir am Trainersektor etwas machen müssen. Wir haben zehn Spiele von zwölf verloren. Nach dem Admira-Spiel war es für mich klar. Ich habe gemerkt, dass wir was machen müssen. Dass es so schnell funktioniert hat, ist gut für uns. Ich glaube, dass wir die Wahrscheinlichkeit erhöht haben, den Klassenerhalt zu schaffen.

Gerald Baumgartner:

über den erfolgreichen Auftakt ins Frühjahr:

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Es war extrem wichtig, dass wir gut starten. Das ist uns gelungen. Wir wollten auch die Heimspiele gewinnen, da haben wir mit Sturm Graz angefangen. Man braucht auch immer das nötige Spielglück dazu, wann schießt man ein Tor und wann verhindert man eine große Torchance. Wir haben einen guten Kern aufgebaut, haben auch von den neun Testspielen acht gewonnen. Das heißt natürlich in Österreich, dass das nichts heißt. Jeder Sieg gibt Selbstvertrauen, das ist einfach so. Wenn die Meisterschaft beginnt, dann ist eine andere Drucksituation, die haben die Jungs super gesteuert.

über die komplizierte Jobsituation im Trainergeschäft in Österreich:

Es ist schwierig, bei so wenigen Vereinen in Österreich, wieder rein zu kommen. Man hat gleich einmal einen Stempel drauf, wenn etwas nicht funktioniert hat. In der Zeit, wo nicht alles optimal gelaufen ist, ist es wichtig, dass man das für sich analysiert. Ich habe mich als Person weiterentwickelt. Ich sehe nun auch Dinge nicht mehr so tragisch, die mich als junger Trainer noch gestört haben.

über das “Erfolgsgeheimnis” in Mattersburg:
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über den Jochbeinbruch von Stefan Maierhofer:

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Die Ärzte sprechen von drei bis vier Wochen. Wer ihn kennt, der weiß, er lebt den Fußball. Er schont sich und den Gegner nicht. Er ist auch vom Typ her extrem wichtig für uns, ein extrem netter Kerl privat. Er gibt uns vielleicht die paar Prozente, die wir gebraucht haben, um Spiele zu gewinnen. Beste Genesungswünsche von mir, aber er ist nur ein Teil vom gesamten Team.

Jochen Fallmann:

über den Abstiegskampf: Ich glaube natürlich, dass die direkten Duelle sehr wichtig sind. Die Meisterschaft dauert aber noch zu lange, um jetzt schon von Schicksalsspielen zu sprechen. Bis zum Ende der Meisterschaft wird es eine enge Kiste für mehrere Vereine bleiben.

über einen Boss-Anzug als Geschenk von Frenkie Schinkels für den möglichen Klassenerhalt: James Bond hat auch immer sehr schwierige Missionen zu erfüllen gehabt, auch ich in meiner Karriere als Spieler und jetzt als Trainer. Der Anzug würde mir ganz gut stehen.

über eine mögliche Option seines Vertrages:

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Wir wollen eine Rangverbesserung erzielen. Wir sind mit dem neunten Platz gestartet und wenn wir noch einen überholen können, dann verlängert sich der Vertrag automatisch, ansonsten wird neu verhandelt.

Sky-Redakteur Markus Krautberger:

über Lassad Chabbi bei Ried:
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Ich kann schon gratulieren, da hat Ried sicher nichts falsch gemacht, aber, Lassad Chabbi ist nach Lustenau gekommen um die Mannschaft vor dem Abstieg zu bewahren. Das ist ihm gelungen. Sie haben damals eine hervorragende Mannschaft gehabt, aus irgendwelchen Gründen waren sie unter dem damaligen Trainer nicht erfolgreich. Von den Spielern her war die Mannschaft top besetzt. Lassad Chabbi ist gekommen, hat die Spieler einfach wieder auf Normalform gebracht und es hat gereicht, in der Liga zu bleiben. Jetzt ist es bei Ried so, dass ich mich frage, kann die Normalform reichen, dass man sie in der Liga hält? Das ist die größte Aufgabe für Chabbi. Das schaut schwierig aus.

über die Ausgangssituation im Abstiegskampf: Ried hat im Herbst schon gezeigt, dass sie hervorragend Fußball spielen können. Natürlich kommen Umstände dazu, wo du in diese Spirale hinein kommst. Du machst einen lange Vorbereitung und auf einmal geht die Spirale nach unten. Da zu erwarten, dass die Spieler die gleichen Leistungen bringen, das ist schweirig. Von St. Pölten war ich begeistert, wie sie in Altach gespielt haben. Dort zu gewinnen und zwei Tore zu schießen. Die Mannschaft weiß, dass sie im Abstiegskampf ist, hat an den richtigen Rädern gedreht und man sieht, dass sie den Abstiegskampf richtig annehmen. Sie sind giftig und böse. Mattersburg hat begriffen, dass es Abstiegskampf ist. Da wird einem nichts geschenkt, das ist die Gechichte.

über die Situation in Mattersburg:

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Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 06. März, 6.45 Uhr und 23.45 Uhr
Dienstag, 07. März, 0.30 Uhr, 8.45 Uhr und 18.00 Uhr
Mittwoch, 08. März, 4.45 Uhr

“Talk & Tore” mit Fränky Schiemer, Gerald Baumgartner und Jochen Fallmann

via Sky Sport Austria

Am Sonntag live und exklusiv ab 18.45 Uhr auf Sky Sport Austria HD und mit dem neuen Streamingdienst Sky Ticket

Wien, 3. März 2017 – Den Abschluss des Bundesliga-Wochenendes bei Sky bildet wieder “Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”. Im Anschluss an die Partie SK Rapid Wien – FC Red Bull Salzburg (Sonntag ab 16.00 Uhr, Sky Sport Austria HD, Sky Sport 2 HD) empfängt Moderator Martin Konrad um 18.45 Uhr folgende Talk-Gäste:

•    Fränky Schiemer, Sportdirektor SV Ried
•    Gerald Baumgartner, Cheftrainer SV Mattersburg
•    Jochen Fallmann, Cheftrainer SKN St. Pölten

“Talk & Tore” startet um 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und ist auch mobil via Sky Go verfügbar. Fans, die noch keine Sky-Kunden sind, können den Talk sowie das Sportprogramm von Sky mit dem Streamingdienst Sky Ticket verfolgen.

Unter dem Hashtag #SkyTuT können sich die Zuseherinnen und Zuseher live in die Diskussion einklinken und auch schon ab sofort ihre Fragen an die Talk-Runde richten.

“Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”
Sonntag, 5. März 2017, 18.45 Uhr, Sky Sport Austria HD

Ab Montag, 18.00 Uhr, ist die komplette Sendung auf skysportaustria.at abrufbar.