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Talk und Tore

Aktuelle Beiträge

Alle Stimmen von Talk & Tore mit Hickersberger, Schinkels, Reiter und Tatar

via Sky Sport Austria

Frenkie Schinkels: “Wir haben einen Trainer gehabt, der uns raufgebracht hat und nun haben wir einen Trainer, der uns in der Liga hält” Stefan Reiter: “Da war plötzlich eine komplett andere Spielanlage da, als jene, die wir im Winter probiert haben” Sky-Experte Alffred Tatar: “Die jetzige Trainerbestellung muss aus den Händen von Fredy Bickel kommen, denn sonst ist er fehl am Platz”


Wien, 21.05.2017. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag St. Pölten-Sportdirektor Frenkie Schinkels, Ex-Ried-Manager Stefan Reiter, Ex-Teamchef und Ex-Rapid-Trainer Josef Hickersberger und Sky-Experte Alfred Tatar. Hier einige Aussagen des von Thomas Trukesitz moderierten Live-Talks.

Die ganze Sendung zum Nachsehen

Frenkie Schinkels:

über ausländisches Interesse an Rapid-Youngster Maximilian Wöber: “Ajax Amsterdam wirft ein großes Auge auf diesen Spieler. Das weiß ich aus internen Kommunikationen von Beratern. Zurecht, er ist ein Top-Spieler. Wenn du die Qualität hast, dann gemma schwimmen, egal wie tief das Becken ist. Wenn du schwimmen kannst, dann musst du schwimmen.”

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über die Chancen von St. Pölten im Abstiegskampf: “Normal sollte es reichen. Ich glaube nicht, dass Ried zweimal gewinnt. Aber um sicher zu sein, müssen wir drei Punkte machen. Punkt. Fakt.”

über seine persönliche Konsequenzen, falls St. Pölten doch noch absteigen sollte: “Wenn wir absteigen, bin ich hauptverantwortlich. Genauso war ich für den Aufstieg hauptverantwortlich. So einfach ist das im Leben. Da gibts den Daumen. Früher in Rom hat man so (rauf) oder so (runter) gemacht. So ist Fußball. Aber man muss auch die Möglichkeiten sehen, die ich habe, mit denen ich arbeiten kann.”

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spricht ein letztes Mal über den Trainerwechsel im Herbst: “Ohne Karl Daxbacher wären wir nie aufgestiegen, aber ohne Jochen Fallmann würden wir jetzt absteigen. Wir haben einen Trainer gehabt, der uns raufgebracht hat und nun haben wir einen Trainer, der uns in der Liga hält. Das ist entscheidend und wir glauben daran. Wir sind ein gallisches Dorf. Wir haben keinen Zaubertrank, aber wir glauben daran. Wenn wir es schaffen, dann wissen wir warum. Wir sind eine Einheit.”

Stefan Reiter:

möchte bald wieder ein Betätigungsfeld haben: “Ich warte auf neue Aufgaben. Ganz egal, wo. Naheliegend ist Fußball. Das habe ich die letzten 25 Jahre gemacht. Ich bin jung und tatkräftig. Wenn etwas interessantes dabei ist, bin ich offen dafür.”

über die Bedeutung des Cupbewerbes in Österreich: “Es wird auch in den nächsten zehn Jahren Salzburg so dominant bleiben, dass es für die ehemals großen Wiener Vereine, Austria und Rapid, aber auch für Sturm Graz nahezu unmöglich sein wird, einen Meistertitel zu gewinnen. Deswegen ist der Cup so wichtig. Das ist ein Titel, den man holen muss, um etwas vorzuweisen. Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass Wien der fixe Standort des Finales sein muss. Aus jedem Bundesland leben dort hunderttausend Menschen, die ihre Mannschaften aus den Bundesländern unterstützen würden.”

über den Abstiegskampf und seinen Ex-Verein Ried: “Es ist wirklich noch nichts verloren. Es schaut zwar von der Tabelle her furchtbar aus, aber jetzt kommt Altach. Das ist ein Gegner, gegen den Ried immer gepunktet hat. Die Rieder Mannschaft hat Qualität und kann auch in Altach gewinnen. Altach ist einfach die schwächste Frühjahrsmannschaft. Dort sind drei Punkte möglich und dann hast du das Finale zu Hause gegen Mattersburg. Ried kann zu Hause gegen jeden gewinnen.”

über die Nichtumsetzung der veränderten Spielanlage nach der Wintervorbereitung: “Ich habe das erste Spiel auswärts gegen den WAC nur im Fernsehen gesehen, weil ich nicht mehr dabei war. Da war plötzlich eine komplett andere Spielanlage da, als jene, die wir im Winter probiert haben. Der Trainer war noch da, aber es wurde anders gespielt. Diese Entscheidungen muss jemand getroffen haben. Das weiß ich aber natürlich nicht, weil ich nicht mehr dabei war.”

Josef Hickersberger:

über einen möglichen Cupsieg als Trostpflaster für Rapid nach der verkorksten Saison:“Selbst ein Sieg im Cupfinale, den ich für unwahrscheinlich halte, weil Salzburg für mich die klar bessere Mannschaft ist, rettet diese Saison nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, wie Rapid dieses Spiel gewinnen soll.”

erstellt ein Profil des künftigen Rapid-Trainers und hat auch einen Vorschlag: “Der neue Trainer sollte zur Mannschaft passen, genauso seine Spielweise. Mit einer reaktiven Spielweise kann ich bei Rapid nicht reüssieren. Das war bestimmt auch ein Grund, warum Damir Canadi nicht den Erfolg hatte, den er sich gewünscht hat. Aber das war es nicht alleine. Er hat nicht zur Mannschaft gepasst. Der neue Trainer muss im Umgang mit der Mannschaft große soziale Qualitäten haben. Ich hätte einen Kandidaten. Für mich würde Andreas Herzog der geeignetste Kandidat sein. Er passt zur Mannschaft, hat in den USA die Olympia-Mannschaft betreut, hat unter Jürgen Klinsmann lange Zeit den Co-Trainer gemacht. Cheftrainer zu sein ist nichts besonderes. Ich bin Nationaltrainer geworden und habe vorher Casino Baden trainiert.”

über die Perspektiven von Sohn Thomas Hickersberger: “Mein Sohn spricht mit mir darüber nicht. Er meint, ich bin eine Plaudertasche und ich könnte das hier auf Sky vielleicht erzählen. Er hat mir gesagt, dass ich es nicht aus der Zeitung erfahren werde sondern dass er mich zeitgerecht anrufen wird. Der Anruf ist noch nicht erfolgt. […] Er möchte nicht in der ersten Reihe stehen. Ich verstehe es überhaupt nicht. Ich bin der Meinung, dass er alle Voraussetzungen mitbringt um auch Cheftrainer zu sein.”

sieht nur einen Grund für die Misere bei Schlusslicht Ried: “Selbstverschulden vom Vorstand. Der Vorstand hat Einfluss genommen auf die Spielanlage und der Trainer war nicht stark genug, dass er gesagt hat, danke, ich bin der Trainer. Macht ihr euren Job.”

Sky-Experte Alfred Tatar:

nimmt bei der Trainersuche vor allem Rapid-Sportdirektor Fredy Bickel in die Pflicht: “Die jetzige Trainerbestellung muss aus den Händen von Fredy Bickel kommen, denn sonst ist er fehl am Platz. Wenn er es zulässt, dass nicht sein Trainer durchgeht, dann ist er Kompromisse eingegangen, die ihn sofort als schwachen Sportdirektor entlarven. Der neue Trainer muss zur Mannschaft passen. Das ist aber für mich eine Ebene zu tief angesiedelt. Der neue Trainer muss zum Verein passen, weil es zusätzliche Kräfte gibt, die über der Ebene der Spieler sind. Es gibt dort sehr viele Kräfte, die von der Fantribüne kommen. Fredy Bickel hat einen mega-großen Spagat zu machen. Er muss für den Verein, die Mannschaft und für sich selbst den richtigen Trainer finden. Denn zwischen ihm und dem Neuen darf kein Löschblatt Platz haben.”

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legt sich im Abstiegskampf fest: “Wir haben immer wieder gesehen, dass Ried gut gespielt hat, aber keine Erfolge im Sinne von Punkten oder Toren gehabt. Wenn es einmal passiert, hat man Pech. Wenn es vier-, fünf-, sechs- oder siebenmal passiert, lachen Sie mich aus, aber das ist kein Pech.”

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Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 22.Mai, 6.45 Uhr und 23.30 Uhr
Dienstag, 23. Mai, 9.00 Uhr und 17.00 Uhr
Mittwoch, 24. Mai, 1.15 Uhr
Donnerstag, 25. Mai, 6.15 Uhr und 11.30 Uhr

Talk und Tore mit Hickersberger, Reiter und Schinkels – Sonntag, 18:45 Uhr live

via Sky Sport Austria

Am Sonntag live und exklusiv ab 18.45 Uhr auf Sky Sport Austria HD und mit dem neuen Streamingdienst Sky Ticket

Wien, 19. Mai 2017 – Den Abschluss des Bundesligawochenendes bei Sky bildet wieder “Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”. Im Anschluss an die Partie SK Rapid Wien – SK Puntigamer Sturm Graz (Sonntag, ab 16.00 Uhr, Sky Sport Austria HD und Sky Sport 2 HD) empfängt Moderator Thomas Trukesitz um 18:45 Uhr folgende Talk-Gäste:

•    Josef Hickersberger, ehemaliger Teamchef der Nationalmannschaft
•    Stefan Reiter, ehemaliger Sportdirektor SV Ried
•    Frenkie Schinkels, Sportdirektor SKN St. Pölten
•    Alfred Tatar, Sky Experte

“Talk & Tore” startet um 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und ist auch mobil via Sky Go verfügbar. Fans, die noch keine Sky-Kunden sind, können den Talk sowie das Sportprogramm von Sky mit dem Streamingdienst Sky Ticket verfolgen.

Unter dem Hashtag #SkyTuT können sich die Zuseherinnen und Zuseher live in die Diskussion einklinken und auch schon ab sofort ihre Fragen an die Talk-Runde richten.

“Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”
Sonntag, 21. Mai 2017, 18.45 Uhr, Sky Sport Austria HD

Ab Montag, 18.00 Uhr, ist die komplette Sendung auf skysportaustria.at abrufbar.

Gregoritsch über Hasenhüttl: “Für mich ist er Trainer des Jahres in Deutschland”

via Sky Sport Austria

Werner Gregoritsch hat bei Talk und Tore am Sonntag lobende Worte für Leipzig-Sportdirektor Ralf Rangnick gefunden: “Im Prinzip ist es unglaublich, wenn du in der heutigen Zeit als Aufsteiger solche Leistungen bringst. Aber ich kenne Ralf Rangnick sehr lange und weiß, wie dort gearbeitet wird. Da steckt eine ganz klare Philosophie dahinter.”.

Besondere Anerkennung zeigt Gregoritsch aber vor Trainer Ralph Hasenhüttl: “Leipzig hat mit Ralph Hasenhüttl einen Trainer bekommen, der sehr gut mit Spielern umgehen kann. Das hat er auch bei kleineren Vereinen gezeigt. Für mich ist er der Trainer des Jahres in Deutschland.”.

Die ganze Sendung zum Nachsehen:

Sabitzer verteidigt Spielstil von Leipzig gegen Bayern

via Sky Sport Austria

Marcel Sabitzer verteidigte bei Talk und Tore den Spielstil von RB Leipzig gegen den FC Bayern München. Den Leipzigern wurde vorgeworfen beim Stand von 3:1 für die “Bullen” zu überheblich gespielt zu haben. Sabitzer, der das 1:0 gegen Bayern erzielte, konnte die Frage im Interview nach dem Spiel nicht nachvollziehen. “Wenn One-Touch-Football provokant ist, dann kenne ich mich nicht mehr aus,” sagte der Torschütze.

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“Ich kann die Frage bis heute nicht verstehen,” sagte Sabitzer am Tag danach bei Talk und Tore und legte nach: “Wir haben sie ja jetzt nicht verarscht. Wir haben einfach ganz normal gespielt.”

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Anschließend erklärte er die taktische Vorgabe von Trainer Ralph Hasenhüttl: “Wir wollen die Bayern laufen lassen. Wir brauchen guten Ballbesitz und ohne One-Touch-Football wird es nicht funktionieren.”

In der Nachspielzeit drehten die Bayern durch einen Freistoßtreffer von David Alaba und einen Kraftakt von Arjen Robben noch das Spiel.

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Video-Highlights: RB Leipzig vs. Bayern München 4:5

 

Werner Gregoritsch: “Ralph Hasenhüttl ist für mich Trainer des Jahres in Deutschland”

via Sky Sport Austria

Marcel Sabitzer: “Wir haben uns zugetraut, dass wir auch die Bayern phasenweise ausspielen können” Sky-Experte Andreas Herzog: “Ich kann ehrlich gesagt Suttners Nationalteam-Rücktritt nicht verstehen” Werner Gregoritsch: “Wir können in der U-21-Qualifikation erstmals Erster werden”


Wien, 14.05.2017. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag RB Leipzig-Stürmer Marcel Sabitzer, ÖFB U-21-Teamchef Werner Gregoritsch und Sky-Experte Andreas Herzog. Hier einige Aussagen des von Martin Konrad moderierten Live-Talks.

Die ganze Sendung zum Nachsehen:

Marcel Sabitzer:

über sein Verhältnis zu Leipzig-Coach Ralph Hasenhüttl: “Ich habe gute Leistungen gezeigt, deswegen brauche ich keinen Graz-Bonus. Dass wir uns gut verstehen, ist bekannt. Wir können auch im Dialekt quatschen. Das tut auch wieder gut. Da draussen ist es schwierig. Die verstehen mich eher schlecht.”

über das Geheimnis des Leipziger Erfolges in der ersten Bundesliga-Saison: “Ralf Rangnick und das ganze Team, die denken sich schon was, wenn sie Spieler zu uns holen. Was ich aber noch erwähnen möchte ist, dass wir die jüngste Mannschaft in der Liga diese Saison sind. Wenn du mit diesem Altersschnitt so eine Saison spielst, ist das vielleicht noch höher einzuordnen. Wir hatten keine Stars in der Mannschaft. Das ist auch der Punkt. Alle halten zusammen und wollen die Spiele gewinnen. Wir gehen mit einem super Plan in die Spiele und deshalb sind wir so stark.”

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über die grandiose Mannschaftsleistung beim sensationellen 4:5 gegen Bayern München:“Vor dem Spiel haben wir thematisiert, dass wir sie laufen lassen wollen. Wenn du das nicht machst, dann wird es schwer gegen sie. Dafür brauchen wir einen guten Ballbesitz und ohne One-Touch-Fußball wird es nicht funktionieren. Wir haben uns zugetraut, dass wir auch die Bayern phasenweise ausspielen können.”

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über seine persönlichen Erfahrungen mit Ralf Rangnick: “Er ist natürlich ein netter Mensch, aber vor allem ist er sehr detailliert. Er möchte uns Spielern alles ermöglichen, das uns weiterbringt. Wir können ganz offen zu ihm kommen, wenn uns etwas auffällt, das uns gut tun könnte. Den Wunsch wird er uns dann erfüllen. Egal ob das Ernährung oder Trainingsdinge sind. Ich denke auch, dass wir als Mannschaft sehr gut zu ihm passen, weil wir sehr professionell sind. Wir sind froh, dass er bei uns ist.”

über den Faktor Psyche im Fußballsport: “Einen Mentaltrainer habe ich noch nie gebraucht. Ich verstehe mich zwar mit unserem Psychologen sehr gut, wir sind gute Freunde. Aber ich hole mir andere Dinge. Ich schlafe früh, esse und regeneriere gut. Das sind die Faktoren, wo ich am meisten weiterentwickelt habe. Auf den Körper schauen, das ist das Kapital. Wenn du mit ihm nicht gut umgehst, wie willst du Leistung bringen? Ich kann nur jedem raten, schau auf den Körper, dann bist du auch fit.”

über das wichtige und vorentscheidende Qualifikationsspiel am 11. Juni in Dublin gegen Irland: “Das Spiel sollten wir schon gewinnen. Aber es wird ein sehr schweres Spiel. Irland zu Hause, da gehts zur Sache. Wir müssen hellwach und körperlich auf der Höhe sein. Und wir müssen fußballerisch dagegen halten. Leider fällt Marko Arnautovic aus, das tut richtig weh. Es ist eine große Herausforderung. Wir bereiten uns zehn Tage gut vor und dann wollen wir das Spiel auch gewinnen.”

Werner Gregoritsch:

über den zweiten Platz von Leipzig in der Bundesliga: “Im Prinzip ist es unglaublich, wenn du in der heutigen Zeit als Aufsteiger solche Leistungen bringst. Aber ich kenne Ralf Rangnick sehr lange und weiß, wie dort gearbeitet wird. Da steckt eine ganz klare Philosophie dahinter. Sensationell auch der Champions-League-Sieg in der Youth-League. Da geht es von unten nach oben nach einem klaren Konzept. Und Leipzig hat mit Ralph Hasenhüttl einen Trainer bekommen, der sehr gut mit Spielern umgehen kann. Das hat er auch bei kleineren Vereinen gezeigt. Für mich ist er der Trainer des Jahres in Deutschland.”

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über seinen Sohn Michael Gregoritsch und den Abstiegskampf mit dem HSV: “Als Vater leide ich natürlich fürchterlich mit. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie es bei uns zu Hause zugeht. Wir haben zwei Fernseher und man wechselt oft aus Aberglaube das Gerät. Es ist halt so, dass sie beim HSV das Anspruchsdenken haben, weiter oben zu spielen. Und der Michi macht das seit zwei Jahren mit. Er hat sich meiner Meinung nach in einem schwierigen Umfeld recht gut entwickelt.”

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über die U-21-Qualifikationschancen: “Wir haben bis jetzt immer das Glück gehabt, dass wir Spanien oder Deutschland in der Gruppe gehabt haben. Im Play-Off sind wir nun gegen Spanien nur wegen der Auswärtstorregel nicht aufgestiegen. Das war schon eine tolle Leistung. Jetzt ist es so, dass wir das erste Mal Erster werden können. Serbien ist U-20-Weltmeister geworden und U-19-Europameister. Gegen Russland haben wir einmal gewonnen, einmal unentschieden gespielt. Du kannst Erster werden, aber auch vierter werden. Das spannende ist, dass du es schaffen kannst. Und die Mannschaft hat das Potential, dass sie vorne mitspielt.”

Sky-Experte Andreas Herzog:

über die vielen erfolgreichen Österreich-Legionäre in Deutschland: “Der österreichische Fußball hat in Deutschland wieder einen höheren Stellenwert. Es ist auch verständlich, dass es für einen jungen Spieler aus Österreich einfacher ist, in Deutschland Fuß zu fassen, aufgrund von Mentalität und Sprache. Die Südamerikaner gehen auch lieber zum Einstieg nach Portugal oder Spanien, weil sie sich dort leichter tun. Das ist gepaart mit den Erfolgen der Nationalmannschaft und der guten Nachwuchsausbildung eine logische Konsequenz. Man sieht ja auch, wie die Burschen in der deutschen Bundesliga für Furore sorgen.”

warnt junge Österreicher vor Übermut beim Wechsel ins Ausland: “Es ist die Frage zu welchen Verein man geht. Bei einem Mittelständler ist es okay, wenn man dort die Einsätze bekommt. Wenn aber jetzt jeder junge Österreicher glaubt, ich bin der neue David Alaba, werden von zehn Österreicher neun nach Hause kommen und sagen, ich war zwar in München und kenne alle Sehenswürdigkeiten, aber das Stadion habe ich von innen noch nie gesehen.”

über den überraschenden Rücktritt aus der Nationalmmschaft von Links-Verteidiger Markus Suttner: “Wenn ein Spieler nicht mehr in der Nationalmannschaft spielen will, muss man das akzeptieren. Ich kann es ehrlich gesagt nicht verstehen. Bei Ingolstadt kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass ich zu viele englische Runden habe. Aber es ist seine private Angelegenheit und ich mische mich nicht ein.”

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Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 15.Mai, 6.45 Uhr und 19.30 Uhr
Dienstag, 16. Mai, 10.30 Uhr und 20.30 Uhr
Mittwoch, 17. Mai, 6.30 Uhr, 12.30 Uhr und 23.15 Uhr
Donnerstag, 18. Mai, 6.00 Uhr und 12.00 Uhr
Freitag, 19. Mai, 0.15 Uhr, 2.15 Uhr und 9.30 Uhr

Herzog kann Rücktritt von Suttner “nicht verstehen”

via Sky Sport Austria

Sky-Experte Andreas Herzog zeigte sich bei Talk und Tore überrascht über den Rücktritt von Markus Suttner aus dem ÖFB-Team. “Ich kann es nicht verstehen”, sagte der Rekordteamspieler. “Bei Ingolstadt kann ich mir nicht vorstellen, dass er zu viele englische Runden hat,” rätselte Herzog über Suttners Beweggründe. Der Ingolstadt-Legionär beendete nach 20 Einsätzen im ÖFB-Dress am vergangenen Mittwoch seine Teamkarriere.

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Zuletzt gab Teamchef Marcel Koller Kevin Wimmer und David Alaba in wichtigen Spielen den Vorzug auf der linken Seite. Auch Marcel Sabitzer war von dem Rücktritt von Suttner überrascht.

“Talk & Tore” mit Marcel Sabitzer, Werner Gregoritsch und Andreas Herzog

via Sky Sport Austria

Am Sonntag live und exklusiv ab 18.45 Uhr auf Sky Sport Austria HD und mit dem neuen Streamingdienst Sky Ticket

Wien, 13. Mai 2017 – Den Abschluss des Bundesligawochenendes bei Sky bildet wieder “Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”. Im Anschluss an die Partie CASHPOINT SCR Altach – SK Puntigamer Sturm Graz (Sonntag, ab 16.00 Uhr, Sky Sport Austria HD) empfängt Moderator Martin Konrad um 18:45 Uhr folgende Talk-Gäste:

•    Marcel Sabitzer, Spieler RB Leipzig
•    Werner Gregoritsch, U21-Teamchef
•    Andreas Herzog, Sky Experte

Die ganze Sendung zum Nachsehen:

 

Über den Streamingdienst Sky Ticket:
Sky Ticket ist der neue Einstieg über das Internet mit sofortigem Zugriff auf das beste Sky Programm und ohne lange Laufzeit. Jeder ohne klassisches Sky Abo kann mit dem neuen Streamingdienst verschiedene Tickets buchen und die Inhalte im Web, auf dem iPad, iPhone, auf ausgewählten Android-Smartphones und -Tablets, Windows 10 Mobile, der PlayStation 3 und 4, der Xbox One, Smart-TVs von Samsung und LG, Apple TV, Chromecast und der Sky TV Box ansehen. Das Entertainment Monatsticket bietet die größten Serienhits, eine umfassende Auswahl ganzer Serienstaffeln von der ersten bis zur letzten Episode, Kinderprogramme, Dokumentationen und Sportnachrichten. Mit dem Cinema Monatsticket sehen Kunden die neuesten Blockbuster in Erstausstrahlung kurz nach dem Kinostart und mehr als 20 TV-Premieren pro Monat. Sportfans haben die Wahl zwischen dem Supersport Tagesticket, Wochenticket und Monatsticket für das das gesamte Sportportfolio der Sender Sky Sport und Sky Sport Bundesliga. Mehr auf www.skyticket.at.

“Talk & Tore” mit Andreas Herzog und Marcel Sabitzer

via Sky Sport Austria

Am Sonntag live und exklusiv ab 18.45 Uhr auf Sky Sport Austria HD und mit dem neuen Streamingdienst Sky Ticket

Den Abschluss des Bundesligawochenendes bei Sky bildet wieder “Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”. Im Anschluss an die Partie CASHPOINT SCR Altach – SK Sturm Graz (Sonntag, ab 16.00 Uhr, Sky Sport Austria HD) empfängt Moderator Martin Konrad um 18:45 Uhr folgende Talk-Gäste:

•    Andreas Herzog
•    Marcel Sabitzer

“Talk & Tore” startet um 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und ist auch mobil via Sky Go verfügbar. Fans, die noch keine Sky-Kunden sind, können den Talk sowie das Sportprogramm von Sky mit dem Streamingdienst Sky Ticket verfolgen.

Unter dem Hashtag #SkyTuT können sich die Zuseherinnen und Zuseher live in die Diskussion einklinken und auch schon ab sofort ihre Fragen an die Talk-Runde richten.

“Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”
Sonntag, 14. Mai 2017, 18.45 Uhr, Sky Sport Austria HD

Ab Montag, 18.00 Uhr, ist die komplette Sendung auf skysportaustria.at abrufbar.

Buric: “Salzburg kann in der Deutschen Bundesliga problemlos mithalten”

via Sky Sport Austria

Bei “Talk und Tore” haben Admira-Trainer Damir Buric und Sturm-Profi Stefan Hierländer das Niveau zwischen der tipico Bundesliga und der Deutschen Bundesliga verglichen. “Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass der österreichische Fußball auch in der Bundesliga mithalten kann”, sagte Buric und ergänzte: “So wie Salzburg das Umschaltspiel interpretiert, können sie problemlos mithalten.”

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Auch Hierländer, der mit RB Leipzig in der 2. Bundesliga aktiv war, wollte das Niveau in Österreich nicht schlecht reden. Es sei jedoch ein großer Unterschied, ob du vor 20.000 oder vor 5.000 Zuschauern spielst.

 

 

Lob für Stöger und Hasenhüttl

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Damir Buric: “Bei Christoph Knasmüllner geht mir das Herz auf”

via Sky Sport Austria

Damir Buric: “Der österreichische Fußball kann in Deutschland problemlos mithalten” Stefan Hierländer: “Überragend, was in Leipzig geleistet wird” Manuel Ortlechner: “Aufgrund der letzten Wochen wird die Austria Zweiter”


Wien, 07.05.2017. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag Admira-Trainer Damir Buric, Sturm-Spieler Stefan Hierländer und Austria Amateure-Spieler Manuel Ortlechner.

Die ganze Sendung zum Nachsehen

Damir Buric:

vergleicht die österreichische Bundesliga mit der zweiten deutschen Liga: “Die Qualität in Österreich ist richtig hoch. Ich bin davon überzeugt, dass der österreichische Fußball problemlos auch in der Bundesliga mithalten kann. Die Art und Weise, wie Salzburg Fußball spielt, das Umschaltspiel interpretiert, damit können sie in der Bundesliga mithalten. Es geht aber auch um Motivation. Wenn ein Spieler in ein Stadion mit 30.000 Zuschauern kommt, dann holt er mehr aus sich raus und geht Wege, wo er sich selbst wundert, dass er sie drauf hat. Die Zuschauer machen schon den Unterschied. Wenn du hier gegen Rapid oder Sturm spielst, macht das jedem Spaß. Da brauchst du als Trainer keine Motivationskünste. Da sind die Spieler von selber motiviert. Das macht Fußball aus.”

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über das nicht gegebene Tor von Christoph Monschein gegen Ried: “Ich brauche nur sehen, wie sich Christoph freut. Er hat gejubelt und ist schon weggelaufen. Für den Schiedsrichter ist es unglaublich schwierig. Er kann das objektiv nicht sehen. Deswegen wäre hinten die Torkamera und der Chip im Ball das Beste. Damit kann man wichtige Spiele entscheiden und es wäre für beide Vereine richtig, wenn man weiß, ob der Ball drinnen oder draussen ist.”

über die Entwicklung von Stürmer Christoph Monschein: “Er ist auf einem guten Weg und ich bin sehr zufrieden mit ihm. Er weiß, was er bei uns hat. Er kann sich bei uns weitentwickeln und ist noch nicht am Ende. Seine Wege sind noch gefährlicher für die gegnerischen Mannschaften geworden. Wir freuen uns, wenn er nächste Saison noch in unseren Reihen ist und für uns spielt.”

schwärmt von den fußballerischen Fähigkeiten von Christoph Knasmüllner: “Er ist der letzte Straßenfußballer. Jedes Mal, wenn ich ihn kicken sehe, geht mir das Herz auf. Seine Art und Weise zu spielen bereichert uns, hat auch Ideen, die man so nicht sieht. Das ist auch ein kleines Geheimnis, dass man einem Spieler auch Freiräume geben muss, damit er sich weiter entfalten kann und zeigen kann, was er drauf hat. Christoph macht das gut. Im defensiven Bereich hat er dazu gelernt. Seine offensive Stärke spielt er jede Woche aus”

über Gründe, warum Kroatien immer wieder Top-Stars im Fußball herausbringt: “Aus Split kommen zum Beispiel 70, 80 Olympiasieger in den verschiedensten Sportarten. Die Leute sind begeistet, wollen Sport machen und sich auch mit dem Sport präsentieren. Jeder will sich mit den Besten messen. Wir haben auch sehr viele Botschafter. Boban, Prosinecki oder Suker, das sind Vorbilder für die jüngere Generation. Jeder identifiziert sich mit diesen Spielern und sucht so auch den Weg nach oben. In Österreich hast du auch sehr viele gute Spieler, aber du hast auch sehr viele Freizeitmöglichkeiten. In Kroatien hast du vielleicht nicht so viele. Der unbedingte Wille ,Profifußballer zu werden, bringt dich weiter als Talent.”

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Stefan Hierländer:

hat bei Sturm den richtigen Verein für seine persönliche Entwicklung gefunden: “Bei RB Leipzig ist es generell schwierig zu spielen, wenn man sich den Kader anschaut. Da sind jetzt noch viele Spieler, die mit mir gespielt haben, richtige Kaliber. Ein Spieler mit viel Spielpraxis tut sich immer leichter als einer, der nur zu ein paar Einsätzen kommt. Ich bin schon froh, dass ich bei einem Verein gelandet bin, wo ich das Vertrauen bekomme.”

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über die sofortige Champions-League-Qualifikation von Aufsteiger RB Leipzig:“Überragend. Was da geleistet wird, ist schon ausgezeichnet. Ich bin von der Mannschaft weggegangen und habe mir schon gedacht, dass sie eine gute Rolle in der Bundesliga spielen wird. Dass sie den Schritt aber so macht, lange um den Meister mitspielt, das ist unglaublich. Und mit dem gestrigen Spiel, wo RB Leipzig gegen Hertha die Champions-League fixiert hat, kann man wirklich nur gratulieren. Hut ab.”

Manuel Ortlechner:

über die Ausgangslage der Austria im Hinblick auf die letzten Runden der Meisterschaft:“Aufgrund der letzten Wochen und der Formkurve glaube ich schon, dass die Austria Zweiter werden wird. Auch, wenn das Restprogramm nicht so einfach wird. Es gibt noch schwere Spiele gegen Ried, die um den Erhalt in der Liga kämpfen, gegen Salzburg und Admira. Das ist auch keine gmahte Wiesn, wenn man das so sagen darf.”

hat sich schon früh Gedanken über die Zeit nach dem Fußball gemacht: “Oliver Glasner hat mich ein wenig in diese Richtung geprägt. Bei Auswärtspielen nach Altach ist er mit den Unterlagen gesessen und die anderen haben Karten gespielt. Da habe ich nachzudenken begonnen. Die Fußballkarriere ist schön, man glaubt sie dauert ewig. Es gibt aber ein Ablaufdatum. Für viele Spieler reicht es für gar keine Profikarriere. Ich erlebe das gerade hautnah mit. Bei den Amateuren träumen auch viele von der großen Karriere. Doch für wenige reicht es. Und aus diesem Grund sollte man sich schon mit diesem Thema beschäftigen. Das machen leider die wenigsten.”

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über seine nächsten Ziele: “Ich wollte mir auch einen betriebswirtschaftlichen Hintergrund erarbeiten. In zwanzig Jahren Profifußball nimmt man sehr viel mit. Ich habe von einem kleinen Verein zu einem großen Verein, vom Abstieg zum Meister auch sehr viel mitgemacht. Ich war beim Nationalteam dabei, habe mich viel mit Legionären ausgetauscht. Ich denke, das Rüstzeug, das man mitbekommt, soll man auch einmal irgendwo ummünzen. Wo das ist, wird sich weisen.”

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Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 8.Mai, 6.45 Uhr
Dienstag, 9. Mai, 4.45 Uhr, 13.00 Uhr und 21.00 Uhr
Mittwoch, 10. Mai, 4.45 Uhr, 14.45 Uhr und 22.45 Uhr
Donnerstag, 11. Mai, 6.00 Uhr und 13.30 Uhr
Freitag, 12. Mai, 0.15 Uhr, 2.15 Uhr und 9.00 Uhr

 

Hierländer: Tritt gegen Wanderson “riesengroßer Fehler”

via Sky Sport Austria

Sturm-Spieler Stefan Hierländer bezeichnete bei “Talk und Tore” seine Tätlichkeit gegen Salzburgs Wanderson als “riesengroßen Fehler”.  Der 26-jährige Villacher trat bei der 0:1-Niederlage gegen Red Bull Salzburg seinem Gegenspieler in den Schlussminuten auf das Knie. Hierländer bereute die Aktion jedoch sofort, seine ersten Gedanken seien an den Gesundheitszustand von Wanderson gegangen.

Manuel Ortlechner: “Es ist auch schon großen Spielern passiert”

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Hierländer wurden vom Strafsenat der Bundesliga für zwei Spiele gesperrt. Zwei weitere Partien muss er bei einer neuerlichen Tätlichkeit zuschauen. Der Strafsenat wurde für die milde Entscheidung kritisiert. “Ich glaube, ich bin ganz gut weggekommen. So ehrlich muss man sein”, gab Hierländer bei Talk und Tore zu.

 

“Talk & Tore” mit Damir Buric und Stefan Hierländer

via Sky Sport Austria

Am Sonntag live und exklusiv ab 18.45 Uhr auf Sky Sport Austria HD und mit dem neuen Streamingdienst Sky Ticket

Wien, 5. Mai 2017 – Den Abschluss des Bundesligawochenendes bei Sky bildet wieder “Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”. Im Anschluss an die Partie CASHPOINT SCR Altach – FK Austria Wien (Sonntag, ab 16.00 Uhr, Sky Sport Austria HD) empfängt Moderator Gerfried Pröll um 18:45 Uhr folgende Talk-Gäste:

•    Damir Buric, Cheftrainer FC Flyeralarm Admira
•    Stefan Hierländer, Spieler SK Sturm Graz
•    Manuel Ortlechner, FK Austria Wien

“Talk & Tore” startet um 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und ist auch mobil via Sky Go verfügbar. Fans, die noch keine Sky-Kunden sind, können den Talk sowie das Sportprogramm von Sky mit dem Streamingdienst Sky Ticket verfolgen.

Unter dem Hashtag #SkyTuT können sich die Zuseherinnen und Zuseher live in die Diskussion einklinken und auch schon ab sofort ihre Fragen an die Talk-Runde richten.

“Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”
Sonntag, 7. Mai 2017, 18.45 Uhr, Sky Sport Austria HD

Ab Montag, 18.00 Uhr, ist die komplette Sendung auf skysportaustria.at abrufbar.

Alle Stimmen von Oliver Lederer und Christoph Freund bei Talk und Tore

via Sky Sport Austria

Christoph Freund zu den Barcelona-Gerüchten: “Ich glaube schon ,dass etwas dran ist” Oliver Lederer: “Es gab zwei Stadionverbote, der Eine hat fast die Südstadt abgefackelt, der Zweite bin ich”

Wien, 30.04.2017. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag Salzburg-Sportdirektor Christoph Freund, Ex-Admira-Trainer Oliver Lederer und Sportzeitung-Chefredakteur Gerhard Weber. Hier einige Aussagen des von Thomas Trukesitz moderierten Live-Talks.

Die komplette Sendung im Video

Christoph Freund:

über die Barcelona-Gerüchte rund um Trainer Oscar Garcia: Dass er mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht wird, ist für ihn und auch für uns als Verein eine große Auszeichnung. Er sagt auch zu mir, dass es nur Gerüchte sind. Es ist die Wahrheit, was er zu mir sagt und hoffentlich auch, was er zu den Medien sagt. Er gibt keine Floskeln von sich und ist kurz angebunden. Ich glaube schon, dass irgendwas dran ist. Sie kennen ihn in Barcelona. Er weiß das gut einzuschätzen. Und sollte es so sein, dann kommt er auf uns zu. Wenn Barcelona ihn haben will, dann wird es auch eine Einigung geben.

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über die Wichtigkeit des Youth League-Gewinns: Man könnte das Geld auch anders investieren. Wir haben uns ganz klar entschieden und das ziehen wir auch durch. Bei Spielern mit 15, 16 oder 17 Jahren können wir auch mit großen Vereinen mithalten, was uns mit 21, 22 oder 23 nicht mehr gelingen würde.

über viele Leipzig-Millionen für Salzburg: Es ist nicht so, dass Spieler nur nach Leipzig transferiert werden. Der Spieler entscheidet, wo er hingeht. Die Spielphilosophie ist ähnlich. Das ist ein großer Vorteil für junge Spieler, um bei einem neuen Verein Fuß zu fassen.

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macht sich bezüglich der UEFA für kommende Saison keine Sorgen: Ich sehe es relaxed. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Ich bin davon überzeugt, dass Salzburg nächstes Jahr Champions-League-Qualifikation spielen wird. Ich habe zwar nicht den Einblick, aber ich gehe davon aus, dass Leipzig nächstes Jahr Champions-League spielen wird.

über die Bundesliga-Reform und die neue zweite Liga: Es ist trotzdem Männer-Fußball. Es kann sein, dass wir unsere zweite Mannschaft nocheinmal um 0,5 Jahre verjüngern werden. Ich denke, dass auch in Zukunft die zweite Liga für uns eine sehr wichtige Plattform sein wird.

über den bis Sommer zu Grasshoppers verliehenen Stürmer Munas Dabbur: Er wird definitiv zurückkommen und auf diesen Spieler freue ich mich auch sehr. Ich bin davon überzeugt, dass er für uns ein ganz wichtiger Spieler ab Sommer werden wird.

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Oliver Lederer:

über das plötzliche Stadionverbot bei Admira: Ich war sehr überrascht und sehr enttäuscht. Ein Stadionverbot auszusprechen, das bedeutet sehr viel. In den letzten zehn Jahren wurden zwei Stadionverbote in der Südstadt ausgesprochen. Einer davon hat fast die Südstadt abgefackelt. Und der Zweite bin ich. Das überschreitet aus meiner Sicht eine Grenze. Man wird schauen ob man das lösen kann.

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kontert die Kritik von Admira-Manager Amir Shapourzadeh nicht: Ziemlich harte Worte, die er gefunden hat. Ich werde aber heute Abend nicht grundlegend darauf eingehen, weil aus meiner Sicht ein Schlussstrich gezogen werden muss. Fakt ist, dass das Angebot, den Vertrag von meiner Seite zu beenden, schriftlich dokumentiert ist. Das möchte ich betonen. Je länger Admira braucht um das zu bestätigen, desto höhere Kosten entstehen. Ich bin für jeden Tag dankbar, wo wir früher auflösen.

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hat sich auf die Zeichnungsberechtigung von Admira-Präsident Philip Thonhauser verlassen: Mein Manager Christian Sand ist per E-Mail informiert worden, dass der Vertrag mit der Admira zu den vereinbarten Konditionen aufgelöst wird. Nun wurde mir mitgeteilt, dass der Präsident in Zukunft meine Sachen nicht mehr absegnet. Amir Shapourzadeh wurde nun für mich als zeichnungsberechtigt angegeben. Wenn ich ein gutgläubiger Mensch bin, dann fasse ich das als Einladung auf mich an den Verhandlungstisch zu setzen und werde dieser Einladung gerne nachkommen.

über den Image-Schaden für Admira: Was mich an der Situation unheimlich stört, die Admira ist sehr erfolgreich. Trainer Damir Buric hat es verstanden, der Admira ein neues Gesicht zu geben. Durch das Flyeralarm-Engagement hat die Admira zum ersten Mal die Möglichkeit bekommen, die Lizenz in erster Instanz zu bekommen. Es ist alles rosig. Und dann ist dieses Thema zwischen mir und dem Verein immer da und sorgt für negative Presse. Das möchte ich nicht. Ich möchte dem Verein auf keinem Fall etwas Böses sondern will nur meinen Weg gehen. Und wenn es keinen Job als Fußballtrainer gibt, dann hätte ich zumindest gerne die Möglichkeit, bei Sky das Ganze aus einer anderen Sicht zu beleuchten.

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Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 1.Mai, 16.15 Uhr
Dienstag, 2. Mai, 4.45 Uhr
Donnerstag, 4. Mai, 5.30 Uhr und 14.00 Uhr
Freitag, 5. Mai, 0.15 Uhr, 3.30 Uhr und 6.45 Uhr

Barcelona-Gerüchte: Salzburg-Sportdirektor Freund für Gespräche offen

via Sky Sport Austria

Salzburg-Sportdirektor Christoph Freund dementierte das angebliche Interesse vom FC Barcelona an Salzburg-Trainer Oscar Garcia bei Talk und Tore nicht. Für Freund ist das Gerücht eine “Auszeichnung für Garcia und den Verein”. Man könne jederzeit offen darüber reden und man werde eine Einigung finden, falls Barcelona tatsächlich an Garcia interessiert sei.

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Oscar Garcia spielte von 1991 bis 1999 beim FC Barcelona und trainierte von 2010 bis 2012 die A-Jugend der Katalanen. Der aktuelle Trainer von Barcelona, Luis Enrique, wird nach der Saison seinen Posten aufgeben.

Talk und Tore: Alle Aussagen von Andreas Müller, Hannes Aigner und Heribert Weber

via Sky Sport Austria

Andreas Müller: “Keiner hat die Courage um aufzustehen und eine Grenze zu setzen” Andreas Müller: “Die Rapid-Ultras wollten mich weghaben” Hannes Aigner: “Damir Canadi hat uns sehr geprägt” Sky-Experte Heribert Weber: “Die Spieler von Altach machen momentan nur Dienst nach Vorschrift”

Wien, 23.04.2017. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag Ex-Rapid-Vorstand Sport Andreas Müller, Altach-Spieler Hannes Aigner und Sky-Experte Heribert Weber. Hier einige Aussagen des von Martin Konrad moderierten Live-Talks.

Die komplette Sendung im Video

Andreas Müller:

über sportliche Gründe für die Beurlaubung von Mike Büskens: Wir haben sehr oft darüber diskutiert, dass wir vor allem zu Beginn der Saison, viele Spiele hatten. Was man Büskens vielleicht vorwerfen kann und das hab ich ihm auch gesagt, dass wir alle Spiele mit den selben 12 oder 13 Spielern bestritten haben. So war vielleicht Müdigkeit im Team vorhanden und wir haben es nicht geschafft, mit 16 oder 17 Spielern zu rotieren.

über sensible Veränderungen in der Kampfmannschaft: Innerhalb der Hierarchie der Mannschaft hat sich einiges verändert. Steffen Hofmann war und ist natürlich die Überfigur bei Rapid. Er war zu Beginn der Saison verletzt. Stefan Schwab ist in seine Fußstapfen getreten, was eine riesige Bürde für ihn war. Der Umbruch innerhalb des Kaders, dass man eine neue Hierarchie mit Schösswendter, Schwab und Dibon findet, das hat die ganze Sache erschwert.

über den Abschied von Zoran Barisic und die Probleme bei der Neubestellung des Trainerpostens: Die Schwierigkeit für mich, einen neuen Trainer zu verpflichten, ging schon in die alte Saison hinein. Es war eine Unzufriedenheit da, was Barisic betrifft, nicht nur von meiner Seite sondern auch vom Präsidium. Es war ein hin und ein her. Such einen neuen Trainer, dann wieder nicht. Es ist auch etwas verloren gegangen. Ich nehme es auch auf meine Schultern, dass der nahe Draht zu Barisic in dem halben Jahr verloren gegangen ist. Es waren einige Dinge, die in der Kabine und im Umfeld vorgefallen sind, weswegen es auch zur Trennung gekommen ist. Am Ende gab es einen entscheidenden Punkt, wo sich auch Zoki fragen muss, warum ist es passiert? Dann war die Entscheidung da. Es war eine kurze Zeit, um einen neuen Trainer zu finden. Mein erster Vorschlag war nicht Mike Büskens sondern Franco Foda. Michael Krammer sagte, kommt nicht in Frage.

über Damir Canadi: Bei meiner Beurlaubung hat mich Michael Krammer gefragt, wieso ich im Sommer nicht über Damir Canadi nachgedacht hätte. Ich sagte, dass ich nicht von Canadi als Trainer für Rapid überzeugt bin, nicht weil er nicht erfolgreich gearbeitet hat, sondern weil die Mannschaft mit ihrer Spielphilosophie seit drei Jahren steht. Dementsprechend haben wir auch die Spieler ausgesucht. Vom Spielstil und der Anlage her passt Canadi nicht zu Rapid.

über die Causa Entrup: Als die Geschichte mit Max Entrup anfing, habe ich mich alleine gefühlt. Den Spieler habe ich geholt, 19 Jahre, mit einer Austria-Vergangenheit in der Fanszene, die vielleicht nicht jedem bei Rapid passt, mit einer unglaublichen Qualität im Abschluss. Sonst hätten wir ihn ja nicht geholt. Zuerst war es ein E-Mail an mich von einem Rapid-Ultra, dass es gar nicht geht, dass er spielt. Dann habe ich Partei ergriffen für den Jungen wie für meinen Sohn. Ich habe Peschek und Krammer die Frage gestellt, was würdet ihr machen, wenn das euer Sohn ist und beim Auslaufen schmeißt jemand einen Böller auf ihn? Das ist doch nicht normal. Da habe ich mich schützend vor den Jungen gestellt und gesagt, du bekommst unser vollstes Vertrauen. Da habe ich mich unbeliebt gemacht. Ich bin auch unbequem.

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hatte im Fall Entrup keine Unterstützung innerhalb des Vereines: Ich hatte keine Rückendenckung. Ich bin nicht derjenige, der wie Krammer und Peschek mit den Ultras im Bett liegt. Ich nicht. Das muss ich ganz deutlich sagen. Ich finde es fatal, bei all dem Support, der herausragend ist vom Block West, das habe ich selten gesehen, daraus einen Anspruch abzuleiten, in die Entscheidungen eines Vereines einzugreifen. Das ist kompletter Wahnsinn.

kann die Aussprache mit den Fans auf einem Parkplatz nicht nachvollziehen: Hans Krankl hat gesagt, er wäre nicht auf den Parkplatz gefahren. Ich auch nicht. Das ist ein No-Go für mich. Ich habe den Vorschlag an Andi Marek gemacht, ich setze mich mit ihnen hin und diskutiere das mit ihnen aus. Das wollten sie nicht. Vier Wochen später nach der Niederlage gegen die Austria hätte ich dann kommen sollen. Ich habe ganz klar gesagt, keiner bestimmt, mit wem ich wo rede. Das habe ich auch den Präsidium gesagt.

über die tatsächlichen Gründe seiner Beurlaubung: Ich finde es schade nach drei vertrausvollen Jahren der Zusammenarbeit. Ich habe Michael Krammer bei der Beurlaubung gefragt, was wirfst du mir vor? Wie war mein Job? War der okay? War der gut oder sehr gut? Da sagt er, Andi, dein Job war sehr gut. Und jetzt? Warum tust du mich raus? Ganz offen gesagt, der einzige Grund ist, dass die Rapid-Ultras mit mir nicht mehr klar gekommen sind. Die wollten mich weghaben.

über absurde Forderungen der Fans in der Causa Entrup: Von der Gruppierung der Rapid-Ultras wurde Druck auf Krammer und Peschek gemacht. Ich habe keine sportlichen Gründe genannt bekommen. Das einzige, das Michael Krammer zu mir gesagt hat war, ich war zu emotional. Ich war ganz klar emotional in der Causa Entrup, wo ich meinen Standpunkt klar dargestellt habe. Er hätte die Nummer wechseln sollen, weil er die 99 hat. Da habe ich gefragt, warum das denn? So ein Schwachsinn. Das wäre ein Affront wegen 1899. Das kommt bei mir nicht in Frage. Er durfte nicht mehr in die Kurve nach den Spielen. Ich sagte, wo sind wir? Wenn die Mannschaft gewinnt, gehen entweder achtzehn in die Kurve oder keiner. Es wurde gesagt, er darf nicht in die Kurve. Keiner hat den Junge gesehen, ich kam runter und habe ihn gesehen. Siebzehn haben in der Kurve gefeiert und der Junge stand im Kabinengang und hat die Tränen in den Augen. Da fühle ich mich nicht mehr wohl. Der Junge gehört zur Familie und den unterstütze ich. Das habe ich gemacht, aber das war nicht mehr gefragt.

über die generelle Problematik bei Rapid mit den Ultras: Das ist latent vorhanden seit vielen Jahren. Alle, mit denen ich gesprochen habe und den Klub kennen, wissen genau, dass es so immer abläuft. Das ist nichts neues. Ich sagte, wir müssen eine Lösung finden, diesen Einfluss langsam zurückzufahren. Das geht nicht mit Gewalt. Ich kannte sowas gar nicht. Mein Fehler war, dass ich gesagt habe, da gehen wir mit dem Kopf durch die Wand. Dieses Problem hat jedoch Rapid schon seit ewiger Zeit. Keiner hat die Courage um aufzustehen und zu sagen, wir müssen eine Grenze setzen.

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lobt Ex-Rapidler Guido Burgstaller: Ich hätte ihm das, ganz ehrlich, nicht zugetraut. Ich war beim Rückspiel gegen Ajax im Stadion, er ist Publikumsliebling. Er verkörpert, was die Leute auf Schalke sehen wollen, das malochen und rackern. Dann macht er noch sehr wichtige Tore. Es freut mich sehr für ihn. Er wird dort geliebt. Er hat dort schon den Ritterschlag.

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Hannes Aigner:

über seine Vertragsverlängerung: Ich habe den Vertrag Gott sei Dank noch um ein Jahr verlängern können. Ich bin im Kopf immer noch sehr jung. Nach einer Karriere geht einem Spieler die Kabine ab. Das macht einen Fußballer aus. Der Schmäh in der Kabine, den gibt es nur im Mannschaftssport, im Fußball.

über den schwachen Frühling in der Bundesliga: Wir tun uns im Frühjahr schwer. Mit der Winterkrone hat sich etwas verändert. Die Spieler werden begehrter und es kommen Vereine und interessieren sich. Vielleicht ist das doch ein Druck. Ich möchte keine Ausreden suchen. Wir waren in dieser Situation noch nicht. Wir suchen nach Gründen, aber noch habe wir sie nicht gefunden.

vergleicht Candi und Scherb nicht gerne: Damir Candi hat uns sehr geprägt und Art und Weise des Spiels war auch zum anschauen. Martin Scherb hat eine andere Zugangsweise und das ist auch okay. Jeder hat seine Eigenheiten. Wir müssen uns enger zusammenraufen und dann wird das auch funktionieren.

verteidigt seinen ehemaligen Trainer Damir Canadi: Das ist alles ein Blödsinn, was jetzt geschrieben wird. Wir haben mit Damir eine sehr gute Zeit gehabt. Aus meiner Sicht hatte ich persönlich ein sehr gutes Verhältnis und mit der Mannschaft hat es auch gut funktioniert.

Sky-Experte Heribert Weber:

über die derzeitige Form von Altach: Wer zieht nicht mit? Die Mannschaft funktioniert im Gesamten nicht. Ich bin der Meinung, dass es momentan nur Dienst nach Vorschrift ist. Mir fehlt die Spielfreude und das unbedingte Wollen.

Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 24. April, 6.45 Uhr
Dienstag, 25. April, 18.00 Uhr und 20.00 Uhr
Mittwoch, 26. April, 18.00 Uhr und 20.00 Uhr
Donnerstag, 27. April, 6.00 Uhr und 23.45 Uhr
Freitag, 28. April, 9.00 Uhr und 15.45 Uhr