Zum Inhalt Zum Menü
Talk und Tore

Aktuelle Beiträge

Bickel: “Wir sagen es nicht gerne, aber man muss jetzt schon die neue Saison vorbereiten”

via Sky Sport Austria

Fredy Bickel: “Der Trainerwechsel kurz vor der Winterpause macht es dem Trainer schwierig” Adi Hütter: “Mit einem Titel kann man bei Young Boys Bern unsterblich werden” Peter Schöttel: “Damir Canadi ist mit seiner Mannschaft nicht hundertprozentig glücklich” Sky-Experte Heribert Weber: “Canadi kann die Qualität der Spieler momentan nicht abrufen”


Wien, 19.02.2017. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag Rapid-Geschäftsführer Sport Fredy Bickel, Young Boys Bern-Trainer Adi Hütter, Ex-Bundesliga-Coach (Rapid, Wr. Neustadt, SV Grödig) Peter Schöttel und Sky-Experte Heribert Weber. Hier einige Aussagen des von Thomas Trukesitz moderierten Live-Talks.

Fredy Bickel:

über den Zeitpunkt des Trainerwechsels bei Rapid:

brightcove.createExperiences();

Wenn du über 30 Spieler in einer halben Saison brauchst, kannst du nie ein Team bilden, eine Mannschaft finden. Das ist unmöglich. Der Trainerwechsel so kurz vor der Winterpause machts dem Trainer schwierig, der Mannschaft schwierig. Wenn man dort noch etwas Geduld hätte haben können. Das ist aber jetzt im nachhinein einfach zu diskutieren, aber auch vielleicht nicht sehr fair von mir, weil ich ja nicht die Situation gekannt habe, wenn ich jetzt auf etwas zurück schaue, was ich nicht entscheiden konnte, was ich auch nicht entscheiden darf.

über die bescheidene Bilanz unter Rapid-Trainer Damir Canadi: Wenn man es so betrachtet und anschaut, Zahlen lügen nicht. Ich kann aber bestätigen, wie akribisch er arbeitet, wie ehrgeizig er ist und wie fest ihn selbst das auch plagt. Er will schnell vorwärts kommen, was ich grundsätzlich sehr unterstütze. Auch die Zusammenarbeit ist erfreulich, das kann ich nur unterstreichen. Ich denke, dass es auch nicht so weit weg ist mit der Harmonie. Es ist nicht so, dass er nicht harmoniebedürftig wäre. Er sucht den Teamgedanken. Dass es ihm, wie uns allen, momentan nicht so gut, ist auch begreiflich. Seinen Ehrgeiz empfinde ich als positiv.

hakt den Kampf um einen Europacupstartplatz so gut wie ab: Wir sagen es nicht gerne, dass man jetzt die neue Saison schon vorbereiten muss. Das darfst du eigentlich nicht, weil es ja in jedem Spiel noch um etwas geht. Wenn die anderen vorne weiterhin kränkeln, dann kommst du vielleicht noch einmal zu einer Chance, aber dann müsstest du auch Spiele gewinnen, also ist auch der Moment wichtig. Aber ich denke, es ist schon auch eine Phase, es liegt so vieles brach. Man muss wiklich neue Wege gehen. Das muss auch gemacht werden und das ist auch jetzt gemacht. Der Zeitpunkt wird wahrscheinlich nie richtig sein, aber da müssen wir durch.

über grundsätzliche Unterschiede zwischen dem Fußball in der Schweiz und in Österreich:

brightcove.createExperiences();

Ich denke, dass die österreichischen Klubs von der Organisation her, vom Marketing her, auch vom Umgang mit Sponsoren, VIP´s und Fans den Schweizern viel voraus sind. Das machen sie echt viel besser. Ich denke aber, dass das Hauptaugenmerk mehr auf die Vereinsarbeit und weniger auf den Sport gelegt wird. Das sollte ausgeglichener sein. Die Schweizer sollten auch diesen Weg gehen, aber den umgekehrten. Dort liegt oftmals der Blickwinkel zu fest beim Sport und weniger beim ganzen Umfeld.

über seine Entlassung bei Young Boys Bern:

brightcove.createExperiences();

Adi Hütter:

liegt aktuell mit siebzehn Punkten abgeschlagen auf Platz zwei in der Schweiz: Man darf nicht zufrieden sein. Ein zweiter Platz mit Young Boys Bern ist in der Schweiz vielleicht Normalität, obwohl ich immer wieder sage, dass es kein Selbstläufer ist. Man sieht es momentan bei Rapid mit Platz fünf. Ich vergleiche die beiden Vereine schon ein bisschen und auch wie die Liga grundsätzlich funktioniert. Mit dem FC Basel haben wir einen Verein wie Bayern München in Deutschland. Es ist schwierig sie zu schlagen. Wir haben 21 Runden gespielt und sie haben ein Mal verloren und das war gegen uns in Bern. Wir verlieren eben manchmal ein Spiel. Wir haben gestern unentschieden gespielt, davor verloren und vorher waren wir 13 Spiele ungeschlagen und kommen trotzdem nicht heran, weil niemand in der Lage ist, den FC Basel einmal zu schlagen. Für mich ist es ein Ansporn.

über seine Vertragsverlängerung bis 2018 und seine Ziele:

brightcove.createExperiences();

Es war ein Zeichen des Vereines, dass sie mit der Arbeit zufrieden gewesen sind und ich fühle mich auch sehr wohl in Bern. Es ist ein toller Verein. Natürlich wird es ab Sommer wieder so sein, dass wir versuchen von Anfang an wieder dabei zu sein. Und heuer wollen wir gegen Winterthur ins Halbfinale des Cups kommen. Young Boys Bern hat schon 30 Jahre keinen Titel geholt. Die Leute in Bern lechzen natürlich nach einem Titel. Das ist mein ganz großes Ziel, mit Young Boys Bern einen Titel zu holen. Da kann man sich unsterblich machen. Das ist, was ich im Fokus habe und mein absoluter Antrieb.

über Bern-Legionär Thorsten Schick:

brightcove.createExperiences();

Peter Schöttel:

sieht momentan eine verkrampfte Rapidmannschaft, die wenige Chancen herausspielt: Sie tun sich schwer. Vorwurf kann man keinem Spieler machen, dass man nicht alles versucht. Es ist aber noch nicht so rund. Mir kommt auch vor, sie denken innerhalb des Spieles sehr viel nach und ich glaube, dass sie noch nicht so verinnerlicht haben, was der Trainer von ihnen verlangt.

über das bisherige Erfolgsrezept von Damir Canadi und seine Probleme bei Rapid:

brightcove.createExperiences();

Ich weiß mit welcher Art Damir immer erfolgreich war. Seine Mannschaften waren perfekt organisiert. Er hat meistens mit körperlich robusten Spielern Erfolg gehabt, hat sehr viel über Standardsituationen gemacht. Er ist konsequent seinen Weg gegangen und hat viele Titel in unteren Ligen geholt und dann Altach sogar in den Europacup geführt. Ihm ist jetzt passiert, was einem Trainer immer passiert. Er hat eine Mannschaft übernommen, die sein Vorgänger zusammengestellt hat. Und der Vorgänger war Zoran Barisic, der eine extrem spielerische Linie forciert hat, der technisch hervorragende Spieler ausgebildet hat, dem es viel um die Spielphilosophie gegangen ist. Und jetzt übernimmt er eine Mannschaft, mit der er nicht zu hundert Prozent glücklich ist, auch wenn er es nie sagen wird. Ihm fehlt definitiv Schnelligkeit in der Spitze, das ist kein Geheimnis.

Sky-Experte Heribert Weber:

über fehlende Harmonie bei Rapid unter Trainer Canadi: Ich bin der Meinung, dass er ein sehr ehrgeiziger Trainer ist, der das umsetzen will, was er sich vorstellt. Spiele zu verlieren ist etwas ganz fürchterliches für ihn. Ich glaube, dass er momentan darunter extrem leidet. Er stellt das in der Öffentlichkeit zwar anders dar, aber er wird damals gekommen sein und wird sich eine völlig andere Mannschaft vorgestellt haben. Und jetzt steht er hier und hat nach acht Spielen neun Punkte. Die Harmonie wurde bis jetzt nicht gefunden. Wenn die Lethargie alles beherrscht, dann kann nie Harmonie entstehen. Er weiß ganz genau, welche Qualität von Spielern er zur Verfügung hat und er kann diese Qualität der Spieler momentan nicht abrufen.

über die vielen eingesetzten Spieler unter Canadi:

brightcove.createExperiences();

Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 20. Februar, 9.00 Uhr und 13.15 Uhr
Dienstag, 21. Februar, 11.15 Uhr
Mittwoch, 22. Februar, 2.00 Uhr und 16.45 Uhr
Donnerstag, 23. Februar, 3.15 Uhr

“Talk & Tore” mit Fredy Bickel, Peter Schöttel und Adi Hütter

via Sky Sport Austria

Am Sonntag live und exklusiv ab 18.45 Uhr auf Sky Sport Austria HD und mit dem neuen Streamingdienst Sky Ticket

Wien, 17. Februar 2017  – Den Abschluss des Bundesliga-Wochenendes bei Sky bildet wieder “Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”. Im Anschluss an die Partie der SV Ried gegen Red Bull Salzburg (Sonntag, ab 16.00 Uhr, Sky Sport 4 HD & Sky Sport Austria HD) empfängt Moderator Thomas Trukesitz um 18.45 Uhr folgende Talk-Gäste:

Fredy Bickel, Geschäftsführer Sport SK Rapid Wien Peter Schöttel, ehemaliger Cheftrainer und Sportdirektor SK Rapid Wien Adi Hütter, Cheftrainer BSC Young Boys Heribert Weber, Sky Experte

“Talk & Tore” startet um 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und ist auch mobil via Sky Go verfügbar. Fans, die noch keine Sky-Kunden sind, können den Talk sowie das Sportprogramm von Sky mit dem Streamingdienst Sky Ticket verfolgen.

Unter dem Hashtag #SkyTuT können sich die Zuseherinnen und Zuseher live in die Diskussion einklinken und auch schon ab sofort ihre Fragen an die Talk-Runde richten.

“Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”
Sonntag, 19. Februar 2017, 18.45 Uhr, Sky Sport Austria HD

Ab Montag, 18.00 Uhr, ist die komplette Sendung auf skysportaustria.at abrufbar.

Über den Streamingdienst Sky Ticket:
Sky Ticket ist der neue Einstieg über das Internet mit sofortigem Zugriff auf das beste Sky Programm und ohne lange Laufzeit. Jeder ohne klassisches Sky Abo kann mit dem neuen Streamingdienst verschiedene Tickets buchen und die Inhalte im Web, auf dem iPad, iPhone, auf ausgewählten Android-Smartphones und -Tablets, Windows 10 Mobile, der PlayStation 3 und 4, der Xbox One, Smart-TVs von Samsung und LG, Apple TV, Chromecast und der Sky TV Box ansehen. Das Entertainment Monatsticket bietet die größten Serienhits, eine umfassende Auswahl ganzer Serienstaffeln von der ersten bis zur letzten Episode, Kinderprogramme, Dokumentationen und Sportnachrichten. Mit dem Cinema Monatsticket sehen Kunden die neuesten Blockbuster in Erstausstrahlung kurz nach dem Kinostart und mehr als 20 TV-Premieren pro Monat. Sportfans haben die Wahl zwischen dem Supersport Tagesticket, Wochenticket und Monatsticket für das das gesamte Sportportfolio der Sender Sky Sport und Sky Sport Bundesliga. Mehr auf www.skyticket.at.

Stefan Reiter: “Ich bin nicht zerstört oder am Boden”

via Sky Sport Austria

Stefan Reiter: “Wenn man im Dezember einen Nachfolger sucht, dann denkt man sich seinen Teil” Frenk Schinkels über Transferflops: “Warum gibt es so viele Scheidungen auf der Welt?” Martin Scherb: “Trainer des Tabellenführers zu sein ist wie mit einem tollen Sportauto zu fahren” Sky-Experte Alfred Tatar: “Ich sehe in St. Pölten keine Vereinsstrategie”


Wien, 13.02.2017. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag, 12.02.2017 der ehemalige Ried-Manager Stefan Reiter, Altach-Trainer Martin Scherb, St. Pölten-Sportdirektor Frenk Schinkels und Sky-Experte Alfred Tatar. Hier einige Aussagen des von Martin Konrad moderierten Live-Talks.

Stefan Reiter:

hat den ersten Schock der Beurlaubung gut verdaut: Es ist ja nicht von heute auf morgen passiert sonder nur von heute auf morgen medial bekannt geworden. Deshalb ist es für mich nicht so emotional. Ich bin auch nicht zerstört oder am Boden. Im Gegenteil, ich fühle mich gut und kann damit gut umgehen.

wird weiterhin der SV Ried treu bleiben: Mein Herz wird auch in den nächsten Jahrzehnten der SV Guntamatic Ried gehören. Da zittert man natürlich mit und ich habe auch natürlich gestern das Spiel auf Sky gesehen.

hält seinen Stil als Manager nicht für überholt:

brightcove.createExperiences();

Es gibt bei sowas immer zwei Meinungen und beide haben wahrscheinlich ihre Berechtigung. Unser neuer Vorstand ist der Meinung, dass der Verein mit einer anderen Person und frischem Wind wieder eine neue Startegie ausarbeiten und an alte Erfolge anschließen kann. Ich habe eben meine Strategie und die war ja nicht so unerfolgreich. Ich habe sie auch nicht stur 20 Jahre gleich gelassen sondern habe sie auch in den letzten Jahren den Gegebenheiten angepasst. Aber es ist nun so und das muss man hinnehmen und akzeptieren.

über den Vorwurf, dass fehlende Anpassungsfähigkeit ausschlaggebend war: Stur bin ich vielleicht schon, aber verändern oder anpassen sind zwei Paar Schuhe. Ich passe mich vielleicht nicht so an, aber beim verändern kommt es auch darauf an, was man verändern soll. Wenn es einen klar definierten Auftrag gibt, dann kann ich was verändern, wenn ich davon überzeugt bin. Ich bin ja auch sportlich der Hauptverantwortliche.

über einen möglichen Machtkampf in Ried, den er verloren hat:

Ich kann das nicht beurteilen, das sollen andere beurteilen. Der Vorstand sieht es so, ich sehe es vielleicht ein bisschen anders. Das ist beides legitim und auch okay. Ich bin über 25 Jahre im Fußball und kenne ihn von der Pike auf. Es gibt wenige, die in Österreich über so ein Netzwerk verfügen. Wenn man im Dezember erfährt, dass ein möglicher Nachfolger für mich gesucht werden soll, dann denkt man sich seinen Teil. Deswegen bin ich auch nicht so überrascht und kann auch relativ gut damit umgehen.

über Gespräche mit dem Vorstand vor der Beurlaubung:

brightcove.createExperiences();

Am Montag vor dem Trainingslager war Präsidiumssitzung und da haben wir darüber gesprochen und da haben sie gesagt, ja das stimmt, wir machen das. Es heißt zwar nicht, dass wir jemanden holen, aber wir sprechen mit Personen. Da habe ich gesagt, puh, da bin ich ein bisschen überrascht und habe sie darauf hingewiesen, dass das sicher nicht angenehm ist, wenn das öffentich bekannt wird. Wir sind so knapp vor der Meisterschaft und ich weiß, dass Ruhe so ziemlich das wichtigste ist, gerade in einer Situation, in der Ried gerade ist.

Martin Scherb:

über sein erstes Spiel mit Altach und die verlorene Tabellenführung: Wir haben die ganze Nacht geweint. Spaß beseite, die Leistung der Mannschaft war gegen eine sehr bissige und motivierte Admira in Ordnung. Wir sind mit dem Unentschieden zufrieden, hätten aber natürlich gerne gewonnen. Der Frühjahrsstart ist geglückt.

hatte niemals Bedenken, den Cheftrainerposten in Altach zu übernehmen:

brightcove.createExperiences();

Ich muss jetzt einmal mit der Mär, was man dabei verlieren kann, aufräumen. Ich kann es in Wahrheit nicht mehr hören. Wenn man die Chance bekommt einen Tabellenführer zu trainieren, dann gibt es nichts nachzudenken. So eine Möglichkeit bekommt man ganz selten. Das ist, wie wenn ein tolles Sportauto da steht und man sagt, steig ein und fahr eine Runde. Ich kann natürlich auf die Unfallstatistik schauen, aber jeder Mensch steigt ein. Altach ist ein tolles Auto, ist eine tolle Mannschaft, ist ein toll geführter Verein. Deswegen war es keine Frage ob es für mich persönlich etwas zu verlieren gibt.

Frenk Schinkels:

ist vom beinharten Kampf gegen den Abstieg nicht überrascht:

brightcove.createExperiences();

Das ist es von Anfang an gewesen, das ist kein Problem. Wenn du realistische Ziele setzt, dann bist du auch nicht überrascht, wenn es so eintritt. Es ist ein realistisches Ziel, mit drei, vier Vereinen um den Klassenerhalt zu kämpfen, hoffentlich auch ein bisschen zu spielen. Derzeit ist es ein Überlebenskampf. Bei den Reformen, die kommen, sind wir als Vereinsführung gefordert, dass wir alles tun, damit St. Pölten einen Bundesligaverein behält.

über die fehlende Qualität im Kader von St. Pölten:

brightcove.createExperiences();

Kontinuität hast du, wenn du die Qualität hast. Aber die haben wir nicht für die Bundesliga gehabt. Mit der Mannschaft, mit der wir aufgestiegen sind, waren Daxbacher, Fallmann und ich der Meinung, dass wir von Anfang an gleich unten dabei sein werden. Wir haben versucht, mit ein paar Neuerwerbungen die Situation zu erleichtern. Ich weiß noch immer nicht, wo man den Aufsteigerbonus bekommt. Das ist beinharte Arbeit und die kann man nur mit Bundesligaqualität angehen. Das haben wir nicht gehabt.

über mögliche falsche Transferentscheidungen:

brightcove.createExperiences();

Das weißt du doch nie. Warum gibt es so viele Scheidungen in der Welt? Oder du kaufst ein Auto und kommst nach zwei Jahren drauf, dass es doch nicht das richtige Auto ist. Dann musst du dich trennen.

klärt über sein Verhältnis zu Landeshauptmann Erwin Pröll auf:

brightcove.createExperiences();

Es geht darum: Erwin Pröll mag uns. Er hat uns geholfen, dass St. Pölten als Landeshauptstadt ein Bundesligastadion bekommt. Ich bin ein großer Sympathisant, weil er einfach der beste Politiker in Niederösterreich und auch in Österreich ist. Darum bin ich aber nicht Sportdirektor. Das bin ich geworden, als der Verein als Drittletzter mit einem Fuß in der Regionalliga war. Ich bin nicht als sogenannter Freund angestellt worden. Das hat mich schon ein bisschen gekränkt, weil das nichts mit Fußball zu tun hat.

Sky-Experte Alfred Tatar:

glaubt nicht daran, dass Martin Scherb nicht auf die Tabelle schielt:

brightcove.createExperiences();

Ich denke, das ist eine ordentliche Portion Understatement, die du an den Tag legst. Wenn ich meinen Blick in die nächste Runde projiziere, dann sehe ich, dass Altach ein Heimspiel gegen St. Pölten hat. Zu Hause sind sie eine unglaubliche Macht. Sollte es so sein, dass man St. Pölten bezwingen kann und gleichzeitig die Austria bei Sturm Graz verliert, dann sind das schon acht Punkte. Hier zu sagen, die Tabelle hat keine große Aussagekraft, möchte ich nicht so stehen lassen. Man könnte sich sehr schnell in den Top 3 festsetzen, sodass ein Saisonziel, nämlich die Qualifikation für den Europacup, denkbar nahe ist.

über fehlende Visionen in St. Pölten:

brightcove.createExperiences();

SKN St. Pölten ist seit geraumer Zeit der schlechteste Aufsteiger und ich sehe jetzt keine Vereinsstrategie. Ich sehe nicht, mit welchen Mitteln etwas passieren soll. Ich analysiere die Probleme im österreichischen Fußball, nämlich mit wenig Geld Spieler unterm Radar zu finden, die irgendwo herfliegen und so gut sein sollen, dass sie uns in den Europacup bringen. Ein absurder Spagat. Es ist kein Wunder, dass St. Pölten Neunter ist, weil es mit wenig Budget nicht möglich ist, dass man Spieler holt, die einem entscheidend weiterhelfen. Geld ist wirklich der Motor.

über den Rauswurf von Stefan Reiter: Warum geschieht das jetzt? Warum hat Ried nicht mit Stefan Reiter gesprochen und gesagt, wir planen diesen Vorgang und fragen ihn ob er in der Lage ist, für diese Übergangszeit seinem Nachfolger zu helfen. Und dieser Nachfolger ist ein Greenhorn.

Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 13. Februar, 15.00 Uhr und 23.45 Uhr
Dienstag, 14. Februar, 8.00 Uhr und 20.45 Uhr
Mittwoch, 15. Februar, 15.45 Uhr

GEPA-03081012055 - ST.POELTEN,AUSTRIA,03.AUG.10 - FUSSBALL - Erste Liga, SKN Sankt Poelten vs First Vienna FC 1894. Bild zeigt Trainer Frenkie Schinkels (Vienna) und Trainer Martin Scherb (St.Poelten). Foto: GEPA pictures/ Walter Luger

“Talk & Tore” mit Martin Scherb, Frenkie Schinkels und Stefan Reiter

via Sky Sport Austria

Wien, 10. Februar 2017  – Stefan Reiter, der ehemalige Sportdirektor der SV Ried, vervollständigt die Diskussionsrunde der ersten Ausgabe von „Talk und Tore“ im neuen Jahr. Reiter, der die sportlichen Geschicke des Vereins mehr als 20 Jahre lang prägte, wurde diese Woche von den „Wikingern“ beurlaubt und wird am Sonntag im Sky Studio zu Gast sein.Weitere Gäste bei Moderator Martin Konrad sind Martin Scherb, Cheftrainer des Cashpoint SCR Altach, Frenkie Schinkels, Sportdirektor des SKN St. Pölten sowie Sky Experte Alfred Tatar.”Talk & Tore” startet um 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und ist auch mobil via Sky Go verfügbar. Fans, die noch keine Sky-Kunden sind, können den Talk sowie das Sportprogramm von Sky mit dem Streamingdienst Sky Ticket verfolgen.

Unter dem Hashtag #SkyTuT können sich die Zuseherinnen und Zuseher live in die Diskussion einklinken und auch schon ab sofort ihre Fragen an die Talk-Runde richten.

“Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”
Sonntag, 12. Februar 2017, 18.45 Uhr, Sky Sport Austria HD

Ab Montag, 18.00 Uhr, ist die komplette Sendung auf skysportaustria.at abrufbar.

Beitragsbild: GEPA

Kreissl: “Wir haben Matic mit einem großen, weinenden Auge ziehen lassen”

via Sky Sport Austria

Günter Kreissl: “Wir haben Matic mit einem großen, weinenden Auge ziehen lassen Gerhard Weber: “Die grüne Hölle ist ziemlich kalt geworden” Jakob Rosenberg: “Der Matic-Transfer war für alle Beteiligten eine schlechte Entscheidung”


Wien, 18.12.2016. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag der sportliche Leiter von Red Bull Salzburg Christoph Freund, Sturm-Geschäftsführer Sport Günter Kreissl, Sportzeitung-Chefredakteur Gerhard Weber und Ballesterer-Chefredakteur Jakob Rosenberg. Hier einige Aussagen des von Thomas Trukesitz moderierten Live-Talks.

Die ganze Sendung im VIDEO

 

Christoph Freund:

gratuliert dem Winterkönig SCR Altach: Wir sind immer sehr gerne auf Platz eins, das ist unser Anspruch und da wollen wir auch hin. Mit 40 Punkten haben wir eine sehr ordentliche Herbstrunde gespielt. Altach hat 42 Punkte. Das ist sensationell. Herzliche Gratulation nach Altach. Sie haben eine tolle Arbeit geleistet. Das tut dem Fußball in Österreich sicher gut.

auf die Frage, ob Stefan Stangl im Frühjahr nicht mehr für Salzburg spielen wird: Wir haben es uns im Sommer sicher anders vorgestellt, aber es hat sich nicht so entwickelt, wie wir uns das gewünscht haben. Es ist aber auch dem geschuldet, dass Andi Ulmer eine herausragende Saison gespielt hat und nie verletzt war. Wir haben schon ein, zwei Gespräche geführt. Wir werden in den nächsten Tagen sehen, welche Lösung wir da für das Frühjahr finden werden. Es geht eher in diese Richtung.

über die Rückholung von Dimitri Oberlin:

brightcove.createExperiences();

Für uns war klar, dass Liefering vielleicht für ihn schon eine Nummer zu klein ist und er bei uns vielleicht noch nicht genug Einsatzminuten bekommt. Er ist in Altach gleich durchgestartet und hat eine super Entwicklung genommen. Und nun werden wir uns zusammensetzen, was die nächsten Schritte für ihn sein können. Die Chance besteht theoretisch, dass er im Winter zurückgeholt wird.

nahm keine Änderung der Spielanlage von Salzburg vor: Diesen Zeitpunkt hat es nie gegeben, aber wir haben natürlich Diskussionen geführt und tauschen uns sehr viel aus.

brightcove.createExperiences();

dementiert Gerüchte zum möglichen Rauswurf von Trainer Oscar Garcia: Natürlich war es auch für ihn eine schwierige Phase und wir haben auch kontrovers diskutiert. Er ist sehr ehrgeizig. Dann ist ihm ein Spieler (Anmk. Bernardo) abhanden gekommen und war enttäuscht. Aber er ist sehr gern in Salzburg und arbeitet gerne mit junge Spieler zusammen. Ich kann nicht bestätigen, dass es knapp war.

über den Wendepunkt im Herbst: Das war das Heimspiel gegen Nizza. Da haben wir gut gespielt, aggressiv gegen den Ball gespielt und die Mannschaft hat Teamspirit gezeigt. Ab da haben wir Schwung aufgenommen.

Günter Kreissl:

über die Leistungen der Altacher im Herbst: Sie haben einen tollen Job gemacht, als Gesamtverein, wie der Kader aufgestellt ist. Herzliches Kompliment an Altach. Wir sind mit unserer Platzierung auch nicht unglücklich. Wichtig ist einmal der Punktestand. Da hat sich eine Spitzengruppe gebildet, bei der sind wir dabei und damit sind wir recht zufrieden.

über die Vertragsgespräche mit Franco Foda:

brightcove.createExperiences();

Es gibt nichts neues. Wir waren über die Aufregung irritiert. In einem kurzen Zeitfenster ist es möglich, dass du nicht so schnell zusammenkommst. Wir haben versucht, das ganz normal Richtung Medien zu kommunizieren und dann wurde viel gemutmaßt. Ich arbeite mit Franco Foda seit sieben Monaten sehr gut zusammen und es ist nicht so viel dahinter, wie von den Medien vermutet wird. […] Es geht um Bezüge, um Laufzeiten und um mögliche Austiegsszenarien. Das ist ein komplexer Prozess. Wir haben nicht alle Punkte in der kurzen Zeit fertig diskutiert, dass wir das bedenkenlos unterschreiben können. So haben wir gesagt, dass wir die Finalisierung verschieben.

über den überraschenden Transfer von Uros Matic:

brightcove.createExperiences();

Wir haben es nicht gemacht, weil es wirtschaftlich unbedingt notwendig war, sondern weil der Spieler kommuniziert hat, dass er diese Chance unbedingt wahrnehmen möchte. Wir haben ihm auch einen anderen Vertrag zu ganz anderen Möglichkeiten für viereinhalb Jahre geboten. Nachdem er mir auf eine sehr positive Art signalisiert hat, dass es für ihn eine Lebenschance ist, war ich überhaupt erst bereit, mit Kopenhagen zu verhandeln. Wir haben entschieden, ihn mit einem großen, weinenden Auge ziehen zu lassen.

über das erste halbe Jahr bei Sturm Graz: Sturm ist ein geiler Verein. Ich habe mich riesig gefreut, als ich diese Möglichkeit bekommen habe. Es ist ein Verein, in dem unheimlich viel Energie drin ist. Ich habe viel Freude, wenn die Publikum mit der Mannschaft an einem Strang zieht. Ich bin ein Teamplayer. Von daher blicke ich auf einen tollen Herbst zurück.

über mögliche Gefahren der guten Leistungen von Deni Alar: Ich bin nicht davor gefeit, dass ein  weiterer Spieler ein wirtschaftlich und sportliches Angebot bekommt, das für ihn interesasnt ist. Ich kann nur betonen, die Intention von meiner Seite ist es nicht, hier für den SK Sturm tolles Geld zu machen sondern in erster Linie einen tollen Job im sportlichen Bereich zu machen. Ganz oben gibt es Haifische, die alles fressen. So ist das Business eben.

Gerhard Weber:

über die Probleme bei Rapid: Rapid hat das Stadion überschätzt. Sie haben geglaubt, dass in diesem Stadion eigentlich nichts passieren kann. Sie haben sich zuviel auf die Nebenschauplätze am Anfang konzentriert und gedacht, dass das Sportliche schon funktionieren würde. Die “grüne Hölle”, die sie so oft propagiert haben, ist mittlerweile ziemlich kalt geworden. Es tut sich dort niemand wirklich schwer.

Jakob Rosenberg:

über mögliche Proble des Matic-Transfers: Ich glaube, dass es für alle Beteiligten eine schlechte Entscheidung war. Man startet gut in die Saison und hat auch für die Fans wichtige Identifikationsfiguren. Der Zuschauerschnitt steigt und man hat gute Stimmung im Verein. Das wird nun zu diesem Zeitpunkt aufs Spiel gesetzt. Man riskiert, in eine negative Spirale zu kommen. Auch für die eigene Mannschaft ist es schlecht, weil man signalisiert, dass man über den eigenen Erwartungen gespielt hat.

Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 19. Dezember, 7.30 Uhr und 23.45 Uhr
Dienstag, 20. Dezember, 8.15 Uhr
Mittwoch, 21. Dezember, 18.45 Uhr

“Talk & Tore” mit Christoph Freund, Günter Kreissl, Jakob Rosenberg und Gerhard Weber

via Sky Sport Austria

Am Sonntag live und exklusiv ab 18.45 Uhr auf Sky Sport Austria HD und mit dem neuen Streamingdienst Sky Ticket

Wien, 17. Dezember 2016 – Den Abschluss des Bundesliga-Wochenendes bei Sky bildet wieder “Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”. Im Anschluss an das Sonntagsspiel SCR Altach – SK Rapid (Sonntag, ab 16.00 Uhr, Sky Sport 1 HD & Sky Sport Austria HD) empfängt Moderator Thomas Trukesitz um 18.45 Uhr folgende Talk-Gäste:

Christoph Freund, Sportdirektor FC Red Bull Salzburg Günter Kreissl, Geschäftsführer Sport SK Sturm Graz Jakob Rosenberg, Chefredakteur Ballesterer Gerhard Weber, Chefredakteur Sportzeitung

“Talk & Tore” startet um 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und ist auch mobil via Sky Go verfügbar. Fans, die noch keine Sky-Kunden sind, können den Talk sowie das Sportprogramm von Sky mit dem Streamingdienst Sky Ticket verfolgen.

Unter dem Hashtag #SkyTuT können sich die Zuseherinnen und Zuseher live in die Diskussion einklinken und auch schon ab sofort ihre Fragen an die Talk-Runde richten.

“Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”
Sonntag, 18. Dezember 2016, 18.45 Uhr, Sky Sport Austria HD

Ab Montag, 18.00 Uhr, ist die komplette Sendung auf skysportaustria.at abrufbar.

Über den Streamingdienst Sky Ticket:
Sky Ticket ist der neue Einstieg über das Internet mit sofortigem Zugriff auf das beste Sky Programm und ohne lange Laufzeit. Jeder ohne klassisches Sky Abo kann mit dem neuen Streamingdienst verschiedene Tickets buchen und die Inhalte im Web, auf dem iPad, iPhone, auf ausgewählten Android-Smartphones und -Tablets, Windows 10 Mobile, der PlayStation 3 und 4, der Xbox One, Smart-TVs von Samsung und LG, Apple TV, Chromecast und der Sky TV Box ansehen. Das Entertainment Monatsticket bietet die größten Serienhits, eine umfassende Auswahl ganzer Serienstaffeln von der ersten bis zur letzten Episode, Kinderprogramme, Dokumentationen und Sportnachrichten. Mit dem Cinema Monatsticket sehen Kunden die neuesten Blockbuster in Erstausstrahlung kurz nach dem Kinostart und mehr als 20 TV-Premieren pro Monat. Sportfans haben die Wahl zwischen dem Supersport Tagesticket, Wochenticket und Monatsticket für das das gesamte Sportportfolio der Sender Sky Sport und Sky Sport Bundesliga. Mehr auf www.skyticket.at.

Zellhofer: “Man muss der Ligareform eine Chance geben”

via Sky Sport Austria

Christian Ebenbauer: “Ich hoffe in den nächsten Jahren auf mehr als zwölf Vereine” Georg Zellhofer: “Wenn die Trainerentscheidung nicht mehr dieses Jahr fällt, werden wir auch ganz ruhig bleiben” Mario Sonnleitner: “Habe Andi Müller gesagt, dass ich mich nicht verjagen lasse” Sky-Experte Heribert Weber: “Wenn man die 22 Runden nicht im Herbst spielt, wird es problematisch” Die ganze Sendung im VIDEO


Wien, 04.12.2016. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer, Altach-Geschäftsführer Sport Georg Zellhofer, Rapid-Spieler Mario Sonnleitner und Sky-Experte Heribert Weber. Hier einige Aussagen des von Martin Konrad moderierten Live-Talks.

Christian Ebenbauer:

sieht die kommende Ligareform als große Chance:

brightcove.createExperiences();

Wir dürfen nicht vergessen, warum wir zu diesem Schritt gekommen sind. Wir hatten in der letzten Saison drei Klubs [Anmk. Austria Salzburg, Austria Klagenfurt, SV Grödig], die aus der Bundesliga abgestiegen sind und keiner aus sportlichen Gründen. Wir hatten aus dem letzten Jahr die Thematik, dass zwei Absteiger aus der SkyGo-Erste Liga zuviel sind. Das konnte auch nicht geändert werden und deswegen ist es der absolut richtige Schritt.

über diverse Beweggründe, die Ligareform durchzusetzen:

brightcove.createExperiences();

Von den Landesverbänden kam der verständliche Wunsch, dass ein Meister aufsteigen können muss. Dazu kommen wir zu der Thematik, wieviel können wir spielen? Dann sind wir schnell bei dem Thema, wenn wir nicht zehn Klubs in der SkyGo-Erste Liga haben und dann noch zehn Klubs in der Tipico Bundesliga und die Wirtschaftskraft in Österreich nicht so groß ist, dann müssen wir irgendwo ansetzen. Entweder steigert man die Erlöse oder man verringert die Ausgaben. Die Verringerung der Ausgaben war die beste Alternative und deswegen hat man die SkyGo-Erste Liga reformieren müssen. Doch dann muss man natürlich oben ansetzen, weil wir der Meinung sind, dass wir Platz für mehr als zehn Vereine haben. Ich hoffe, dass es in den nächsten Jahren noch mehr als zwölf sind.

über den künftigen Spielplan der Bundesliga: Wir müssen die international tätigen Klubs schützen. Ein Land lebt davon, dass das Nationalteam stark ist und an zweiter Stelle, dass die Klubs Österreich international gut vertreten. Darauf müssen wir achten. Es ist wichtig, dass man keine Überbelastung der Spieler herbeiführt, wo wir heuer schon ziemlich nah dran sind. Und deswegen wird es sehr schwer werden, 22 Runden im Herbst zu spielen. Das werden wir erst nächstes Jahr irgendwann wissen.

sieht den Prozess für die künftige zweite Liga noch lange nicht abgeschlossen:

brightcove.createExperiences();

Wir sind gerade dabei, bei der nächsten Hauptversammlung die Teilnahmevoraussetzungen festzusetzen. Da geht es vor allem um die wirtschaftlichen, personellen und infrastrukturellen Bestimmungen. Der wesentliche Punkt dahinter war ja der, dass man krampfhaft ein 2-2,5 Millionen-Budget stemmen muss, damit man heutzutage in der zweithöchsten Spielklasse spielen kann. Künftig soll das auch mit einem sechstelligen Budget möglich sein. Der Begriff semi-professionell gefällt mir nicht, weil es eher darum geht, dass sich Klubs künftig bemühen, für die höchste Spielklasse interessant zu werden.

Wie die aktuelle Tabelle nach der Punkteteilung aussehen würde
brightcove.createExperiences();

Georg Zellhofer:

freut sich auch über den Vize-Herbstmeistertitel: Herbstmeister der Herzen kann man auch sagen. Das ist vielleicht der richtige Ausdruck. Gratulation an Sturm Graz. Ich denke, punktegleich mit dem Herbstmeister zu sein, das hätte uns vorher niemand zugetraut.

glaubt an die erneute Titelverteidigung von Salzburg: In den letzten Spielen sehe ich wieder das alte Red Bull-Spiel, auch wenn gegen die Admira verloren wurde. Ball jagen, ein, zwei Kontakte, in die Tiefe laufen, das ist perfekt. Sie haben auch extrem schnelle und technisch versierte Spieler. […] Sie haben für mich enormes Potential. Schade, dass sie nicht in die Champions-League gekommen sind. Sie wären dort eine tolle Mannschaft gewesen. Sie werden sich den Titel nicht nehmen lassen.

war aktiv in den Reformprozess der Bundesliga eingebunden:

brightcove.createExperiences();

Man muss dieser Ligareform eine Chance geben. Nicht vorher schon die ersten Kritikpunkte suchen. Ich glaube, dass für zwanzig Profiklubs der Markt nicht vorhanden ist. Ich war bei den ganzen Gesprächen dabei, man hat es sich nicht einfach gemacht.

über vier erfolgreiche Jahre mit Damir Canadi in Altach: Ich habe ihn nach Altach geholt, mit der Aufgabe, aufzusteigen. Das haben wir überragend geschafft. Wir sind dann in den Europacup gekommen. Ein Vorteil war, dass er die Mannschaft gekannt hat und den Schritt, in die Bundesliga zu kommen, selbst gemacht hat. Man darf nicht vergessen, dass es dann ein sehr schweres Jahr mit 18 Niederlagen gab und zum Glück in den letzten Runden der Kopf aus der Schlinge gezogen wurde. Die Saison jetzt war wieder top. Ich kenne ihn in- und auswendig, seine Philosophie und wie er den Fußball sieht. Er ist ein Trainer, der jenen die Chance gibt, die sich im Training qualifizieren. Das ist eine klare Ansage von ihm.

über die Suche nach einem neuen Trainer:

brightcove.createExperiences();

Ich weiß es noch nicht, habe gewisse Vorstellungen. Wir haben nicht den Druck, unbedingt einen Schnellschuss zu machen. Ich möchte auch nicht die Latte zu hoch legen, dass man glaubt, dass ein Trainer ständig Erster, Zweiter oder Dritter werden muss. Er muss gut zur Mannschaft passen, ein Teamplayer sein, eine gute Ansprache haben. Wenn die Entscheidung nicht mehr dieses Jahr fällt, werden wir auch ganz ruhig bleiben.

über einen möglichen Wechsel von Torhüter Lukse zu Rapid:

brightcove.createExperiences();

Es gibt eine gute Gesprächsbasis mit Rapid, bin gespannt. Wir haben aber auch einen sehr guten zweiten Tormann. Da sind wir mit Martin Kobras gut aufgestellt. Es ist keine Anfrage von Rapid gekommen, also ist es für mich kein Thema.

Mario Sonnleitner:

über seine schwierigen Monate bei Rapid: Der damalige Trainer [Anmk. Mike Büskens] hat zu mir gesagt, dass es schwer wird, weil vorher Entscheidungen getroffen worden sind, die er mitträgt. Ich habe aber gesagt, dass ich weiter Gas geben werde und glaube, dass ich der Mannschaft weiterhin helfen kann. Es war nicht mein Ziel, einen Vertrag zu verlängern und dann zu gehen. […] Der Trainer hat mir bestätigt, dass es nicht an der Leistung liegt, sondern an Dingen, die ich nicht beeinflussen kann. Ich habe dann mit Herrn Müller, den ich sehr schätze, das Gespräch gesucht und gesagt, dass ich mich nicht verjagen lasse. Ich bin ein Spieler, der jede Konkurrenz annimmt. Ich glaube auch, dass die Leistung entscheidet und so haben wir das auch besprochen. Er hat gesagt, dass er das so weiter gibt, aber es hat sich leider nicht viel geändert.

brightcove.createExperiences();

über die Umstellung auf eine Fünfer-Abwehrkette: Wir haben ein sehr schwaches Spiel in Salzburg abgeliefert. Dann hat der Trainer uns gesagt, dass er das System umstellt und das muss man dann sehr schnell adaptieren. Wir haben sehr viel Videostudium gehabt und akribisch gearbeitet, auch am Platz sehr viele taktische Trainings abgehalten. Die vielen Spiele helfen natürlich. Wir sind sehr lernwillig.

über die vielen eingesetzten Spieler unter Damir Canadi: Für ihn zählen Leistungen und wer sich anbietet, der spielt.

Sky-Experte Heribert Weber:

kann sich eine Vertragsverlängerung von Franco Foda bei Sturm sehr gut vorstellen: Er hat sehr gute Arbeit geleistet. Man darf nicht vergessen, dass viele neue Spieler gekommen sind, dass sie sehr schnell intergriert wurden und dass die Mannschaft von Beginn an funktioniert hat.

sieht bei der Ligareform noch einiges an Diskussionspotential: Wenn man nicht die Möglichkeit hat, die 22 Runden zu spielen, dann wird es im Frühjahr problematisch, weil dann die Transferzeit ist. Da haben einige Vereine die Möglichkeit, sich zu verstärken. Ob das finanziell tragbar ist, wird man erst sehen. […]  Es ist auch wichtig, dass man jedem vorher sagt, wenn es zur Halbierung der Punkte kommt, dann kann man nachher nicht jammern.

gratuliert Mario Sonnleitner zu seinem Verhalten in der Zeit unter Mike Büskens und Andi Müller:

brightcove.createExperiences();

Wie er sich damals verhalten hat, das war mehr als professionell. Wenn ich in so eine Situation gekommen wäre als Kapitän einer Mannschaft und ich weiß, wie wichtig ich sein kann und auf einmal kommt einer daher, egal ob das der Sportdirektor oder Trainer ist, und sagt mir ich bin Vierter oder Fünfter, ich würde das nicht verstehen.

Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 05. Dezember, 6.45 Uhr und 23.45 Uhr
Dienstag, 06. Dezember, 8.15 Uhr

Talk und Tore mit Ebenbauer, Zellhofer und Sonnleitner

via Sky Sport Austria

Die Themen: Bundesliga-Reform, der Altacher Höhenflug & die Rapid-Krise Am Sonntag live und exklusiv ab 18.45 Uhr auf Sky Sport Austria HD und mit dem neuen Streamingdienst Sky Ticket

Wien, 3. Dezember 2016 – Den Abschluss des Bundesliga-Wochenendes bei Sky bildet wieder “Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”. Im Anschluss an das Sonntagsspiel WAC – SK Sturm Graz (Sonntag, ab 16.00 Uhr, Sky Sport 2 HD & Sky Sport Austria HD) empfängt Moderator Martin Konrad um 18.45 Uhr folgende Talk-Gäste:

Christian Ebenbauer, Bundesliga-Vorstand Georg Zellhofer, Geschäftsführer Sport SCR Altach Mario Sonnleitner, Spieler SK Rapid Heribert Weber, Sky Experte

“Talk & Tore” startet um 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und ist auch mobil via Sky Go verfügbar. Fans, die noch keine Sky-Kunden sind, können den Talk sowie das Sportprogramm von Sky mit dem Streamingdienst Sky Ticket verfolgen.

Unter dem Hashtag #SkyTuT können sich die Zuseherinnen und Zuseher live in die Diskussion einklinken und auch schon ab sofort ihre Fragen an die Talk-Runde richten.

“Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”
Sonntag, 4. Dezember 2016, 18.45 Uhr, Sky Sport Austria HD

Ab Montag, 18.00 Uhr, ist die komplette Sendung auf skysportaustria.at abrufbar.

Über den Streamingdienst Sky Ticket:
Sky Ticket ist der neue Einstieg über das Internet mit sofortigem Zugriff auf das beste Sky Programm und ohne lange Laufzeit. Jeder ohne klassisches Sky Abo kann mit dem neuen Streamingdienst verschiedene Tickets buchen und die Inhalte im Web, auf dem iPad, iPhone, auf ausgewählten Android-Smartphones und -Tablets, Windows 10 Mobile, der PlayStation 3 und 4, der Xbox One, Smart-TVs von Samsung und LG, Apple TV, Chromecast und der Sky TV Box ansehen. Das Entertainment Monatsticket bietet die größten Serienhits, eine umfassende Auswahl ganzer Serienstaffeln von der ersten bis zur letzten Episode, Kinderprogramme, Dokumentationen und Sportnachrichten. Mit dem Cinema Monatsticket sehen Kunden die neuesten Blockbuster in Erstausstrahlung kurz nach dem Kinostart und mehr als 20 TV-Premieren pro Monat. Sportfans haben die Wahl zwischen dem Supersport Tagesticket, Wochenticket und Monatsticket für das das gesamte Sportportfolio der Sender Sky Sport und Sky Sport Bundesliga. Mehr auf www.skyticket.at.

Fink: “Holzhauser schlägt Bälle wie früher Beckenbauer”

via Sky Sport Austria

Thorsten Fink: “Wenn ich oben mitspielen will, muss ich Ballbesitzfußball spielen” Christian Benbennek: “Wir haben im mentalen Bereich noch Luft nach oben” Sky-Experte Andreas Herzog: “Rapid hat sich bei mir nicht gemeldet. Ich erzwinge und erhoffe mir nichts”


Wien, 20.11.2016. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag Austria-Trainer Thorsten Fink, Ried-Coach Christian Benbennek und Sky-Experte Andreas Herzog. Hier einige Aussagen des von Gerfried Pröll moderierten Live-Talks.

Talk und Tore (20.11.2016) – ganze Sendung

 

Thorsten Fink:

über den Leipziger Erfolgslauf: Sie haben einen österreichischen Trainer, also von daher…(lacht) Er macht hervorragende Arbeit. Das passt auch mit Ralf Rangnick und ihm sehr gut zusammen. Man sieht, dass sie sich verstehen. Es ist eine tolle Philosophie, die Red Bull hat. Es werden überall Trainer ausgebildet, die nach oben kommen. Man sieht, dass die Mannschaften überall gleich spielen. So muss das sein in einem Topverein.

hofft auf eine Vertragsverlängerung von Alexander Grünwald:

Ich kann ihm nur sagen, wie schön es bei uns ist, dass er Kapitän bei uns ist und auch europäisch spielen kann. Das ist eine tolle Sache. Wir können ihm finanziell nur bis zu einem gewissen Punkt etwas geben. Er muss für sich entscheiden, was für ihn das Beste ist. Sein Vertrag läuft aus, er sitzt am längeren Hebel. Aber er muss wissen, dass er hier sehr willkommen ist und einer meiner Führungsspieler ist.

über die Spielphilosophie der Wiener Austria: Man muss aus dem Konter heraus spielen können, aber auch das Spiel machen können. Wir haben diese Saison schon bewiesen, dass wir aus dem Konter gut spielen, aber auch im Ballbesitz. Meiner Meinung nach, wenn ich oben mitspielen will, muss ich Ballbesitzfußball spielen. Das ist meine Art, Fußball zu spielen. Die Ersten und Zweiten, international betrachtet, haben immer mehr Ballbesitz als die anderen. Ich habe auch die Mannschaft dazu in Österreich.

über die Rolle von Raphael Holzhauser im Spiel der Austria: Es gab Kritik, dass er zu tief gespielt hat. Die weiten Bälle sind überragend. Er schlägt die Dinger genau auf die Brust wie früher Franz Beckenbauer. Wir haben die Kritik angenommen, fanden das sehr interessant, haben etwas verändert und jetzt spielen wir noch besser. Er spielt nun höher.

über die Entwicklung von Richard Windbichler: Er ist menschlich top und ein Vorbild für alle anderen. Ich glaube, dass man in Zukunft noch mehr aus ihm herausholen kann. Auch er muss sich erst damit zurecht finden, dass man hier das Spiel machen muss, dass man sich nicht nur hinten reinstellen kann. Mittlerweile hat er einen Riesenschritt gemacht und ich bin sehr froh, ihn zu haben.

über eine mögliche Ausstiegsklausel in seinem Vertrag:

 

Christian Benbennek:

über “reagieren” statt “agieren”: Jeder muss schauen, wie er aus seinen Mitteln das Beste herausholt, welche Stärken er aus seiner Mannschaft rausholt und Punkte sammelt. Ich kann auch meine Jungs aufbauen, spiele 3-4-3 und sage, wir spielen heute wie Barcelona und jetzt gehts los. Dann haut uns die Austria richtig den Arsch voll. Dann bekommen wir fünf, sechs Stück von ihnen. Das funktioniert nicht.

möchte “ungeschriebene Gesetze” in Ried unbedingt ändern: Zum Beispiel hat der Verein noch nie bei Rapid gewonnen. Das ging schon eine Woche davor los. Dort verlieren wir immer, dort müssen wir nicht hinfahren. Wir sind auswärtsschwach, dann bleibt das auch die nächsten zwanzig Jahre so. Es gibt ein paar Dinge, die will man verändern und wir haben auch die Qualität, das zu tun. Wir haben im mentalen Bereich noch Luft nach oben. Wir wissen, dass es für Ried nie ohne harte Arbeit geht. Mit einem kleinen Budget musst du immer besser und härter arbeiten als der Rest. Man ist aber auch zwanzig Jahre da oben dabei als kleiner Verein und das kann einen auch selbstbewusst machen.

über Respekt der Spieler und deutsche Tugenden: Die Spieler sagen flachsend, Pünktlichkeit und Disziplin habt ihr doch erfunden. Mir fällt es nicht auf, weil ich so bin. Ich bin schon länger Trainer und habe meine Abläufe. Dass das etwas besonderes ist, war mir gar nicht bewusst. Wie das mit dem Respekt zustande kommt, ich glaube, das ist die tägliche Trainingsarbeit. Wenn die Spieler merken, das ist ein Trainer, der keine Ahnung hat, dann bekommst du keinen Respekt.

Sky-Experte Andreas Herzog:

über den Tumult nach dem Elfmeter-Tor von Rapid: Klar, dass Torhüter Walke verzögern will. Aber dass dann so eine Rudelbildung rauskommt mit zwei unnötigen roten Karten, das sollte eigentlich nicht passieren. Im Endeffekt hat niemand was davon. Dass es so eskaliert, das ist übertrieben.

über die “neue” Dreierkette im Fußball:

über Leipzig als Tabellenführer der deutschen Bundesliga: Dass sie unter den ersten drei Mannschaften mitspielen, ist schon überraschend. Ich glaube, beim letzten Spiel gegen Leverkusen waren fünf Spieler von Red Bull Salzburg dabei. Es ist wirklich so, dass die Spieler von Österreich nach Deutschland kommen und sich extrem schnell anpassen können und auch dort erfolgreich sein können. Daran sieht man, dass die Philosophie, die Ralf Rangnick bei Red Bull eingeführt hat, sehr durchdacht ist.

wurde von Rapid nicht als möglicher Nachfolger von Büskens kontaktiert: Ich war jetzt zwei Wochen in Amerika drüben und es ist alles sehr schnell bei Rapid gegangen. […] Mann kann eh immer nur das Beste daraus machen und warten und an sich arbeiten. Wenn der Zeitpunkt kommen sollte, dann kommt er. Aber ich erzwinge oder erhoffe mir nichts mehr.

Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 21. November, 7.00 Uhr und 15.30 Uhr
Dienstag, 22. November, 9.00 Uhr
Mittwoch, 23. November, 17.45 Uhr

Pacult: “Entrup hat bei einer gewissen Fanszene keine Chance!”

via Sky Sport Austria

Mike Büskens: “Ich habe es nicht bereut zu Rapid zu kommen” Der Coach über die Kritik der Fans: “Es berührt einen, wenn man eine Seele hat” Heribert Weber: “Lange ist es mir so vorgekommen, dass niemand zu Sonnleitner steht”

Wien, 30. Oktober 2016 – Bei Talk und Tore diskutierten die Gäste Mike Büskens, Peter Pacult und Heribert Weber über die aktuelle Situation des SK Rapid Wien. Alle Stimmen der Runde bei Sky Sport Austria.

Die ganze Sendung zum Nachsehen

Mike Büskens (Trainer Rapid Wien):

…über seine bisherige Zeit bei Rapid:

brightcove.createExperiences();

„Ich habe die Emotionalität des Vereins schon zu spüren bekommen. Es ist ein überragender Klub mit wahnsinnig viel Energie und wir haben als Mannschaft schon das ganze Spektrum abgeliefert in diesen fünf Monaten. Es ist ein geiler Verein mit einer wahnsinnigen Energie, wir haben ein überragendes Stadion, der Support ist überragend. Von daher habe ich es natürlich nicht bereut zu Rapid zu kommen.“

…über den gestrigen Sieg bei der Admira: „Das war ein schmutziger Arbeitssieg, wir haben in den letzten Wochen viel besser gespielt, aber wir es alle schon erlebt, dass man dieses Momentum dann auch braucht, das wir gestern hatten und wir nehmen es dankend an. Nach dem 2:0 hatten wir noch zwei Möglichkeiten auf das 3:0, aber durch den frühen Anschlusstreffer haben wir die Ordnung verloren. Es ist uns nicht gelungen für Entlastung zu sorgen und dann gerätst du immer mehr unter Druck und durch den Ausschluss war es klar, dass die Admira noch mehr Übergewicht bekommt und dann ist es normal, dass der Gegner zu Chancen kommt.“

…über Ivan Mocinic: “Wenige Einsätze hat er nicht, es ist eher das Problem, dass er Dinge, die ihm nicht gelingen, sofort regulieren will. Gestern bei der zweiten gelben Karte hatte er einen schlechten ersten Kontakt, dadurch springt ihm der Ball weit weg und dann kriegt er in dieser Aktion die zweite gelbe Karte. Das sind Dinge, die er noch lernen muss. Er ist jung, er hat wirklich einen guten Charakter, er will die Dinge sofort wieder für sich regulieren und da hat er die falsche Entscheidung getroffen. Er macht sich sehr viel Druck, er hat eine ganz hohe Erwartungshaltung. Wenn man gesehen hat, wie er in den ersten Spielen das Mittelfeld dominiert hat, dann war das schon ein Wahnsinn für einen jungen Spieler. Dann ist er in ein Loch gefallen, weil er auch erst im Laufe der Saison zu uns gestoßen ist und keine Vorbereitung hatte. Er ist ein Spieler mit wahnsinnig hohem Potenzial, er hat bei seinen letzten Einsätzen auch immer wieder angedeutet, zu welchen Leistungen er fähig ist. Wir werden noch viel Spaß an ihm haben, aber er ist noch in einem Alter, in dem er lernen muss. Von seinem Potenzial bringt er wahnsinnig viel mit.“

…über die Erwartungen an die Mannschaft: „Bei einem Verein wie Rapid hat man immer hohe Erwartungen und gerade, wenn man den letzten Meistertitel 2008 geholt hat und den letzten Pokalsieg vor über 20 Jahren. Wir haben es nach den ersten Spielen nicht geschafft auf der Welle zu reiten, als wir sehr gut gespielt haben und haben es für uns nicht hinbekommen haben diese Euphorie zu nutzen. Es war schon immer so, dass wir Themen hatten, die überlagert haben und im Vordergrund standen, wir haben uns in dieser Phase nicht so auf den Erfolg fokussieren können und daraus Energie ziehen können, dass wir uns davon treiben lassen können und dann haben wir auswärts auch zu viel liegen lassen. Da waren wir nicht konsequent und gierig genug, deswegen kann man uns dafür auch vollkommen zurecht kritisieren.“

…über die Causa Entrup: „Das ist ein Thema, über das schon so viel geredet wurde. Es hat definitiv bewegt, es geht nicht darum welche Seite recht hat, aber es hat definitiv bewegt.“

…über die Qualität der Legionäre:

brightcove.createExperiences();

„Es war ja auch so, dass teilweise auch Entscheidungen vor meiner Zeit getroffen wurden, weil ich erst zwei Tage vor Trainingsbeginn dazu kam. Wir haben für den einen oder anderen Spieler viel Geld gezahlt, wir haben für Kainz aber auch viel bekommen. Wir wussten, dass es nicht ganz so einfach wird mit der Integration für die Jungs, die der Sprache noch nicht mächtig sind, auch wenn sie fleißig Deutsch büffeln. Aber dann kann es mit dem Verständnis auf dem Platz nicht so flutschen, das war uns auch klar. Man hat bei Kvilitaia in seinen Einsätzen von Beginn an seine Qualität gesehen, Joelinton hat bisher auf einem ganz hohen Level gespielt, ihm fehlt manchmal noch die Ruhe vor dem Tor, vielleicht auch weil er viel für das Team arbeitet und er ist auch erst 20 Jahre und hat letztes Jahr nur ein paar Minuten gespielt. Das ist auch eine Sache, wo wir für den einen oder anderen etwas mehr Zeit brauchen.“

…über Traustason: „Es wäre zu einfach zu sagen, dass es so ist, wie es ist, nur weil er die Sprache nicht spricht, aber das sind alles Mosaiksteine. Er war bis zum ersten Derby auf einem guten Weg, dann kam die Verletzung und er wurde wieder aus seinem Rhythmus herausgerissen. Wir müssen schon mehr von ihm verlangen, er muss auch gestern ein Spieler sein, der uns Entlastung gibt. Nicht nur er alleine, aber da hat er mit Sicherheit noch Luft.“

…über die wiederholte scharfe Kritik von Sportdirektor Müller:

brightcove.createExperiences();

„Ich habe, gerade nach dem Spiel gegen Ried, Dinge intern sehr deutlich angesprochen habe, was die Art und Weise betrifft, wie man als Mannschaft auch zusammenwächst. Er hat das öffentlich gemacht, intern spricht er auch mit den Spielern. Er hat diesen öffentlichen Weg gewählt, ich habe die Dinge intern angesprochen. Dann geht es darum, wie man als Mannschaft darauf reagiert und nach der Länderspielpause haben wir einen Schritt nach vorne gemacht in der Geschlossenheit. Wir sind auch in den Spielen danach als Team gewachsen und geschlossener aufgetreten, das nehmen wir aus dieser Kritik auch mit.“

…über die Rolle von Sonnleitner: „Die sportliche Führung hat letztes Jahr eine Entscheidung getroffen für die Innenverteidigung, man hat ein internes Ranking eingeführt und ich konnte mich darin wiederfinden. Mit Schösswendter und Dibon hat man zwei erfahrene Innenverteidiger, mit Hofmann einen, der im letzten Jahr schon oft seinen Mann gestanden hat und mit Wöber ein sehr vielversprechendes Talent. Das Ranking war nicht nur der Manager, das waren mehrere Leute, die das beschlossen haben, wie die Mannschaft aufgestellt werden soll. Ich bin von Anfang an ehrlich mit ihm umgegangen, ich habe ihm gesagt, wie die Situation ist, er hat sich absolut professionell verhalten. Definitiv sind wir froh, dass wir ihn haben, er hat jetzt ja auch in den Partien seinen Mann gestanden. Er macht einen guten Job, Maximilian Hofmann auch und mit Dibon haben wir jemanden, der sein Leben für den Verein gibt, Schösswendter ist wahnsinnig effektiv in beiden Boxen. Wir haben fünf gute Innenverteidiger.“

…über seinen Führungsstil:

brightcove.createExperiences();

„Man tauscht sich mit seinen Assistenten aus, sie übernehmen auch Aufgabenbereiche, aber letztendlich muss man die Entscheidung treffen, weil man auch die Verantwortung übernehmen muss. Carsten Jancker arbeitet viel mit den Stürmern, das ist auch das Metier, in dem er sich bewegt hat und dann ist es normal, dass er seine Erfahrung weitergibt und viel mit den Jungs individuell arbeitet. Als ich angekommen bin, habe ich beschlossen mir erstmal einen Eindruck von den Assistenztrainern zu machen, die bereits hier sind. Sie stellen sich alle hundertprozentig in den Dienst der Sache, leben Rapid und von dem her belassen wir es dabei. Wir sind zufrieden mit der Zusammenarbeit.“

…über die Kritik der Fans: „Wenn man eine Seele hat, dann berührt es einen, wenn die Fans sagen, dass wir Rapid nicht würdig sind. Wir arbeiten mit 100% Identifikation und Leidenschaft für den Verein, wir wollen den Verein in die richtige Richtung entwickeln und dafür alles tun. Man muss immer mit Kritik leben können in diesem Geschäft, aber es ist nicht so, dass wir das nicht wahrgenommen haben.“

Peter Pacult (Ex-Spieler & Trainer Rapid Wien):

…über die Situation von Rapid:

brightcove.createExperiences();

„Ich hätte mir gewünscht, dass die Euphorie zum Anfang der Saison, auch mit dem neuen Stadion, ein bisschen länger anhält, aber das ist aufgrund der schwankenden Leistung überhaupt nicht möglich. Man merkt im ganzen Umfeld, dass sehr viel Unruhe da ist. Die Fans sind unzufrieden, rundherum ist eine große Unzufriedenheit und das ist schade, weil ich mir doch allein durch das neue Stadion viel mehr erwartet hatte, auch von den Spielern, dass sie mit dem Stadion mitleben, mit diesen Fans und mit dem Ganzen besser umgehen. Natürlich kommt auch die eklatante Auswärtsschwäche dazu, man macht auswärts nicht die Punkte, die man braucht um ganz oben mit dabei zu sein.“

…über die Erwartungen an die Mannschaft: „Man hat im Moment natürlich große Probleme. Es fehlen natürlich wichtige Spieler, aber mir fehlt jemand, der das Spiel beruhigt und das Heft in die Hand nimmt.  Sie haben mit einem Spiel beide Innenverteidiger verloren, dann muss der Trainer mit Sonnleitner wieder einen Spieler reaktivieren, man kann sich natürlich auch vorstellen, was in dem Spieler vorgeht. So kommt momentan das eine zum andere, das ist momentan die große Unruhe in der Mannschaft. Natürlich erwarten sich die Fans immer Topleistungen, aber momentan fehlt auch die Sicherheit in der Mannschaft.“

…über die Causa Entrup: „Ich kenne beide Seiten, das einzige Entschuldigende ist, dass er damals, glaube ich, 17 war. Die Gegenseite sagt, dass er nichts bei uns verloren hat, wenn er Rapid beleidigt, auch wenn er 17 war. Wie der Verein aus der Situation wieder rauskommt ist mir ein großes Rätsel, ich glaube schon, dass das in der Mannschaft und im Verein ein großes Thema ist. Ich glaube, dass das momentan auch ein Problem ist, was man mit ihm macht. Er hat bei einer gewissen Fanszene keine Chance und die werden weiterhin gegen ihn sein. Genau in der Phase, als es gut gelaufen ist, kam dieses Thema auf. Der Bursche hat keine Chance, so leid es mir tut für ihn, dass er da irgendwie integriert wird, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es zu einem Gespräch kommt. Er hat halt damals mitgesungen und das werden sie nie vergessen. Das war vielleicht auch genau zu diesem Zeitpunkt der falsche Griff, dann kommt das Thema auf und hat jeden Tag die Presse beschäftigt. Es wäre trotzdem schön, wenn es zu einem Gespräch kommt, die Fans müssen ihn ja nicht feiern, aber man soll ihn nicht ganz runtermachen. Es wäre schade um den guten Spieler.“

…über die Neuzugänge:

brightcove.createExperiences();

„Jetzt hat man neun Legionäre, es gab Zeiten, da hat man das auf sechs beschränkt, dann hat der Trainer schon mal kein Problem einen Legionär auf die Tribüne zu setzen. Scheinbar hat sich das jetzt gewandelt, jetzt hat man neun Legionäre und muss drei auf die Tribüne setzen, wenn man im Österreichertopf bleiben will. Wenn drei auf der Tribüne sitzen, dann kostet das viel Geld, weil er nichts tut und trotzdem sein Geld kriegt. Da weiß ich nicht, wie die Philosophie war. Zweitens muss man diesen neuen Spielern enorm viel Zeit geben, das sind ja auch alles relativ junge Spieler. Drittens ist die Frage, inwieweit die neuen Spieler, auch durch die Sprache, in die Mannschaft integriert sind, dieses richtige glücklich sein dauert seine Zeit. Das gehört alles dazu und das geht nicht von heute auf morgen, dieser Prozess ist nicht so einfach. Sie haben gut begonnen, dann kommt Unruhe rein und da kannst du als Trainer machen, was du willst.“

…über seine Zukunft: „Ich war immer ein Mensch, der nicht unbedingt Pläne aufgestellt hat. Aber natürlich möchte ich wieder zurückkehren auf die Trainerbank und das werde ich auch, wo das sein wird, das wird man in der Zukunft sehen.“

Heribert Weber (Sky Experte):

…über den gestrigen Sieg bei der Admira: „Das wird kurzzeitig Ruhe bringen, aber ich bin nicht ganz der Meinung, dass es ein Beginn war. Das war eine unglaublich schlechte Leistung, vor allem in der zweiten Hälfte. Die zweite Hälfte waren „die Leiden des Mike Büskens“, das war unglaublich, was er da mitmachen musste. Wenn jeder zweite Pass ein Fehlpass ist, die Mannschaft aus der eigenen Hälfte nicht mehr rauskommt und die Offensive den Namen eigentlich nicht verdient, weil sie nicht mehr vorhanden ist, dann leidet der Trainer draußen enorm.“

…über die bisherige Saison von Rapid:

brightcove.createExperiences();

„Die Erwartungshaltung war natürlich enorm hoch. Neues Stadion, neuer Trainer, Aufbruchsstimmung bei allen Fans, neue Spieler, von denen man geglaubt hat, dass sie ganz genau und optimal in die Mannschaft passen, um so viel Geld wie bisher noch nie bei Rapid. Aber die Mannschaft ist vor allem auswärts noch nicht so weit, wenn man die Auftritte von Rapid im eigenen Stadion sieht und auswärts, dann ist das eine ganz andere Mannschaft. Das ist nichts Neues, aber ich dachte, dass man in der Lage ist etwas zu verändern. Was sich auch nicht geändert hat, ist, dass der Sportdirektor jedes Mal bei Auswärtsspielen dann ganz hart kritisiert, auch teilweise zurecht, aber oft härter als ich das tue. Das ist ein bisschen übertrieben von seiner Seite aus.“

…über die Causa Entrup: „Man muss sich auch mit den Fans zusammensetzen und er auch mal mit den Fans reden, damit man die Möglichkeit schafft, dass er sich bei Rapid integriert. Er wird auch wissen, dass er große Probleme hat mit einigen Gruppen dieser Fans und dann ist das natürlich eine ganz schwierige Situation für ihn. Für mich ist es sehr schade, wenn der Hass einzelner Fangruppen so groß ist, dass man keine Gesprächsbasis findet.“

…über die Neuverpflichtungen von Rapid: „Bei Mocinic sieht man, dass er Potenzial hat, aber momentan setzt er sich viel zu sehr unter Druck. Er will unbedingt alles zerreißen, das gelingt ihm nicht und dann kommen solche Fouls wie gestern heraus. Traustason hat zwar ein schönes Tor geschossen im ersten Derby gegen die Austria, aber er hat noch nicht in die Mannschaft gefunden.“

…über die Situation von Sonnleitner: „Lange ist es mir so vorgekommen, als würde niemand zu ihm stehen. Er war voriges Jahr auch Kapitän dieser Mannschaft, wenn Steffen Hofmann nicht gespielt hat, und das muss natürlich eine unglaubliche Geschichte sein für ihn persönlich, wenn er als Kapitän dieser Mannschaft keine Chance mehr hat. Für mich ist es unglaublich, wie er sich verhalten hat und wie er sich fitgehalten hat für diesen Augenblick, der jetzt gekommen ist, in dem er seine Chance bekommt. Ich hoffe für ihn, dass er sie jetzt nützt und wieder die Qualität zeigt, die er in den letzten Jahren gezeigt hat. Natürlich macht er hin und wieder Fehler, aber er ist hundertprozentiger Profi und das hat er jetzt auch gezeigt.“

…über die Kritik der Fans an Büskens: „Er ist nicht der erste Trainer, der das erlebt und das sind Situationen, die man auch überwinden kann, die einen härter machen und man kann mit den Fans auch enger zusammenwachsen. Es wird immer wieder Probleme geben bei so einem großen Klub, wenn nicht das geleistet wird, was die Fans sich vorstellen. Aber die können auch wieder gelöst werden, wenn man jetzt alle Spiele gewinnt bis zum Winter.“

“Talk & Tore” – Spannende Runde mit Mike Büskens, Peter Pacult und Heribert Weber

via Sky Sport Austria

Wien, 28. Oktober 2016 – Den Abschluss des Bundesliga-Wochenendes bei Sky bildet wieder “Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”. Im Anschluss an das Top-Spiel FK Austria Wien – SK Sturm Graz (Sonntag, ab 16.00 Uhr, Sky Sport 2 HD, Sky Sport Austria HD) empfängt Moderator Martin Konrad um 18.45 Uhr folgende Talk-Gäste:

Mike Büskens, Cheftrainer SK Rapid Wien Peter Pacult, ehemaliger Cheftrainer SK Rapid Wien Heribert Weber, Sky Experte und ehemaliger Cheftrainer SK Rapid Wien

Zum Auftakt der 13. Runde feierte SK Rapid Wien einen 2:1 (2:0)-Zittersieg bei Admira Wacker Mödling. Nach vier Meisterschaftsspielen ohne Sieg war es für Büskens und sein Team der erste Dreier seit dem 18. September. Cheftrainer Mike Büskens stellt sich im Sky Studio der Diskussion mit Peter Pacult, dem letzten Meister-Trainer der Hütteldorfer und dem Sky Experten Heribert Weber, dem Ehrenkapitän und früheren Betreuer des Rekordmeisters.

“Talk & Tore” startet um 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und ist auch mobil via Sky Goverfügbar. Fans, die noch keine Sky-Kunden sind, können den Talk sowie das Sportprogramm von Sky via Sky Ticket verfolgen.

Unter dem Hashtag #SkyTuT können sich die Zuseherinnen und Zuseher live in die Diskussion einklinken und auch schon ab sofort ihre Fragen an die Talk-Runde richten.

“Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”
Sonntag, 30. Oktober 2016, 18.45 Uhr, Sky Sport Austria HD

Ab Montag, 18.00 Uhr, ist die komplette Sendung auf skysportaustria.at

Aufhauser: “Wir hinken unserem Soll nach”

via Sky Sport Austria

Christian Ilzer: “Saison des WAC ist eine Achterbahnfahrt” Roland Goriupp: “Mit einem Sterntag gegen Spanien ist mit der U21 alles möglich” Sky-Experte Andi Herzog: “Die junge Offensive von Rapid hat keine Leichtigkeit mehr”


Wien, 16.10.2016. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag Salzburg-Co-Trainer Rene Aufhauser, WAC-Co-Trainer Christian Ilzer, U21-Nationalteam Torwart-Trainer Roland Goriupp und Sky-Experte Andreas Herzog.

Die ganze Sendung zum Nachsehen

Rene Aufhauser:

über die derzeitige Gesamtsituation bei Red Bull Salzburg: Jeder von uns hat sich in der Meisterschaft natürlich mehr Punkte erwartet. Wir hinken unserem Soll nach. Das sieht, glaube ich, jeder gleich. Die Europa-League ist ein anderes Thema. Ich denke, dass unsere Gruppe wirklich stark ist. Wir haben heuer Schwierigkeiten, aus unserer Überlegenheit im Spiel zählbares herauszuholen. Es ist nicht so, dass wir die Spiele schlecht gestalten. Momentan scheitert es an unserer Chancenauswertung.

auf die Frage, ob er schon bald Trainer Oscar beerben könnte:

brightcove.createExperiences();

Sicherlich noch nicht. Das ist viel zu früh. Ich befinde mich noch in der letzten Ausbildungsphase und schätze es, bei meinem Verein auf diesem Niveau Erfahrung sammeln zu dürfen.

über die Stiländerung in Salzburgs Spielanlage unter Oscar: Ich finde es ein wenig unfair, dass das nun so strikt getrennt wird. Klar war die Spielphilosophie bei Liefering, als ich noch gespielt habe, extremer, aber den Gedanken einfließen zu lassen, auch einmal kompakt zu stehen und Defensivprinzipien in die Mannschaft zu bringen, dagegen spricht nichts. Das ist unter Oscar Garcia passiert, dass er vermehrt den Fokus auf die Defensive gelegt hat. Aber Umschalten, Gegenpressing, Restverteidigung, Angriffspressing findet statt, nur nicht mehr permanent sondern situationsabhängig.

über die Ausgangslage vor den Spielen gegen Nizza: In beiden Spielen gegen Nizza müssen Siege her. Wir brauchen mindestens vier Punkte, um von den Punkten her noch Anschluss zu finden.

Roland Goriupp:

spürt die Euphorie um Sturm im Umfeld und im Verein selbst: Es geht letztendlich im Verein immer nur um den sportlichen Erfolg der Kampfmannschaft. Alle im Verein profitieren, wenn die Kampfmannschaft erfolgreich ist. Und deshalb freuen sich alle ehrlich mit. Noch dazu, wo die meisten von uns als Fans des Vereins in ihrer Tätigkeit täglich am Platz stehen.

erklärt das weltweit einzigartige Projekt “skills.lab”: Es geht um Individualtechniktraining und Individualtaktiktraining. Wir haben die Möglichkeit, über Beamer sämtliche Spielsituationen in animierter Form zu projizieren, wo der Spieler Entscheidungen treffen muss. Wo bewegt er sich hin? Wie läuft er? Es ist sehr spielähnlich, wie ein Simulator sein soll. 2017 wollen wir es auch für Spieler aus dem regionalen Umfeld öffen. Auch der WAC hat es nicht so weit über die Pack und Sturm soll es auch nutzen.

brightcove.createExperiences();

über die kommenden Spiele des U21-Teams gegen Spanien:

brightcove.createExperiences();

Es gibt im Play-Off keinen leichten Gegner mehr. Wir nehmen das Los so wie es ist. Wir versuchen, in diesen zwei Spielen unser Bestes zu geben. Wir wissen, dass Spanien von der Papierform her über das österreichische U21-Nationalteam zu stellen ist. Aber wir wissen auch, dass wenn jeder einen Sterntag hat, alles möglich ist.

Christian Ilzer:

über die Schwierigkeiten des WAC in dieser Saison:

brightcove.createExperiences();

Sie ist mit einer Achterbahnfahrt zu vergleichen. Wir sind sehr holprig reingestartet mit der Niederlage im Cup und der Auftaktniederlage in Altach. Dann haben wir ein wenig Schwung bekommen mit dem Punkt in Salzburg und dem 5:0-Sieg gegen die Admira. In den letzten Wochen sind wir wieder richtig abgesackt. Da war das Ergebnis gestern für uns wie ein gefühlter Sieg, mit dem Ausgleich in letzter Sekunde. Das müssen wir als Rückenwind in die nächsten Spiele mitnehmen.

über die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Heimo Pfeifenberger:

brightcove.createExperiences();

Es kommen auch von mir viele verrückte Ideen. Ich bin viel im Auto unterwegs. Wenn ich ihm diese dann mit Händen und Füßen präsentiere, dann steht er oft auf und geht einfach. Wenig später höre ich ihn dann draußen Tischtennis spielen. Wenn ich dann rauskomme, sagt er, ich habe dir nicht mehr zuhören können, du machst mich gerade verrückt im Schädel. Dann spielen wir eine Stunde Tischtennis und es geht wieder weiter.

Sky-Experte Andreas Herzog:

über die momentanen Probleme der Rapid-Mannschaft: Man hat schon gesehen, dass sie vor allem in der Offensive eine junge Mannschaft ist, die diese Leichtigkeit im Kombinationsspiel nicht mehr hat wie am Anfang der Saison. Das ist eine schwierige Phase, aber da muss man durch. Wenn du bei einem Topklub spielst, dann hast du mehr Druck. Jetzt brauchen sie ein Erfolgserlebnis, damit es wieder leichter geht. Die Schlussphase hat gezeigt, dass die Moral intakt ist.

über das Zusammenspiel zwischen Cheftrainer und Co-Trainer: Die Stärke eines Cheftrainers ist es, dass er die besten Leute holt, mit denen er den gemeinsamen Nenner finden kann. Ich denke schon, dass es früher einfacher war. Trainingsplanung, Trainingssteuerung. Allein wenn man sich ansieht, wieviele Hütchen man heute aufbaut. Die Spieler kommen raus, hauen auf die Bälle drauf und die Hütchen fliegen wieder herum. Dann baust du sie wieder auf und denkst dir, früher war es einfacher, da haben wir gar nicht so viele schöne Hütchen gehabt.

über das Spiel AS Roma gegen Austria:

brightcove.createExperiences();

Ich denke, dass Francesco Totti gegen die Austria von Beginn an spielen wird. Beim letzten Heimspiel in der Europa-League hat er auch überragend gespielt. Mit seiner Aura, seinen Pässen und seiner Torgefährlichkeit ist das schon etwas ganz besonderes.

Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Dienstag, 18. Oktober, 2.15 Uhr

Talk und Tore mit Rene Aufhauser, Roland Goriupp, Christian Ilzer & Andreas Herzog

via Sky Sport Austria

Im Mittelpunkt der Sendung: Die Arbeit der Co-Trainer im modernen Fußball Am Sonntag live und exklusiv ab 18.45 Uhr auf Sky Sport Austria HD und Sky Go

Wien, 14. Oktober 2016 – Den Abschluss des Bundesliga-Wochenendes bei Sky bildet wieder “Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”. Im Anschluss an das Top-Spiel SV Mattersburg – FK Austria Wien (Sonntag, ab 16.00 Uhr, Sky Sport 4 HD, Sky Sport Austria HD) empfängt Moderator Thomas Trukesitz um 18.45 Uhr folgende Talk-Gäste:

Rene Aufhauser, Co-Trainer FC Red Bull Salzburg Roland Goriupp, Tormanntrainer U21-Nationalteam Christian Ilzer, Co-Trainer Wolfsberger AC Andreas Herzog, Sky Experte & Co-Trainer US-Nationalteam

Im Fokus der Sendung steht die Arbeit der Co-Trainer im modernen Fußball. Weiters wird die „skills.lab“-Halle am Stadtrand von Graz präsentiert, in der mit Hightech innovative Trainingsmethoden „Made in Austria“ entwickelt werden.

“Talk & Tore” startet um 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und ist auch mobil via Sky Go verfügbar. Fans, die noch keine Sky-Kunden sind, können den Talk sowie das Sportprogramm von Sky via Sky Ticket verfolgen.

Unter dem Hashtag #SkyTuT können sich die Zuseherinnen und Zuseher live in die Diskussion einklinken und auch schon ab sofort ihre Fragen an die Talk-Runde richten.

“Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”
Sonntag, 16. Oktober 2016, 18.45 Uhr, Sky Sport Austria HD

Ab Montag, 18.00 Uhr, ist die komplette Sendung auf skysportaustria.at abrufbar.

Daxbacher: “Es ist verletzter Stolz”

via Sky Sport Austria

St. Pölten-Trainer Karl Daxbacher: “Spieler, die den Verein klagen, haben keine Perspektive” Admira-Trainer Oliver Lederer: “Manuel Kuttin ist nicht an den Packungen schuld” Krone-Redakteur Hannes Steiner: “Die Spielergewerkschaft spielt im Fall Beichler/Wisio eine entscheidende Rolle”


Wien, 25.09.2016. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag Admira-Trainer Oliver Lederer, St. Pölten-Coach Karl Daxbacher und Krone-Redakteur Hannes Steiner. Hier einige Aussagen des von Gerfried Pröll moderierten Live-Talks.

Oliver Lederer:

über den veränderten Spielstil aufgrund der Niederlagenserie: Es ist schon so, dass wir versucht haben, aus den Resultaten der letzten Runden unsere Lehren zu ziehen. Es ist einfach so, dass sich die Mannschaft aufgrund der vergangenen Leistungen wohlfühlt, wenn sie tief stehen kann und umschalten kann. Ich glaube, dass wir das mitunter am besten können. Aber die vergangene Saison hat uns zuversichtlich gemacht, dass wir im Positionsspiel und im Ballbesitz den nächsten Schritt setzen können. Durch die Ergebnisse der letzten Wochen sind wir wieder zu dem zurückgekehrt, was wir um drei Uhr in der Früh auch können. Es hat gut funktioniert gegen die Austria und man wird sehen, was die Zukunft bringt. Ich denke nicht, dass das auf Dauer ein Rezept sein kann, weil sich die Mannschaften darauf einstellen werden.

über den Abgang der Führungsspieler Christoph Schösswendter und Jörg Siebenhandl:
brightcove.createExperiences();

Man sollte den Abschluss des Quartals dazu nutzen um abzuhaken, dass die beiden Spieler nicht mehr bei uns sind. Im speziellen Fall von Jörg Siebenhandl  war der Abgang zwei Tage vor dem größten Spiel für viele meiner Spieler äußerst unglücklich. Der Flutlichtausfall und das damit verbundene Ausscheiden gegen Slovan Liberec hat uns bschäftigt. Das hat was mit uns gemacht. Aber das rechtfertigt nicht, dass wir in den letzten drei Spielen 12 Tore und drei Niederlagen kassiert haben. Das wäre eine faule Ausrede.

zum neuen “Job” von Ernst Baumeister:
brightcove.createExperiences();

über den Tormannwechsel von Manuel Kuttin hin zu Andreas Leitner: Ich möchte die Möglichkeit nutzen, den Manuel Kuttin in Schutz zu nehmen. Es wirkt so als wäre er an den Packungen schuld, die wir kassiert haben. Dem ist definitiv nicht so. Wir wollten nach der Niederlagenserie einen neuen Reiz setzen. Leitner ist vielleicht der bessere Fußballer, aber er ist auch der impulsivere Typ und er war auch nicht durch diese Niederlagenserie vorbelastet. Er kann die Mitspieler mitreißen. Bei Kuttin hat man gesehen, dass ihn die Situation sehr beschäftigt und wir wollten ihn aus dem Schussfeld nehmen. Es heißt nicht, dass die Einser-Frage geklärt ist.

über das Cup-Los Wiener Neustadt:

brightcove.createExperiences();

Wenn du, so wie wir im Vorjahr, wieder ins Cupfinale kommen willst, musst du alles aus dem Weg räumen. Es ist eine machbare Aufgabe, unangenehm, undankbar, aber positiv, weil es nicht weit zu fahren ist. Wir freuen uns auf die Aufgabe.

Karl Daxbacher:

über die Elfmeter-Situation im letzten Spiel für Rapid Ich habe es schon bei der Pressekonferenz revidiert. Von meiner Position aus war es komplett unverständlich, was da passiert ist. Ich stehe mindestens fünfzig Meter weit weg und habe mir gedacht, dass es eine komplette Fehlentscheidung ist. Ich muss aber sagen, als ich es dann gesehen habe, dass er die Hände schnell raufgerissen hat. Es war eine Schutzreaktion von ihm. Wenn es regeltechnisch vertretbar ist, dann hat der Schiedsrichter korrekt gehandelt.

über die notwendige Spielstiländerung seines Teams: In vielen Dingen gibt es Parallelen zur Admira. Ich bin auch ein Trainer, der sehr viel Wert auf Ballbesitz legt und kontinuierlichen Spielaufbau. Wir haben gefällig von hinten rauskombiniert und haben dann immer im letzten Drittel Probleme gehabt, gute Möglichkeiten herauszuarbeiten. Wir haben durch Fehler immer Konter hinnehmen müssen. Der Unterschied zur Admira ist jetzt, dass wir vorne zwei Mittelstürmer haben, die groß und kopfballstark sind. Wir versuchen jetzt viel auf den zweiten Ball zu spielen. Das bringt uns derzeit Erfolg. Das oberste Ziel ist der Klassenerhalt. Unsere nächste Aufgabe ist voll zu punkten, weil sechs Punkte in einem Quartal eindeutig zu wenig sind.

über die Neuzugänge:
brightcove.createExperiences();

lässt derzeit arrivierte Spieler wie Thürauer und Dober derzeit draussen: Aufrichten sollte man sie nicht müssen. Sie spielen hier als Profispieler und das passiert einmal. Jeder muss wissen, dass die Saison sehr lang ist. Ich weiß auch, dass Lukas Thürauer und Andi Dober sehr gute Fußballer sind.

über das weitere Mittrainieren der Spieler Daniel Beichler und Tomasz Wisio:

brightcove.createExperiences();

Mein Zugang ist schon relativ relaxed. Was es den Spielern wirklich bringt, bei einer Mannschaft erzwungen mitzutrainieren, wo sie keine Perspektive haben und auch ein gutes Angebot bekommen haben den Vertrag zu lösen? Das war eine Trotzreaktion, so sehe ich das. Man sollte eigentlich die Spieler fragen, was sie damit bezwecken. Es ist verletzter Stolz. Es ist klar, dass Spieler, die den Verein klagen, dort keine Perspektive mehr haben.

über das Cup-Heimspiel gegen Sturm Graz:

brightcove.createExperiences();

Wenn man Cupsieger werden will, muss man auch einen starken Gegner besiegen. Man nimmt an diesem Bewerb teil, um Sieger zu werden. Das sollte das Ziel sein, als Bundesligaklub sowieso. Also nehmen wir die Herausforderung natürlich an und können uns vielleicht für die Meisterschaftsniederlage revanchieren, so wie es uns gegen Ried gelungen ist.

über das fehlende Zuschauerinteresse in St. Pölten:
brightcove.createExperiences();

über den Wandel von Torjäger Segovia:

brightcove.createExperiences(); Hannes Steiner:

über die fehlende Bindung der Fans in Niederösterreich zu Admira oder St. Pölten: Das Problem ist, dass der niederösterreichische Fußballkonsument zu Rapid oder Austria tendiert. Es ist extrem schwierig, eine Fankultur zu entwickeln, weil jemand, der sich für die Bundesliga interessiert, gerade in St. Pölten sich für Rapid interessiert. Es wäre wünschenswert, wenn die Arena öfters so gefüllt wäre, aber dann müssten die Leistungen entscheidend besser sein.

über die Rolle der Spielergewerkschaft im Fall Wisio/Beichler: Sie spielt ein große, wenn nicht sogar eine entscheidende Rolle. Der Konflikt war für alle Beteiligten völlig unnötig. Es gibt eigentlich nur Verlierer. Die Spieler, die meiner Meinung nach fürchterlich beraten worden sind, die einer Gewerkschaft, die den Kollektivvertrag durchpeitschen wollte, hörig geworden sind, in dieser Causa ihre Mündigkeit verloren haben. Wenn ein Tomasz Wisio von St. Pölten angeboten bekommt, dass ihm sein Vertrag bis 2017 ausbezahlt wird und er die Möglichkeit hat, bei einem anderen Verein ein zusätzliches Gehalt zu verdienen, dann muss ich mich schon fragen, warum ein 34-Jähriger nicht sagt, meine lieben Herren von der Gewerkschaft, macht das mit einem anderen. Für St. Pölten war diese Situation auch schlecht, weil der Verein in Gefahr lief, in ein schiefes Licht zu rutschen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand einen der beiden Spieler nach dieser Saison unter Vertrag nehmen wird.

über die veränderte Spielanlage der Admira: Die Austria hat mich sehr gewundert. Da dürfte sich keiner das Cupspiel in Ritzing angesehen haben.

Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 26. September, 7.15 Uhr, und 23.00 Uhr
Dienstag, 27. September, 9.15 Uhr
Mittwoch, 28. September, 18.45 Uhr

Talk & Tore mit Oliver Lederer, Karl Daxbacher und Hannes Steiner

via Sky Sport Austria

Wien, 23. September 2016 – Den Abschluss des Bundesliga-Wochenendes bei Sky bildet wieder “Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”. Im Anschluss an das Spitzenspiel SCR Altach gegen Red Bull Salzburg (Sonntag, 16.00 Uhr, Sky Sport 4 HD und Sky Sport Austria HD) empfängt Moderator Gerfried Pröll um 18.45 Uhr folgende Talk-Gäste:

Oliver Lederer, Trainer FC Admira Wacker Mödling Karl Daxbacher, Trainer SKN St. Pölten Hannes Steiner, Redakteur Kronen Zeitung

“Talk & Tore” startet um 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und ist auch mobil via Sky Goverfügbar. Fans, die noch keine Sky-Kunden sind, können den Talk sowie das Sportprogramm von Sky via Sky Ticket verfolgen.

Unter dem Hashtag #SkyTuT können sich die Zuseherinnen und Zuseher live in die Diskussion einklinken und auch schon ab sofort ihre Fragen an die Talk-Runde richten.

“Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”
Sonntag, 25. September 2016, 18.45 Uhr, Sky Sport Austria HD

Ab Montag, 18.00 Uhr, ist die komplette Sendung auf skysportaustria.at abrufbar.

Über Sky Deutschland:
Mit über 4,6 Millionen Kunden und einem Jahresumsatz von 2 Milliarden Euro ist Sky in Deutschland und Österreich Pay-TV-Marktführer. Das Programmangebot besteht aus Live-Sport, Spielfilmen, Serien, Kinderprogrammen und Dokumentationen. Sky Deutschland mit Hauptsitz in Unterföhring bei München ist Teil von Europas führender Unterhaltungsgruppe Sky plc. 21,8 Millionen Kunden in fünf Ländern sehen die exklusiven Programme von Sky, wann immer und wo immer sie wollen (Stand: 30.6.2016).