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Talk und Tore

Aktuelle Beiträge

Maierhofer über das Verhältnis mit den Rapid-Fans: “Finde es einfach schade”

via Sky Sport Austria

Stefan Maierhofer: “Wir haben uns jetzt den Respekt erarbeitet” Markus Katzer: “Es wäre unglaublich schade, wenn es die Vienna nicht mehr gäbe” Alexander Huber: “In der derzeitigen Verfassung ist Rapid durchaus ein Abstiegskandidat” Peter Linden: “Rapid kann nicht Krise”


Wien, 19.03.2017. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag Mattersburg-Spieler Stefan Maierhofer, Vienna-Spieler Markus Katzer, Kurier-Journalist Alexander Huber und Journalist Peter Linden. Hier einige Aussagen des von Gerfried Pröll moderierten Live-Talks.

Die ganze Sendung im VIDEO:

Stefan Maierhofer:

über das bisher erfolgreiche Frühjahr der Mattersburger: Mit dem Trainerwechsel hat sich in Mattersburg einiges geändert. Gerald Baumgartner arbeitet sehr akribisch, geht sehr ins Detail. Wir als Mannschaft ziehen gut mit. Wir hatten in den letzten Wochen keine zwei Tage am Stück frei. Wir haben uns auch jetzt den Respekt erarbeitet, dass dann der Gegner zu Hause mit sechs gelernten Verteidigern auftritt. Weil sie wissen, dass Mattersburg einfach Qualitäten hat.

nimmt den Jochbeinbruch nicht so tragisch:

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Ich hätte am nächsten Tag um sieben Uhr in der Früh operiert werden sollen. Dadurch, dass es keine lebensbedrohliche Situation war, bin ich erst um elf Uhr operiert worden. Als ich munter wurde am Nachmittag, ist es mir gut gegangen. Ich war nicht angeschwollen, habe eigentlich noch gut ausgeschaut. Der Arzt hat mir dann noch gesagt, dass die Schwellung noch aufgehen wird. Ich bin froh, dass sie mich nicht im Gesicht aufgeschnitten haben, sondern alles durch das Kiefer gemacht haben. Wenn du andere Menschen im AKH siehst, die ganz andere Schicksale haben, dann vergisst man das wieder, dass man eine Operation gehabt hat und eine Platte im Gesicht hat. Man ist dann wieder demütig.

über sein Foul gegen Steffen Hofmann:
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über sein Verhältnis zu den Rapid-Fans:

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Ich finde es einfach schade, auch weil ich mit Markus Katzer gemeinsam so schöne Momente gehabt habe. Ja, ich habe RedBull-Vergangenheit, aber ich habe nach England oder meiner Zeit in Duisburg nie ein Angebot von Rapid gehabt. Ich habe das Angebot aus Salzburg bekommen und das muss man als Sportler und Mensch akzeptieren. Dort konnte ich um den Titel mitspielen, den wir auch in einer super Art und Weise geholt haben. Nach einem Jahr ist dort für mich auch das Licht ausgegangen.

über die Meistersaison mit Rapid Wien:
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über das legendäre 7:0 mit Rapid in Salzburg: Ich habe erst letzte Woche eine Statistik von den zehn tollsten Spielen gelesen, nachdem das 6:1 von Barcelona gegen Paris St. Germain war. Da war auch das 7:1 von Deutschland gegen Brasilien dabei, zum Beispiel. Und eben auch das 7:0 von uns in Salzburg. Es ist toll, dass man da selber dabei war.

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Markus Katzer:

denkt über keinen möglichen Abstieg von Rapid nach: Ich sehe es ähnlich wie Hans Krankl, für mich ist es undenkbar, dass Rapid absteigen könnte. Aktuell glaube ich nicht daran, auch wenn es rechnerisch möglich ist. Ich glaube, dass die Mannschaft gut genug ist. Natürlich geht es um andere Tugenden. Dem müssen sich die Spieler bewusst werden, damit man sich den Klubs entgegenstellen kann, denen das schon bewusst ist.

über viele herausgespielte Chancen im Rapid-Spiel: Man redet und spricht von guten Möglichkeiten. Ich denke, dass man in dem Spiel gegen Mattersburg wenige gute Möglichkeiten kreiert hat. Je mehr man kreiert um so höher ist die Chance, ein Tor zu machen.

hofft für den First Vienna Football Club: Der Klub ist sehr sympathisch, die Fanunterstützung ist enorm, ein eigenes Flair. Es wäre unglaublich schade, wenn es den Verein gar nicht mehr gäbe. Aber davon gehe ich nicht aus. Es gibt ein Insolvenzverfahren und dadurch muss der Verein in die Wiener Liga absteigen, aber dafür bleibt der Verein bestehen.

über seine persönliche Zukunft:

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Ich fühle mich körperlich wohl und spiele jetzt einmal die Saison mit der Vienna fertig. Dann entscheide ich im Sommer, ob ich weiter Fußball spiele.

Alexander Huber:

über das Szenario mit Rapid als Abstiegskandidat: Ich denke, es ist absolut möglich, dass Rapid da noch reinrutscht. Nach der Länderspielpause warten die Spiele in St. Pölten und in Ried. Beide sind wesentlich besser als im Herbst. In der derzeitigen Verfassung ist Rapid durchaus ein Kandidat um da noch reinzurutschen.

über Fehleinschätzungen der Rapid-Verantwortlichen: Im Frühjahr gab es das Heimspiel gegen Salzburg, das als letzte Chance ausgerufen wurde, um den Titel vielleicht doch noch mitzuspielen. Unglücklich ist es 1:1 ausgegangen. Dann hat es ein Gespräch gegeben mit Zoran Barisic, der gesagt hat, ich höre immer wir sind auf Augenhöhe mit Salzburg. Aber wenn ich die elf Spieler mit meinen elf vergleiche, dann muss man ganz ehrlich sagen, dass es keinen einzigen gibt, wo ich mir hundertprozentig sicher bin, dass wir den besseren haben. Das hat ihm aber im Klub keiner mehr geglaubt. Es gab die Meinung, die zwei Jahre im Happel-Stadion haben wir überwunden, jetzt kommt das neue Stadion, wir gehen einkaufen, es passt alles. Jetzt rufen wir den Titel als logische Folge aus. Das war für mich eine kapitale Fehleinschätzung.

über die kommenden Wochen der Wahrheit in Hütteldorf: Mittlerweile ist die Lage so ernst, dass man nicht mehr sagen kann, jetzt fahren wir nach St. Pölten und schauen uns das einmal an und beim zweiten Mal gewinnen wir dann. Eigentlich muss es nach der Länderspielpause in St. Pölten zwei Siege geben. Das ist meiner Meinung nach die letzte Chance in dieser Saison, dass es zu einer Wende kommen kann, dass es doch noch halbwegs versöhnlich zu Ende geht.

über die Spielphilosophie und Kaderzusammensetzung bei Rapid:
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über die Insolvenz der Vienna:
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Peter Linden:

über Fehler bei Rapid, die lange vor Damir Canadi entstanden sind:

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Mit diesem Kader muss man Zweiter in der Liga werden. Was da passiert, ist mir ein Rätsel. Seit dieses Stadion fertig war, ist dort alles falsch gelaufen was nur falsch laufen kann. Alle Entscheidungen seit Juni, wo Platz zwei nicht mehr genug war, wo man den Trainer zwei Tage vor Beginn eliminiert hat. Auch die zweite Trainerablöse ist für mich eine überstürzte Aktion gewesen. Damir Canadi hat Dinge übernommen, für die er nichts kann.

über den Umgang mit der Krise: Rapid kann nicht Krise. Bei Rapid ist, weil es einen Monat nicht gut gelaufen ist, die Panik ausgebrochen. Die Panik ist auch schon vor der Saison ausgebrochen, warum weiß ich bis heute nicht. Der Trainerwechsel war alternativlos. Es hat mir noch keiner erklären können, warum das alternativlos war.

schätzt die aktuelle Stimmung ein: Ich glaube, die ganze Stimmung um die Mannschaft herum ist nicht gut. Ich habe das Gefühl, den Spielern macht es keinen Spaß mehr. Alle sind nervös. Die Hektitk ist von der ersten Minute im Spiel drinnen.

über die Stärke des Salzburger “Nachwuchs”:
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Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 20. März, 23.45 Uhr
Dienstag, 21. März, 8.45 Uhr und 16.00 Uhr
Mittwoch, 22. März, 15.45 Uhr

“Talk & Tore” mit Stefan Maierhofer, Markus Katzer und Alexander Huber

via Sky Sport Austria

Am Sonntag live und exklusiv ab 18.45 Uhr auf Sky Sport Austria HD und mit dem neuen Streamingdienst Sky Ticket

Wien, 18. März 2017 – Den Abschluss des Bundesliga-Wochenendes bei Sky bildet wieder “Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”. Im Anschluss an die Partie FC Red Bull Salzburg – FK Austria Wien (Sonntag, ab 16.00 Uhr, Sky Sport Austria HD, Sky Sport 2 HD) empfängt Moderator Gerfried Pröll um 18.45 Uhr folgende Talk-Gäste:

•    Stefan Maierhofer, Spieler SV Mattersburg
•    Markus Katzer, Spieler First Vienna FC
•    Alexander Huber, Journalist Kurier

Thematisch stehen Rapid Wien, SV Mattersburg sowie der First Vienna FC im Mittelpunkt.

“Talk & Tore” startet um 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und ist auch mobil via Sky Go verfügbar. Fans, die noch keine Sky-Kunden sind, können den Talk sowie das Sportprogramm von Sky mit dem Streamingdienst Sky Ticket verfolgen.

Unter dem Hashtag #SkyTuT können sich die Zuseherinnen und Zuseher live in die Diskussion einklinken und auch schon ab sofort ihre Fragen an die Talk-Runde richten.

“Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”
Sonntag, 19. März 2017, 18.45 Uhr, Sky Sport Austria HD

Ab Montag, 18.00 Uhr, ist die komplette Sendung auf skysportaustria.at abrufbar.

Kraetschmer: “Wir werden als Veranstalter bestraft, wenn die Polizei Zurückhaltung übt”

via Sky Sport Austria

Markus Kraetschmer: “Wir werden als Veranstalter bestraft, wenn die Polizei Zurückhaltung übt” Christian Ebenbauer: “Die Frage ist, ob die Politik den Weg der Ausnahmegenehmigung bei Pyrotechnik weiter mitgehen will” Dr. Christian Flick: “Die Gefahr ist, dass viele optionierte Verträge unter Berücksichtigung des Falles Onisiwo ungültig sind” Gernot Zirngast: “Die Ligareform hat keinen sportlichen Hintergrund”


Wien, 12.03.2017. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag Austria-Vorstandsvorsitzender Markus Kraetschmer, Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer, Sportrechtsexperte Dr. Christian Flick und der Vorsitzende der Vereinigung der Fußballer, Gernot Zirngast. Hier einige Aussagen des von Thomas Trukesitz moderierten Live-Talks.

Die ganze Sendung im VIDEO

 

Markus Kraetschmer:

ist über die Entwicklung am Spielerberatersektor nicht wirklich glücklich: Grundsätzlich stimmt es, dass die Berater überhand genommen haben. Bis vor einigen Jahren hat es doch eine recht strenge Lizenzierung gegeben und es konnte nicht jeder Berater sein. Im Moment haben wir einen Zustand, wo jeder um die Ecke Berater sein könnte, überspitzt formuliert. Es ist im Nachwuchsbereich ein Wahnsinn, wenn dann Sechzehnjährige mit ihrem Papa und zwei Beratern vor dir sitzen und dir die Welt erklären wollen.

über die kommende Ligenreform: Ich freue mich sehr auf diese neue Meisterschaft, klingt jetzt durchaus kompliziert, wird aber extrem spannend. Die oberste Liga wird von Beginn weg spannend. Wer kommt in die Meistergruppe, wer in die Qualifikationsgruppe? Im Frühjahr werden die Punkte halbiert, keiner zieht davon. Es gibt in jeder Runde einen Schlager. Das bringt uns letztendlich viele Zuschauer in die Stadien.

über Probleme rund um das vergangene Wiener Derby:

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Das Entscheidende ist, dass wir in die Gespräche hineinbekommen, dass wir das aus den Stadien rausbekommen. Ich ärgere mich als Klub auch darüber und wir schauen uns das an und gehen den Instanzenweg, gehen in den Protest, weil wir uns fragen, was haben wir beim Derby als Veranstalter zu verantworten, was haben wir im Vorfeld gemacht? Aber wo sind wir davon abhängig, wie die Polizei reagiert? Es geht ja nicht nur um die Pyrotechnik, es hat auch einen Raufhandel gegeben. Nur haben wir gar keine Gewalt, auf die Polizei einzuwirken. Wir können einen Ordnerdienst postieren, den führt unser Klub. Aber wenn die Polizei sagt, wir üben Zurückhaltung und wenn dann was passiert, dann werden wir wieder dafür bestraft. das sind die Themen, mit denen wir uns als aktiver Klub auseinandersetzen müssen.

über Strafen wegen Pyrotechnik:
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über die Zusammenarbeit mit den Fans:
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Christian Ebenbauer:

ist gegen ein grundsätzliches Verbot von Pyrotechnik:

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Ich halte es nicht für zielführend, weil Österreich neben Finnland als einziges Land in Europa, und hier auch nur die Bundesliga, ansonsten ist Pyrotechnik verboten, die Möglichkeit der Ausnahmegenehmigung erlaubt. Ich bin der Meinung, dass die Ausnahmegenehmigung richtig und gut ist. Man hat letzte Woche bei Rapid erstmalig im Allianzstadion eine genehmigte Pyrotechnik gesehen. Wenn die Sicherheitsvorkehrungen gegeben sind, dann ist das der richtige Weg. Die Frage ist, ob die Politik diesen Weg weiter mitgehen will.

hat mit dem ÖFB den geeigneten Spieltermin für das Cupfinale nach der Ligenreform gefunden:

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Das wurde im besten Einvernehmen gelöst. Es wird das Play-off so stattfinden, dass der Cup vorher schon abgeschlossen ist. Das wird der Öfb zum rechten Zeitpunkt veröffentlichen.

über zukünftige Aufstiegsträume des FC Liefering: Dieses Restrisiko gibt es nicht, weil wir sowieso jedes Jahr den Aufstiegsverzicht bekommen. Auf der anderen Seite  geht es nach Paragraph acht der österreichischen Bundesligasatzungen um die Integrität des Bewerbes. Da müsste dann beurteilt werden, ob der beherrschende Einfluss von einem Konzern auf zwei Klubs gegeben ist.

über das Problem in den Regionalligen:
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Dr. Christian Flick:

über die Entscheidungsgremien der Bundesliga: Aus meiner Sicht sind die Strafen sehr streng. Sie sollen auch abschrecken, aber diese Nichterforschung eines Verschuldens ist ein juristisches Problem, auch international. Ich glaube, dass die Möglichkeiten innerhalb der Bundeliga besser gelagert wären, wenn darüber Instituionen entscheiden würden, die nicht innerhalb der Bundesliga entscheiden, sondern externe Kräfte, weil ich dort mehr Unabhängigkeit erwarte.

über die Auswirkungen des Falles Onisiwo:

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Der entscheidende Punkt ist, und das ist die entscheidung des obersten Gerichtshofes, wenn sich nicht gleichwertige Ansprüche gegenüberstehen, dann ist die Optionsziehung, wie im Fall Onisiwo, nichtig. Das heißt, die Vertragsverlängerung durch Optionsziehung ist ungültig. Der Vertrag endet durch Zeitablauf. Das war der Grund, warum Karim Onisiwo ablösefrei zu Mainz wechseln konnte. Gefährlich ist diese Story deswegen für die Vereine, weil der oberste Gerichtshof darüber befunden hat und damit wird ein Präjudiz geschaffen. Mattersburg hat nicht gesagt, nach dem Landesgericht Wien höre ich auf, sondern sie haben ihre Chance versucht zu nutzen und sind kläglich gescheitert. Jetzt entsteht das Gefahrenmoment daraus, dass heute viele optionierten Verträge unter Berücksichtigung des Falles Onisiwo ungültig sind. Damit ist auch die Planungssicherheit der Vereine gefährdet.

über die Ligenreform:

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Ich persönlich glaube, dass die Hauptursache für diese Reform ein rein wirtschaflicher Aspekt war, weil die zweite Leistungsstufe aus derzeitiger Sicht unfinanzierbar scheint.

über die vielen Spielerberater:
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Gernot Zirngast:

über Verträge mit Optionen:

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Es ist wirklich eine schwierige Situation. Auf der einen Seite verstehen wir die Vereine, weil es auch deshalb Spieler gibt, die in jungen Jahren einen Profivertrag bekommen, weil es eine Option gibt und er sich ein Jahr beweisen kann. Auf der anderen Seite soll es aber auch nicht ausarten, wie es bei dem einen oder anderen Verein vorkommt, dass man es zu einem Geschäftsmodell macht. Ich gebe dem Spieler einen Einjahresvertrag und dann gleich mit dreijähriger Option drauf, das kann ich frank und frei sagen, wird von uns nicht akzeptiert, wird auch nicht halten und sollte im Prinzip nicht mehr vorkommen.

über die Ligenreform: Die Reform hat keinen sportlichen Hintergrund. Wir haben bereits 2009 in 23 Thesen versucht darzulegen, woran es krankt. Und die erste These war, dass Österreich keinen Platz für zwanzig Profiklubs hat.

über ein neues Nationalstadion:
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Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 13. März, 16.30 Uhr

 

Talk und Tore mit Markus Kraetschmer, Christian Ebenbauer, Gernot Zirngast und Christian Flick

via Sky Sport Austria

Wien, 10. März 2017 – Den Abschluss des Bundesliga-Wochenendes bei Sky bildet wieder “Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”. Im Anschluss an die Partie SK Sturm Graz – SK Rapid Wien (Sonntag, ab 16.00 Uhr, Sky Sport Austria HD, Sky Sport 1 HD) empfängt Moderator Thomas Trukesitz um 18.45 Uhr folgende Talk-Gäste:

•    Markus Kraetschmer, Vorstand Finanzen Austria Wien
•    Christian Ebenbauer, Bundesliga-Vorstand
•    Gernot Zirngast, Vorsitzender Vereinigung der Fußballer
•    Christian Flick, Sportrechtsexperte

“Talk & Tore” startet um 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und ist auch mobil via Sky Go verfügbar. Fans, die noch keine Sky-Kunden sind, können den Talk sowie das Sportprogramm von Sky mit dem Streamingdienst Sky Ticket verfolgen.

Unter dem Hashtag #SkyTuT können sich die Zuseherinnen und Zuseher live in die Diskussion einklinken und auch schon ab sofort ihre Fragen an die Talk-Runde richten.

“Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”
Sonntag, 12. März 2017, 18.45 Uhr, Sky Sport Austria HD

Ab Montag, 18.00 Uhr, ist die komplette Sendung auf skysportaustria.at abrufbar.

Schiemer: “Von der Qualität her müssen wir in der Liga bleiben”

via Sky Sport Austria

Franky Schiemer: “Wir haben mit Lassad Chabbi die Wahrscheinlichkeit erhöht, den Klassenerhalt zu schaffen” Gerald Baumgartner: “Wir haben einen guten Kern aufgebaut, jeder Sieg gibt Selbstvertrauen” Jochen Fallmann: “James Bond hat auch immer schwierige Missionen zu erfüllen gehabt” Markus Krautberger: “Bei Ried frage ich mich, kann die Normalform für den Klassenerhalt reichen?”


Wien, 05.03.2017. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag Ried-Manager Franky Schiemer, Mattersburg-Trainer Gerald Baumgartner, St. Pölten-Coach Jochen Fallmann und Sky-Redakteur Markus Krautberger. Hier einige Aussagen des von Martin Konrad moderierten Live-Talks.

 

 

Franky Schiemer:

über seinen neuen Job als Manager von SV Ried:

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Ich habe nicht lange, aber sehr intensiv darüber nachdenken müssen. Der Job in Liefering hat mir getaugt, ich habe mir vorstellen können, auch längerfristig in die Trainerrolle zu schlüpfen. Ich habe das Angebot bekommen und eine schlaflose Nacht gehabt, wo ich mir den Kopf intensiv zerbrochen habe. Mich hat es einfach gejuckt. Ich wohne nun fünf Minuten weg vom Arbeitsplatz, meine Frau bekommt das zweite Kind. Ich bin sehr heimatverbunden. Mir liegt viel an Ried und am Innviertel.

über seine Zukunft als Trainer:

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Ich möchte es nicht ausschließen. Ich bin dreißig Jahre alt und da kann sich noch die eine oder andere Möglichkeit auftun. Ich habe allerdings schon bemerkt in den letzten drei Wochen, die sehr turbulent waren, dass mir das taugt.

über die Unruhe im Rieder Umfeld, die Vorstand Roland Daxl ganz Recht zu sein scheint:

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Zuerst kommt immer die sportliche Leistung, dann ist das Echo, was danach kommt. Wir brauchen Ruhe durch Leistung und Resultate. Jetzt gibt es zwölf Spiele, wo wir einfach punkten müssen, dann wird es wieder ruhiger werden. Das hat er wahrscheinlich ironisch formuliert. Ried ist momentan stark in den Medien, natürlich ist das nicht gewollt, dass negative Berichterstattung war. Wir müssen auf uns schauen und gute Leistungen bringen, dann geht es wieder in die andere Richtung.

über die Trainersuche und die Entscheidung für Lassad Chabbi: Für unsere Vorstellungen waren es nicht viele. Es ist nicht so einfach, dass man jemanden findet, der in der jetzigen Situation der Richtige ist und darüber hinaus eine sportliche Weiterentwicklung für die SV Ried bringt. Deswegen bin ich froh, dass wir so einen Toptrainer für uns verpflichten konnten.

vertraut der Mannschaft im Abstiegskampf:

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Ich sage, von der Qualität her müssen wir in der Liga bleiben. Das behaupte ich jetzt einmal. Ich bin nicht verantwortlich für den Kader, das hat mein Vorgänger noch gemacht.

über die rasche Ablöse von Ex-Trainer Christian Benbennek: Es war meine Meinung, dass wir am Trainersektor etwas machen müssen. Wir haben zehn Spiele von zwölf verloren. Nach dem Admira-Spiel war es für mich klar. Ich habe gemerkt, dass wir was machen müssen. Dass es so schnell funktioniert hat, ist gut für uns. Ich glaube, dass wir die Wahrscheinlichkeit erhöht haben, den Klassenerhalt zu schaffen.

Gerald Baumgartner:

über den erfolgreichen Auftakt ins Frühjahr:

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Es war extrem wichtig, dass wir gut starten. Das ist uns gelungen. Wir wollten auch die Heimspiele gewinnen, da haben wir mit Sturm Graz angefangen. Man braucht auch immer das nötige Spielglück dazu, wann schießt man ein Tor und wann verhindert man eine große Torchance. Wir haben einen guten Kern aufgebaut, haben auch von den neun Testspielen acht gewonnen. Das heißt natürlich in Österreich, dass das nichts heißt. Jeder Sieg gibt Selbstvertrauen, das ist einfach so. Wenn die Meisterschaft beginnt, dann ist eine andere Drucksituation, die haben die Jungs super gesteuert.

über die komplizierte Jobsituation im Trainergeschäft in Österreich:

Es ist schwierig, bei so wenigen Vereinen in Österreich, wieder rein zu kommen. Man hat gleich einmal einen Stempel drauf, wenn etwas nicht funktioniert hat. In der Zeit, wo nicht alles optimal gelaufen ist, ist es wichtig, dass man das für sich analysiert. Ich habe mich als Person weiterentwickelt. Ich sehe nun auch Dinge nicht mehr so tragisch, die mich als junger Trainer noch gestört haben.

über das “Erfolgsgeheimnis” in Mattersburg:
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über den Jochbeinbruch von Stefan Maierhofer:

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Die Ärzte sprechen von drei bis vier Wochen. Wer ihn kennt, der weiß, er lebt den Fußball. Er schont sich und den Gegner nicht. Er ist auch vom Typ her extrem wichtig für uns, ein extrem netter Kerl privat. Er gibt uns vielleicht die paar Prozente, die wir gebraucht haben, um Spiele zu gewinnen. Beste Genesungswünsche von mir, aber er ist nur ein Teil vom gesamten Team.

Jochen Fallmann:

über den Abstiegskampf: Ich glaube natürlich, dass die direkten Duelle sehr wichtig sind. Die Meisterschaft dauert aber noch zu lange, um jetzt schon von Schicksalsspielen zu sprechen. Bis zum Ende der Meisterschaft wird es eine enge Kiste für mehrere Vereine bleiben.

über einen Boss-Anzug als Geschenk von Frenkie Schinkels für den möglichen Klassenerhalt: James Bond hat auch immer sehr schwierige Missionen zu erfüllen gehabt, auch ich in meiner Karriere als Spieler und jetzt als Trainer. Der Anzug würde mir ganz gut stehen.

über eine mögliche Option seines Vertrages:

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Wir wollen eine Rangverbesserung erzielen. Wir sind mit dem neunten Platz gestartet und wenn wir noch einen überholen können, dann verlängert sich der Vertrag automatisch, ansonsten wird neu verhandelt.

Sky-Redakteur Markus Krautberger:

über Lassad Chabbi bei Ried:
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Ich kann schon gratulieren, da hat Ried sicher nichts falsch gemacht, aber, Lassad Chabbi ist nach Lustenau gekommen um die Mannschaft vor dem Abstieg zu bewahren. Das ist ihm gelungen. Sie haben damals eine hervorragende Mannschaft gehabt, aus irgendwelchen Gründen waren sie unter dem damaligen Trainer nicht erfolgreich. Von den Spielern her war die Mannschaft top besetzt. Lassad Chabbi ist gekommen, hat die Spieler einfach wieder auf Normalform gebracht und es hat gereicht, in der Liga zu bleiben. Jetzt ist es bei Ried so, dass ich mich frage, kann die Normalform reichen, dass man sie in der Liga hält? Das ist die größte Aufgabe für Chabbi. Das schaut schwierig aus.

über die Ausgangssituation im Abstiegskampf: Ried hat im Herbst schon gezeigt, dass sie hervorragend Fußball spielen können. Natürlich kommen Umstände dazu, wo du in diese Spirale hinein kommst. Du machst einen lange Vorbereitung und auf einmal geht die Spirale nach unten. Da zu erwarten, dass die Spieler die gleichen Leistungen bringen, das ist schweirig. Von St. Pölten war ich begeistert, wie sie in Altach gespielt haben. Dort zu gewinnen und zwei Tore zu schießen. Die Mannschaft weiß, dass sie im Abstiegskampf ist, hat an den richtigen Rädern gedreht und man sieht, dass sie den Abstiegskampf richtig annehmen. Sie sind giftig und böse. Mattersburg hat begriffen, dass es Abstiegskampf ist. Da wird einem nichts geschenkt, das ist die Gechichte.

über die Situation in Mattersburg:

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Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 06. März, 6.45 Uhr und 23.45 Uhr
Dienstag, 07. März, 0.30 Uhr, 8.45 Uhr und 18.00 Uhr
Mittwoch, 08. März, 4.45 Uhr

“Talk & Tore” mit Fränky Schiemer, Gerald Baumgartner und Jochen Fallmann

via Sky Sport Austria

Am Sonntag live und exklusiv ab 18.45 Uhr auf Sky Sport Austria HD und mit dem neuen Streamingdienst Sky Ticket

Wien, 3. März 2017 – Den Abschluss des Bundesliga-Wochenendes bei Sky bildet wieder “Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”. Im Anschluss an die Partie SK Rapid Wien – FC Red Bull Salzburg (Sonntag ab 16.00 Uhr, Sky Sport Austria HD, Sky Sport 2 HD) empfängt Moderator Martin Konrad um 18.45 Uhr folgende Talk-Gäste:

•    Fränky Schiemer, Sportdirektor SV Ried
•    Gerald Baumgartner, Cheftrainer SV Mattersburg
•    Jochen Fallmann, Cheftrainer SKN St. Pölten

“Talk & Tore” startet um 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und ist auch mobil via Sky Go verfügbar. Fans, die noch keine Sky-Kunden sind, können den Talk sowie das Sportprogramm von Sky mit dem Streamingdienst Sky Ticket verfolgen.

Unter dem Hashtag #SkyTuT können sich die Zuseherinnen und Zuseher live in die Diskussion einklinken und auch schon ab sofort ihre Fragen an die Talk-Runde richten.

“Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”
Sonntag, 5. März 2017, 18.45 Uhr, Sky Sport Austria HD

Ab Montag, 18.00 Uhr, ist die komplette Sendung auf skysportaustria.at abrufbar.

 

 

Benbennek: “Du brauchst Ruhe, Geschlossenheit, Konzentration, harte Arbeit und eine klare Kommunikation

via Sky Sport Austria

Christian Benbennek: “Ich kenne die Mannschaft am besten” Oliver Lederer: “Die Aussagen von Ernst Baumeister kommentiere ich nicht mehr” Alexander Grünwald: “Grund für die Verlängerung war die Wertschätzung” Sky-Experte Andreas Herzog: “Ohne Ruhe werden sie den Verein in Ried an die Wand fahren”


Wien, 26.02.2017. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag Ried-Trainer Christian Benbennek, Austria-Spieler Alexander Grünwald, Ex-Admira-Coach Oliver Lederer und Sky-Experte Andreas Herzog. Hier einige Aussagen des von Gerfried Pröll moderierten Live-Talks.

Die ganze Sendung im Video

Christian Benbennek:

über die Niederlage in letzter Minute gegen die Admira: Natürlich bricht da viel zusammen, auch in der Mannschaft. Die Situation in der Woche war ja nicht leicht. Man kommt aus einem 1:6, das man gegen Salzburg verloren hat und klar zählte in diesem Spiel nur der Sieg. Das ist ein Endspiel, wir wollten es auch so angehen. Die Mannschaft hat überragend gefightet und hat sich zumindest diesen Punkt verdient gehabt. Die Mannschaft ist vollkommen intakt und das ist die 90. Minute und da kommt dieser Todesstoß, wo du dann nichts mehr machen und aufholen kannst. Das ist natürlich bitter. Deswegen war es mir wichtig, die Jungs sofort nach dem Spiel zusammen zu holen. In dieser Situation musst du die Jungs sofort wieder aufrichten.

über notwendige Werte im Abstiegskampf:

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Jetzt ist es wichtig, dass es wieder einen Nenner gibt und dass die SV Ried für die Werte weiterhin steht, für die sie immer stand. Ich kann es gar nicht oft genug sagen, weil es das ist, was der Verein vor allem jetzt im Abstiegskampf genauso braucht. Du brauchst Ruhe, Geschlossenheit, Konzentration, harte Arbeit und eine klare Kommunikation  – und Ende.

gibt den Kampf noch lange nicht auf und appelliert an die Vereinsverantwortlichen:

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Die ganze Woche über gab es diesen Endspielcharakter mit dem Admira-Spiel und man hat gesehen, die Mannschaft ist intakt. Das ist auch ein Punkt, über den sich jeder Offizielle Gedanken machen muss, wenn man 1:6 gegen Salzburg verliert. Man kennt den Satz, erreicht der Trainer die Mannschaft noch? Jeder der gestern zugesehen hat sieht, dass die Mannschaft noch intakt ist. Die wichtigen Spiele, die direkten Duelle kommen erst noch. Da musst du dann da sein. Das schaffst du vielmehr, wenn du Klarheit hast. Und das braucht die Mannschaft genauso wie Trainer und Trainerteam, egal wie man sich entscheidet. Man kann auch sagen, okay, wir hatten wahnsinnig unruhige zwei Wochen und Chaos im Umfeld, das ist unser Trainer und unser Trainerteam. Ich kenne die Mannschaft am besten, das muss man ganz klar sagen. Was passiert denn im anderen Fall? Da geht es nicht so sehr um meinen Kopf sondern um die Mannschaft und den Verein. Kommt jemand anderer, dann muss er die Mannschaft kennen lernen. Wird er was umstellen? Gibt es Verunsicherung oder nicht? Egal, was du machst, es muss jetzt funktionieren. Die höchste Wahrscheinlichkeit bin ich, weil ich die Mannschaft kenne. Sicherheit brauchst du im Verein, dann kannst du es auch schaffen.

über Präsidiumsmitglied und Finanzvorstand Roland Daxl: Er ist unser Geschäftsführer. Ried ist in eine GmbH umgewandelt worden. Er ist unser aller Chef. Wir können niemandem im Verein unterstellen, dass er etwas bösartiges vorhat, was dem Verein schadet. Überhaupt nicht. Ich gehe davon aus und bin davon überzeugt und so wie ich den Roland Daxl kenne, er will das Beste für den Verein. Der ganze Vorstand wird so fühlen und so handeln wollen. Wir telefonieren regelmäßig, sehen uns regelmäßig, wir sind im Austausch miteinander. Wir sind alle aufgerufen, nicht noch mehr Unruhe zu erzeugen. Die Gespräche sind professionell, auch mit Frenky Schiemer. Aber da ist noch überhaupt nichts passiert, was nicht mit dem Klassenerhalt enden könnte.

Alexander Grünwald:

über seine Position und die Art seiner Spielweise: Auf meiner Position muss man Risiko nehmen. Das zeichnet auch mein Spiel aus und das ist auch meine Stärke. Ballverluste gehören dazu. Mir gefällt die Position. Ich bin meistens dort, wo es gefährlich wird. Ich bin glücklich und werde mein Spiel nicht verändern.

über vergebene Karrierechancen: Die Verletzungen waren auch zu unglücklichen Zeiten, zum Beispiel, als wir in die Champions-League gekommen sind. Da wäre mit 23 oder 24 der Sprung vielleicht möglich gewesen. Im Leben gibt es kein Wunschkonzert. Ich bin trotzdem glücklich, bei so einem Verein wie Austria Wien spielen zu dürfen. Mich erfüllt es mit Stolz, das Wappen tragen zu dürfen.

über die vierjährige Vertragsverlängerung:

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Ich wollte einen langfristigen Vertrag haben. Das hat die Austria gewusst. Diese Möglichkeit hätte ich im Ausland auch gehabt. Der Grund, warum ich hier geblieben bin, ist die Wertschätzung. Hier bin ich keine Nummer. Die Leute schätzen mich. Das ist ein Privileg, das hat nicht jeder Spieler.

Oliver Lederer:

über mögliche Gründe seiner überraschenden Beurlaubung: Es war einmal ein Interview zum Thema Rapid, das ich wohl unglücklich formuliert habe, denke ich. Ansonsten kann ich mit dem sportlichen Werdegang nicht so unzufrieden sein. Die Geschichte mit der Admira ist vorbei. Es hat weh getan und belastet emotional nach wie vor. Aber man muss die Phase nutzen. Jeder Trainer hat früher oder später dieses Los gezogen und nun heißt es als Persönlichkeit zu reifen und die Skills, die man als Trainer besitzt, zu vertiefen. Jetzt braucht es einmal Geduld.

über widersprüchliche Aussagen von Ernst Baumeister zu seiner Person:

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Das Gesagte spricht für sich. Die Aussagen von Ernst Baumeister kommentiere ich nicht mehr. Es ist auf professioneller Ebene eine Entscheidung getroffen worden, die ich so zur Kenntnis zu nehmen habe. Freundschaft hin oder her, Ernst Baumeister ist Ernst Baumeister, man weiß, dass er so redet wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Es war für mich überraschend, weil Dinge gesagt worden sind, die ich jetzt so nicht unterschreiben kann. Und man hat jetzt wieder gehört, ich habe mit meiner Zukunft bei der Admira gerechnet. Die ist jäh zu Ende gegangen und da hat es einfach Ungereimtheiten gegeben. Man hätte es mir gegenüber klarer kommunizieren können. Vielleicht liegt es aber auch an meiner Naivität dem Verein gegenüber, dass ich nicht gescheit zugehört habe.

über eine baldige Vertragsauflösung:

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Zu einer Vertragsauflösung gehören immer zwei Parteien. Ich glaube, dass sich jetzt einmal alle, die neu am Werk sind, sich einarbeiten müssen und sich einen Überblick verschaffen müssen und da war meine Person jetzt nicht oberste Priorität. Wenn Ruhe bei der Admira eingekehrt ist, dann wird man sich vernünftiger Weise zusammen setzen und versuchen, das Ganze ordentlich aufzulösen.

ist nicht von Roland Daxl kontaktiert worden:

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Ich denke, Ried hat einen sehr sympathischen und kompetenten Christian Benbennek auf der Bank sitzen und ist gut beraten, das auch so mindestens bis zum Ende der Saison so durchzuziehen. Ich bin nicht kontaktiert worden, da ist nichts dran.

Sky-Experte Andreas Herzog:

warnt die Verantwortlichen der SV Ried: Ried war immer ein Verein, wo man in Ruhe hat arbeiten können, wo Kontinuität da war. Und jetzt ist abgesehen vom letzten Platz extrem viel Unruhe drin. Stefan Reiter ist entlassen worden. Ich glaube, dass die Leute von der Führung schön langsam das Tempo rausnehmen müssen und wieder normal umgehen und arbeiten müssen. So wie die Mannschaft und der Trainer zusammen halten, so muss der ganze Verein zusammen halten. Wenn ihnen das nicht gelingt, dann kann passieren was will, dann werden sie den Verein an die Wand fahren.

über Trainerentlassungen:
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Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Dienstag, 28. Februar, 0.30 Uhr, 9.30 Uhr und 18.45 Uhr

Talk und Tore mit Christian Benbennek, Alexander Grünwald und Oliver Lederer

via Sky Sport Austria

Am Sonntag live und exklusiv ab 18.45 Uhr auf Sky Sport Austria HD und mit dem neuen Streamingdienst Sky Ticket

Wien, 24. Februar 2017 – Den Abschluss des Bundesliga-Wochenendes bei Sky bildet wieder “Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”. Im Anschluss an die Partie SKN St. Pölten – Sturm Graz (Sonntag, ab 16.00 Uhr, Sky Sport Austria HD, Sky Sport 2 HD) empfängt Moderator Gerfried Pröll um 18.45 Uhr folgende Talk-Gäste:

•    Christian Benbennek, Cheftrainer SV Ried
•    Alexander Grünwald, Kapitän FK Austria Wien
•    Oliver Lederer, ehemaliger Cheftrainer FC Admira Wacker Mödling
•    Andreas Herzog, Sky Experte

“Talk & Tore” startet um 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und ist auch mobil via Sky Go verfügbar. Fans, die noch keine Sky-Kunden sind, können den Talk sowie das Sportprogramm von Sky mit dem Streamingdienst Sky Ticket verfolgen.

Unter dem Hashtag #SkyTuT können sich die Zuseherinnen und Zuseher live in die Diskussion einklinken und auch schon ab sofort ihre Fragen an die Talk-Runde richten.

“Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”
Sonntag, 26. Februar 2017, 18.45 Uhr, Sky Sport Austria HD

Ab Montag, 18.00 Uhr, ist die komplette Sendung auf skysportaustria.at abrufbar.

Über den Streamingdienst Sky Ticket:
Sky Ticket ist der neue Einstieg über das Internet mit sofortigem Zugriff auf das beste Sky Programm und ohne lange Laufzeit. Jeder ohne klassisches Sky Abo kann mit dem neuen Streamingdienst verschiedene Tickets buchen und die Inhalte im Web, auf dem iPad, iPhone, auf ausgewählten Android-Smartphones und -Tablets, Windows 10 Mobile, der PlayStation 3 und 4, der Xbox One, Smart-TVs von Samsung und LG, Apple TV, Chromecast und der Sky TV Box ansehen. Das Entertainment Monatsticket bietet die größten Serienhits, eine umfassende Auswahl ganzer Serienstaffeln von der ersten bis zur letzten Episode, Kinderprogramme, Dokumentationen und Sportnachrichten. Mit dem Cinema Monatsticket sehen Kunden die neuesten Blockbuster in Erstausstrahlung kurz nach dem Kinostart und mehr als 20 TV-Premieren pro Monat. Sportfans haben die Wahl zwischen dem Supersport Tagesticket, Wochenticket und Monatsticket für das das gesamte Sportportfolio der Sender Sky Sport und Sky Sport Bundesliga. Mehr auf www.skyticket.at.

Bickel: “Wir sagen es nicht gerne, aber man muss jetzt schon die neue Saison vorbereiten”

via Sky Sport Austria

Fredy Bickel: “Der Trainerwechsel kurz vor der Winterpause macht es dem Trainer schwierig” Adi Hütter: “Mit einem Titel kann man bei Young Boys Bern unsterblich werden” Peter Schöttel: “Damir Canadi ist mit seiner Mannschaft nicht hundertprozentig glücklich” Sky-Experte Heribert Weber: “Canadi kann die Qualität der Spieler momentan nicht abrufen”


Wien, 19.02.2017. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag Rapid-Geschäftsführer Sport Fredy Bickel, Young Boys Bern-Trainer Adi Hütter, Ex-Bundesliga-Coach (Rapid, Wr. Neustadt, SV Grödig) Peter Schöttel und Sky-Experte Heribert Weber. Hier einige Aussagen des von Thomas Trukesitz moderierten Live-Talks.

Fredy Bickel:

über den Zeitpunkt des Trainerwechsels bei Rapid:

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Wenn du über 30 Spieler in einer halben Saison brauchst, kannst du nie ein Team bilden, eine Mannschaft finden. Das ist unmöglich. Der Trainerwechsel so kurz vor der Winterpause machts dem Trainer schwierig, der Mannschaft schwierig. Wenn man dort noch etwas Geduld hätte haben können. Das ist aber jetzt im nachhinein einfach zu diskutieren, aber auch vielleicht nicht sehr fair von mir, weil ich ja nicht die Situation gekannt habe, wenn ich jetzt auf etwas zurück schaue, was ich nicht entscheiden konnte, was ich auch nicht entscheiden darf.

über die bescheidene Bilanz unter Rapid-Trainer Damir Canadi: Wenn man es so betrachtet und anschaut, Zahlen lügen nicht. Ich kann aber bestätigen, wie akribisch er arbeitet, wie ehrgeizig er ist und wie fest ihn selbst das auch plagt. Er will schnell vorwärts kommen, was ich grundsätzlich sehr unterstütze. Auch die Zusammenarbeit ist erfreulich, das kann ich nur unterstreichen. Ich denke, dass es auch nicht so weit weg ist mit der Harmonie. Es ist nicht so, dass er nicht harmoniebedürftig wäre. Er sucht den Teamgedanken. Dass es ihm, wie uns allen, momentan nicht so gut, ist auch begreiflich. Seinen Ehrgeiz empfinde ich als positiv.

hakt den Kampf um einen Europacupstartplatz so gut wie ab: Wir sagen es nicht gerne, dass man jetzt die neue Saison schon vorbereiten muss. Das darfst du eigentlich nicht, weil es ja in jedem Spiel noch um etwas geht. Wenn die anderen vorne weiterhin kränkeln, dann kommst du vielleicht noch einmal zu einer Chance, aber dann müsstest du auch Spiele gewinnen, also ist auch der Moment wichtig. Aber ich denke, es ist schon auch eine Phase, es liegt so vieles brach. Man muss wiklich neue Wege gehen. Das muss auch gemacht werden und das ist auch jetzt gemacht. Der Zeitpunkt wird wahrscheinlich nie richtig sein, aber da müssen wir durch.

über grundsätzliche Unterschiede zwischen dem Fußball in der Schweiz und in Österreich:

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Ich denke, dass die österreichischen Klubs von der Organisation her, vom Marketing her, auch vom Umgang mit Sponsoren, VIP´s und Fans den Schweizern viel voraus sind. Das machen sie echt viel besser. Ich denke aber, dass das Hauptaugenmerk mehr auf die Vereinsarbeit und weniger auf den Sport gelegt wird. Das sollte ausgeglichener sein. Die Schweizer sollten auch diesen Weg gehen, aber den umgekehrten. Dort liegt oftmals der Blickwinkel zu fest beim Sport und weniger beim ganzen Umfeld.

über seine Entlassung bei Young Boys Bern:

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Adi Hütter:

liegt aktuell mit siebzehn Punkten abgeschlagen auf Platz zwei in der Schweiz: Man darf nicht zufrieden sein. Ein zweiter Platz mit Young Boys Bern ist in der Schweiz vielleicht Normalität, obwohl ich immer wieder sage, dass es kein Selbstläufer ist. Man sieht es momentan bei Rapid mit Platz fünf. Ich vergleiche die beiden Vereine schon ein bisschen und auch wie die Liga grundsätzlich funktioniert. Mit dem FC Basel haben wir einen Verein wie Bayern München in Deutschland. Es ist schwierig sie zu schlagen. Wir haben 21 Runden gespielt und sie haben ein Mal verloren und das war gegen uns in Bern. Wir verlieren eben manchmal ein Spiel. Wir haben gestern unentschieden gespielt, davor verloren und vorher waren wir 13 Spiele ungeschlagen und kommen trotzdem nicht heran, weil niemand in der Lage ist, den FC Basel einmal zu schlagen. Für mich ist es ein Ansporn.

über seine Vertragsverlängerung bis 2018 und seine Ziele:

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Es war ein Zeichen des Vereines, dass sie mit der Arbeit zufrieden gewesen sind und ich fühle mich auch sehr wohl in Bern. Es ist ein toller Verein. Natürlich wird es ab Sommer wieder so sein, dass wir versuchen von Anfang an wieder dabei zu sein. Und heuer wollen wir gegen Winterthur ins Halbfinale des Cups kommen. Young Boys Bern hat schon 30 Jahre keinen Titel geholt. Die Leute in Bern lechzen natürlich nach einem Titel. Das ist mein ganz großes Ziel, mit Young Boys Bern einen Titel zu holen. Da kann man sich unsterblich machen. Das ist, was ich im Fokus habe und mein absoluter Antrieb.

über Bern-Legionär Thorsten Schick:

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Peter Schöttel:

sieht momentan eine verkrampfte Rapidmannschaft, die wenige Chancen herausspielt: Sie tun sich schwer. Vorwurf kann man keinem Spieler machen, dass man nicht alles versucht. Es ist aber noch nicht so rund. Mir kommt auch vor, sie denken innerhalb des Spieles sehr viel nach und ich glaube, dass sie noch nicht so verinnerlicht haben, was der Trainer von ihnen verlangt.

über das bisherige Erfolgsrezept von Damir Canadi und seine Probleme bei Rapid:

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Ich weiß mit welcher Art Damir immer erfolgreich war. Seine Mannschaften waren perfekt organisiert. Er hat meistens mit körperlich robusten Spielern Erfolg gehabt, hat sehr viel über Standardsituationen gemacht. Er ist konsequent seinen Weg gegangen und hat viele Titel in unteren Ligen geholt und dann Altach sogar in den Europacup geführt. Ihm ist jetzt passiert, was einem Trainer immer passiert. Er hat eine Mannschaft übernommen, die sein Vorgänger zusammengestellt hat. Und der Vorgänger war Zoran Barisic, der eine extrem spielerische Linie forciert hat, der technisch hervorragende Spieler ausgebildet hat, dem es viel um die Spielphilosophie gegangen ist. Und jetzt übernimmt er eine Mannschaft, mit der er nicht zu hundert Prozent glücklich ist, auch wenn er es nie sagen wird. Ihm fehlt definitiv Schnelligkeit in der Spitze, das ist kein Geheimnis.

Sky-Experte Heribert Weber:

über fehlende Harmonie bei Rapid unter Trainer Canadi: Ich bin der Meinung, dass er ein sehr ehrgeiziger Trainer ist, der das umsetzen will, was er sich vorstellt. Spiele zu verlieren ist etwas ganz fürchterliches für ihn. Ich glaube, dass er momentan darunter extrem leidet. Er stellt das in der Öffentlichkeit zwar anders dar, aber er wird damals gekommen sein und wird sich eine völlig andere Mannschaft vorgestellt haben. Und jetzt steht er hier und hat nach acht Spielen neun Punkte. Die Harmonie wurde bis jetzt nicht gefunden. Wenn die Lethargie alles beherrscht, dann kann nie Harmonie entstehen. Er weiß ganz genau, welche Qualität von Spielern er zur Verfügung hat und er kann diese Qualität der Spieler momentan nicht abrufen.

über die vielen eingesetzten Spieler unter Canadi:

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Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 20. Februar, 9.00 Uhr und 13.15 Uhr
Dienstag, 21. Februar, 11.15 Uhr
Mittwoch, 22. Februar, 2.00 Uhr und 16.45 Uhr
Donnerstag, 23. Februar, 3.15 Uhr

“Talk & Tore” mit Fredy Bickel, Peter Schöttel und Adi Hütter

via Sky Sport Austria

Am Sonntag live und exklusiv ab 18.45 Uhr auf Sky Sport Austria HD und mit dem neuen Streamingdienst Sky Ticket

Wien, 17. Februar 2017  – Den Abschluss des Bundesliga-Wochenendes bei Sky bildet wieder “Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”. Im Anschluss an die Partie der SV Ried gegen Red Bull Salzburg (Sonntag, ab 16.00 Uhr, Sky Sport 4 HD & Sky Sport Austria HD) empfängt Moderator Thomas Trukesitz um 18.45 Uhr folgende Talk-Gäste:

Fredy Bickel, Geschäftsführer Sport SK Rapid Wien Peter Schöttel, ehemaliger Cheftrainer und Sportdirektor SK Rapid Wien Adi Hütter, Cheftrainer BSC Young Boys Heribert Weber, Sky Experte

“Talk & Tore” startet um 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und ist auch mobil via Sky Go verfügbar. Fans, die noch keine Sky-Kunden sind, können den Talk sowie das Sportprogramm von Sky mit dem Streamingdienst Sky Ticket verfolgen.

Unter dem Hashtag #SkyTuT können sich die Zuseherinnen und Zuseher live in die Diskussion einklinken und auch schon ab sofort ihre Fragen an die Talk-Runde richten.

“Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”
Sonntag, 19. Februar 2017, 18.45 Uhr, Sky Sport Austria HD

Ab Montag, 18.00 Uhr, ist die komplette Sendung auf skysportaustria.at abrufbar.

Über den Streamingdienst Sky Ticket:
Sky Ticket ist der neue Einstieg über das Internet mit sofortigem Zugriff auf das beste Sky Programm und ohne lange Laufzeit. Jeder ohne klassisches Sky Abo kann mit dem neuen Streamingdienst verschiedene Tickets buchen und die Inhalte im Web, auf dem iPad, iPhone, auf ausgewählten Android-Smartphones und -Tablets, Windows 10 Mobile, der PlayStation 3 und 4, der Xbox One, Smart-TVs von Samsung und LG, Apple TV, Chromecast und der Sky TV Box ansehen. Das Entertainment Monatsticket bietet die größten Serienhits, eine umfassende Auswahl ganzer Serienstaffeln von der ersten bis zur letzten Episode, Kinderprogramme, Dokumentationen und Sportnachrichten. Mit dem Cinema Monatsticket sehen Kunden die neuesten Blockbuster in Erstausstrahlung kurz nach dem Kinostart und mehr als 20 TV-Premieren pro Monat. Sportfans haben die Wahl zwischen dem Supersport Tagesticket, Wochenticket und Monatsticket für das das gesamte Sportportfolio der Sender Sky Sport und Sky Sport Bundesliga. Mehr auf www.skyticket.at.

Stefan Reiter: “Ich bin nicht zerstört oder am Boden”

via Sky Sport Austria

Stefan Reiter: “Wenn man im Dezember einen Nachfolger sucht, dann denkt man sich seinen Teil” Frenk Schinkels über Transferflops: “Warum gibt es so viele Scheidungen auf der Welt?” Martin Scherb: “Trainer des Tabellenführers zu sein ist wie mit einem tollen Sportauto zu fahren” Sky-Experte Alfred Tatar: “Ich sehe in St. Pölten keine Vereinsstrategie”


Wien, 13.02.2017. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag, 12.02.2017 der ehemalige Ried-Manager Stefan Reiter, Altach-Trainer Martin Scherb, St. Pölten-Sportdirektor Frenk Schinkels und Sky-Experte Alfred Tatar. Hier einige Aussagen des von Martin Konrad moderierten Live-Talks.

Stefan Reiter:

hat den ersten Schock der Beurlaubung gut verdaut: Es ist ja nicht von heute auf morgen passiert sonder nur von heute auf morgen medial bekannt geworden. Deshalb ist es für mich nicht so emotional. Ich bin auch nicht zerstört oder am Boden. Im Gegenteil, ich fühle mich gut und kann damit gut umgehen.

wird weiterhin der SV Ried treu bleiben: Mein Herz wird auch in den nächsten Jahrzehnten der SV Guntamatic Ried gehören. Da zittert man natürlich mit und ich habe auch natürlich gestern das Spiel auf Sky gesehen.

hält seinen Stil als Manager nicht für überholt:

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Es gibt bei sowas immer zwei Meinungen und beide haben wahrscheinlich ihre Berechtigung. Unser neuer Vorstand ist der Meinung, dass der Verein mit einer anderen Person und frischem Wind wieder eine neue Startegie ausarbeiten und an alte Erfolge anschließen kann. Ich habe eben meine Strategie und die war ja nicht so unerfolgreich. Ich habe sie auch nicht stur 20 Jahre gleich gelassen sondern habe sie auch in den letzten Jahren den Gegebenheiten angepasst. Aber es ist nun so und das muss man hinnehmen und akzeptieren.

über den Vorwurf, dass fehlende Anpassungsfähigkeit ausschlaggebend war: Stur bin ich vielleicht schon, aber verändern oder anpassen sind zwei Paar Schuhe. Ich passe mich vielleicht nicht so an, aber beim verändern kommt es auch darauf an, was man verändern soll. Wenn es einen klar definierten Auftrag gibt, dann kann ich was verändern, wenn ich davon überzeugt bin. Ich bin ja auch sportlich der Hauptverantwortliche.

über einen möglichen Machtkampf in Ried, den er verloren hat:

Ich kann das nicht beurteilen, das sollen andere beurteilen. Der Vorstand sieht es so, ich sehe es vielleicht ein bisschen anders. Das ist beides legitim und auch okay. Ich bin über 25 Jahre im Fußball und kenne ihn von der Pike auf. Es gibt wenige, die in Österreich über so ein Netzwerk verfügen. Wenn man im Dezember erfährt, dass ein möglicher Nachfolger für mich gesucht werden soll, dann denkt man sich seinen Teil. Deswegen bin ich auch nicht so überrascht und kann auch relativ gut damit umgehen.

über Gespräche mit dem Vorstand vor der Beurlaubung:

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Am Montag vor dem Trainingslager war Präsidiumssitzung und da haben wir darüber gesprochen und da haben sie gesagt, ja das stimmt, wir machen das. Es heißt zwar nicht, dass wir jemanden holen, aber wir sprechen mit Personen. Da habe ich gesagt, puh, da bin ich ein bisschen überrascht und habe sie darauf hingewiesen, dass das sicher nicht angenehm ist, wenn das öffentich bekannt wird. Wir sind so knapp vor der Meisterschaft und ich weiß, dass Ruhe so ziemlich das wichtigste ist, gerade in einer Situation, in der Ried gerade ist.

Martin Scherb:

über sein erstes Spiel mit Altach und die verlorene Tabellenführung: Wir haben die ganze Nacht geweint. Spaß beseite, die Leistung der Mannschaft war gegen eine sehr bissige und motivierte Admira in Ordnung. Wir sind mit dem Unentschieden zufrieden, hätten aber natürlich gerne gewonnen. Der Frühjahrsstart ist geglückt.

hatte niemals Bedenken, den Cheftrainerposten in Altach zu übernehmen:

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Ich muss jetzt einmal mit der Mär, was man dabei verlieren kann, aufräumen. Ich kann es in Wahrheit nicht mehr hören. Wenn man die Chance bekommt einen Tabellenführer zu trainieren, dann gibt es nichts nachzudenken. So eine Möglichkeit bekommt man ganz selten. Das ist, wie wenn ein tolles Sportauto da steht und man sagt, steig ein und fahr eine Runde. Ich kann natürlich auf die Unfallstatistik schauen, aber jeder Mensch steigt ein. Altach ist ein tolles Auto, ist eine tolle Mannschaft, ist ein toll geführter Verein. Deswegen war es keine Frage ob es für mich persönlich etwas zu verlieren gibt.

Frenk Schinkels:

ist vom beinharten Kampf gegen den Abstieg nicht überrascht:

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Das ist es von Anfang an gewesen, das ist kein Problem. Wenn du realistische Ziele setzt, dann bist du auch nicht überrascht, wenn es so eintritt. Es ist ein realistisches Ziel, mit drei, vier Vereinen um den Klassenerhalt zu kämpfen, hoffentlich auch ein bisschen zu spielen. Derzeit ist es ein Überlebenskampf. Bei den Reformen, die kommen, sind wir als Vereinsführung gefordert, dass wir alles tun, damit St. Pölten einen Bundesligaverein behält.

über die fehlende Qualität im Kader von St. Pölten:

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Kontinuität hast du, wenn du die Qualität hast. Aber die haben wir nicht für die Bundesliga gehabt. Mit der Mannschaft, mit der wir aufgestiegen sind, waren Daxbacher, Fallmann und ich der Meinung, dass wir von Anfang an gleich unten dabei sein werden. Wir haben versucht, mit ein paar Neuerwerbungen die Situation zu erleichtern. Ich weiß noch immer nicht, wo man den Aufsteigerbonus bekommt. Das ist beinharte Arbeit und die kann man nur mit Bundesligaqualität angehen. Das haben wir nicht gehabt.

über mögliche falsche Transferentscheidungen:

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Das weißt du doch nie. Warum gibt es so viele Scheidungen in der Welt? Oder du kaufst ein Auto und kommst nach zwei Jahren drauf, dass es doch nicht das richtige Auto ist. Dann musst du dich trennen.

klärt über sein Verhältnis zu Landeshauptmann Erwin Pröll auf:

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Es geht darum: Erwin Pröll mag uns. Er hat uns geholfen, dass St. Pölten als Landeshauptstadt ein Bundesligastadion bekommt. Ich bin ein großer Sympathisant, weil er einfach der beste Politiker in Niederösterreich und auch in Österreich ist. Darum bin ich aber nicht Sportdirektor. Das bin ich geworden, als der Verein als Drittletzter mit einem Fuß in der Regionalliga war. Ich bin nicht als sogenannter Freund angestellt worden. Das hat mich schon ein bisschen gekränkt, weil das nichts mit Fußball zu tun hat.

Sky-Experte Alfred Tatar:

glaubt nicht daran, dass Martin Scherb nicht auf die Tabelle schielt:

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Ich denke, das ist eine ordentliche Portion Understatement, die du an den Tag legst. Wenn ich meinen Blick in die nächste Runde projiziere, dann sehe ich, dass Altach ein Heimspiel gegen St. Pölten hat. Zu Hause sind sie eine unglaubliche Macht. Sollte es so sein, dass man St. Pölten bezwingen kann und gleichzeitig die Austria bei Sturm Graz verliert, dann sind das schon acht Punkte. Hier zu sagen, die Tabelle hat keine große Aussagekraft, möchte ich nicht so stehen lassen. Man könnte sich sehr schnell in den Top 3 festsetzen, sodass ein Saisonziel, nämlich die Qualifikation für den Europacup, denkbar nahe ist.

über fehlende Visionen in St. Pölten:

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SKN St. Pölten ist seit geraumer Zeit der schlechteste Aufsteiger und ich sehe jetzt keine Vereinsstrategie. Ich sehe nicht, mit welchen Mitteln etwas passieren soll. Ich analysiere die Probleme im österreichischen Fußball, nämlich mit wenig Geld Spieler unterm Radar zu finden, die irgendwo herfliegen und so gut sein sollen, dass sie uns in den Europacup bringen. Ein absurder Spagat. Es ist kein Wunder, dass St. Pölten Neunter ist, weil es mit wenig Budget nicht möglich ist, dass man Spieler holt, die einem entscheidend weiterhelfen. Geld ist wirklich der Motor.

über den Rauswurf von Stefan Reiter: Warum geschieht das jetzt? Warum hat Ried nicht mit Stefan Reiter gesprochen und gesagt, wir planen diesen Vorgang und fragen ihn ob er in der Lage ist, für diese Übergangszeit seinem Nachfolger zu helfen. Und dieser Nachfolger ist ein Greenhorn.

Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 13. Februar, 15.00 Uhr und 23.45 Uhr
Dienstag, 14. Februar, 8.00 Uhr und 20.45 Uhr
Mittwoch, 15. Februar, 15.45 Uhr

GEPA-03081012055 - ST.POELTEN,AUSTRIA,03.AUG.10 - FUSSBALL - Erste Liga, SKN Sankt Poelten vs First Vienna FC 1894. Bild zeigt Trainer Frenkie Schinkels (Vienna) und Trainer Martin Scherb (St.Poelten). Foto: GEPA pictures/ Walter Luger

“Talk & Tore” mit Martin Scherb, Frenkie Schinkels und Stefan Reiter

via Sky Sport Austria

Wien, 10. Februar 2017  – Stefan Reiter, der ehemalige Sportdirektor der SV Ried, vervollständigt die Diskussionsrunde der ersten Ausgabe von „Talk und Tore“ im neuen Jahr. Reiter, der die sportlichen Geschicke des Vereins mehr als 20 Jahre lang prägte, wurde diese Woche von den „Wikingern“ beurlaubt und wird am Sonntag im Sky Studio zu Gast sein.Weitere Gäste bei Moderator Martin Konrad sind Martin Scherb, Cheftrainer des Cashpoint SCR Altach, Frenkie Schinkels, Sportdirektor des SKN St. Pölten sowie Sky Experte Alfred Tatar.”Talk & Tore” startet um 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und ist auch mobil via Sky Go verfügbar. Fans, die noch keine Sky-Kunden sind, können den Talk sowie das Sportprogramm von Sky mit dem Streamingdienst Sky Ticket verfolgen.

Unter dem Hashtag #SkyTuT können sich die Zuseherinnen und Zuseher live in die Diskussion einklinken und auch schon ab sofort ihre Fragen an die Talk-Runde richten.

“Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”
Sonntag, 12. Februar 2017, 18.45 Uhr, Sky Sport Austria HD

Ab Montag, 18.00 Uhr, ist die komplette Sendung auf skysportaustria.at abrufbar.

Beitragsbild: GEPA

Kreissl: “Wir haben Matic mit einem großen, weinenden Auge ziehen lassen”

via Sky Sport Austria

Günter Kreissl: “Wir haben Matic mit einem großen, weinenden Auge ziehen lassen Gerhard Weber: “Die grüne Hölle ist ziemlich kalt geworden” Jakob Rosenberg: “Der Matic-Transfer war für alle Beteiligten eine schlechte Entscheidung”


Wien, 18.12.2016. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag der sportliche Leiter von Red Bull Salzburg Christoph Freund, Sturm-Geschäftsführer Sport Günter Kreissl, Sportzeitung-Chefredakteur Gerhard Weber und Ballesterer-Chefredakteur Jakob Rosenberg. Hier einige Aussagen des von Thomas Trukesitz moderierten Live-Talks.

Die ganze Sendung im VIDEO

 

Christoph Freund:

gratuliert dem Winterkönig SCR Altach: Wir sind immer sehr gerne auf Platz eins, das ist unser Anspruch und da wollen wir auch hin. Mit 40 Punkten haben wir eine sehr ordentliche Herbstrunde gespielt. Altach hat 42 Punkte. Das ist sensationell. Herzliche Gratulation nach Altach. Sie haben eine tolle Arbeit geleistet. Das tut dem Fußball in Österreich sicher gut.

auf die Frage, ob Stefan Stangl im Frühjahr nicht mehr für Salzburg spielen wird: Wir haben es uns im Sommer sicher anders vorgestellt, aber es hat sich nicht so entwickelt, wie wir uns das gewünscht haben. Es ist aber auch dem geschuldet, dass Andi Ulmer eine herausragende Saison gespielt hat und nie verletzt war. Wir haben schon ein, zwei Gespräche geführt. Wir werden in den nächsten Tagen sehen, welche Lösung wir da für das Frühjahr finden werden. Es geht eher in diese Richtung.

über die Rückholung von Dimitri Oberlin:

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Für uns war klar, dass Liefering vielleicht für ihn schon eine Nummer zu klein ist und er bei uns vielleicht noch nicht genug Einsatzminuten bekommt. Er ist in Altach gleich durchgestartet und hat eine super Entwicklung genommen. Und nun werden wir uns zusammensetzen, was die nächsten Schritte für ihn sein können. Die Chance besteht theoretisch, dass er im Winter zurückgeholt wird.

nahm keine Änderung der Spielanlage von Salzburg vor: Diesen Zeitpunkt hat es nie gegeben, aber wir haben natürlich Diskussionen geführt und tauschen uns sehr viel aus.

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dementiert Gerüchte zum möglichen Rauswurf von Trainer Oscar Garcia: Natürlich war es auch für ihn eine schwierige Phase und wir haben auch kontrovers diskutiert. Er ist sehr ehrgeizig. Dann ist ihm ein Spieler (Anmk. Bernardo) abhanden gekommen und war enttäuscht. Aber er ist sehr gern in Salzburg und arbeitet gerne mit junge Spieler zusammen. Ich kann nicht bestätigen, dass es knapp war.

über den Wendepunkt im Herbst: Das war das Heimspiel gegen Nizza. Da haben wir gut gespielt, aggressiv gegen den Ball gespielt und die Mannschaft hat Teamspirit gezeigt. Ab da haben wir Schwung aufgenommen.

Günter Kreissl:

über die Leistungen der Altacher im Herbst: Sie haben einen tollen Job gemacht, als Gesamtverein, wie der Kader aufgestellt ist. Herzliches Kompliment an Altach. Wir sind mit unserer Platzierung auch nicht unglücklich. Wichtig ist einmal der Punktestand. Da hat sich eine Spitzengruppe gebildet, bei der sind wir dabei und damit sind wir recht zufrieden.

über die Vertragsgespräche mit Franco Foda:

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Es gibt nichts neues. Wir waren über die Aufregung irritiert. In einem kurzen Zeitfenster ist es möglich, dass du nicht so schnell zusammenkommst. Wir haben versucht, das ganz normal Richtung Medien zu kommunizieren und dann wurde viel gemutmaßt. Ich arbeite mit Franco Foda seit sieben Monaten sehr gut zusammen und es ist nicht so viel dahinter, wie von den Medien vermutet wird. […] Es geht um Bezüge, um Laufzeiten und um mögliche Austiegsszenarien. Das ist ein komplexer Prozess. Wir haben nicht alle Punkte in der kurzen Zeit fertig diskutiert, dass wir das bedenkenlos unterschreiben können. So haben wir gesagt, dass wir die Finalisierung verschieben.

über den überraschenden Transfer von Uros Matic:

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Wir haben es nicht gemacht, weil es wirtschaftlich unbedingt notwendig war, sondern weil der Spieler kommuniziert hat, dass er diese Chance unbedingt wahrnehmen möchte. Wir haben ihm auch einen anderen Vertrag zu ganz anderen Möglichkeiten für viereinhalb Jahre geboten. Nachdem er mir auf eine sehr positive Art signalisiert hat, dass es für ihn eine Lebenschance ist, war ich überhaupt erst bereit, mit Kopenhagen zu verhandeln. Wir haben entschieden, ihn mit einem großen, weinenden Auge ziehen zu lassen.

über das erste halbe Jahr bei Sturm Graz: Sturm ist ein geiler Verein. Ich habe mich riesig gefreut, als ich diese Möglichkeit bekommen habe. Es ist ein Verein, in dem unheimlich viel Energie drin ist. Ich habe viel Freude, wenn die Publikum mit der Mannschaft an einem Strang zieht. Ich bin ein Teamplayer. Von daher blicke ich auf einen tollen Herbst zurück.

über mögliche Gefahren der guten Leistungen von Deni Alar: Ich bin nicht davor gefeit, dass ein  weiterer Spieler ein wirtschaftlich und sportliches Angebot bekommt, das für ihn interesasnt ist. Ich kann nur betonen, die Intention von meiner Seite ist es nicht, hier für den SK Sturm tolles Geld zu machen sondern in erster Linie einen tollen Job im sportlichen Bereich zu machen. Ganz oben gibt es Haifische, die alles fressen. So ist das Business eben.

Gerhard Weber:

über die Probleme bei Rapid: Rapid hat das Stadion überschätzt. Sie haben geglaubt, dass in diesem Stadion eigentlich nichts passieren kann. Sie haben sich zuviel auf die Nebenschauplätze am Anfang konzentriert und gedacht, dass das Sportliche schon funktionieren würde. Die “grüne Hölle”, die sie so oft propagiert haben, ist mittlerweile ziemlich kalt geworden. Es tut sich dort niemand wirklich schwer.

Jakob Rosenberg:

über mögliche Proble des Matic-Transfers: Ich glaube, dass es für alle Beteiligten eine schlechte Entscheidung war. Man startet gut in die Saison und hat auch für die Fans wichtige Identifikationsfiguren. Der Zuschauerschnitt steigt und man hat gute Stimmung im Verein. Das wird nun zu diesem Zeitpunkt aufs Spiel gesetzt. Man riskiert, in eine negative Spirale zu kommen. Auch für die eigene Mannschaft ist es schlecht, weil man signalisiert, dass man über den eigenen Erwartungen gespielt hat.

Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 19. Dezember, 7.30 Uhr und 23.45 Uhr
Dienstag, 20. Dezember, 8.15 Uhr
Mittwoch, 21. Dezember, 18.45 Uhr

“Talk & Tore” mit Christoph Freund, Günter Kreissl, Jakob Rosenberg und Gerhard Weber

via Sky Sport Austria

Am Sonntag live und exklusiv ab 18.45 Uhr auf Sky Sport Austria HD und mit dem neuen Streamingdienst Sky Ticket

Wien, 17. Dezember 2016 – Den Abschluss des Bundesliga-Wochenendes bei Sky bildet wieder “Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”. Im Anschluss an das Sonntagsspiel SCR Altach – SK Rapid (Sonntag, ab 16.00 Uhr, Sky Sport 1 HD & Sky Sport Austria HD) empfängt Moderator Thomas Trukesitz um 18.45 Uhr folgende Talk-Gäste:

Christoph Freund, Sportdirektor FC Red Bull Salzburg Günter Kreissl, Geschäftsführer Sport SK Sturm Graz Jakob Rosenberg, Chefredakteur Ballesterer Gerhard Weber, Chefredakteur Sportzeitung

“Talk & Tore” startet um 18.45 Uhr live auf Sky Sport Austria HD und ist auch mobil via Sky Go verfügbar. Fans, die noch keine Sky-Kunden sind, können den Talk sowie das Sportprogramm von Sky mit dem Streamingdienst Sky Ticket verfolgen.

Unter dem Hashtag #SkyTuT können sich die Zuseherinnen und Zuseher live in die Diskussion einklinken und auch schon ab sofort ihre Fragen an die Talk-Runde richten.

“Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte”
Sonntag, 18. Dezember 2016, 18.45 Uhr, Sky Sport Austria HD

Ab Montag, 18.00 Uhr, ist die komplette Sendung auf skysportaustria.at abrufbar.

Über den Streamingdienst Sky Ticket:
Sky Ticket ist der neue Einstieg über das Internet mit sofortigem Zugriff auf das beste Sky Programm und ohne lange Laufzeit. Jeder ohne klassisches Sky Abo kann mit dem neuen Streamingdienst verschiedene Tickets buchen und die Inhalte im Web, auf dem iPad, iPhone, auf ausgewählten Android-Smartphones und -Tablets, Windows 10 Mobile, der PlayStation 3 und 4, der Xbox One, Smart-TVs von Samsung und LG, Apple TV, Chromecast und der Sky TV Box ansehen. Das Entertainment Monatsticket bietet die größten Serienhits, eine umfassende Auswahl ganzer Serienstaffeln von der ersten bis zur letzten Episode, Kinderprogramme, Dokumentationen und Sportnachrichten. Mit dem Cinema Monatsticket sehen Kunden die neuesten Blockbuster in Erstausstrahlung kurz nach dem Kinostart und mehr als 20 TV-Premieren pro Monat. Sportfans haben die Wahl zwischen dem Supersport Tagesticket, Wochenticket und Monatsticket für das das gesamte Sportportfolio der Sender Sky Sport und Sky Sport Bundesliga. Mehr auf www.skyticket.at.

Zellhofer: “Man muss der Ligareform eine Chance geben”

via Sky Sport Austria

Christian Ebenbauer: “Ich hoffe in den nächsten Jahren auf mehr als zwölf Vereine” Georg Zellhofer: “Wenn die Trainerentscheidung nicht mehr dieses Jahr fällt, werden wir auch ganz ruhig bleiben” Mario Sonnleitner: “Habe Andi Müller gesagt, dass ich mich nicht verjagen lasse” Sky-Experte Heribert Weber: “Wenn man die 22 Runden nicht im Herbst spielt, wird es problematisch” Die ganze Sendung im VIDEO


Wien, 04.12.2016. Zu Gast bei „Talk & Tore – Die Tipico Fußballdebatte” waren am Sonntag Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer, Altach-Geschäftsführer Sport Georg Zellhofer, Rapid-Spieler Mario Sonnleitner und Sky-Experte Heribert Weber. Hier einige Aussagen des von Martin Konrad moderierten Live-Talks.

Christian Ebenbauer:

sieht die kommende Ligareform als große Chance:

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Wir dürfen nicht vergessen, warum wir zu diesem Schritt gekommen sind. Wir hatten in der letzten Saison drei Klubs [Anmk. Austria Salzburg, Austria Klagenfurt, SV Grödig], die aus der Bundesliga abgestiegen sind und keiner aus sportlichen Gründen. Wir hatten aus dem letzten Jahr die Thematik, dass zwei Absteiger aus der SkyGo-Erste Liga zuviel sind. Das konnte auch nicht geändert werden und deswegen ist es der absolut richtige Schritt.

über diverse Beweggründe, die Ligareform durchzusetzen:

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Von den Landesverbänden kam der verständliche Wunsch, dass ein Meister aufsteigen können muss. Dazu kommen wir zu der Thematik, wieviel können wir spielen? Dann sind wir schnell bei dem Thema, wenn wir nicht zehn Klubs in der SkyGo-Erste Liga haben und dann noch zehn Klubs in der Tipico Bundesliga und die Wirtschaftskraft in Österreich nicht so groß ist, dann müssen wir irgendwo ansetzen. Entweder steigert man die Erlöse oder man verringert die Ausgaben. Die Verringerung der Ausgaben war die beste Alternative und deswegen hat man die SkyGo-Erste Liga reformieren müssen. Doch dann muss man natürlich oben ansetzen, weil wir der Meinung sind, dass wir Platz für mehr als zehn Vereine haben. Ich hoffe, dass es in den nächsten Jahren noch mehr als zwölf sind.

über den künftigen Spielplan der Bundesliga: Wir müssen die international tätigen Klubs schützen. Ein Land lebt davon, dass das Nationalteam stark ist und an zweiter Stelle, dass die Klubs Österreich international gut vertreten. Darauf müssen wir achten. Es ist wichtig, dass man keine Überbelastung der Spieler herbeiführt, wo wir heuer schon ziemlich nah dran sind. Und deswegen wird es sehr schwer werden, 22 Runden im Herbst zu spielen. Das werden wir erst nächstes Jahr irgendwann wissen.

sieht den Prozess für die künftige zweite Liga noch lange nicht abgeschlossen:

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Wir sind gerade dabei, bei der nächsten Hauptversammlung die Teilnahmevoraussetzungen festzusetzen. Da geht es vor allem um die wirtschaftlichen, personellen und infrastrukturellen Bestimmungen. Der wesentliche Punkt dahinter war ja der, dass man krampfhaft ein 2-2,5 Millionen-Budget stemmen muss, damit man heutzutage in der zweithöchsten Spielklasse spielen kann. Künftig soll das auch mit einem sechstelligen Budget möglich sein. Der Begriff semi-professionell gefällt mir nicht, weil es eher darum geht, dass sich Klubs künftig bemühen, für die höchste Spielklasse interessant zu werden.

Wie die aktuelle Tabelle nach der Punkteteilung aussehen würde
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Georg Zellhofer:

freut sich auch über den Vize-Herbstmeistertitel: Herbstmeister der Herzen kann man auch sagen. Das ist vielleicht der richtige Ausdruck. Gratulation an Sturm Graz. Ich denke, punktegleich mit dem Herbstmeister zu sein, das hätte uns vorher niemand zugetraut.

glaubt an die erneute Titelverteidigung von Salzburg: In den letzten Spielen sehe ich wieder das alte Red Bull-Spiel, auch wenn gegen die Admira verloren wurde. Ball jagen, ein, zwei Kontakte, in die Tiefe laufen, das ist perfekt. Sie haben auch extrem schnelle und technisch versierte Spieler. […] Sie haben für mich enormes Potential. Schade, dass sie nicht in die Champions-League gekommen sind. Sie wären dort eine tolle Mannschaft gewesen. Sie werden sich den Titel nicht nehmen lassen.

war aktiv in den Reformprozess der Bundesliga eingebunden:

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Man muss dieser Ligareform eine Chance geben. Nicht vorher schon die ersten Kritikpunkte suchen. Ich glaube, dass für zwanzig Profiklubs der Markt nicht vorhanden ist. Ich war bei den ganzen Gesprächen dabei, man hat es sich nicht einfach gemacht.

über vier erfolgreiche Jahre mit Damir Canadi in Altach: Ich habe ihn nach Altach geholt, mit der Aufgabe, aufzusteigen. Das haben wir überragend geschafft. Wir sind dann in den Europacup gekommen. Ein Vorteil war, dass er die Mannschaft gekannt hat und den Schritt, in die Bundesliga zu kommen, selbst gemacht hat. Man darf nicht vergessen, dass es dann ein sehr schweres Jahr mit 18 Niederlagen gab und zum Glück in den letzten Runden der Kopf aus der Schlinge gezogen wurde. Die Saison jetzt war wieder top. Ich kenne ihn in- und auswendig, seine Philosophie und wie er den Fußball sieht. Er ist ein Trainer, der jenen die Chance gibt, die sich im Training qualifizieren. Das ist eine klare Ansage von ihm.

über die Suche nach einem neuen Trainer:

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Ich weiß es noch nicht, habe gewisse Vorstellungen. Wir haben nicht den Druck, unbedingt einen Schnellschuss zu machen. Ich möchte auch nicht die Latte zu hoch legen, dass man glaubt, dass ein Trainer ständig Erster, Zweiter oder Dritter werden muss. Er muss gut zur Mannschaft passen, ein Teamplayer sein, eine gute Ansprache haben. Wenn die Entscheidung nicht mehr dieses Jahr fällt, werden wir auch ganz ruhig bleiben.

über einen möglichen Wechsel von Torhüter Lukse zu Rapid:

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Es gibt eine gute Gesprächsbasis mit Rapid, bin gespannt. Wir haben aber auch einen sehr guten zweiten Tormann. Da sind wir mit Martin Kobras gut aufgestellt. Es ist keine Anfrage von Rapid gekommen, also ist es für mich kein Thema.

Mario Sonnleitner:

über seine schwierigen Monate bei Rapid: Der damalige Trainer [Anmk. Mike Büskens] hat zu mir gesagt, dass es schwer wird, weil vorher Entscheidungen getroffen worden sind, die er mitträgt. Ich habe aber gesagt, dass ich weiter Gas geben werde und glaube, dass ich der Mannschaft weiterhin helfen kann. Es war nicht mein Ziel, einen Vertrag zu verlängern und dann zu gehen. […] Der Trainer hat mir bestätigt, dass es nicht an der Leistung liegt, sondern an Dingen, die ich nicht beeinflussen kann. Ich habe dann mit Herrn Müller, den ich sehr schätze, das Gespräch gesucht und gesagt, dass ich mich nicht verjagen lasse. Ich bin ein Spieler, der jede Konkurrenz annimmt. Ich glaube auch, dass die Leistung entscheidet und so haben wir das auch besprochen. Er hat gesagt, dass er das so weiter gibt, aber es hat sich leider nicht viel geändert.

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über die Umstellung auf eine Fünfer-Abwehrkette: Wir haben ein sehr schwaches Spiel in Salzburg abgeliefert. Dann hat der Trainer uns gesagt, dass er das System umstellt und das muss man dann sehr schnell adaptieren. Wir haben sehr viel Videostudium gehabt und akribisch gearbeitet, auch am Platz sehr viele taktische Trainings abgehalten. Die vielen Spiele helfen natürlich. Wir sind sehr lernwillig.

über die vielen eingesetzten Spieler unter Damir Canadi: Für ihn zählen Leistungen und wer sich anbietet, der spielt.

Sky-Experte Heribert Weber:

kann sich eine Vertragsverlängerung von Franco Foda bei Sturm sehr gut vorstellen: Er hat sehr gute Arbeit geleistet. Man darf nicht vergessen, dass viele neue Spieler gekommen sind, dass sie sehr schnell intergriert wurden und dass die Mannschaft von Beginn an funktioniert hat.

sieht bei der Ligareform noch einiges an Diskussionspotential: Wenn man nicht die Möglichkeit hat, die 22 Runden zu spielen, dann wird es im Frühjahr problematisch, weil dann die Transferzeit ist. Da haben einige Vereine die Möglichkeit, sich zu verstärken. Ob das finanziell tragbar ist, wird man erst sehen. […]  Es ist auch wichtig, dass man jedem vorher sagt, wenn es zur Halbierung der Punkte kommt, dann kann man nachher nicht jammern.

gratuliert Mario Sonnleitner zu seinem Verhalten in der Zeit unter Mike Büskens und Andi Müller:

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Wie er sich damals verhalten hat, das war mehr als professionell. Wenn ich in so eine Situation gekommen wäre als Kapitän einer Mannschaft und ich weiß, wie wichtig ich sein kann und auf einmal kommt einer daher, egal ob das der Sportdirektor oder Trainer ist, und sagt mir ich bin Vierter oder Fünfter, ich würde das nicht verstehen.

Wiederholungstermine der aktuellen Sendung auf Sky Sport Austria HD:
Montag, 05. Dezember, 6.45 Uhr und 23.45 Uhr
Dienstag, 06. Dezember, 8.15 Uhr