Technik-Triple in Aspen: Feller lässt ein Rennen aus
ÖSV-Ass Manuel Feller könnte sich am kommenden Wochenende in Aspen die kleine Kristallklugel im Slalom sichern. Diesem Ziel ordnet der Fieberbrunner in den kommenden Tagen alles unter und verzichtet dafür auf einen von zwei Riesentorläufen.
„Das Programm ist für einen, der zwei Disziplinen fährt, schon fast ein bisschen fahrlässig, muss man sagen. Vor allem mit der Höhe, mit den Reisen und allem ist es ein großes Risiko, dass da irgendwas passiert“, erneuerte Feller seine Kritik am Weltcup-Kalender.
In Aspen wird am Samstag der abgebrochene Riesentorlauf von Sölden nachgetragen, wodurch an dem Rennwochenende gleich zwei Riesentorläufe auf dem Programm stehen. Einen davon wird Feller auslassen, um seine Kräfte für den wichtigeren Slalom zu schonen.
„Ich werde am Freitag agieren, Samstag Pause machen und am Sonntag noch einmal einen guten Slalom fahren“, sagte er im ORF-Interview über seine Rennpläne für das Wochenende.
Feller mit 204 Punkten Vorsprung vor Strasser
Nach seinem jüngsten Sieg in Palisades Tahoe führt Feller in der Slalomwertung mit 590 Punkten über 200 Zähler vor dem Zweitplatzieren Deutschen Linus Strasser (386 Punkte). Bei nur noch drei ausständigen Slaloms in dieser Saison scheint der Gewinn der Slalom-Kristallkugel nur noch Formsache zu sein.
„Der Manu ist hochverdient ganz vorne, weil der so eine Konstanz hat. Das wird er sich auch nicht mehr nehmen lassen“, sagte auch Konkurrent Strasser.
Bild: GEPA
