Testspiel: Sturm unterliegt Dinamo Zagreb
Im Rahmen des zweiten Kurztrainingslagers in Catez bestritt der SK Sturm sein zweites Testspiel der Wintervorbereitung. Gegen den kroatischen Rekordmeister Dinamo Zagreb mussten sich die Grazer in einem trefferreichen Spiel mit 3:4 (0:2) geschlagen geben. Gespielt wurde im geschichtsträchtigen Stadion Maksimir in Zagreb 120 Minuten (zwei Halbzeiten á 60 min).
Diese Elf schickte Trainer Christian Ilzer von Beginn an aufs Feld:
In der 36. Minute musste der SK Sturm den Gegentreffer zum 0:1 hinnehmen. Luka Menalo trifft aus spitzem Winkel sehenswert zur Führung für Dinamo. Unmittelbar vor Seitenwechsel erhöhte der koratische Tabellenführer durch Ivanusec auf 2:0.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit nimmt Trainer Christian Ilzer einige Änderungen vor. So feiert u.a. Kapitän Stefan Hierländer, nach seiner Meniskusverletzung, sein Comeback.
Sturm-Youngster Lang schnürt Doppelpack
In der 67. Spielminute gelingt Dinamo das 3:0: Andric vollendet nach einer flachen Hereingabe. Christoph Lang verkürzt nach Assist von Andreas Kuen auf 1:3 (74.). In weiterer Folge erhöht Dinamo durch den zweiten Treffer von Andric auf 4:1 (95.). Nur drei Minuten später hatte Sturm durch Christoph Lang die passende Antwort parat. Der 20-Jährige trifft aus kurzer Distanz und schnürt den Doppelpack.
Fünf Minuten vor dem Ende der 120 Minuten verkürzt Sturm in Person von Ivan Ljubic auf 3:4. Der Mittelfeldspieler trifft mit einem mite inem satten Rechtsschuss flach ins Eck. Für Sturm war es die zweite Niederlage im zweiten Testspiel. Im ersten Testspiel des Jahres musste sich der SK Sturm MOL Fehervar mit 0:2 geschlagen geben.
Kroatische Meisterschaft beginnt bereits nächste Woche
Die von Neo-Coach Zeljko Kopic trainierten Zagreber liegen momentan punktegleich mit NK Osijek und ihrem Auftaktgegner aus Rijeka auf Platz eins der kroatischen Liga. Dinamo hat allerdings ein Spiel weniger am Konto.
Für den Topklub aus Kroatien geht bereits in einer Woche mit dem Heimspiel gegen HNK Rijeka das Pflichtspieljahr 2022 los.
Bild: GEPA