The Chosen One: Oscar Garcia bittet RB Salzburg am 07. Jänner offiziell zum Trainingsauftakt

Soeben wurde Oscar Garcia als neuer Coach von Red Bull Salzburg vorgestellt. Der Katalane hat einen Eineinhalbjahres-Vertrag unterschrieben und bringt mit Ruben Martinez seinen Co-Trainer mit. Zusätzlich steht ihm der bisherige Red Bull Salzburg-Betreuerstab zur Seite. Am 7. Jänner 2016 bittet Garcia erstmals offiziell zum Training. „It’s a big pleasure for me to be coach of Red Bull Salzburg. I’ll work hard to achieve all the goals“, sagte Garcia vor zahlreichen österreichischen Medienvertreter bei seiner Vorstellung.

Amtssprache: Englisch

Aufgrund der Internationalität des Teams werde er die Trainings auf Englisch leiten, das habe laut Garcia bereits in der Vergangenheit gut funktioniert. Deutsch möchte Garcia aber trotzdem lernen. Aufgrund der gemeinsamen Spielervergangenheit mit Stürmer-Star Jonatan Soriano lag die Frage nahe, ob es im Vorfeld der Vertragsunterzeichnung möglicherweise Kontakt zu ihm gegeben hatte. Eine ganz eindeutige Antwort ließ sich Garcia zwar nicht entlocken, Soriano habe ihm aber nur ‚gutes‘ über den Verein erzählt und er freue sich auf die gemeinsame Arbeit. Garcias erfolgreiches Engagement im Jugendbereich des FC Barcelona brachte die Frage, ob er den Spielstil von Luis Enrique oder jenen von Pep Guardiola bevorzuge, aufs Tableau. Im Stile eines Gentleman antwortet Garcia routiniert: „Ich ziehe den Stil vor, mit dem man die meisten Spiele gewinnt.“ 

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The Chosen One

Bereits im Sommer wurde Garcia als Nachfolger von Adi Hütter gehandelt. Schlussendlich konnte keine Einigung erzielt werden und die Salzburger entschieden sich in Person von Peter Zeidler für eine interne Lösung – für Garcia scheinbar alles nicht so schlimm. Er lebe schließlich in der Gegenwart und sei stolz jetzt Cheftrainer in Salzburg zu sein. „I don’t care about the reason. The reason was that I wasn’t the chosen one, now I am the chosen one“, erklärte er wortwörtlich.

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Steckbrief Oscar Garcia

Oscar Garcia:
  • Geburtsdatum: 26.04.1973
  • Alter: 42
  • Nationalität: Spanien
  • Bisherige Trainerstationen:
    FC Watford (England, 2. Liga)
    Maccabi Tel Aviv (Israel, 1. Liga)
    Brighton & Hove Albion (England, 2. Liga)
    FC Barcelona (Nachwuchs)
Neuer Co-Trainer 
Ebenfalls neu im Betreuerteam des FC Red Bull Salzburg ist Ruben Martinez (38), der mit Garcia bereits bei Barcelona, Brigthon und Tel Aviv zusammengearbeitet hat und als Co-Trainer fungiert. Weitere „Neuverpflichtungen“ sind in diesem Bereich nicht vorgesehen.
Statements

Christoph Freund: „Wir sind sehr froh, dass wir uns mit Oscar auf eine 1,5-jährige Zusammenarbeit einigen konnten. Der bestehende Betreuerstab bleibt unverändert. Mit Oscar Garcia als Trainer bleiben wir mit Sicherheit dem Fußball treu, der uns in den letzten Jahren ausgezeichnet hat. Garcia hat bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass er einen offensiven Fußball spielen lässt, der auch erfolgreich ist. Uns ist es äußerst wichtig, dass ein Trainer seine persönliche Note miteinbringt. Wir sind zuversichtlich, dass das bei Oscar Garcia der Fall sein wird. Wir sind mit der Qualität unsers Kaders sehr zufrieden und überzeugt, dass wir damit gut aufgestellt sind. Gemeinsam mit dem Trainer werden wir uns das noch einmal im Detail ansehen, um das Team, falls nötig, noch punktuell zu verstärken.“

Oscar Garcia: „Für mich ist es eine große Ehre, der neue Trainer von Red Bull Salzburg zu sein. Ich bevorzuge den Spielstil, der erfolgreich ist. Wir möchten die Fans zufriedenstellen und dadurch viele Leute in die Arena bringen. Ich denke, die Vorstellungen des Vereins und mein Trainerstil sind sehr ähnlich und passen hervorragend zusammen. Ich habe als aktiver Spieler viele große Trainer erlebt und tolle Erfahrungen sammeln dürfen, diese möchte ich nun an meine Spieler weitergeben. Jonatan Soriano kenne ich gut, da wir bereits vor Jahren zusammengespielt haben. Wir konnten uns kurz über den Verein austauschen – dadurch habe ich viele positive Eindrücke gewinnen können. Mich freut es, dass es ihm in Salzburg gut gefällt und er sich sichtlich wohlfühlt. Hinsichtlich der Sprache mache ich mir keine Sorgen, da ich neben Spanisch auch noch Französisch, Portugiesisch und Englisch beherrsche. Zudem gibt es bei Red Bull Salzburg einige gute Übersetzer. Wir werden die Winterpause optimal nutzen, sodass ich meine neuen Spieler besser kennenlerne, aber auch ihnen die Möglichkeit biete, meinen Stil zu verinnerlichen. Ich freue mich auf diese neue Herausforderung.“