Theresa Schafzahl – So mischt eine Österreicherin die PWHL auf

Für Theresa Schafzahl ist ein Traum in Erfüllung gegangen. In der neu gegründeten PWHL mischt die Weizerin die nordamerikanische Topliga auf. Schafzahl erzielte das erste Tor für Boston in ihrer Franchise-Geschichte – und dabei soll es natürlich nicht bleiben.

Anfang Jänner ging für Schafzahl ein Traum in Erfüllung. Die Steirerin wurde im PWHL-Draft mit Nummer 39 von Boston ausgewählt. Für viele Experten ein Schnäppchen, ist Schafzahl nun die erste österreichische Spielerin in der neu gegründeten Frauen-Eishockey-Profiliga. Zuvor spielte die 23-Jährige für die „Catamounts“, das Team der University of Vermont. Über ein Scoutingcamp in Schweden gelang der damaligen Schülerin 2018 der Sprung an die amerikanische Universität. Dort schrieb Schafzahl Geschichte: Mit 71 Toren und 74 Assists führt die Weizerin die Bestenliste der Mannschaft an.

Ihr PWHL-Debüt krönte die 23-Jährige mit dem ersten Franchise-Tor für Boston in der Ligageschichte. „Es war unglaublich“, so Schafzahl: „Man freut sich immer, wenn man ein Tor schießt. Und es ist natürlich ganz besonders, wenn es das erste Tor für einen selbst ist. Das es das erste Tor für das ganze Team ist, ist ganz speziell.“ Das Auftaktspiel ging für Boston dennoch verloren: Man unterlag Minnesota mit 2:3.

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(Red.) / Bild: Imago