Pressekonferenz zum Vorverkaufsstart des Ticketverkaufs für das ATP 500-Turnier der Erste Bank Open in Wien mit (v.li.n.re.): Dominik Thiem und Herwig Straka (Turnierdirektor); Copyright: e|motion/Bildagentur Zolles KG/Christian Hofer, 6.5.2015<br>
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Thiem baut im Match gegen Janowicz auch auf die Unterstützung der Fans

via Sky Sport Austria

Wien, 19. Oktober 2015. – Österreichs Nummer eins Dominic Thiem steigt am Dienstag in die mit 2,324 Millionen Euro dotierten Erste Bank Open 500 in der Wiener Stadthalle ein. Auftaktgegner des 22-jährigen Niederösterreichers ist der aufschlagstarke Pole Jerzy Janowicz, vor dem Thiem einigen Respekt hat: „Das ist ein äußerst unangenehmes Los, aber das Feld ist extrem stark und von daher gibt es keinen angenehmen Gegner. Ich habe zuletzt öfters gegen solche ‚Aufschlagmonster‘ gespielt, also weiß ich, was mich erwartet“, meinte Thiem, der vor vier Jahren bei einem Challenger-Turnier in Salzburg gegen Janowicz in zwei Sätzen verloren hat.

 

„In der Zwischenzeit ist einiges passiert, aber man darf nicht vergessen, dass er in Wimbledon schon einmal im Semifinale gewesen ist, das Endspiel beim Masters-Turnier in Paris erreicht hat und in der Weltrangliste auf Platz 14 gestanden ist. Er hat nicht nur einen starken Aufschlag, sondern bewegt sich für seine Größe auch gut“, charakterisiert Thiem seinen 2,03 Meter großen Auftaktgegner, der in der aktuellen Weltrangliste auf Position 65 zu finden ist. In der Saison 2013 stürmte der 24-jährige Pole in Wimbledon in das Halbfinale und legte damit den Grundstein für sein bisher bestes Karriere-Ranking, das er im August 2013 mit Platz 14 erreichte.

 

Dominic Thiem hat am Sonntag sein erstes Training auf dem Centre Court absolviert und ist vom Ambiente mit dem Trainingsplatz in einem Zelt, das vor der Wiener Stadthalle errichtet wurde, sehr angetan: „Die Aufwertung ist ein Traum! Das Turnier war in den letzten Jahren schon so gut, dass es fast nicht mehr besser werden kann“, schwärmte der Weltranglisten-19.

 

„Jetzt gilt es, dass ich mich gut auf die Halle, den Belag und die Bälle einstelle, damit ich am Dienstag voll ready bin. Ich habe zuletzt in Shanghai gut gespielt, gegen Feliciano Lopez ein enges Match knapp in drei Sätzen verloren, was dir gegen so einen starken Spieler schon einmal passieren kann. Ich fühle mich körperlich um einiges besser als nach meiner Rückkehr aus Asien im vergangenen Jahr, und das stimmt mich zuversichtlich. Auch der Heimvorteil wird eine Rolle spielen. Ich freue mich schon auf meine Fans, die mich sicher wieder ordentlich pushen werden“, so Thiem.