May 6, 2021, MADRID, MADRID, SPAIN: Dominic Thiem of Austria in action during his Men s Singles match, round of 16, against Alex de Minaur of Australia on the ATP, Tennis Herren Masters 1000 - Mutua Madrid Open 2021 at La Caja Magica on May 6, 2021 in Madrid, Spain. MADRID SPAIN - ZUMAa181 20210506_zaa_a181_256 Copyright: xOscarxJ.xBarrosox

Thiem vor Viertelfinal-Duell gegen Isner auf der Suche nach alter Lockerheit

via Sky Sport Austria

Die ersten zwei Schritte sind getan und nach außen verkauft Dominic Thiem seine Tour-Rückkehr als positive Überraschung. Auch wenn es dem 27-jährigen US-Open-Sieger nach siebenwöchiger Pause noch an Spielpraxis mangelt: Auf den bisherigen Auftritten des Sandplatz-“Prinzen” hinter Rafael Nadal lässt sich aufbauen. Das weiß auch Thiem selbst. Vorwiegend, so meinte er, gilt es für ihn nun seine Lockerheit zu finden.

“Ich muss in den nächsten Matches einfach ein bisserl lockerer im ganzen Körper spielen. Der Arm muss ein bisschen freier laufen. Wenn ich zu verkrampft bin, ist das Ganze viel, viel anstrengender”, meinte Thiem gegenüber der APA. Es gelte nun wieder die perfekte Mischung zu finden, auch um John Isner im Viertelfinale in Madrid (ab 13:00 Uhr live auf Sky Sport Austria 1 – Streame das Spiel mit dem SkyX-Traumpass) schlagen zu können.

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Thiem fühlt sich “körperlich top”

Eine wichtige Erkenntnis war für ihn im vor allem engen ersten Satz im Achtelfinale gegen Alex de Minaur am Donnerstag, dass er auch vom Kopf her wieder voll dabei ist. “Ja, das schon. Es waren vor allem im ersten Satz viele enge Situationen. Der erste Satz hat schon wieder alles gehabt und ich bin die meiste Zeit voll dran geblieben.” Zwar gäbe es noch einiges zu verbessern, auch in Sachen Intensität. “Das gehört verbessert in den nächsten Matches und Turnieren. Aber von dem wie ich drangeblieben bin, war es sehr gut.”

Als einer der “Slider” auf der Tour auch auf Hartplatz, – also selbst auf anderen Belägen als Sand in den Ball zu rutschen -, tut ihm die Rückkehr auf den gelenksschonenderen Sandplatz gut. Auch wenn die Ballwechsel nun vielleicht wieder länger werden. “Vom Körperlichen her war ich top vorbereitet. Ich habe ja zweieinhalb, drei Wochen, bevor ich nach Madrid gereist bin, richtig viel gemacht. Als ich mit dem Knie verletzt war, habe ich trotzdem viel Fitness machen können, Ausdauer trainieren können. Die körperlichen Werte waren echt top.”

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Der volle Einstieg in die Sandplatz-Mühle hat ihm aber nun auch auf den Händen schon Blasen verschafft. Das Tape an Daumen und Zeigefinger an seiner Schlaghand war unübersehbar. “Normalerweise kriege ich es nur auf den Füßen, jetzt nachdem ich drei, vier Wochen nicht gespielt habe, habe ich richtig Blasen bekommen. Bis die weg sind, muss ich halt tapen.”

Die Basis ist jedenfalls gelegt. Schon kommende Woche geht es in Rom mit dem nächsten Masters-1000-Turnier weiter. Doch das große Ziel des Dominic Thiem sind für den zweifachen Finalisten natürlich die French Open. Die Verlegung um eine Woche nach hinten spielt Thiem jedenfalls in die Karten. Bis dahin hat der Schützling von Nicolas Massu nun genügend Zeit, seine Topform für Roland Garros zu finden.

Madrid-Viertelfinale Thiem vs. Isner ab 13 Uhr live

(APA)

Bild: GEPA