Thiem nach München-Out: „Alles da, aber nicht die ganze Zeit“
Für Dominic Thiem endet das ATP-Turnier in München nach einem doppelten Matchtag: Zuerst bezwingt der Ex-US-Open-Sieger seinen Gegner Marc-Andrea Hüsler, ehe er nur wenige Stunden später an Taylor Fritz scheitert.
„Ja, es stimmt, es ist alles da, aber nicht die ganze Zeit. Es sind noch ein paar Löcher im Match. Zum Beispiele, ich breake ihn zum 2:0 und dann muss einfach mehr kommen, da muss ich das fortsetzen. Gegen Ende hin genauso, spiele ich wirklich ein paar richtig gute Punkte. Und dann kommen Punkte, die habe ich früher nicht oft verloren, und jetzt kommen teilweise Fehler“, sagte Thiem selbstkritisch.
VIDEO-Highlights: Thiem scheitert an Fritz
Doch er zog auch positive Erkenntnisse. „Generell fühle ich mich viel, viel besser. Man darf nicht vergessen, er hat letzte Woche Monte-Carlo-Halbfinale gespielt. Er ist ein gefährlicher Spieler, der richtig schnell spielt.“ Dennoch war für Thiem der zweite Vergleich mit einem Top-Ten-Mann in kurzer Zeit wichtig. „Ich gewöhne mich immer besser dran. Es war ein bisserl besser als letzte Woche gegen Rune. Das ist, was bleibt, und auf nach Madrid.“ Das Turnier in der spanischen Hauptstadt ist nächste Woche LIVE auf Sky Sport Austria zu sehen!
https://www.skysportaustria.at/thiem-erhaelt-wildcard-fuer-madrid-masters/
Bei welchem Prozentsatz seiner Möglichkeiten er sich einschätzt? „Teilweise ist es knapp bei 100, dann von 2:0 auf 2:4 falle ich auf 50, 60 Prozent.“ Er müsse sich auf 80 Prozent im gesamten Match steigern. „Und es dann immer weiter in die Höhe bringen. Das ist der Schlüssel in den nächsten Wochen.“
VIDEO-Highlights: Thiem kämpft sich gegen Hüsler zurück zum Sieg
(Red./APA).
