Thorsten Fink: „Ein Punkt, der sich ärgerlich anfühlt“

via Sky Sport Austria
  • Franco Foda: „Aufgrund des Spielverlaufes muss man mit einem Punkt zufrieden sein“
  • Robert Almer: „Das Tor nehme ich auf meine Kappe“
  • Franz Wohlfahrt: „Das Positive überwiegt bei mir immer, wir haben den Vorsprung auf Sturm gehalten“
  • Walter Kogler: „Das Resultat nützt keinem von beiden“

 

Alle Stimmen zum 1:1 zwischen Sturm Graz und Austria Wien – exklusiv von Sky Sport Austria.

 

(Trainer ):

…nach dem Spiel: „Ich denke, es war insgesamt kein so gutes Spiel. Die Mannschaft ist nach 1:0-Rückstand zurückgekommen und wurde belohnt. Aufgrund des Spielverlaufes muss man mit einem Punkt zufrieden sein. Heute haben wir nicht so viele Torchancen wie zuletzt rausgespielt, die Austria hat kompakt verteidigt, bis in die letzte Zone sind wir gut gekommen, dann haben uns aber die Lösungen gefehlt. Wir müssen in der Tabelle noch Plätze gut machen, abgerechnet wird nach 36 Spieltagen. Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen, die Mannschaft war nach den letzten Wochen verunsichert. Passqualität, einfache Abspielfehler und die Ballannahme und -mitnahme müssen wir auch viel besser machen.“

 

(Trainer ):

…nach dem Spiel: „Hauptproblem war, dass wir das 2:0 nicht gemacht haben. Ich war mit Robert Almer sehr zufrieden. Wir müssen den Sack früher zumachen, das Gegentor war nicht das Problem. Der Ball hatte viel Effet, es war schwer den Ball festzuhalten. Ich habe insgesamt ein sehr, sehr gutes Spiel gesehen, wir haben nur aus Standardsituationen etwas zugelassen, uns nicht hinten rein gestellt und wollten immer nach vorne spielen. Das Minimalziel einen Punkt haben wir heute mitgenommen, der sich auch sehr ärgerlich anfühlt, weil wir nach oben rankommen hätten können. Die Überraschung, dass wir Meister werden können…heute war es ein Schritt Richtung Platz drei. Den haben wir abgesichert und jetzt schauen wir, was in den letzten neun Spielen noch geht. Heute gibt es wenig Negatives zu sagen. Es war die beste Defensivleistung, ein sehr konzentrierter Auftritt meiner Mannschaft.“

 

(Sportdirektor ):

…nach dem Spiel: „Es war ein sehr gutes Spiel, hohes Tempo. Wir hätten gewinnen können und einige Vereine zum Zittern bringen können. Das Gegentor war kein Tormannfehler von Robert Almer, es war ein abgewehrter Ball und dann sind auf engstem Raum viele Spieler vorm Torhüter gestanden. Natürlich wäre es schöner gewesen, wenn der Ball zur Seite geht. Das Positive überwiegt bei mir immer, wir haben den Vorsprung auf Sturm gehalten. So wie die Mannschaft sich im Moment präsentiert, gefällt mir das. Man muss auswärts gegen Sturm Graz auf diese Weise einmal einen Punkt machen.“

 

(Spieler ):

…nach dem Spiel: „Das war heute zu wenig. Wenn wir zuhause spielen und der Gegner machbar ist… er ist keine Übermacht, den kann man auf alle Fälle schlagen. Das Spiel war okay – nicht gut und nicht schlecht. Mit einem Punkt können wir nicht zufrieden sein. Ich bin angefressen, für mich ist das heute zu wenig. Die Spiele werden weniger und wir müssen uns am Riemen reißen.“

 

(Tormann ):

…nach dem Spiel: „Wir haben gut gespielt und hätten den Sack zumachen können. Wir hätten gerne einen Schritt nach vorne gemacht, den müssen wir dann in den kommenden Wochen machen. Wir schauen mit einem Auge immer nach vorne – neun Runden sind noch zu spielen und von daher ist noch alles möglich.“

…über das Gegentor: „Den Ball muss ich fangen oder weiter weg seitlich abwehren. Das Tor nehme ich auf meine Kappe.“

…über sein Comeback: „Es war schön nach so langer Zeit wieder am Platz zu stehen und für die harte Arbeit der letzten Monate wird man dann einigermaßen belohnt.“

 

(Spieler ):

…nach dem Spiel: „Es sind zwei verlorene Punkte, wenn man bis zur 85. Führt. Den dritten Platz haben wir aber verteidigt, den Abstand nach oben leider nicht verkürzen können. Unser Ziel ist es im nächsten Jahr im Europacup zu spielen und dafür müssen wir unter die ersten Drei kommen.“

 

(Sky Experte):

…über das Spiel: „Das Resultat nützt keinem von beiden. Die Austria hat es verpasst nach vorne anzudocken. Nach dem 1:0 haben sie nicht nachgelegt und so fährt man mit einem Punkt nach Hause. Sturm wird nach dem Spielverlauf mit dem einen Punkt gar nicht so unzufrieden sein.“