SALZBURG,AUSTRIA,12.MAY.21 - SOCCER - tipico Bundesliga, championship group, Red Bull Salzburg vs SK Rapid Wien. Image shows the rejoicing of Mergim Berisha and Patson Daka (RBS). Photo: GEPA pictures/ David Geieregger

Torfabrik, Assistkönig & Dauerbrenner: Die Zahlen zur Saison 2020/21

via Sky Sport Austria

Auch in dieser Saison stellte Meister Red Bull Salzburg die Torfabrik der Liga, WAC-Kapitän Michael Liendl darf sich Assistkönig nennen. Wir präsentieren euch die wichtigsten Zahlen zur vergangenen Saison.

skyx-traumpass

TORE

Mit 588 Toren (Schnitt 3,06) für die 192 Spiele wurden in dieser Saison um 55 weniger als 2019/20 (643/3,35) geschossen.

2018/19, in der ersten Saison der Zwölferliga neu mit Punkteteilung nach 22 Runden, waren es 558 (Schnitt 2,91) gewesen. Torfabrik war Meister Salzburg mit 94 Volltreffern.

Als höchste Siege feierten die “Roten Bullen” ein Heim-7:1 gegen Hartberg und ein 8:2 in St. Pölten. Nur ein einziges Mal – beim 0:1 in der Südstadt gegen die Admira am 5. Dezember – schossen sie kein Tor.

Der höchste Saisonsieg gelang Rapid Wien mit dem 8:1 gegen den Wolfsberger AC.

TORSCHÜTZENKÖNIG

Nach dem Israeli Shon Weissman, der 2019/20 für den WAC 30 Mal traf, ist diesmal mit Patson Daka wieder ein Salzburger dran.

Mit 27 Treffern holte sich der Sambier den Schützentitel vor dem Dänen Nikolai Baden Frederiksen (WSG Tirol), der 18-mal scorte, und dem Serben Dejan Joveljic (WAC/17 Tore).

ASSISTS

Assistkönig der Liga wurde WAC-Profi Michael Liendl mit 16 Vorlagen. Dahinter folgen Rapid-Profi Thorsten Schick (10 Assists), Jakob Jantscher vom SK Sturm (9) sowie Mergim Berisha (Salzburg/8) und Dor Hugi (St. Pölten/8).

KOPFBALLTORE

Insgesamt wurden in dieser Saison 79 der 588 Tore per Kopf erzielt. Spitzenreiter in dieser Kategorie sind der LASK und der Wolfsberger AC mit je 11 Kopfballtoren. Torgefährlichster Kopfballspieler war LASK-Kapitän Gernot Trauner mit vier Treffern.

Schlusslicht in dieser Statistik ist die SV Ried mit nur einem erzielten Kopfballtreffer in dieser Spielzeit.

SERIEN

Gleich dreimal feierten die Salzburger sechs Siege in Folge, allerdings waren die “Bullen” nie länger als sieben Runden (1. bis 7. Runde) ungeschlagen. Auch Rapid blieb über dieselbe Zeitspanne ungeschlagen, jedoch mit zwei Unentschieden (Salzburg ein Remis). Die Hütteldorfer freuten sich auch einmal über fünf Siege in Folge (12. bis 16. Runde).

Auffallend ist Sturms Auswärts-Unserie von neun sieglosen Spielen 2021, während die Grazer von der 8. bis 16. Runde fünf Heimsiege nacheinander feierten. Bemerkenswert auch die schlechte Heimbilanz des WAC, der in 16 Spielen nur zu drei Siegen bei drei Remis und zehn Niederlagen kam, dafür aber auswärts mit zehn Siegen, zwei Remis und nur vier Niederlagen reüssierte.

Die schlechteste Serie legte St. Pölten hin: 14 Runden (0-4-10) von der 19. bis 32. Runde sieglos, da war der letzte Tabellenplatz vorprogrammiert.

EINSATZREKORDLER

Gleich 12 Spieler waren in allen 32 Spielen ihrer Mannschaften im Einsatz, die zwei Torleute Patrick Pentz (Austria) und Andreas Leitner (Admira) die volle Zeit.

Von den Feldspielern verpasste der Rapidler Maximilian Ullmann nur rund 15 Minuten, als er beim 0:2 in Salzburg in der 79. Minute gegen Sulzbacher ausgetauscht wurde. Die weiteren “Eisernen” – Andrade, Ranftl (beide LASK), Liendl, Joveljic (beide WAC), Kara (Rapid), Hierländer, Ljubic (beide Sturm), Reifeltshammer (Ried), Rieder (WSG Tirol) – wurden öfter ein- und ausgetauscht.

MEISTE SPIELER EINGESETZT

Die Admira setzte in dieser Saison nicht weniger als 41 Spieler ein, wobei in der Schlussrunde wegen eines Corona-Clusters gleich sechs Nachwuchskicker zum Zug kamen.

Weiters: je 30 Salzburg, Ried, je 29 Austria und WAC, je 27 LASK, Altach, St. Pölten und Hartberg, 26 Sturm, 25 Rapid, 23 Tirol.

ELFMETER

53 der insgesamt 66 verhängten Elfer wurden verwandelt, elf gehalten, zwei verschossen. Salzburg (neun von zehn) und der LASK (sechs von zehn) bekamen die meisten Penalties zugesprochen, am wenigsten Altach und St. Pölten mit nur je zwei. Nur ein Elfer wurde gegen Rapid gepfiffen. Zwei gab es gegen Salzburg, gleich neun gegen den WAC und gegen Ried, acht gegen St. Pölten und Tirol.

KARTEN

Gleich dreimal wurde Luka Lochoschwili (WAC) mit Rot vorzeitig vom Feld geschickt. Diese Wertung führt allerdings das Team von Sturm mit fünf Roten Karten an. Die Austria (Grünwald war als einziger zweimal dran), Altach und Ried sahen je vier Gelb-Rote Karten.

Bei den Gelben Karten bildeten Kerschbaum (Admira) und Pokorny (St. Pölten) mit je elf die Spitze der Gelb-Sünder.

TRAINERWECHSEL

Die Admira und Ried verbrauchten jeweils vier Trainer. So wechselte die Admira von Zvonimir Soldo über Interimscoach Patrick Helmes zu Damir Buric. Der Kroate musste jedoch fünf Runden vor Schluss Klaus Schmidt Platz machen, der 14 Monate vorher hatte gehen müssen.

Beim Aufsteiger Ried folgte Mitte Dezember Co-Trainer Gerhard Schweitzer für ein erfolgreiches Spiel Gerald Baumgartner. Ab Jänner 2021 leitete Miron Muslic die Geschicke der Kampfmannschaft, nach zehn sieglosen Runden kam am 25. März die Trennung, seitdem hat Andreas Heraf das Kommando.

skyx-traumpass

Bild: GEPA