Trainer angezählt? Köck spricht Trainer Silberberger „extremes Vertrauen“ aus

Die WSG Tirol ist mit drei Niederlagen in die aktuelle Saison der ADMIRAL Bundesliga gestartet. Mit dem LASK und Rapid Wien warten in den kommenden Wochen harte Spiele auf die Tiroler zu. Auch Trainer Thomas Silberberger steht in der Kritik. Manager Stefan Köck nimmt im Sky-Interview Stellung zur aktuellen Lage des Vereins.

„Wenn man die ersten drei Spiele verliert, ist Ernüchterung da“, resümiert Köck die ersten drei Bundesliga-Runden. Einen Trainerwechsel strebt der WSG-Manager laut eigener Aussage aber aktuell nicht an: „Ich bin voll von diesem Kader überzeugt und vom Trainerteam überzeugt und auch überzeugt, dass wir aus dieser aktuell schlechten Situation herauskommen.“

„Der Thomas Silberberger hat sich toll weiterentwickelt. Hat diesen Verein dorthin gebracht, wo wir heute sind. Deswegen hat er extremes Vertrauen. Ich sehe jeden Tag sowohl den Trainer, das Trainerteam und die Mannschaft und kann daher sehr gut einschätzen, wie er mit der Mannschaft arbeitet. Das Zauberwort muss sein ‚Arbeit‘ und eine gewisse Ruhe“, so Köck weiter.

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Kommunikation als Grundproblem

Vor allem das Fehlen von Innenverteidiger Raffael Behounek soll die WSG im Sommer zurückgeworfen haben, wie Sky-Analyseexperte Marko Stankovic beschreibt: „Das größte Problem ist der Spielaufbau. Raffael Behounek das Stichwort. Wir sehen ihn hier, er ist der Kommunikator. Er dirigiert, wie der Angriff vorangehen soll.“ In dieser Saison funktioniert das bisher noch nicht, wie gewollt: „Die WSG hat im aktuellen Spiel keine richtige Struktur und Idee und das muss man schnell verbessern“, so Stankovic.

Angesprochen auf den Abgang von Behounek sagte Köck: „Kommunikation ist im Fußball wichtig. Aber ich bin kein Freund davon, Spielern nachzuweinen, die nicht mehr da ist.“

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Update zu Neuzugang Diarra

Ebenso gab Köck ein Update zum möglichen Neuzugang Mahamadou Diarra. „Er sollte nächste Woche bei uns ankommen und sich in das Training und den Spielbericht eingliedern“, so Köck. Nach Alternativen wird sich nicht umgesehen: „Wir rechnen fest mit ihm. Ich bin überzeugt, dass er nächste Woche ins Training einsteigt.“

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