Trainerdiskussion bei Blau-Weiß? „Normal, wenn man Spiele nicht gewinnt“

Mit der Niederlage in Ried kassiert Blau-Weiß Linz bereits die neunte Niederlage der laufenden Bundesliga-Saion – kein Team kassierte mehr. Kommt es jetzt zur Trainerdiskussion? Der WAC verzweifelte beim Heim-1:2-(0:1) am TSV Hartberg. 

Der Vorletzte Blau-Weiß Linz kassierte im Oberösterreich-Duell in Ried mit einem 1:2 die neunte Liga-Niederlage. Kein anderes Team hat annähernd so viele Pleiten zu verzeichnen, womit eine Trainerdiskussion nicht ausbleiben wird. „Das ist ja normal, wenn man Spiele nicht gewinnt, sondern verliert. Der Trainer ist der, der die Verantwortung übernehmen muss“, erklärte Coach Mitja Mörec.

Rückendeckung kam von Christoph Schösswendter. „Aber es muss was passieren. Wir sind an einem Punkt, an dem Punkte eingefahren werden müssen“, sagte der Sportdirektor bei Sky. Die Rieder dürfen hingegen dank dem siebenten Saisontor von Kingstone Mutandwa in der 97. Minute nach oben blicken. „Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen, wie eiskalt sie war. Wir haben das Spiel sozusagen mit einem Mutandwa-Moment beendet“, meinte Trainer Maximilian Senft. Den Leihstürmer von Cagliari würde Senft gerne dauerhaft im Rieder Dress sehen.

Trainerdiskussion in Linz? Schösswendter: „Es muss was passieren“

HIGHLIGHTS | SV Ried – Blau-Weiß Linz | 13. Runde

Bereits sieben Saisontore für Havel

Hartbergs Matchwinner in Wolfsberg war Elias Havel. Der im ÖFB-Team auf Abruf stehende 22-Jährige bereitete dem Cupsieger mit seinem Tempo immer wieder Schwierigkeiten und traf auch zum 2:0. Sieben Saisontore stehen für Havel zu Buche, er selbst sah bei seinen Vorstellungen „noch viel Luft nach oben“. Trainer Manfred Schmid sah seinen Schützling von Woche zu Woche besser. „Ich wünsche es ihm, dass er in den ÖFB-Kader reinrutscht, das hat er sich verdient“, meinte Schmid.

Schmid stolz: „Die Jungs haben alles reingeworfen“

Für die Hartberger ging ihre heimatlose Zeit mit einem Sieg zu Ende. Am 22. November kehren sie gegen Ried in die umgebaute heimische Arena zurück. Kein Glück brachten die Heimauftritte beim WAC bisher Peter Pacult. Der Wiener hält bei drei erfolglosen Versuchen, mit dem Cupsieger zu Hause drei Zähler einzufahren. Pacult wirkte nach der nächsten Niederlage ein wenig bedient. „Wir hatten viel Ballbesitz, aber die letzte Konsequenz hat gefehlt.“ 79 Prozent Ballbesitz halfen dem WAC nicht, Verteidiger Nicolas Wimmer stellte fest: „Wenn du nur hin und her spielst, kreierst du keine Chancen.“

HIGHLIGHTS | Wolfsberger AC – TSV Hartberg | 13. Runde

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(APA) / Bild: Imago