Trainerwechsel! Heraf kehrt zu Schwarz-Weiß Bregenz zurück

Trainerwechsel bei Zweitligist Schwarz-Weiß Bregenz. Andreas Heraf kehrt auf die Trainerbank zurück und unterschreibt bis Sommer 2027.

Nur wenige Tage vor der Bestellung des 58-Jährigen wurde eigentlich der ehemalige SKN-Trainer Tugberk Tanrivermis als Trainer vorgestellt. Wie der Verein jedoch bekannt gibt, wird der 35-Jährige seine Aufgabe im Verein aufgrund von einem familiären Schicksalsschlag nicht wahrnehmen. Heraf stand im Jahr 2023 in 27 Pflichtspielen bereits an der Seitenlinie der Vorarlberger. 

Heraf-Rückkehr nach Bregenz – Das volle Statement im Wortlaut

Unser designierter Trainer Tugberk Tanrivermis wurde Anfang dieser Woche über den plötzlich aufgetretenen, kritischen Gesundheitszustand eines sehr nahen Familienmitglieds informiert. Da der weitere Verlauf unklar ist und er sich unter diesen Umständen verständlicherweise nicht mit vollem Fokus seiner Aufgabe für den SWB widmen kann, haben wir gemeinsam eine einvernehmliche Lösung gefunden. Wir wünschen Tugberk für die Zukunft alles Gute und wünschen ihm und seiner Familie viel Kraft in dieser schwierigen Phase.

Der Fokus im Vorstand wechselte ab diesem Moment wieder voll auf Schwarzweiß und die Zukunft unserer Kampfmannschaft. Es war schnell klar, dass wir in dieser Situation jemanden brauchen, der das Umfeld und die Liga bereits kennt, bereits bewiesen hat, dass er mit Drucksituationen umgehen kann und damit schon als Trainer mit unserem Verein erfolgreich war.

Die Bilanz des 11-maligen Österreichischen Nationalspielers mit SW spricht Bände:

27 Spiele, 15 Siege, 6 Unentschieden und nur 6 Niederlagen, Tordifferenz 48:24 bei 51 Punkten.
Er stand nicht nur bei über 350 Bundesligaspielen als Spieler auf dem Platz, sondern hat auch 36 Spiele als Trainer dort absolviert. Nach seiner Zeit im Rheinvorland und beim BFC Dynamo war er zuletzt beim SV Gmunden engagiert, der nach 10 Spieltagen souverän mit 7 Punkten Vorsprung am 1. Tabellenplatz der Landesliga Oberösterreich steht.

Jetzt kehrt er zurück in einer schwierigen Phase, wird aber mit seiner akribischen Art alles Versuchen, um gemeinsam mit unserem Betreuerteam das Ruder rumzureißen und das Team aus dem Tabellenkeller rauszuholen! Wir sind überzeugt, dass ihm das gelingt!

Im Namen der gesamten SW-Familie sagen wir “Willkommen zurück, Andy!” und wünschen ihm für seine zweite Amtszeit viel Erfolg!

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Bild: GEPA