„Trainieren schon mit einem Mann weniger“: Greil scherzt nach Unterzahl-Sieg
Erfreulicher Sieg nach vielen Hürden: Austria Klagenfurt kann nach einem aberkannten Treffer, einer 101-minütigen Regenunterbrechung und einer Roten Karte doch noch über drei Punkte gegen die WSG Tirol jubeln. Patrick Greil erörterte im anschließenden Sky-Interview die Umstände eines nicht alltäglichen Sieges.
„Wir haben bis zum Schluss gekämpft. Natürlich war es dann mit einem Mann weniger schwierig, dass wir dann auch was im Spiel machen. Ich finde, wir haben aber nicht viel zugelassen in der zweiten Halbzeit. Wir sind dann hinten drinnen gepickt“, erklärt der Mittelfeldspieler. Mittlerweile sind personelle Rückschläge nahezu eine Routine für das Spiel der Klagenfurter: „Aber irgendwie sind wir das schon gewohnt. Wir spielen schon langsam besser mit einem Mann weniger. Grundsätzlich hat es schon gepasst, dass wir gewonnen haben.“
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Den mittlerweile fünften Platzverweis im sechsten Spiel kommentiert Greil sarkastisch: „Wir trainieren es in der Woche mittlerweile schon mit einem Mann weniger. Aber Spaß beiseite, in Klagenfurt hat es schon viele spektakuläre Spiele gegeben. Das gehört zum Fußball. Wir sollten aber auf alle Fälle schauen, dass wir es abstellen.“
Greil über Regenpause: „Man bleibt auf Spannung“
Nicht zur Gewohnheit dürfte auch die Unterbrechung nach einem Unwetter werden: „Ich habe die Situation zum ersten Mal gehabt in meiner Karriere. Mein Gefühl hat mir gesagt, dass das Spiel zu Ende ist. Aber man bleibt natürlich auf Spannung. Es ist aber schwierig diese Spannung aufrechtzuerhalten. Ich bin dann schon ein wenig eingegangen, aber dann wärmt man sich auf und dann geht das schon.“
VIDEO: Klagenfurts Greil trifft zum Ausgleich
(Red.)
