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Transfer-Hammer? Atletico will angeblich Griezmann zurückholen

via Sky Sport Austria

Das wäre einer der größten Transfers im kommenden Sommer: Atletico Madrid hat offenbar Pläne, Antoine Griezmann vom FC Barcelona zurückzuholen.

Rund 120 Millionen Euro zahlte Barca an Ligakonkurrent Atletico für die Dienste des Stürmers im Sommer 2019. Ein Wechsel, der in Spanien zu einem Aufschrei führte, da der französische Weltmeister sich nur wenige Wochen vor dem Transfer zu den Madrilenen bekannte. Nun könnte es zu einem spektakulären Comeback kommen.

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Atletico-Coach Simeone fordert Griezmann

Wie der spanische Star-Journalist Eduardo Inda am Dienstag in der Sportsendung El Chiringuito offenbarte, will Atletico eine Rückholaktion des 30-Jährigen in Angriff nehmen. Initiator soll Trainer Diego Simeone sein, der sich einen Transfer des Stürmers gewünscht haben soll.

Im Wortlaut soll der Coach von den Vereins-Bossen gefordert haben, dass “ein sehr wichtiger Spieler wie Antoine Griezmann zurückkehrt.” Beim FC Barcelona dürfte ein hochdotiertes Angebot für den Franzosen wohlwollend zur Kenntnis genommen werden. Die Katalanen sind hoch verschuldet und sind derzeit dabei, vor allem durch Streichen von hohen Gehältern Geld einzusparen.

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Sportlich konnte der damalige Top-Transfer noch nicht vollends überzeugen. Zwar zeigte Griezmann in den vergangenen Monaten eine deutlich aufsteigende Form, doch laut des renommierten Journalisten Inda ist das zu wenig, um das hohe Gehalt des Angreifers zu rechtfertigen. “Er ist ein Spieler, der Barcelona viel Geld kostet”, hält Inda fest.

Griezmann liebäugelt mit Rückkehr – Ablöse und Gehalt problematisch

Auch der Spieler selbst soll von der Idee einer Rückkehr zu Atletico angetan sein. “Er hat Probleme mit Messi und wäre froh, wenn er zurück zu Atletico gehen könnte”, ist sich der spanische Transfer-Experte sicher.

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Einziges Problem: Die Kosten eines Transfers. Griezmanns Gehalt ist derzeit zu groß für die Madrilenen und auch die Ablösesumme durfte angesichts des bis 2024 datierten Vertrages nicht zu knapp ausfallen. Es bleibt also spannend im Poker um den Superstar.

Bild: Imago