Transfercoup perfekt! Kalajdzic kehrt nach Österreich zurück
Der Transfercoup am „Deadline Day“ in Östereich ist perfekt: ÖFB-Angreifer Sasa Kalajdzic kehrt in die ADMIRAL Bundesliga zurück und geht in dieser Saison für den LASK auf Torejagd. Wie die Linzer am Freitag mitteilten, wird Kalajdzic für eine Saison von Premier-League-Klub Wolverhampton Wanderers ausgeliehen.
„Ich möchte einfach Spaß am Fußball haben, gesund bleiben, so viele Minuten wie möglich sammeln und konstant auf einem guten Niveau spielen. Das kann mir der LASK bieten. Wir haben eine gute Mannschaft und ein gutes Umfeld, ich kenne einige Spieler von früher, von ihnen habe ich nur Gutes gehört“, betonte Kalajdzic, der mit Sportdirektor Dino Buric bereits bei der Admira zusammengearbeitet hatte. „Er war für mich ebenfalls ein sehr wichtiger Faktor.“
Kalajdzic absolvierte in der österreichischen Bundesliga insgesamt 33 Pflichtspiele für die Admira und erzielte dabei elf Tore. Im Sommer 2019 wechselte er für die Admira-Rekordablöse in Höhe von sechs Millionen Euro nach Deutschland zum VfB Stuttgart.
Kalajdzic: „Die Admira ist der Grund, warum ich Profi bin“
Verletzungen warfen Kalajdzic zurück
Seitdem war die Karriere des heute 28-Jährigen allerdings von zahlreichen Verletzungen geprägt. Unter anderem erlitt der 2,00 Meter große Angreifer drei Kreuzbandrisse in den vergangenen sechs Jahren.
Beim LASK will Kalajdzic nun Spielpraxis sammeln und mit einer starken Saison auf den WM-Zug des ÖFB-Teams aufspringen. Dass Kalajdzic, seinen Rhythmus wiederfindet, ist auch für ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick von großer Bedeutung. „Für mich ist auch entscheidend, dass er regelmäßig spielt, dass er herangeführt wird“, betonte der Deutsche bei einer Pressekonferenz am Freitag.
„Denn nach drei Kreuzbandrissen ist es einfach auch wichtig, dass er gesund bleibt. Und ich denke, dass er dort gute Chancen hat, zu spielen und trotzdem jetzt nicht auf Teufel komm raus jedes Spiel spielen muss. International spielt der LASK auch nicht. Von daher hat er, denke ich, auch vom Spiel zu Spiel genug Erholungsmöglichkeiten“, sagte Rangnick.
Bild: GEPA
