Treichl auch im Viererbob Neunter – Gold an Deutschland
Markus Treichl hat den olympischen Viererbob-Bewerb am Schlusstag der Winterspiele in Italien auf Rang neun abgeschlossen.
Der Tiroler verbesserte sich am Sonntag in den Läufen drei und vier im Eiskanal von Cortina d’Ampezzo noch um eine Position und schaffte somit die gleiche Endplatzierung wie im Zweier. Gold und Silber gingen an Deutschland: Johannes Lochner kürte sich mit seiner Crew zum Doppel-Olympiasieger vor Francesco Friedrich. Bronze sicherte sich die Schweiz.
Treichl hatte mit den Anschiebern Sascha Stepan, Markus Sammer und Kristian Huber jegliche Medaillenhoffnungen schon am Samstag durch einen kapitalen Startfehler im ersten Lauf begraben müssen. Am Sonntag gelangen dem 32-Jährigen zum Abschluss seiner dritten Olympia-Kampagne der acht- bzw. der viertschnellste Lauf, das ergab in der Endabrechnung noch eine Ergebnisverbesserung. Auf Bronze fehlten 0,66, auf Lochners Gold-Bob 1,73 Sekunden.
Margis setzt neue Rekordmarke
Der Deutsche hatte bereits die Zweier-Konkurrenz im Cortina Sliding Centre gewonnen. Lochners Anschieber Thorsten Margis feierte seinen fünften Sieg bei Winterspielen und ist nun der erfolgreichste Bobsportler der Olympia-Geschichte. Auf Rang drei schoben sich im letzten Lauf noch die Schweizer um Michael Vogt vor und verhinderten damit einen deutschen Dreifacherfolg.
Treichl wiederum hat mit seinen zwei neunten Plätzen seine bisher besten Platzierungen im Zeichen der Ringe erzielt, hatte sich nach den guten Trainings aber mehr erhofft. Der zweite österreichische Bob des Steirers Jakob Mandlbauer war am Vortag durch einen Sturz in Lauf zwei ausgeschieden. Während die Anschieber Sebastian Mitterer, Daiyehan Nichols-Bardi und Daniel Bertschler mit dem Schrecken davon kamen, musste Mandlbauer ins Spital gebracht werden. Danach war von einer Bandscheibenproblematik der Halswirbelsäule die Rede.
(APA) / Artikelbild: GEPA
