Trotz Corona-Ausbruch: Partie Admira gegen Altach findet statt
Trotz des Corona-Clusters von 15 positiv getesteten Spielern bei der Admira wird die Partie der 32. Runde gegen den SCR Altach stattfinden.
Wie die Admira mitteilte, werde das abschließende Meisterschaftsspiel am Freitag (ab 18 Uhr live und exklusiv auf Sky Sport Austria 3 – streame das Spiel mit dem Sky X Traumpass) gegen den SCR Altach nach Absprache mit der Bundesliga auch planmäßig durchgeführt.
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Der Matchkader wird mit Spielern vom Amateure-Team und der U18 ergänzt. „Aktuell stehen nur sieben Feldspieler und zwei Torhüter aus dem 30-Mann-Kader zur Verfügung“, teilte die Admira mit. Gemäß den Corona-Regularien der Bundesliga sollten zumindest 14 gesunde Feldspieler und zwei Torhüter bereit sein. Ansonsten kann der betroffene Club eine Verschiebung beantragen.
Die Admira entschied sich am Donnerstag gegen eine Vertagung, sie lässt ihre jungen „Panther“ von der Leine. Die Youngsters könnten im letzten Saisonspiel gemäß der seit kurzem gültigen Verordnung vor theoretisch bis zu 3.000 Zuschauern spielen. Trainer Klaus Schmidt verbrachte die Stunden der Matchvorbereitung damit, „überhaupt ein wettkampffähiges Team auf die Beine zu stellen“. Der 53-Jährige ist laut Eigenaussage bereits geimpft und wird laut dem Club am Freitag an der Seitenlinie stehen.
Die Krankheitsverläufe der Infizierten sind laut Schmidt „überschaubar, sie sind noch alle am Anfang“. Die gesunden Spieler werden nun täglich neu getestet. Schmidt: „Wir müssen jeden Tag noch mit neu infizierten Leuten rechnen.“ SARS-Cov-2 grassiert schon längere Zeit im Club, zunächst waren Büromitarbeiter betroffen gewesen.
Immerhin haben beide Teams den Klassenerhalt geschafft und kämpfen nicht mehr um den Europacup. „Es ist keine massive Verzerrung des Bewerbs, wir nehmen kaum mehr Einfluss auf andere Platzierungen. Das ist das einzige Positive dabei“, sagte Schmidt.
Unter der Leitung des Steirers hat die Admira mit fünf Zählern aus vier Spielen den Klassenerhalt geschafft. Sein Vertrag läuft mit Saisonende aus und wird nicht verlängert.
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Altach konnte mit etwas Verzögerung die Busreise gen Osten antreten. „Wir würden gerne morgen spielen“, hatte Geschäftsführer Christoph Längle zuvor klargemacht. Tabellarisch kann der SCR gegen die Admira Rang drei in der Qualifikations-Gruppe festigen. Vom punktgleichen Verfolger Ried trennt die Altacher momentan ein um zwei Tore besseres Torverhältnis. Ried empfängt die Wiener Austria.
Obwohl auch bei Altach fast alles geklärt ist, hat Damir Canadi noch etwas vor, wie der Trainer am Mittwoch durchblicken ließ. „Wir halten die Spannung hoch und wollen die Saison mit einem versöhnlichen Ergebnis zu Ende bringen.“ Ehe es in die kurzen Ferien geht, hatte er nach Meisterschaftsende noch vier Trainingstage geplant.
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Bild: GEPA
