Trotz Krise: Wattens-Manager Köck stärkt Trainer Silberberger den Rücken

via Sky Sport Austria

Bei der WSG Wattens herrscht nach der 0:4-Pleite bei der SV Ried Krisenstimmung. Die Niederlage beim Titelanwärter war bereits das fünfte Spiel ohne Punktgewinn für die Tiroler. Trotzdem versuchen die Verantwortlichen ruhig zu bleiben. “Solange ich das sagen habe, muss sich der Trainer nicht rechtfertigen, letztes Jahr hat er eine sehr gute Arbeit gemacht, er macht auch heuer eine sehr gute Arbeit, das Einzige was fehlt, ist, dass wir in die Erfolgsspur kommen”, stärkt Wattens-Manager Stefan Köck seinem Trainer Thomas Silberberger den Rücken.

Hingegen nimmt Köck vor allem die Mannschaft in die Pflicht: “In der ersten Halbzeit haben wir den Matchplan gut umgesetzt, waren sehr defensiv orientiert und in der zweiten haben sie uns auseinandergenommen. Das stört mich massiv, wir haben uns nicht mehr an die Taktik gehalten. Das werden wir in Ruhe besprechen.”

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Mit sechs Punkten aus den ersten acht Spielen liegen die Wattener auf dem neunten Tabellenplatz. Nach der guten letzten Saison eine Enttäuschung. Doch auch Trainer Thomas Silberberger bleibt optimistisch: “Niederlagen tun immer weh, fünfmal in Serie ist nicht einfach. Wir müssen die Köpfe in der Länderspielpause frei machen und dann müssen wir zuhause gegen Blau Weiß Linz gewinnen. Wir müssen mit den guten Szenen aus den letzten fünf Spielen arbeiten und die Freude am Fußball finden.“

Vielleicht finden die Tiroler ja gegen BW Linz in die Erfolsgsspur zurück. In der letzten Saison gab es gegen die Oberösterreicher keine Niederlage. Nach einem 3:0-Auswärtssieg in Linz in der ersten Runde der letztjährigen Aufstiegssaison gab es drei Remis. Die letzte Niederlage gegen die Linzer war dafür umso schmerzvoller. 2011 unterlag man im Relegationsspiel-Rückspiel um den Aufstieg in die Erste Liga mit 0:1 und musste sich im Elfmeterschießen geschlagen geben.

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