Tschofenig knackt Punkterekord bei Tournee-Triumph
Premierentriumph mit einer Rekord-Bestmarke: Wie die Ausrichter der Vierschanzentournee am Tag nach der Entscheidung bekanntgeben, hat Gesamtsieger Daniel Tschofenig bei seinem Triumph offiziell die Punkte-Bestmarke geknackt.
In seinen acht Tourneesprüngen erreichte der Gesamtsieger den neuen Höchstwert von 1194,4 Punkten und löst damit 2023-Sieger Halvor Egner Granerud als Inhaber der Tournee-Bestmarke ab. Dieser erreichte bei seinem Erfolg vor zwei Jahren minimal um 3,2 Punkte einen geringeren Wert als der ÖSV-Sieger.
Wie seine kanadische Freundin Alexandria Loutitt hat Tschofenig nun einen großen Skisprung-Titel errungen. Fast so unwahrscheinlich wie das WM-Gold der Kanadierin 2023, so überraschend war nun auch Tschofenigs Triumph. Vor seinem letzten Tournee-Sprung lag er noch auf Rang drei der Gesamtwertung – und stürmte noch nach ganz vorne.
Neben Tschofenig-Triumph: Elf Podiumsplätze für ÖSV
Österreich stellt dank Tschofenig nach zehn Jahren endlich wieder den Tourneesieger – und brach dabei etliche Rekorde. Der vielleicht eindrucksvollste: Elf der zwölf Tournee-Podien gingen an die ÖSV-Adler.
Doch auch die Tournee selbts geht als Sieger der aktuellsten Austragung hervor: Ausverkaufte Arenen, prächtige Stimmung, grandioser Sport – die Vierschanzentournee funktioniert auch nach fast einem Dreivierteljahrhundert in beeindruckender Weise. Wenig Schnickschnack, behutsam modernisierte Tradition, Charme: In der hektischen Sportwelt des 21. Jahrhunderts ist die Tournee eine beruhigende Konstante, an den Schanzen, vor den Endgeräten. Das Format ist gut, so wie es ist. Und wenn es nun endlich gelingt, die Frauen wirklich zu integrieren, absolut zukunftstauglich.
„Wir sind immer noch Freunde“ – Tschofenig gewinnt ÖSV-Dreikampf um Tournee-Sieg
(Red./SID.)
Beitragsbild: GEPA.
