UBSC-Head Coach Dragsic nach knappem Auswärtssieg: „Ich war 18 Jahre lang Profispieler und habe so ein Spiel nie erlebt“

  • Aapeli Alanen zu seinem Sechs-Punkte-Spiel: „Ich hatte noch nie ein Sechs-Punkte-Spiel in meiner Karriere, aber leider war es nicht genug“
  • Der SKN-Spieler bleibt trotz Niederlage positiv: „Wir haben gesehen, was wir im Stande sind zu leisten“
  • Paul Isbetcherian zum Spiel: „Wir haben einfach einmal den Kopf eingeschalten in der Defensive“
  • Andreas Worenz zur Niederlage: „Ich glaube nicht, dass es ein Tief ist. Wir haben heute einen Schritt nach vorne gemacht im Vergleich zu dem Spiel gegen Gmunden“
  • UBSC-General Manager Fuchs über eine mögliche Weiterverpflichtung von Randy Haynes: „Wir brauchen dafür sicher ein Extrabudget, aber daran arbeiten wir“
Werbung

Andreas Worenz (Head Coach SKN St. Pölten Basketball):
…über das Spiel: „Ein knappes Spiel zu verlieren ist immer sehr hart. Kurz vor Ende hätten wir die Chance gehabt, die Grazer haben uns geholfen am Schluss, aber eine knappe Niederlage ist immer bitter. Wir haben in der ersten Halbzeit besser verteidigt und haben dadurch viel mehr einfache Körbe gemacht. Wir haben guten Basketball gespielt in der ersten Halbzeit. Man kann Fehler suchen, warum man das Spiel verloren hat, da gibt es einige bei so einer knappen Niederlage.“

…über die momentane Verfassung des Teams von SKN St. Pölten Basketball: „Ich glaube nicht, dass es ein Tief ist. Wir haben heute einen Schritt nach vorne gemacht im Vergleich zu dem Spiel gegen Gmunden. Die Intensität hat teilweise gepasst und wir müssen schauen, dass wir so ein Intensität über 40 Minuten hinbringen.“

Aapeli Alanen (SKN St. Pölten Basketball):
…über den Spielverlauf und sein Sechs-Punkte-Spiel: „Ich hatte noch nie ein Sechs-Punkte-Spiel in meiner Karriere, aber leider war es nicht genug. Die Niederlage ist hart. Wie wir in den letzten Spielen gespielt haben, war nicht so gut, aber heute war es gut und es ist definitiv ein Selbstvertrauen-Boost für die kommenden Spiele. Wir nehmen das Positive aus dieser Partie mit, wir haben gesehen, was wir im Stande sind zu leisten.“

…über seinen letzten Wurf: „Ich hatte den letzten Wurf und habe ihn zu früh genommen, aber ich wollte unbedingt den Sieg erringen. Ich habe in genommen und gleich gesehen, dass er nicht hineingeht.“

Johannes Skoll (Assistant Coach SKN St. Pölten Basketball) in der Halbzeitpause:
…über die Qualität von Aapeli Alanen: „Es hat ganz viel mit dem Team zu tun. Wir haben 15 Assists und bewegen den Ball gut und dass er ein exzellenter Spieler ist, darüber brauchen wir nicht sprechen.“

…über die hohe Rotation im Kader: „Vor allem gegen Ende der Saison in den Playoffs wird es für uns ein Vorteil sein, 12 Spieler zu haben, die wirklich spielen können. Das ist ein großes Plus.“

Ervin Dragsic (Head Coach UBSC Raiffeisen Graz):
…über das Spiel: „Ein sehr emotionales Spiel und ich bin überglücklich und beeindruckt wegen der Spielweise. Ich war 18 Jahre lang Profispieler und habe so ein Spiel nie erlebt und dass es zu unseren Gunsten ausgegangen ist, macht mich überglücklich. Es war alles drin. Die erste Halbzeit war zu sanft von unserer Seite. Alanen (Aapeli, Anm.) hat uns viele Probleme bereitet. Wir dürfen ihm 24 Punkte in einer Halbzeit nicht erlauben. Wir mussten den besten Spieler von St. Pölten stoppen und glücklicherweise hat das am Ende geklappt. Die Jungs sind zusammengekommen und ich liebe diese Mannschaft, sie sind unglaublich in gewissen Spielen.“

…über die Emotionen von Randy Haynes: „Randy darf sich so nicht benehmen. Es wird jedes Spiel in den Playoffs so eng sein und er muss seine Emotionen im Griff haben.“

…über seinen Jubel in den Schlusssekunden des Spiels: „Ich will mich entschuldigen beim Publikum, ich habe nichts gegen den Verein SKN St. Pölten, ich wollte niemanden beleidigen und das waren meine Emotionen. Ich werde mich in Zukunft auch kontrollieren müssen.“

Paul Isbetcherian (UBSC Raiffeisen Graz):
…über den Sieg: „Ich kann es noch gar nicht in Worte fassen. Nach dem Spiel gegen die Timberwolves im Grunddurchgang – wo wir schon einmal so ein Spiel hergegeben haben – dachte ich, das kann nicht sein, noch so ein Spiel. Aber letztendlich haben wir gezeigt, dass wir ein Team sind und das hat am Ende den Ausschlag gegeben, dass wir zurückgekommen sind und gewonnen haben. Wir haben einfach einmal den Kopf eingeschalten in der Defensive. Alanen macht 24 Punkte in der ersten Halbzeit, das darf nicht passieren. In der zweiten Halbzeit haben wir es geschafft, auf die Scorer von St. Pölten rauszusteigen und letztendlich haben wir dadurch ihre Offense gestoppt.“

…über die Emotionen von Randy Haynes: „Es war eine blöde Aktion. Randy ist ein emotionaler Spieler, aber er hat uns heute in der Offensive absolut das Spiel gewonnen, deswegen mache ich ihm heute keinen Vorwurf.“

…über seine Rolle als Kapitän: „Ich bin dafür da, dass wir Emotionen ins Spiel bekommen und nochmal zurückkommen und fighten. Das ist das, was ein Kapitän machen muss.“

Michael Fuchs (General Manager UBSC Raiffeisen Graz) in der Halbzeitpause:
…über das Ziel der Top-Vier für die Playoffs: „Es ist wichtig und das Ziel von uns. Wir wollen unter den Top-Sechs nicht nur mitspielen, sondern auch etwas gewinnen. Der vierte Platz ist etwas, was wir auch bei Sponsoren verwerten können.“

…über den begrenzten Kader: „Die sind Profis, jeder muss in der Lage sein 35 bis 38 Minuten zu spielen. Sie haben nichts Anderes zu tun als zu trainieren und fit zu sein, deswegen sollten sie das schon schaffen.“

…über mögliche Neuzugänge: „Das haben wir schon seit geraumer Zeit versucht. Wir haben keine Lust, alle Jahre ein neues Team aufs Parket zu stellen, vor allem auf den Legionärspositionen.“

…über eine mögliche Weiterverpflichtung von Randy Haynes: „Die Begehrlichkeiten sind bei ihm am größten, aber wir lassen nichts unversucht und wir brauchen dafür sicher ein Extrabudget, aber daran arbeiten wir.“

Beitragsbild: GEPA.