Überraschender Dibon-Einsatz: „Freue mich jedes Mal, wenn ich für Rapid spielen darf“

Beim 4:1-Sieg des SK Rapid im ÖFB Cup gegen die WSG Tirol stand Rapid-Verteidiger Christopher Dibon überraschend wieder im Kader der Rapid-Profis. In der zweiten Hälfte kam der 31-Jährige dann sogar zu seinem Saisondebüt für die Grün-Weißen, als er den mit Gelb vorbelasteten Maximilian Hofmann nach der Pause ersetzte.

Nach der Partie sprach Dibon bei „Rapid TV“ über sein Comeback: „Ich freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich für Rapid spielen darf. So war es auch heute“, sagte Dibon, der auch die Kapitänsschleife von Hofmann übernommen hatte.

Trotz des auf dem Papier am Ende deutlichen 4:1-Erfolgs gegen die Tiroler hatte Dibon selbst keinen guten Start ins Spiel. Knapp zehn Minuten nach seiner Einwechslung verursachte der Innenverteidiger mit einem Foul an Thomas Sabitzer einen fragwürdigen Strafstoß, den der WSG-Angreifer anschließend über das Tor jagte.

„Es war ein Spiel auf Messers Schneide und ein richtiger Cup-Fight. Es war alles andere als lustig, in so ein Spiel reinzukommen. Da ist man immer gerne von Anfang an dabei. Nichtsdestotrotz haben wir den Fight angenommen“, so Dibon nach der Partie. „Trotzdem sind wir eine Runde weiter, das war unser Ziel. Gerade nach dem Ereignis am Wochenende tut das der Mannschaft und dem Verein gut, dass wir im Cup die Runde überstanden haben“, zeigte sich Dibon zufrieden.

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Unter Ex-Trainer Ferdinand Feldhofer spielte Dibon in dieser Saison keine Rolle mehr und absolvierte bislang – auch aufgrund von Achillessehnenproblemen – erst drei Einsätze in der 2. Liga für die Rapid Amateure. Unter Interimstrainer Zoran Barisic scheint Dibon nun wieder zur 1. Mannschaft zu gehören. Am kommenden Samstag ist der SK Rapid im Heimspiel gegen Austria Klagenfurt gefordert – möglicherweise wieder mit Christopher Dibon im Kader.

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Bild: GEPA