Umstrittener Last-Minute-Elfer nach Foul an Kalajdzic: Stuttgart punktet gegen Gladbach
Borussia Mönchengladbach bleibt in der Tabelle Siebenter, da man beim VfB Stuttgart in der Nachspielzeit einen Sieg herschenkte, nur 2:2 spielte und den vierten Pflichtspielsieg in Folge doch noch verpasste. Silas Wamangituka Fundu verwandelte in der 96. Minute einen umstrittenen und erst nach verspätetem Video-Studium gegebenen Elfmeter, den der in der 57. Minute eingetauschte „Joker“ Sasa Kalajdzic herausgeholt hatte.
„Jein“, sagte Kalajdzic im Sky-Interview auf die Frage, ob der Elfer gerechtfertigt war. „Ich habe keine Schwalbe gemacht, mich ein bisschen hinten hineingelehnt und gespürt, wie ich am Bauch festgehalten werde. Ob es ein Foul war, ist schwer zu sagen“, sagte der ÖFB-Teamstürmer. Im Endeffekt war es ihm egal. „Ich bin einfach nur happy über den Punkt“, betonte der 23-Jährige.
Der Stürmer war nicht der einzige ÖFB-Teamkicker, der einen Strafstoß herausholte. Stefan Lainer war dies in der ersten Hälfte gelungen, Lars Stindl (35.) traf zum neunten Mal in dieser Saison. Danach trafen noch Nicolas Gonzalez (VfB/58.) und Denis Zakaria (Gladbach/61.). Gladbachs Hannes Wolf spielte ab der 72. Minute. Stuttgart hat vier Punkte aus den jüngsten beiden Runden gemacht und ist Zehnter.
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(APA).
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