Unbesiegt ins Schlagerspiel: Die wichtigsten Fakten zur 24. Runde am Sonntag
In der Meistergruppe kommt es am Sonntag zum Schlagerspiel der tipico Bundesliga. Tabellenführer Red Bull Salzburg gastiert beim ersten Verfolger Rapid (ab 16.30 Uhr live auf Sky). Zuvor treffen im Duell zwischen dem LASK und dem Wolfsberger AC die beiden „Verlierer“ des Auftakts aufeinander. Im dritten Spiel empfängt der SK Sturm mit WSG Tirol das Überraschungsteam der Saison (beide Spiele ab 13.30 Uhr live auf Sky).
Alle Spiele seht ihr ab 16 Uhr live und exklusiv auf Sky Sport Austria!
In den Top-Fakten zur 24. Runde lest ihr die wichtigsten Statistiken rund um die drei Sonntags-Partien.
LASK – Wolfsberger AC
Der LASK kann durch die Niederlage bei der WSG die Meisterhoffnungen wohl auf Eis legen, der Rückstand auf Salzburg beträgt bereits acht Punkte.
- Sieben der ersten 23 Ligaspiele konnten die Linzer nicht gewinnen.
- Schwache Offensive: In den vergangenen zwei Bundesliga-Spielen erzielte der LASK erstmals seit dem Frühjahr 2019 kein Tor.
- Probleme in Pasching: Vier der ersten fünf Heimspiele verlor die Mannschaft von Dominik Thalhammer im Frühjahr. Das gab es zuletzt in der Abstiegssaison 2010/11, als die ersten fünf Heimspiele allesamt verloren wurden.

Der WAC hatte vor dem Duell gegen Rapid das Bestreben, den Rückstand auf Rang zwei zu verringern, stattdessen rutschten die Kärntner auf den sechsten Platz ab.
- Debakel: Wolfsberg kassierte mit dem 1:8 gegen Rapid die höchste Niederlage in der Bundesliga.
- Auswärtsstärke: 24 der 33 Grunddurchgangs-Punkte holten die Kärntner in der Fremde.
- Anfällige Defensive: Der WAC kassierte in den ersten vier Spielen unter Interimscoach Roman Stary 16 Gegentore.

SK Sturm Graz – WSG Swarovski Tirol
Sturm wehrte sich zum Meistergruppen-Auftakt in Salzburg zwar tapfer, doch der früheste Dreierpack in der Bundesliga-Geschichte von Patson Daka war nicht mehr aufzuholen.
- „Lieblingsgegner“ WSG: Sturm Graz verlor gegen die Tiroler keines der vier Ligaspiele (3 Siege, 1 Remis) und gewann zwei der vier Spiele ohne Gegentor.
- Fünf der 12 Spiele in diesem Jahr verloren die Steirer, im gesamten Herbst war es nur eine Niederlage aus elf Spielen.
- Heimmacht: Der SK Sturm gewann sieben der letzten acht Bundesliga-Heimspiele, insgesamt acht in dieser Saison. Das sind doppelt so viele wie in der gesamten Vorsaison (4).

Die WSG Tirol gewann ihr allererstes Spiel in der Meistergruppe mit 2:0 gegen den LASK und prolongierte damit die Erfolgssaison
- WSG gewann bereits neun Spiele in dieser Bundesliga-Saison – das sind jetzt schon drei mehr als in der gesamten Vorsaison.
- 39 Tore erzielten die Tiroler bisher – fünf mehr als in der gesamten Saison 19/20.
- Seit fünf Ligaspielen ist die Mannschaft von Thomas Silberberger ungeschlagen (2 Siege, 3 Remis) – erstmals so lange in der Bundesliga.

SK Rapid Wien – FC Red Bull Salzburg
Der SK Rapid Wien feierte am Ostersonntag mit dem 8:1-Kantersieg beim Wolfsberger AC den höchster Sieg seit November 2008 (8-1 gegen Altach).
- Seit fünf Ligaspielen sind die Hütteldorfer unbesiegt (3 Siege und 2 Remis) und konnten 14 der ersten 23 Bundesliga-Spiele gewinnen.
- Offensivfeuerwerk: 51 Tore erzielten Kara und Co. in der aktuellen Saison – so viele wie zuletzt 2008/09 (56).
- Grauenvolle Bilanz: Rapid gewann nur eines der letzten 19 Duelle gegen Salzburg (4 Remis, 14 Niederlagen), nämlich am 24. Februar 2019 mit 2:0.

Salzburg feierte mit dem 3:1-Erfolg gegen Sturm am vergangenen Wochenende bereits den zehnten Sieg im elften Spiel.
- Red Bull Salzburg ist seit sechs Bundesliga-Duellen gegen Rapid unbesiegt (5 Siege, 1 Remis).
- Starkes Frühjahr: 18 der ersten 23 Bundesliga-Spiele konnte die Mannschaft von Jesse Marsch gewinnen – im Frühjahr war Salzburg nur in einem Spiel nicht siegreich.

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(Red./OPTA)
Beitragsbild: GEPA

