Austria Lustenau: Und täglich grüßt das Lizenz-Problem

Alles wieder auf Anfang  in Sachen Trainer-Lizenz bei Austria Lustenau. Denn Gernot Plassnegger ist entgegen den Aussagen von Hubert Nagel beim Sky-Interview (30.3.2018/Austria Lustenau – BW Linz) keineswegs fix ein Teilnehmer beim UEFA-Pro-Lizenz-Kurs. Nachforschungen haben ergeben, dass die Bundesliga erneut über ihre Vorschläge für die Teilnahme beim Lizenz-Kurs entscheiden wird. Und zwar erst am 30. April.

Lustenau-Präsident Nagel bestätigt im Sky-Interview, dass Plassnegger in den Pro-Lizenz-Kurs aufgenommen wird (Sky-Interview am 30.03.)


Hintergrund für die neuesten Entwicklungen, und genau da beißt sich die Katze in den Schwanz, ist just das Interview von Nagel bei Sky. Denn mit dem gang an die Öffentlichkeit, Plassnegger sei fix dabei, wurden die restlichen Bundesliga-Klubs hellhörig. Man wurde dadurch aufmerksam gemacht, dass es einen zusätzlichen Weg gibt,  für angehende Trainer in den Lizenz-Kurs zu kommen. Danach trudelten weitere Anmeldungen bei der Bundesliga ein.

Zum Verständnis: bei den Aufnahmeprüfungen zum UEFA-Kurs meldeten sich heuer rund 50 Trainer an. Die zehn mit den besten Punktergebnissen kommen direkt in den Kurs, dazu hat die Bundesliga (so wie auch der ÖFB) die Möglichkeit, außertourlich noch  drei weitere Teilnehmer zu bestimmen.

Trainerproblematik laut Nagel gelöst (Sky-Interview am 16.03.)

Und auf dieser Bundesliga- Liste standen bis vor kurzem nur Plassnegger und Wacker Innsbruck-Amateure-Coach Thomas Grumser.  Letzterer schaffte es ohne Hilfe der Bundesliga in den Kurs – weil einer der Besten bei der Aufnahmeprüfung. Nun kommt es aufgrund weiterer Anfragen der Vereine an die Bundesliga zu einer neuerlichen Auswahl, wobei die letzte Entscheidung die Sportkommission fällt. Plassnegger und Nagel müssen also erneut zittern – da fährt der Zug drüber.