VAR gibt Fehler zu: Ried-Treffer zu Unrecht aberkannt

Am vergangenen Spieltag sorgte eine VAR- und Schiedsrichterentscheidung für großen Unmut bei SV Ried-Trainer Maximilian Senft. Nun erklärt die ADMIRAL Bundesliga sowie deren Institution VAR Österreich diese besonders brisante Szene.

Beim Spiel zwischen der SV Ried und dem GAK erzielte Ried-Verteidiger Oliver Steurer in der 4. Minute das vermeintliche 1:0 für sein Team. Nach einer Pomer-Hereingabe versuchte GAK-Stürmer Daniel Maderner den Ball zu klären, traf dabei den Ball nicht richtig, sodass Steurer frei zum Schuss kam. Nach VAR-Studium entschloss Schiedsrichter Gishamer, das Tor doch nicht zu geben. Diese Szene hätte laut VAR-Aussendung aber, wie zunächst richtig von Gishamer entschieden, als Treffer zählen müssen.

Die Aussendung im Wortlaut:

Der SVR-Spieler #17 spielt den Ball in den Strafraum. Der GAK-Spieler #9 versucht, den Ball zu spielen, verfehlt ihn jedoch, sodass der Ball zum SVR-Spieler #30 gelangt, der sich in einer Abseitsposition befindet und ein Tor erzielt. Obwohl der Ball nicht aus großer Entfernung zum GAK-Spieler gelangt und sich in der Luft befindet, war dieser für den unbedrängten Verteidiger vorhersehbar und deutlich sichtbar. Zudem hat der GAK-Spieler Zeit, seine Körperbewegung zu koordinieren. Dadurch wird dies als absichtliches Spielen angesehen, weshalb die Abseitsposition des SVR-Spielers #30 nicht strafbar ist. Das Tor wurde zunächst richtigerweise vom Schiedsrichter gegeben und hätte durch den VAR bestätigt werden müssen.

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Beim 347. Wiener Derby gab es zwei weitere Szenen, die vom VAR-Rückblick der 8. Runde aufgearbeitet wurden. Zunächst die Elfmeterszene in der 46. Minute, in der FAK-Mittelfeldspieler Abubakr Barry den Rapidler Nikolaus Wurmbrand foult. Außerdem wurde die Rote Karte von Philipp Wiesinger noch einmal aufgearbeitet. Zu beiden Szenen kam die Schiedsrichter-Instanz zum Schluss, dass diese Szenen korrekt bewertet und entschieden wurden.

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Bild: GEPA