Vater bestätigt Sensations-Transfer: Messi macht PSG zu den neuen “Galaktischen”

via Sky Sport Austria

Weniger als eine Woche nach seinem angekündigten Abschied vom FC Barcelona hat Jorge Messi den Sensationstransfer seines Sohnes Lionel Messi zu Paris St. Germain bestätigt. Der 34-Jährige schlägt ein neues Kapitel in seiner unvergleichlichen Karriere auf.

Lionel Messi macht das Starensemble von Paris St. Germain endgültig zu den neuen Galaktischen: Am Dienstag verkündete sein Vater, der gleichzeitig auch sein Berater ist, im Gespräch mit spanischen Medien den sich seit einigen Tagen anbahnenden Sensationstransfer des 34 Jahre alten sechsmaligen Weltfußballers an die Seine.

Das argentinische Offensiv-Genie, 21 Jahre lang Ikone des FC Barcelona, soll einen Zweijahresjahresvertrag erhalten. Angeblich ist der Kontrakt mit 40 Millionen Euro per annum dotiert.

PSG tritt damit endgültig in die Fußstapfen des Rekord-Europapokalsiegers Siegers Real Madrid, denn der Pariser Klub hat neben Messi weitere Superstars wie Neymar, einst Teamkollege des Argentiniers beim FC Barcelona, WM-Champion Kylian Mbappe, Sergio Ramos, die italienischen Europameister Marco Verratti und Gianluigi Donnarumma sowie Angel Di Maria und den Niederländer Georginio Wijnaldum in seinen Reihen zu bieten.

Reals Königliche wurden zu Beginn des Millenniums zu den “Galaktischen”, als Ausnahmekönner wie Zinedine Zidane, Luis Figo, David Beckham, Raul, Michael Owen und Roberto Carlos für die Madrilenen spielten. Messi, Neymar und Mbappe sind nur die Super-Troika im Angriff von Paris. Nach dem Einzug ins Champions-League-Finale gegen Bayern München 2020 (0:1) soll nun der Henkelpott mit Messi unbedingt nach Paris wandern. Der Erfolgsdruck auf Messi, Neymar und Co. ist enorm. “Er ist der Stärkste der Welt”, sagte Donnarumma, “ich bin sehr aufgeregt und glücklich, ihn in der Mannschaft zu haben.”

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Schon seit Tagen herrschte Messi-Mania an der Seine. Hunderte PSG-Fans hatten sich schon am Sonntagabend am Flughafen Le Bourget eingefunden und lautstark Messis Namen skandiert. Doch die Fan-Ansammlung war verfrüht, denn der Ausnahmespieler landete da noch nicht in der französischen Hauptstadt. Offenbar waren noch letzte Vertragsdetails auszuhandeln. Am Dienstag war dann alles klar, Messi kommt! Am Mittag traf er am Flughafen El Prat in Barcelona ein, die Reise nach Frankreich trat er mit seiner Frau und seinen drei Kindern an.

Messi fliegt von Barcelona nach Paris

Da war der Pariser Prinzenpark für die Vorstellung von Messi längst hergerichtet, zahlreiche Journalisten tummelten sich schon am Dienstag vor Ort.

Barcelona hatte am vergangenen Donnerstag Messis überraschenden Abschied verkündet, und der bisherige Starspieler der Katalanen sagte am Sonntag auf einer Pressekonferenz in Barcelona tränenreich “adios”. Der Ausnahmekönner gewann mit Barca 35 Titel und erzielte in 778 Pflichtspielen 672 Tore seit seinem Debüt im Oktober 2004. Schon als 13-Jähriger war er in der Barca-Talentschmiede La Masia ausgebildet worden.

Hochemotionale Messi-Pressekonferenz: “Das ist meine Heimat”

Angeblich war Messi bereit, auf die Hälfte seiner Bezüge bei Barca zu verzichten. Doch der finanziell angeschlagene Renommierklub durfte auch dieses Salär nicht stemmen. Das sogenannte Financial Fair Play der spanischen Liga ließ keinen Spielraum für eine Vertragsverlängerung, Barca hat Schulden in Höhe von fast einer halben Milliarde Euro angehäuft.

Für PSG-Trainer Mauricio Pochettino ist der Erwartungsdruck ebenfalls riesengroß. Jeder wolle “die besten Spieler der Welt in seinem Team”, hatte der argentinische Coach gesagt, bevor alles in trockenen Tüchern war.

Geduld hat PSG mit seinen Fußballlehrern aber nicht. Davon kann Thomas Tuchel ein Lied singen. Der ehemalige Dortmund- und Mainz-Coach wurde an Heiligabend 2020 von Paris entlassen, obwohl er das Champions-League-Finale erreicht hatte. Der Henkelpott – so die Erwartungen der katarischen Klubbesitzer – muss unbedingt errungen werden.

Pochettino hat den Auftrag der Geldgeber mit seinem Landsmann Messi bei den neuen “Galaktischen” zu liefern – ohne Wenn und Aber.

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(SID)

Artikelbild: Imago