TURIN, ITALY - SEPTEMBER 29: Cristiano Ronaldo of Juventus reacts during the Srie A match between Juventus and SSC Napoli  at Allianz Stadium on September 29, 2018 in Turin, Italy.  (Photo by Gabriele Maltinti/Getty Images )

Vergewaltigungsvorwurf: Ermittlungen gegen Ronaldo wieder aufgenommen

via Sky Sport Austria

Die Polizei von Nevada hat Ermittlungen gegen Cristiano Ronaldo wieder aufgenommen. Das gab die behörde am Montag bekannt. Der Juve-Star soll im Jahr 2009 eine Frau in Las Vegas vergewaltigt haben.

Damit bestätigen sich Berichte des Magazins Spiegel, nach denen die Amerikanerin Kathryn Mayorga nun Anklage gegen Ronaldo erhoben haben soll.

Spiegel-Reporter Rafael Buschmann spricht im Interview bei Sky Sport News HD über „Verstörende Indizien“, die seine Recherchen zutage gefördert haben. So gebe es beispielsweise einen Fragebogen zu dieser Nacht, den Cristiano Ronaldo beantwortet habe.

„Sie hat mehrfach Nein und Stopp gesagt“

In dem Dokument soll der Superstar gesagt haben, dass die Klägerin nicht mit den sexuellen Handlungen einverstanden gewesen sei: „Sie hat mehrfach Nein und Stopp gesagt“, wird der Juventus-Spieler laut Spiegel darin zitiert.

Aufgrund der Ermittlungen gegen ihn, soll Ronaldo am Dienstag beim Training von Juventus Turin gefehlt haben. Das berichtet die englische Zeitung Sun.

Ronaldo nennt die Vorwürfe „Fake News“

Der Vorfall, um den sich die Ermittlungen drehen, hat sich 2009 in einem Hotel in der US-Spielcasinometropole ereignet. Klägerin Mayorga wirft Ronaldo vor, sie anal vergewaltigt zu haben. Ronaldo bestreitet die Anschuldigungen vehement und bezeichnete diese – in einem am vergangenen Sonntag veröffentlichten Video – bei Instagram als „Fake News“.

Mord und Vergewaltigung sind die einzigen Verbrechen, die im Bundesstaat Nevada nicht verjähren. Da die Klägerin im Jahr 2009 Anzeige erstattet, allerdings ohne den Namen von Ronaldo zu nennen, müssen nun die Ermittlungen wieder aufgenommen werden.

„Schweigegeld“ in Höhe von 375.000 Dollar

Bereits im vergangenen Jahr war bekannt geworden, dass Ronaldo der Amerikanerin ein „Schweigegeld“ in Höhe von 375.000 Dollar gezahlt haben soll. Dieses Abkommen greift ihr Anwalt nun laut Spiegel in einer Zivilklage in Nevada an. Die Verschwiegenheitsklausel soll für nichtig erklärt werden.

Beitragsbild: Getty Images

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