Siebenkämpferin Lagger bei Leichtathletik-WM in Top 20

Sarah Lagger ist mit einer Zeit von 14,21 Sek. über 100 m Hürden und der Saisonbestleistung von 1,77 m im Hochsprung in ihren Siebenkampf bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Budapest gestartet. Das ergab gesamt 1.890 Punkte und den 19. Zwischenrang. Beste war die US-Amerikanerin Anna Hall mit 2.145, die heuer schon in Götzis gewonnen hat und als Gold-Favoritin gilt.

Über die Hürden blieb Lagger 3/100 Sekunden über ihrer Saisonbestleistung, hatte in ihrem Lauf aber am meisten Gegenwind (-1,1). Im Vergleich zum Siebenkampf-Sieg im Juli in Bydgoszcz legte sie in Ungarn einen schnelleren Hürdensprint hin, in Polen war sie 14,28 gelaufen und 1,74 m hoch gesprungen.

„Ich bin nicht die schnellste Hürdenläuferin, das werde ich noch hinkriegen. Die Zeit ist die zweitbeste heuer, damit bin ich megahappy, es ist ja schon eine lange Saison. Die 1,77 sind natürlich voll schön“, sagte Lagger zur APA – Austria Presse Agentur. „Es macht echt Spaß, es ist so schön im Stadion. Ich genieße es voll, dass ich hier bin“, meinte die WM-Debütantin.

Wegen eines heftigen Gewitters und starken Regens war der WM-Auftakt am Samstag im Stadion um eine Stunde verspätet erfolgt. Der Startschuss zum 20-km-Gehen der Männer erklang um zwei Stunden später, es siegte der Spanier Álvaro Martín in der Jahresweltbestzeit von 1:17:32 Stunden.

(APA)

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