Deutscher Ski-Boss kritisiert Hirscher-Regelung

„Viele fragen sich…“: Deutscher Ski-Boss kritisiert Hirscher-Regelung

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Die mögliche Rückkehr von Marcel Hirscher in den Ski-Weltcup sorgt bereits vor seinem ersten Rennen für Gesprächsstoff. Der achtfache Gesamtweltcupsieger könnte dank einer Sonderregelung direkt mit der Startnummer 31 ins Rennen gehen. Diese Entscheidung stößt allerdings nicht überall auf Begeisterung.

Besonders kritisch äußert sich Wolfgang Maier, Alpinchef des Deutschen Skiverbands. Im Gespräch mit dem Onlineportal „web.de“ macht er deutlich, dass die Sonderbehandlung des mittlerweile für die Niederlande startenden Hirscher bei anderen Athleten Fragen aufwirft.

„Viele andere Sportler fragen sich, warum es immer wieder eine Ausnahme für Hirscher gibt“, sagte Maier. Aus seiner Sicht müsse sich der 37-Jährige trotz seiner außergewöhnlichen Erfolge der Situation stellen, die mit einer solchen Sonderregelung verbunden ist.

Maier sieht nun vor allem Hirscher selbst in der Verantwortung: „Am Ende ist es seine Entscheidung und seine Verantwortung. Er muss sich dem stellen, was er damit tut und was er damit erreichen möchte.“

Start-Option für Hirscher? Entscheidung fällt in Kürze

Hirschers direkter Weg in den Weltcup

Die FIS hatte bei einer Sitzung in Genf beschlossen, Hirscher auch bei einem möglichen neuerlichen Comeback eine Wildcard zu ermöglichen. Dadurch müsste der ehemalige Gesamtweltcupsieger nicht erst über kleinere Rennen wieder Weltcup-Niveau erreichen, sondern könnte unmittelbar auf höchster Ebene einsteigen.

Grund für die Sonderregelung sind seine beeindruckenden Erfolge in der Vergangenheit. Hirscher hatte seine Karriere 2019 zunächst beendet. 2024 kehrte er erstmals mit einer Wildcard in den Weltcup zurück. Sein Comeback dauerte allerdings nur drei Rennen. Beim Riesentorlauf in Sölden holte er als 23. seine einzigen Weltcuppunkte, ehe ein Kreuzbandriss die Saison vorzeitig beendete.

Wann genau Hirscher erneut ins Renngeschehen eingreifen wird, steht noch nicht endgültig fest. Vieles spricht jedoch dafür, dass er bereits beim Weltcup-Auftakt in Sölden im Riesentorlauf an den Start gehen könnte.

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