Vienna-Coach Kostic: „Das war heute ein wichtiger Sieg“
- Armin Woschank: „Wir waren einfach zu schlampig“
- Michael Schrittwieser: „Hatten in der Vergangenheit keinen sportlich fairen Wettbewerb mit Güssing“
- Markus Pargfrieder: „Der Sieg für Vienna geht absolut in Ordnung“
Die Kapfenberg Bulls verliert mit 71:78 gegen den BC Vienna. Alle Stimmen zum Abschluss der 5. Runde bei Sky Sport Austria.
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…über das Spiel: „Wir haben das zweite Viertel einfach verschlafen, wir waren zu wenig aggressiv und zum Schluss ist es natürlich schwierig gegen so eine routinierte Wiener Mannschaft zurückzukommen. Wir haben noch einmal gekämpft, aber es hat nicht gereicht, weil wir davor einfach zu schlampig waren. Aber es war ganz wichtig, dass wir uns herangekämpft haben, vor allem weil wir Personalsorgen haben. Wir haben gezeigt, dass wir auch mit dieser Mannschaft konkurrenzfähig sind und wenn wir vier Viertel gut spielen, dann können wir alle Gegner schlagen.“
(Associate Head Coach ):
…über das Spiel: „Ich bin nicht enttäuscht, wir haben gekämpft, aber haben einen schlechten Tag erwischt. Wien war heute besser, sie waren sicher gut, aber nicht zu gut. Aber sie waren besser heute. Beim Sport muss man immer Moral haben, sonst geht das nicht.“
…über die Leistung von Armstrong: „Heute lag es nicht an Armstrong, von ihm muss mehr kommen, aber wir hatten 17 Turnover, wir müssen aggressiver spielen, das liegt nicht an ihm, sondern an der Mannschaft.“
…über die kommenden Spiele gegen Fürstenfeld und Güssing: „Alle Spiele sind heuer schwer, aber wir haben noch eine lange Saison. Es ist erst Oktober und ich bin nicht unzufrieden, wir müssen weiter arbeiten und uns Schritt für Schritt verbessern.“
(Trainer ):
…über die Entscheidungen der ABL in der Causa Güssing: „Es war eine sehr produktive Sitzung und die Spitze der ABL hat gute Arbeit geleistet, aber was in der Vergangenheit passiert ist und wie die Verhältnisse jetzt sind, das ist nicht sehr angenehm für die Mitbewerber, die ihre Spieler ja zahlen müssen. Es ist schön für die Zukunft Vorkehrungen zu treffen, aber nichtsdestotrotz hatten wir in der Vergangenheit aus heutiger Sicht keinen sportlichen fairen Wettbewerb. Das war lange nur ein Gerücht und jetzt ist es offiziell. Das ist bedauerlich, aber so hinzunehmen und wir hoffen, dass es in der Zukunft anders zugeht.“
…über die Zukunft von Legionär Gibbs: „Wir haben ihn ausgesucht und in den ersten vier Wochen hat sich herausgestellt, dass er ein sehr guter Spieler ist, aber er den Ball sehr oft braucht zum Basketball spielen. Wir versuchen anders zu spielen, wir haben Joey Shaw in unseren Reihen, der wie ein Magnet ist für den Ball und sehr viel Ballbesitz braucht. Er ist der Fokus unserer Offensive, aber das Team verkraftet keinen zweiten solchen Spieler. Das ist nichts persönliches, aber man muss dann diese Entscheidungen treffen. Wir sind knapp vor einer Einigung mit ihm, es tut uns leid, dass es nicht gepasst hat, aber wir können uns das nicht die ganze Saison anschauen. Wir sind lieber jetzt ein wenig schwächer und dafür am Ende stärker.“
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…über das Spiel: „Wir haben uns sehr gut vorbereitet, weil wir wussten, dass Kapfenberg eine sehr gute Mannschaft ist. Das Spiel war sehr eng, am Ende haben wir vielleicht ein wenig mehr Glück gehabt.“
…über seine persönliche Situation: „Ich bin schon ein wenig müde, vielleicht war ich deswegen heute nicht ganz hundertprozentig da, ich hätte besser spielen können. Aber ich hoffe, dass ich am Ende der Saison in Topform bin und ich würde mir wünschen, dass die jungen Spieler etwas mehr Einsatzzeiten bekommen, damit ich auch entlastet werde.“
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…über das Spiel: „Wir haben uns sehr gut vorbereitet und eingestellt, wir sind sehr gut in die Partie gekommen und haben unseren Spielplan durchgezogen.“
(Trainer ):
…über das Spiel: „Das war heute ein wichtiger Sieg, ein tolles Spiel von Anfang an und der Vorteil wurde immer größer. Am Ende war es nur wichtig, dass wir die letzten zwei Minuten überleben, weil die Luft war schon raus. Dann ist man unkonzentriert in der Defensive, aber der Vorsprung war zu groß, so konnte Kapfenberg nicht zurückkommen.“
…über die geringen Einsatzzeiten der Jugendspieler: „Es war ein schweres Spiel und ich mag es nicht junge Spieler einzusetzen, wenn sie Druck haben. Dann verlieren sie Selbstvertrauen und das ist das schwierigste für junge Spieler. Wenn sie dann Fehler machen, brauchen sie zwei Monate um das Selbstvertrauen zurückzubekommen.“
…über die Zukunft von Kupsas: „Danke an ihn, er wusste, dass das sein letztes Spiel für uns wird und trotzdem hat er mit Herz gespielt. Ich glaube, dass er ein besseres Angebot aus Litauen hat, das steht hinter seinem Abschied.“
(Manager ):
…über mögliche Verstärkungen: „Wir werden uns verstärken, das ist klar, aber wir suchen in aller Ruhe, weil der Supercupsieg uns extreme Ruhe gegeben hat. In der Bundesliga sind wir gut drauf und wir suchen nicht panisch, sondern schauen, ob sich etwas sehr gutes ergibt und es zum Team passt.“
…über die Zukunft von Legionär Kupsas: „Man muss ehrlich sein, er ist im Moment kein Faktor und ich erwarte mir viel mehr von ihm. Wir hoffen seit ein paar Wochen auf eine Leistungssteigerung, aber auch dieses Problem werden wir lösen.“
…über die Causa Güssing: „Wir haben keinen Protest eingelegt, das wollten wir nicht. Ich kann mich sehr wohl erinnern an unser Meisterjahr, die anderen Manager haben uns terrorisiert und zu dieser Gruppe werden wir nie gehören. Aber das nun beschlossene Vorlegen der Lohnlisten beunruhigt uns überhaupt nicht.“
(Sky Experte):
…über die Maßnahmen der ABL: „Ich finde die Entwicklung grundsätzlich interessant und begrüßenswert. Diese Causa Güssing wird aufgemacht, in der ABL gibt es zehn Vereine und vielleicht gibt es Hausaufgaben bei allen zehn Vereinen. Die Entwicklung wird jetzt von allen Vereinsvertretern konstruktiv in eine Richtung gedrängt, dass man den nächsten Schritt in der Professionalisierung macht, das kann ich nur begrüßen.“
…über das Spiel: „Der Tank von Wien war zum Schluss schon wirklich leer, sie haben am Schluss kurz ein bisschen den Faden verloren. Bei Kapfenberg sind dann ein paar Würfe gefallen. Sie hatten zweimal die Chance zur Aufholjagd, da sind die Würfe nicht gefallen und dann waren noch ein paar überhastete Aktionen von Wien in der Offensive dabei und dann konnte Kapfenberg sie das erste Mal bestrafen. Dann war es noch einmal ein bisschen knapp, aber unter dem Strich geht der Sieg für Vienna absolut in Ordnung, sie haben sich das wirklich redlich verdient.“
…über den Saisonstart von Wien: „Sie sind gut in die Saison gestartet. Sie haben nicht gewusst wo sie stehen und intern muss man ein paar personelle Enttäuschungen noch ein bisschen verarbeiten. Daher ist die Rotation sehr eng, aber das kompensieren sie wunderbar.“
…über den Umgang von Kostic mit den Jugendspielern: „Man sieht, dass er eine lange Vergangenheit im Nachwuchs hat, er hat in Traiskirchen irrsinnig viel mit jungen Spielern gearbeitet. Mir ist richtig das Herz aufgegangen, weil das ganz wichtig ist. Er tut den jungen Spielern keinen Gefallen, wenn er sie ins Spiel bringt, es kommt noch einmal der Lauf von Kapfenberg und dann sind da junge Spieler auf dem Feld, die kalt sind und in einer Situation mit der sie hinten und vorne nicht zurechtkommen. So gesehen ist es dann richtig, dass er sie eher komplett draußen lässt.“
…über Player of the Game Fairell: „Er zerstört seine Gegner regelrecht am Low Post, er ist einfach dermaßen beweglich für das Schmalz, das er hat. Das macht ihn schon besonders, wenn er zehn Zentimeter größer wäre würde man ihn in Österreich nie sehen.“