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Throwback: Robben wirft mit Traumtor Manchester United aus der CL

via Sky Sport Austria

Einen nervenzehrenden Fußballkrimi lieferten sich der FC Bayern und Manchester United im April 2010. Für Ekstase bei den Bayern-Fans sorgten vor allem Arjen Robben und Franck Ribery.

Am Ende des Champions-League-Abends verließ der deutsche Rekordmeister das Old Trafford als Verlierer den Platz – aber war dank der Auswärtstorregel dennoch der lachende Gewinner. Einen großen Anteil dabei hatte Arjen Robben. Und auch Bayerns-Geburtstagskind und Robbens kongenialer Flügelpartner Franck Ribery hatte seine Füße mit im Spiel.

FC Bayern gewann das Hinspiel 2:1

Der Niederländer streifte sich in 309 Partien das Trikot des FC Bayern über und erzielte 144 Tore. Aber ein Treffer wird allen Bayern-Fans wohl für immer im Gedächtnis bleiben. Sein Volley-Schuss von der Strafraumgrenze im Theatre of Dreams.

Die Elf von Trainer Louis van Gaal um Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller, Philipp Lahm und Mark van Bommel wollte ihren 2:1-Hinspielsieg veredeln und am 7. April 2010 ins Halbfinale der UEFA Champions League einziehen.

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Doch United-Coach Sir Alex Ferguson hatte etwas dagegen und brachte seinen Superstar für viele Beteiligten überraschend von Beginn an: Wayne Rooney. Der Startelfeinsatz nach seiner Knöchelverletzung im Hinspiel sorgte auf der Bayern-Bank für verdutzte Gesichter. Nur einer war nicht sprachlos, Bayern-Trainer Louis van Gaal: “Für mich keine Überraschung.”

Da war es vielleicht auch wenig überraschend, dass ausgerechnet Rooney mit einem schönen Doppelpass mit Darron Gibson das frühe 1:0 der Red Devils vorbereitete (3. Minute). Es war nur der Startschuss für ein Offensivfeuerwerk, dass United in der ersten Halbzeit abfackelte. Bereits in der 7. Minute konnte Nani Bayern-Keeper Hans-Jörg Butt mit einem Hackentor überwinden – 2:0!

Zauberfußball von Nani und Rooney

Damit war der Torhunger von Manchester aber noch nicht gestillt. Erneut hatten Rooney (17.) und Nani (23.) die Chance die Bayern weiter zu demütigen – brachten das Leder jedoch nicht im Kasten unter. In der 41. Minute bekamen die Bayern allerdings die logische Schlussfolgerung der unermüdlichen United-Angriffe serviert. Rooney ließ eine flache Hereingabe von Valencia durch und Nani vollendete mit einem schönen Schuss ins linke, obere Toreck – 3:0!

Kurz vor der Pause setzte sich Ivica Olic im Zweikampf durch und konnte Schlussmann Edwin van der Sar aus spitzem Winkel überwinden – nur noch 1:3. Der wichtige Anschlusstreffer war geschafft.

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Der Torschütze erinnert sich auch zehn Jahre später noch haargenau daran: “Ich weiß noch, dass United in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt und 3:0 geführt hat. Von uns war bis dahin nichts zu sehen. Wir waren nicht gut, sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen. Dann habe ich kurz vor der Pause das 1:3 geschossen. Das hat uns Hoffnung gegeben und wir haben angefangen besser zu spielen”, sagt Olic exklusiv bei Sky.

Robbens Sternstunde im Old Trafford

Die Aufholjagd hatte begonnen und die Sternstunde des Arjen Robben konnte beginnen. Aber zuvor dezimierten sich die Red Devils selbst. In der 50. Minute flog Rafael da Silva nach einem Foul an Franck Ribery mit Gelb-Rot vom Platz.

Von nun an startete der FC Bayern seine Power-Angriffe – erst Ribery (63.), dann Mario Gomez (68.), beide scheiterten jedoch am United-Keeper. Doch dann brachte Robben alle Bayern-Fans in Ekstase. Ein Eckball von Ribery, der seinen 27. Geburtstag feierte, über links nahm der an der Strafraumgrenze lauernde Niederländer volley und hämmerte den Ball mit seinem starken linken Fuß ins lange Eck. Was für ein Traumtor!

Olic schwärmt noch immer, wenn er an den Treffer seines ehemaligen Teamkollegen denkt: “Ich habe selten in so einem wichtigen Spiel ein so schönes Tor gesehen. Ribery schießt die Ecke, im Strafraum sind, glaube ich, 20 Spieler, und Arjen trifft den Ball volley genau in die einzige Stelle, wo er reingehen konnte. Das war wirklich ein geiles Gefühl. Das Tor hat uns den Weg ins Finale bereitet.”

Ein großer Abend für Arjen Robben und dem FC Bayern im Theater der Träume!

Quelle: sport.sky.de

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