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Vor 6 Jahren: Dortmunds unbelohntes Comeback gegen Real

via Sky Sport Austria

Ein Comeback der besonderen Art wäre heute vor sechs Jahren beinahe Borussia Dortmund geglückt. Nach einer 0:3-Niederlage im Viertelfinal-Hinspiel gegen Real Madrid fehlten dem BVB schlussendlich nur Zentimeter zum endgültigen Wunder.

Am 8. April 2014 stand die Elf von Trainer Jürgen Klopp nach einer 0:3-Pleite in Madrid bereits vor Anpfiff mit dem Rücken zur Wand. Während Cristiano Ronaldo, der in der Schlussphase des Hinspiels angeschlagen ausgewechselt wurde, nur auf der Bank Platz nahm, hatten seine Mannschaftskameraden bereits nach 17 Minuten die Chance auf die vorzeitige Entscheidung. Real erhielt einen Strafstoß zugesprochen – Angel di Maria trat an, doch BVB-Goalie Roman Weidenfeller parierte den Schuss aus elf Metern.

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Der BVB blieb im Rennen – spätestens von diesem Zeitpunkt an glaubte die Mannschaft an seine Chance. Marco Reus erwischte einen glänzenden Tag und stellte in der 24. Minute auf 1:0. Noch vor dem Pausenpfiff sollte das 2:0 des Offensivspielers folgen. Plötzlich fehlte nur noch ein Tor auf die Verlängerung, der BVB drängte auf das dritte Tor.

Mkhitaryan scheiterte denkbar knapp

Die wohl beste Chance hatte in der zweiten Spielhälfte Henrikh Mkhitaryan, der zunächst Real-Schlussmann Iker Casillas umkurvte, dann aber nur die Stange traf. Auch die darauffolgenden Möglichkeiten sollten nicht den Weg ins Tor finden.

Real stieg schlussendlich knapp ins Halbfinale auf, wo Bayern München mit zwei Siegen aus dem Bewerb geworfen wurde. Im Finale besiegte Real den Stadtrivalen Atletico mit 4:1 nach Verlängerung und sicherte sich damit nach zwölf Jahren wieder einmal den begehrtesten Titel im europäischen Klubfußball.

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