Vor „Finale“ gegen Portugal: Deshalb spielt Nordmazedonien in sechs Jahre alten Trikots
Am Dienstagabend könnte sich Nordmazedonien im Playoff-Finale gegen Portugal zum ersten Mal für eine WM qualifizieren. Helfen soll dem „Fußballzwerg“ dabei ein sechs Jahre altes Trikot.
Die Tatsache, dass Nordmazedonien seit vielen Jahren im gleichen Dress aufläuft, geht auf eine allgemeine Welle der Empörung zurück. Im Vorfeld der Qualifikation für die EM 2021 sorgte das für die Endrunde geplante Trikot für große Entrüstung im Land. Der Grund dafür lag in der Farbe des neuen „Leiberls“.
Das neue Stück Stoff wies im Vergleich zu seinen Vorgängern ein deutlich dunkleres Rot als üblich auf und erinnerte dabei viel mehr an die Nationalfarben von Portugal als an jene von Nordmazedonien – sogar Sturmlegende Goran Pandev beschwerte sich damals über das neue Outfit.
Online-Petition gegen neues Trikot
Es folgte eine Online-Petition von Fans mit mehr als 16.000 Stimmen. Schließlich entschuldigte sich der Präsident des nordmazedonischen Fußballverbandes Muamed Sejdini und versicherte, dass sein Land bei der EM-Endrunde in den alten Trikots antreten werde.
In diesen qualifizierte sich Nordmazedonien erfolgreich für die EM und hinterließ auch dort trotz drei Niederlagen gegen die Niederlande, die Ukraine und das ÖFB-Team einen positiven Eindruck.
Mit dem sechs Jahre alten Trikot soll nach dem Sensationssieg im WM-Playoff-Halbfinale gegen Italien (1:0) nun im „Endspiel um die WM“ gegen Portugal die ganz große Sensation endgütlig perfekt gemacht werden.
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