Vor Legia Warschau: Austria sammelt Selbstvertrauen mit Sieg in Lustenau

Die Wiener Austria sammelte mit einem souveränen 2:0-Sieg bei Austria Lustenau reichlich Selbstvertrauen für den nächsten Europacup-Abend. Am kommenden Donnerstag sind die Veilchen in der dritten Qualifikationsrunde der UEFA Europa Conference League im Hinspiel gegen Legia Warschau gefordert.

Die Austria aus Wien dominierte ihrerseits die Partie im Ländle, holte im zweiten Ligaspiel erstmals Punkte und feierte den zweiten Pflichtspielsieg hintereinander. „Es war ein verdienter Sieg, eine sehr gute Leistung von uns. Ich bin sehr glücklich“, freute sich Doppel-Torschütze Andreas Gruber. Auch Trainer Michael Wimmer war erfreut über das dominante Spiel seiner Elf nach der anstrengenden Europacup-Reise inklusive 2:1-Erfolg nach Banja Luka. „Eine sehr gute Woche mit zwei wichtigen Siegen. Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte der Deutsche.

Die „Veilchen“ reisen nun zum polnischen Vizemeister Legia Warschau, dort geht es am Donnerstag im Hinspiel der dritten Conference-League-Qualifikationsrunde um eine gute Ausgangsposition. „Wir wollen mit einer breiten Brust ein gutes Ergebnis einfahren, damit im Rückspiel alles offen ist“, betonte Wimmer.

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In naher Zukunft könnte es zudem eine Antwort darauf geben, wie die Austria den Abgang von Torjäger Haris Tabakovic ersetzen wird. In Lustenau stürmte der 20-jährige Muharem Huskovic, der eine gute Vorstellung ablieferte, aber ein ganz anderer Spielertyp als Tabakovic ist. „Die nächsten Tage bringen vielleicht ein bisschen mehr Klarheit“, betonte Austria-Sportdirektor Manuel Ortlechner bei Sky. „Die Suche läuft ja sowieso schon parallel seit Wochen. Man muss seine Hausaufgaben machen und einen Plan B oder C in der Tasche haben.“

Als heißester Kandidat gilt Alexander Schmidt. Der 25-Jährige ist derzeit bei Vizela in Portugal tätig, dort aber nicht glücklich. „Er hat ein gewisses Profil, das wir in der Mannschaft derzeit nicht haben. Er ist ein interessanter Spieler“, sagte Ortlechner über Schmidt, der für St. Pölten und den LASK bereits 15 Bundesligatore erzielt hat. Auch Lustenau-Angreifer Lukas Fridrikas sei ein „sehr spannender Spieler“, mehr sei laut Ortlechner in dieser Causa allerdings „sicher nicht dran“.

(APA)

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Beitragsbild: GEPA