HARTBERG,AUSTRIA,24.JUN.20 - SOCCER - tipico Bundesliga, championship group, TSV Hartberg vs Linzer ASK. Image shows head coach Valerien Ismael (LASK).   Photo: GEPA pictures/ David Rodriguez Anchuelo

Vor WAC gewarnt: Ismael will “Momentum nicht mehr loslassen”

via Sky Sport Austria

Der LASK strahlt vor dem Fußball-Bundesliga-Heimspiel am Sonntag gegen den WAC große Zuversicht aus. Die Linzer feierten zuletzt bei einem Torverhältnis von 11:1 drei Siege in Folge, bekamen obendrein vom Protestkomitee zwei Punkte zurück und stießen daher auf Rang zwei vor. Mit einem Sieg über die viertplatzierten Kärntner würde man die Saison schlechtestenfalls auf Platz drei abschließen.

“Die Mannschaft hat viel Selbstvertrauen getankt, wir sind in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Wir haben das Momentum wieder aufgebaut, und das wollen wir nicht wieder loslassen. Deswegen werden wir von der ersten Minute an Vollgas geben”, versprach Trainer Valerien Ismael.

Sollte sein Team die Saison als Vizemeister abschließen, würden die Oberösterreicher im August in der Champions-League-Qualifikation antreten. In diesem Fall dürfte man zwar auf einen Millionenregen aus der “Königsklasse” hoffen, gleichzeitig bestünde aber auch die Gefahr eines frühen Europacup-Ausscheidens ohne Teilnahme an einer Gruppenphase. Der Dritte der Endtabelle kann hingegen fix mit den Einnahmen aus der Europa-League-Gruppenphase kalkulieren.

Die Frage, ob deshalb Rang drei sogar reizvoller wäre, ließ Ismael unbeantwortet. “Wir wollen zuerst einmal den dritten Platz absichern, dann schauen wir weiter.” Wortkarg gab sich der Franzose auch im Zusammenhang mit dem vom LASK angekündigten Gang vor das Ständige Neutrale Schiedsgericht, um vier weitere Punkte zurückzubekommen. “Die Verantwortung und Entscheidung liegt bei der Vereinsführung. Dass der Präsident für den Club kämpft, ist absolut legitim. Meine Aufgabe als Trainer ist es, die Mannschaft auf das nächste Spiel vorzubereiten.”

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Ismael lobt “klare Philosphie” des WAC

Vor dem WAC zeigte Ismael großen Respekt. “Sie haben eine klare Philosophie, aber auch starke Individualisten und mit Liendl und Weissman sehr viel Qualität nach vorne”, warnte der Coach, der mit Ausnahme der langzeitverletzten Thomas Goiginger und Marvin Potzmann keine Ausfälle zu beklagen hat.

Im Kader steht auch Peter Michorl, der zuletzt mit einem Wechsel zum Hamburger SV in Verbindung gebracht wurde. Nach den Angaben der “Oberösterreichischen Nachrichten” (Samstag-Ausgabe) hat man für den Mittelfeldspieler schon Ersatz gefunden: Demnach soll der 22-jährige Däne Mads Emil Madsen von Silkeborg um kolportierte 1,6 Millionen Euro verpflichtet werden.

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(APA).

Beitragsbild: GEPA.