WAC beim sieglosen Schlusslicht GAK haushoher Favorit

Der drittplatzierte WAC will seiner Favoritenrolle beim sieglosen Schlusslicht GAK, das im neunten Anlauf auf einen Befreiungsschlag hofft, gerecht werden.

Fünf Pflichtspiele ohne Niederlage, sieben Punkte aus den jüngsten drei Ligaspielen, als Dritter nur drei Zähler Rückstand auf Platz eins: Für den WAC läuft es nach Wunsch. Demgegenüber steht ein GAK, der nach acht Matches noch sieglos ist und seit der 6. Runde das Tabellenende ziert. Die Rollen vor dem Gastspiel der Lavanttaler in der Merkur Arena (am Samstag ab 16:30 Uhr live bei Sky Sport Austria – mit Sky Stream live dabei) könnten so nicht klarer verteilt sein. „Sie haben noch keinen Sieg eingefahren, hatten aber sehr viele enge Spiele, die anders ausgehen hätten können. Uns erwartet wie jede Woche harte Arbeit“, sagte WAC-Trainer Dietmar Kühbauer.

„Vielzahl an Unentschieden nervt“

In der Fremde hat sein Team in der Liga zuletzt achtmal nicht verloren. „Wir müssen von Minute eins da sein, unsere Chancen nutzen, wenn wir das hinbekommen, werden wir auf jeden Fall die drei Punkte mitnehmen“, meinte Offensivspieler Angelo Gattermayer. Die Grazer holten nach einem 1:1 gegen Rapid mit einem 0:0 in Ried zuletzt das fünfte Remis. „Diese Vielzahl an Unentschieden nervt sehr“, betonte GAK-Trainer Ferdinand Feldhofer.

Seine Akteure hätten sich vor der Partie in Ried zu viel Druck gemacht und dann speziell im Spiel mit dem Ball enttäuscht. „Ich hoffe schon, dass man gegen den WAC eine Reaktion sieht“, sagte der Steirer. Den WAC bezeichnete er als „extrem gut im Umschalten“. Seine Elf müsse deshalb „viel klarer und selbstbewusster in Ballbesitz sein“. Vergangene Saison gab es in den direkten Duellen ein 2:4 und ein verrücktes 3:4 nach 3:0-Führung des GAK in Graz.

Werbung

(APA) / Bild: GEPA