WAC-Debüt für Atalan gegen Altach
Ismail Atalan gibt im Schnabelholz seinen Einstand in Österreichs Fußball-Oberhaus. Der Nachfolger von Kurzzeitcoach Peter Pacult soll den Cupsieger wieder auf den Erfolgspfad führen, nachdem der WAC in den vier Ligaspielen unter dem Wiener nur vier Punkte anschrieb. Atalan erlebte positive erste Trainingswochen. „Ich habe eine Mannschaft gesehen, die intakt ist, die homogen ist; die in keinster Weise verunsichert ist, im Gegenteil“, berichtete der 45-jährige Deutsche.
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An der Struktur der Elf will Atalan nicht groß etwas verändern. „Das war immer die Stärke der Mannschaft.“ Auf einzelnen Positionen gebe es vielleicht die eine oder andere Idee, meinte der ehemalige Kapfenberg-Trainer. Atalan kann auf den gesamten Kader zurückgreifen. Den Gegner stufte er als unangenehm ein. „Fakt ist, dass uns eine sehr heimstarke Mannschaft erwartet. Es wartet eine maximale Herausforderung.“
Altach gewann zum Liga-Auftakt in Wolfsberg 2:0. Die Vorarlberger sind nach einer hervorragenden Ausbeute zu Beginn der Saison aktuell sieben Runden ohne Sieg. „Es geht jetzt stark darum, ob du das Momentum im Spiel auf deine Seite ziehen kannst“, sagte Trainer Fabio Ingolitsch. Er merkte im Rückblick auch an: „Der Hunger und die Gier haben ein wenig abgenommen. Da müssen wir um jeden Preis wieder hinkommen.“ Der Trainerwechsel beim Gegner bringe einen Nachteil und einen Vorteil. „Wir können uns weniger detailliert auf den Gegner vorbereiten. Aber wir können uns viel mehr auf uns fokussieren.“ Personell gibt es bei Altach Fragezeichen. Die Mannschaft wurde von einer Krankheitswelle erfasst. Benedikt Zech konnte diese Woche nicht trainieren, auch Vesel Demaku und Srdjan Hrstic meldeten sich ab. „Wir wissen nicht, wie der Spieltagskader ausschauen wird“, meinte Ingolitsch am Tag vor der Partie.
(APA)/Beitragsbild: GEPA
