WOLFSBERG,AUSTRIA,05.JUL.20 - SOCCER - tipico Bundesliga, championship group, Wolfsberger AC vs SK Rapid Wien. Image shows Alexander Kofler, Christopher Wernitznig and Shon Weissman (WAC). Photo: GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber

WAC jubelt über neuerliche Teilnahme an EL-Gruppenphase

via Sky Sport Austria

Der 3:1-Sieg über Rapid und die gleichzeitige Schützenhilfe von Red Bull Salzburg gegen den LASK waren für den WAC Millionen wert. Die Wolfsberger schafften zum Abschluss der Bundesliga-Meistergruppe den Sprung auf Platz drei und lösten damit wie im Vorjahr das Ticket für die am 22. Oktober beginnende Gruppenphase der Fußball-Europa-League.

Mit den zu erwartenden siebenstelligen Einnahmen kann Club-Präsident Dietmar Riegler der neuen Saison relativ entspannt entgegenblicken, auch wenn die Coronavirus-Pandemie wohl auch 2020/21 für finanzielle Einbußen sorgen dürfte. “Die Europa League ist ein schönes Zubrot, das unserem Verein absolut guttut”, sagte Riegler im “Sky”-Interview.

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Der Kärntner kündigte Investitionen in die Infrastruktur und den Nachwuchs an, versprach aber auch, eine schlagkräftige Profi-Mannschaft zusammenzustellen. “Wir wollen auf alle Fälle wieder ein Team haben, mit dem wir in die Meistergruppe kommen können und in Europa eine gute Figur abgeben können.”

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Romano Schmid (Werder Bremen), Lukas Schmitz (Venlo) und Manfred Gollner (Hartberg) werden die Wolfsberger definitiv verlassen, bereits verpflichtet wurden Jonathan Scherzer (Admira) und Eliel Peretz (Hapoel Hadera). Peretz’ israelischer Landsmann Shon Weissman, mit 30 Liga-Toren souveräner Torschützenkönig, könnte dem Verein hingegen den Rücken kehren.

Weissman: “Wir können es noch besser”

Der Goalgetter hat im Lavanttal noch einen Vertrag bis 2021. “Jetzt mache ich einmal Urlaub, dann werde ich mir über meine Zukunft Gedanken machen”, sagte Weissman. Riegler schloss einen Abschied des 24-Jährigen nicht aus. “Wenn er gehen möchte und einen Verein findet, der unsere Bedingungen erfüllt, wird er gehen können. Er hat sicher die Möglichkeit, in großen Ligen genauso erfolgreich zu sein”, meinte der Clubchef.

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Riegler bastelt derzeit unter anderem an einer Weiterverpflichtung der ausgeliehenen Milos Jojic und Dominik Baumgartner. Bereits fixiert ist, dass die Europa-League-Heimspiele nicht mehr wie im Vorjahr in Graz über die Bühne gehen. Nach Beendigung des “Wald-Projekts” steht das Wörthersee-Stadion wieder zur Verfügung. “Wir freuen uns, dass wir in Klagenfurt antreten können und ganz Kärnten hinter uns stehen wird”, erklärte Riegler.

Mit dabei sein wird in diesen Partien auch Regisseur Michael Liendl, der in der abgelaufenen Saison mit 17 Assists den Liga-Bestwert aufstellte. “Wenn man zweimal hintereinander Dritter wird, kann man schon sagen, dass man eine Spitzenmannschaft in Österreich ist. Wir werden uns in den nächsten Tagen sicher einmal einen hinter die Binde werfen”, kündigte der Steirer an.

Rapid hatte die Feierlichkeiten bereits am Mittwoch absolviert, nachdem man sich Rang zwei gesichert hatte. Der Auftritt der Hütteldorfer gegen den WAC war vor allem in der ersten Hälfte nicht vizemeisterlich, was aber laut Trainer Dietmar Kühbauer nichts daran änderte, dass man eine “Top-Saison” abgeliefert habe. Er werde nun “Urlaub machen, mich genüsslich auf den Rücken legen und ein paar Bücher lesen”, so der Ex-Teamspieler.

Seinem Club winkt im Herbst der ganz große Geldregen – und zwar dann, wenn in der Champions-League-Qualifikation drei Runden überstanden werden sollten. Es droht aber auch das Worst-Case-Szenario, dass man sich nach Niederlagen in jeweils einem Spiel in der Champions-League- und Europa-League-Qualifikation frühzeitig vom Europacup verabschiedet. In diesem Fall müssten eventuell mehrere Spieler verkauft werden, als erste Anwärter gelten Taxiarchis Fountas, Dejan Ljubicic und Yusuf Demir.

(APA)

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Beitragsbild: GEPA