WAC und Blau-Weiß Linz duellieren sich um die „Rote Laterne“

Der FC Blau-Weiß Linz hat am Samstag (ab 16:30 Uhr live bei Sky Sport Austria – streame mit Sky X) die Möglichkeit, das Tabellenende in der Qualifikationsgruppe der ADMIRAL Bundesliga zu verlassen.

Bei einem Auswärtserfolg beim Vorletzten WAC würden die Oberösterreicher um einen Zähler an den Kärntnern vorbeiziehen, wobei sich die beiden Teams mit verändertem Heimrecht bereits am Dienstag wieder gegenüberstehen.

Spannung pur im „Kellerduell“

Der höchste Sieg des Clubs in der Bundesliga-Geschichte, ein 5:0 gegen die WSG, war ein ordentliches blau-weißes Lebenszeichen, wie auch sechs Punkte aus den jüngsten drei Spielen. Als Belohnung besteht die Chance, die „Rote Laterne“ weiterzureichen. „In Wolfsberg erwartet uns eine herausfordernde Partie, die wir mit aller Macht meistern wollen. Wir wollen beim WAC selbstbewusst und mit maximaler Energie auftreten“, sagte BWL-Coach Michael Köllner. Ziel sei es, in einer Phase mit drei Partien innerhalb einer Woche dem Klassenerhalt weiter näher zu kommen.

Im August setzte sich Wolfsberg zu Hause mit 3:0 durch, in Linz hatten die Linzer mit 2:1 das bessere Ende. Das war der erste Erfolg unter Köllner. Bei den Wolfsbergern ist seit der Premiere zuletzt beim 0:0 gegen Ried mit Thomas Silberberger der vierte Trainer in dieser Saison im Amt. Die Serie von elf sieglosen Pflichtspielen in Folge konnte auch er noch nicht stoppen. „Sie trainieren richtig gut, was sie definitiv nicht können, ist mit dem Druck umzugehen. Ich habe extrem viel zu tun, wir haben verschiedenste Gruppen in der Mannschaft, da gilt es, extrem wachsam zu sein“, sagte Silberberger. Unter vier Augen spreche er vieles knallhart an.

„Wir haben viel im Abschluss geübt. Aber wir müssen den Spielern einimpfen, dass sie offensiv denken. Dass wir sehr, sehr viel ins letzte Drittel kommen und sehr viele Abschlüsse suchen“, erläuterte der Tiroler vor seinem 52. Spiel als Trainer in der Qualigruppe. Schlecht ist für ihn, dass mit Rene Renner, Alessandro Schöpf und Jessic Ngankam drei Stützen fehlen. Die Formkurve der Linzer macht es auch nicht leichter. „Blau-Weiß kommt natürlich mit breiter Brust, das Spiel wird auf des Messers Schneide stehen“, vermutete der WAC-Coach. In der Lavanttal Arena ist sein Team in der Liga fünf Partien ungeschlagen.

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(APA) / Bild: GEPA