WOLFSBERG,AUSTRIA,06.OCT.18 - SOCCER - tipico Bundesliga, WAC Wolfsberg vs TSV Hartberg. Image shows head coach Christian Ilzer (WAC). Photo: GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber

WAC will gegen Mattersburg im “Flow” bleiben

via Sky Sport Austria

Der Wolfsberger AC hätte die Länderspielpause nicht wirklich benötigt. Drei Siege in Folge holten die Lavanttaler zuletzt in der Fußball-Bundesliga, Dreier gab es dabei auch gegen die Austria und Rapid. Als Tabellendritter darf der WAC die Meistergruppe vermehrt ins Auge fassen. Ein Heimsieg über den Zehnten Mattersburg am Samstag (ab 16 Uhr live auf Sky Sport Austria HD) wäre der nächste Schritt dahin.

Der laut Christian Ilzer “gute Flow” der Wolfsberger soll durch die zweiwöchige Pause nicht gestört worden sein. Auch wenn diese nicht ideal verlief. Fast die halbe Mannschaft war zwischenzeitlich krank, mit Lukas Schmitz und Sven Sprangler verletzten sich zwei wichtige Akteure. Dever Orgill plagte der Rücken, der Jamaikaner wird aber verfügbar sein. Ilzer wollte ohnehin nicht jammern. Der Blick bleibt nach vorne gerichtet.

Kühbauer hofft gegen LASK auf Spiel “ohne Fehlentscheidungen”

So soll die Partie gegen Mattersburg nicht anders angegangen werden als bei den jüngsten Erfolgen gegen die Austria (3:2) und Rapid (3:1). “Wir wissen, was wir können und wozu wir imstande sind. Es macht keinen Unterschied, gegen wen wir spielen. Sehr wichtig ist, wieder gut in den Rhythmus zu kommen”, meinte Ilzer. Seine Marschroute bis zur Winterpause: “Nicht schauen, was man schon hat. Sondern nach vorne blicken und die Spiele gewinnen.” Nach Mattersburg warten bis Mitte Dezember noch Partien gegen Sturm Graz (a), den LASK (h) sowie Wacker Innsbruck (a).

Die Erinnerung an Mattersburg ist bei den Wolfsbergern höchst positiv. 6:0 siegten die Kärntner in der 4. Runde Mitte August, Michael Liendl und Marc Andre Schmerböck trafen jeweils dreimal. Damals agierte der WAC vor dem gegnerischen Tor sehr effizient. “Im Spiel hat es anders ausgeschaut, da war Mattersburg nicht schlechter”, erinnerte sich Ilzer, der in der Länderspielpause ein Modul im UEFA-Pro-Lizenz-Kurs der Trainerausbildung absolvierte.


Schmidt: “Müssen uns mit Siegen neu orientieren”

Im Unterschied zum Gegner kassierte Mattersburg mit einer 1:2-Heimniederlage gegen Hartberg jüngst einen Rückschlag. Der tabellarische Sprung nach vorne blieb aus. “Bis vor dem Hartberg-Spiel hatten wir die klare Devise, so lange wie möglich dabei zu sein, um um die ersten sechs Plätze noch ein Wörtchen mitzureden. Das hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht”, erklärte Trainer Klaus Schmidt. Vier Punkte fehlen derzeit auf die sechstplatzierte Austria. Dass auch Sturm und Rapid nach vorne streben, macht die Sache nicht leichter.

“Wir müssen uns mit Siegen neu orientieren”, erklärte Schmidt, der nach dem 0:6 des SVM den danach beurlaubten Gerald Baumgartner ersetzte. Die Chance auf den Sprung in die Meistergruppe sei dank kleinen Abständen im Tabellenmittelfeld noch gegeben. In Wolfsberg hat Mattersburg seit drei Bundesliga-Spielen nicht mehr verloren. Schmidt wusste trotzdem, dass die Aufgabe keine leichte wird: “Es kommt nicht von irgendwo, dass der WAC vorne dabei ist.”

‘Fredl’ tippt die 15. Runde der Tipico Bundesliga