Warum Koller von Ruttensteiner den Vorzug bekam

via Sky Sport Austria

2011 suchte der ÖFB, damals unter Willi Ruttensteiner, einen neuen Cheftrainer für die österreichische Nationalmannschaft. Den Vorzug erhielt damals ein Schweizer, Marcel Koller. Andreas Herzog zog den Kürzeren, auch dank Ruttensteiner. Jetzt hat er Österreichs Rekordnationalspieler mit nach Israel genommen.

Es ist ein Buch mit einigen dunklen Kapiteln: Andreas Herzog und der ÖFB. Bereits 2011 stand der 49-Jährige bereits in der engeren Wahl um den Posten als Teamchef der österreichischen Nationalmannschaft. Für Willi Ruttensteiner war vor allem die Erfahrung ein ausschlaggebender Grund, wieso er sich persönlich gegen Herzog aussprach.

“Ich habe damals, als der Andi (Anm.: Herzog) neben Koller Kandidat gewesen ist, mein Dafürsprechen auch ihm mitgeteilt. […] Zu dem Zeitpunkt war Koller für mich einfach der erfahrenere Trainer”, so Ruttensteiner im Gespräch mit Sky-Moderator Thomas Trukesitz.

Genau die Erfahrung nennt er jetzt allerdings als Begründung, wieso er Andreas Herzog nach Israel geholt hat: “Wir haben als Anforderungsprofil einen jungen, talentierten Trainer gesucht und wenn man ihn da von der Person und mit seinem Know-how und mit seiner Erfahrung, als Spieler und auch als Trainer, sieht, glaube ich, dass man nicht so schnell jemanden findet, der wirklich talentiert ist und das auf dem Buckel hat was er hat.”

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